Offen gesagt habe ich kürzlich selbst mit genau diesem Gedanken gespielt.
Sollte sowas geplant werden, fände ich es eher angebracht, ausschließlich lange Onewaycaches zu legen, ähnlich wie es beim Eifelsteig, dem Wupperweg, der Pfälzerwalddurchquerung, dem Rheinsteig und anderen Premiumwegen von einigen ambitionierten Ownern gemacht wurde. Diese Caches werden seltener angegangen, aber die Logs sind ausnahmslos sehr positiv. Als Info dazu mal meine
Bookmarkliste, auf der sich viele dieser Cacheserien auf Weitwanderwegen finden.
Ich muss offen gestehen, dass ich die Umsetzung der Bedosung der Waldroute in weiten Teilen etwas unglücklich fand, da doch vielfach reine DriveIns an seltsamen Orten, die nur mit extrem viel Vorstellungskraft mit der Waldroute zu tun hatten, dabei herauskamen. Die Statistiker freut´s, der Wanderer schüttelt verwirrt den Kopf.
Die Frage ist, ob es um die Dosen/Statistikpunkte oder um den Weg an sich gehen soll. Wer den Höhenflug wirklich erwandern will, was ich bereits weitestgehen getan habe, der hätte auch an weiten Tagesmärschen von 18-25km Freude, bei denen man nicht nach einer Stunde wieder am Wagen ist. Das Problem ist eben der Rücktransport nach der Etappe, da bei uns in der Gegend ja bekanntlich der ÖPNV de facto nicht existiert und übernachten will garantiert nicht jeder.
Aus dem Höhenflug sinnvolle Rundwege zu basteln, ohne dass der Höhenflug nur angerissen wird, halte ich für fast unmöglich. Dabei kommen dann ganz normale Multis heraus, wobei ohnehin schon viele bestehende Caches und Serien einen Teil des Höhenfluges nutzen.
Vielleicht sollte man mal den Cacheowner Homer Jay fragen ob er Lust hat, den Höhenflug in Gänze zu bedosen.