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 Betreff des Beitrags: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2008, 21:13 
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Geonewbie

Registriert: Di 22. Jul 2008, 23:55
Beiträge: 5
Also ich bin seit kurzem stolzer Besitzer des Oregon 300 und bin bisher bis auf ein paar Abstriche sehr zufrieden damit. Bisher hatte ich nur mein e-trax und auch ein paar mal das 60csx von einem freund ausprobiert und was mich am meisten genervt hat war die umständliche Bedienung beider Geräte gerade wenn man koordinaten eingeben möchte.

Also hier einmal die Punkte die mir bisher beim Oregon positiv / negativ aufgefallen sind: (Ich hatte es bisher ca 10h im Einsatz (zum rumspielen, cachen und als navi fürs auto)

Pro:

+ Von der Software bin ich insgesamt positiv überrascht, keine Abstürze bisher wie man sie vom Colorado kennt, auch der einige Male bemängelte Fehler bei dem das Colorado 20m off the track sein soll ist mir nicht aufgefallen. Das Userinterface ist im großen und ganzen gut gelungen und lässt sich vernünftig bedienen.

+ Die Grafik ist einfach klasse, schön hochauflösend

+ Touch Screen ist super! Also beim Radfahren mags vielleicht eine kniffelige Angelegenheit sein aber beim geocachen geht da nix drüber! Nie wieder über 3 Tasten die Koordinaten eingeben, eifach auf der Tastatur eintippen - fertig!

+ Das GUI ist stark anpassbar. Die meisten Icons können verschoben werden, z.b können in der Kopassansicht 4 Infofelder frei umbelegt werden. So hat man alle wichtigen Infos wie z.B. Signalstärke, Distanz, Geschwindigkeit und Zeit zum cache auf einen Blick sichtbar.

+ Cache description raufladen und abrufen!

+ macht einen sehr robusten Eindruck

+ Funktionsvielfalt. Hunt and Fish Kalender, Flächenberechnung eines umgangenen Gebiets, Stoppuhr. Gut all das braucht man nicht unbedingt aber nette Spielerein sinds eben doch.

Kontra:

- die 3D Darstellung der Höheninformation welche auf garmin.at & garmin.com groß beworben wird funktioniert nur mit speziellem Kartenmaterial! Dazu zählt weder die TOPO Austria noch die Basemap welche unter dem Titel "plastischen Relief-Karte" mitgeliefert wird. Das werte ich als Irreführung der Kunden.

- In der Kartendarstellung dauern zoom und pan einfach zu lange. Zoom ist noch akzeptabel aber beim verschieben der karte mit dem finger dauert es ca 1 sekunde bis das Bild wieder vollständig dargestellt ist.

- Die deutsche Übersetzung der Menüeinträge ist offensichtlich durch den Übersetzungscomputer gejagt worden. "Lock Screen" wurde übersetzt mit "Sperren Bildschirm", aus "Press to Begin Compass Calibration" wurde "zum Beginnen drücken Kompasskalibrierung" etc...

- Die Genauigkeit schätze ich als eher geringer als das des 60csx ein, das habe ich aber nicht oft verwendet also könnte ich mich auch täuschen. Ob das wohl daran liegt, dass die Antenne wieder ins Gehäuse gewandert ist?? Ich hoffe auch, dass mit der Dauer bis eine hohe Genauigkeit verfügbar ist noch nachgebessert wird. Das dauert nämlich aktuell noch länger als bei meinem 6 Jahre alten etrex :-o. Zur Verteidigung muss man sagen, dass es schneller überhaupt Empfang bekommt (praktisch sofort) während mein etrex erstmal gemütlich Satelliten sucht.

- Die Navigation durch die Menüpunkte ist teilweise umständlich gelöst. Hier könnte Garmin sehr leicht nachbessern. (ich hoffe mit dem nächsten Software release) Das (für mich) nervigste Beispiel:
Auf der Karte sehe ich einen geocache in der Nähe - nichts wie hin dazu tippe ich auf den geocache und dann auf "Go" damit werde ich auch schon hingeroutet. Super, aber ich möchte natürlich auch gleich die Beschreibung lesen. Dazu muss ich aber
* in das Hauptmenü zurück
* dort auf Geocaches
* auf Find a Geocache
* Den anhand des namens raussuchen
* auf go drücken
* Ins hauptmenü zurück
* nochmal auf Geocaches drücken
* auf Show description drücken.
also insgesamt viel zu kompliziert.

- Die geocache Beschreibungen werden leider kaum lesbar angezeigt. Das liegt daran dass neben dem Text auch alle Textformatierungen im HTML style als text lesbar sind. als z.b <b>Überschrift</b> viel schlimmer wirds noch sobald eine Tabelle integriert ist, die ist dann nur noch mit HTML Kenntnissen lesbar.
edit: Verwendet man GSAK zum Erzeugen des GPX files und nicht den von Garmin empfohlenen Garmin Communicater mit welchem sich ohnehin nur jeder cache einzeln von der Website laden lässt, tritt dieses Problem nicht auf!

- Zur viel zitierten Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung: Stimmt die ist wirklich schlecht, leider. Aber beim cachen finde ich das nicht besonders schlimm. Hat mich in der Praxis (an 2 sonnigen Tagen) bisher nicht besonders gestört.

so, das wars fürs erste. Insgesamt bekommt es von mir wegen der einfachen Bedienung und dem hohen Funktionsumfang eine Empfehlung. Zum Cachen ist es auf jeden fall sehr gut geeignet, meinen letzten Cache hat es auf den Meter genau gefunden :)

Hier gibts übrigens noch weitere Testberichte:

http://www.navigation-professionell.de/erster-test-review-garmin-oregon-300/
http://garminoregon.wikispaces.com/Colorado+vs+Oregon
http://www.naviboard.de/vb/showthread.php?t=30229

liebe Grüße!


Zuletzt geändert von werner81 am Fr 8. Aug 2008, 23:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Do 7. Aug 2008, 22:49 
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Geocacher
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Beiträge: 282
Wohnort: Barsinghausen
Ich durfte heute auch mal mit einem Oregon 300 spielen und mich interessierte am meissten ob der auch so "Ausreisser" hat wie man Sie leider beim Colorado unter schlechten Empfangsbedingungen kennt (da wurden zum Teil Abweichungen von 50 bis 70m berichtet).

Also bis jetzt siehts gut aus, soll heissen habe trotz intensiven Tests keine aussergewöhnliche Abweichung feststellen können. Aber ist ja auch erst der erste Tag.

Eingaben von Texten und Koordinaten sind natürlich schon schön - nicht mehr lange mit Joystick, Cursor, oder Rad rummachen - gleich eintippen, das geht schnell.

Und, ich hab auch gleich mal ne Wegpunktprojektion gemacht, war tatsächlich gleich im Menü vom Wegpunkt...

Bis jetzt grösstes Minus - die Autohalterung vom Colorado kann man benutzen, aber nicht das Kabel - passt mechanisch nicht ganz, probiert man es trotzdem bleibt der Oregon im "Computer-Anschluss-Modus" und ist nicht bedienbar,

Anzeige von Cachebeschreibungen ist wie beim Colorado, sprich zuviel HTML code und man kann nix mehr lesen, aber dafür gibts ja wohl utilities...

Falls in den nächsten Tagen noch was meldenswertes passiert sag ichs Euch...

Olaf

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Olaf aka TravelingViking


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 10:52 
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Geocacher
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Also wir hatten erst eine Cachebeschreibung voll mit HTML, das war die aller erste, die wir uns auch angeschaut haben und waren enttäuscht. So kann man doch nicht cachen gehen.

Also haben wir mal nen kompletten PQ auf den Oregon 200 kopiert und uns dort bestimmt 30 Beschreibungen einfach mal angeschaut, davon war keine einzige in HTML, man konnte alles problemlos lesen.

Zitat:
Zur viel zitierten Ablesbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung: Stimmt die ist wirklich schlecht, leider. Aber beim cachen finde ich das nicht besonders schlimm. Hat mich in der Praxis (an 2 sonnigen Tagen) bisher nicht besonders gestört.


Das können wir nicht bestätigen. Wir haben unser Oregon 200 mal direkt in die Sonne gehalten und konnten ohne Probleme alles lesen.
Gut, im dunkeln ists natürlich schon ein unterschied, aber auch in der Sonne würde ich die Ablesbarkeit keinesfalls als "schlecht" beurteilen.

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„The young people think the old people are fools, but the old people know the young people are fools.“
(Miss Marple)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 11:15 
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Geomaster

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Bei meinem extrex Venture ist die Ablesbarkeit des Displays besser, wenn die Sonne direkt darauf scheint.
Ist das beim Oregon wie einem PDA, dass es dann schlechter lesbar ist? Liegt das am Touchscreen, weil der andere Displays braucht?

Gruß Rüdiger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 11:25 
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Geocacher
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Beiträge: 52
Wohnort: Mainz
Bei unserem PDA lässt sich das Display wirklich kaum ablesen, wenn die Sonne drauf scheint. Das Problem hatten wir letztens bei nem cache, bei dem wir uns Bilder anschauen mussten, da hat man echt gar nichts gesehen.

Ich würd sagen, das man das Display beim Oregon viel besser ablesen kann als bei unserem PDA.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 11:44 
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Geocacher
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Beiträge: 227
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@ TravelingViking
Zitat:
Bis jetzt grösstes Minus - die Autohalterung vom Colorado kann man benutzen, aber nicht das Kabel - passt mechanisch nicht ganz, probiert man es trotzdem bleibt der Oregon im "Computer-Anschluss-Modus" und ist nicht bedienbar,

Einstellungen - System - Interface - "Garmin Spanner"
Sollte dann wohl gehen...

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Bevor es Andere tun: ICH bin nicht von Anfang an dabei! ICH habe nicht 1000+ Founds! ICH habe keine eigenen Caches, Coins oder TB'! ICH bin unwürdig zu posten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 13:15 
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Geomaster

Registriert: Mi 7. Sep 2005, 08:51
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Miss Marple hat geschrieben:
Ich würd sagen, das man das Display beim Oregon viel besser ablesen kann als bei unserem PDA.

...aber trotzdem wohl schlechter als bei den extragut-bei-direkter-Sonneneinstrahlung-Displays des Venture u.ä. Haben die den Displaytyp bei Garmin gewechselt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 15:24 
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Geocacher
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Registriert: Mo 9. Jul 2007, 02:03
Beiträge: 215
Wohnort: Darmstadt
dbox hat geschrieben:
...aber trotzdem wohl schlechter als bei den extragut-bei-direkter-Sonneneinstrahlung-Displays des Venture u.ä. Haben die den Displaytyp bei Garmin gewechselt?


Das liegt wohl eher in der Natur der Sache! Kenne das Problem schon von früher, aus alten Psion-Tagen. Den besten Kontrast hatten schon immer die Monochrom-Displays. Danach kamen dann Hintergrundbeleuchtung, Farbe und Touchscreen dazu, was zwar alles toll ist, aber die Ablesbarkeit bei ungünstiger Beleuchtungssituation etwas verschlechtert.
Trotzdem möchte ich das hochauflösende Display meines Haribo nicht missen!

Grüsse vom muggleschreck


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 15:53 
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Geomaster

Registriert: Mi 7. Sep 2005, 08:51
Beiträge: 307
Wohnort: Landau/Pfalz
muggleschreck hat geschrieben:
dbox hat geschrieben:
...aber trotzdem wohl schlechter als bei den extragut-bei-direkter-Sonneneinstrahlung-Displays des Venture u.ä. Haben die den Displaytyp bei Garmin gewechselt?


Das liegt wohl eher in der Natur der Sache! Kenne das Problem schon von früher, aus alten Psion-Tagen. Den besten Kontrast hatten schon immer die Monochrom-Displays. Danach kamen dann Hintergrundbeleuchtung, Farbe und Touchscreen dazu, was zwar alles toll ist, aber die Ablesbarkeit bei ungünstiger Beleuchtungssituation etwas verschlechtert.
Trotzdem möchte ich das hochauflösende Display meines Haribo nicht missen!

Grüsse vom muggleschreck


Mein Venture hat ein Farbdisplay :D und das ist wesentlich besser als das Monochrom-Display meines alten Legend.
Ich nehme eher an, das liegt am Touchscreen. Auch die Touchscreen-Navis und-PDAs kann man ja bei Sonne schlecht ablesen.

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Das Oregon 300 im Test
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2008, 18:56 
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Geomaster

Registriert: Fr 4. Jun 2004, 11:56
Beiträge: 996
Wohnort: Rothsee
Wobei das Oregon schon besser abzulesen ist, als mein iPAQ2210

Ich hab auch mal einen Laufzeittest gemacht:
- Eneloop vor 3 Tagen geladen, ~ 1 Jahr alt
- Volle Beleuchtung, immer an
- SD Karte mit geladener Karte
- Ziel als Luftlinie ausgewählt und auf Kartenansicht gestellt
- Oregon 300 war fast immer im Rucksack, im Büro im Rucksack, in öffentlichen Verkehrsmittel und zuletzt daheim. Also nie optimale Empfangsbedingungen.
- in Summe vielleicht ne Stunde rumgespielt.

Nach 7:50 h kam die Meldung Batterie schwach und die Batterieanzeige wurde rot, nach 8:20 h schaltete sich selbständig die Beleuchtung aus, nach einer weiteren Minute ging das Oregon aus.

Die Akkus werden jetzt wieder geladen und ich mach morgen den gleichen Test mit halber Beleuchtung.

_________________
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Aktuell: Oregon 550, eTrex Vista HCx
Hatte ich mal: Oregon 300, eTrex VistaCx, eTrex VistaC, GPSMap60CS, eTrex Vista, eTrex classic


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