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Garmin Upgrade - bitte um Meinungen

badnerland

Geomaster
Hallo,
ich bin zwar wie die Meisten weitgehend aufs Smartphone umgestiegen, nutze aber das alte etrex 30 immer noch parallel. Spaß macht es keinen mehr, das Ding ist lahm und das Display zu klein. Jetzt liebäugle ich mit einem Upgrade auf was Größeres, gebraucht, aber nicht zu alt. Preisliche Obergrenze 200 Euro.

In der engeren Auswahl sind:
GPSmap 64sx
GPSmap 66s
Oregon 700

Woanders wird beim 66s die Geschwindigkeit bei der Kartendarstellung bemängelt (unklar, ob es internen Speicher oder SD-Karte betraf) und bei den anderen diverse Probleme bei den Live-Funktionen bzw. generell Zusammenspiel mit Smartphone und PC. Das sind allerdings Kritiken von 2020 und älter, könnte heute anders aussehen.
Hauptnutzung wäre Geocaching zu Fuß und mit Fahrrad, Fahrradnavi, Urbex. Ein subjektiver Pluspunkt beim 66s wären kostenlose Birdeye-Sat-Bilder, wenn von der Handhabung vernünftig implementiert.

Wie sind eure Erfahrungen mit den genannten Geräten?
 

Vio-la

Geocacher
Ich habe ein 66s und kann mich über die Kartenladegeschwindigkeit überhaupt nicht beklagen.
Allerdings ärgere ich mich über diverse Funktionen, die verlorengegangen sind. Da hab ich aber keinen Vergleich zB zum 64er, und dir sind vielleicht ganz andere Funktionen wichtig. Ich wollte mir jedenfalls ein aktuelles Teil kaufen.
 

Christian

Administrator
Teammitglied
Woanders wird beim 66s die Geschwindigkeit bei der Kartendarstellung bemängelt (unklar, ob es internen Speicher oder SD-Karte betraf)
Das stimmt teilweise. Der Kartenaufbau ist z.B. beim GPSMAP 65s schneller, wobei das nur dann auffällt, wenn man die Karten verschiebt. Dann reden wir aber auch nur von 1-2 Sekunden Verzögerung.
Beim Navigieren selbst merkt man das überhaupt nicht, da ja nur immer ein kleiner Teil "nachgeladen" wird.

Ich bin eher ein Fan von Tastengeräten und würde aufgrund des größeren und wesentlich schärferen Displays ein Gerät der 66er-Reihe nehmen.
In der Regel übertrage ich Caches vorab auf das Gerät, aber spontan hatte ich beim 66sr mit Live-Geocaching noch nie Probleme. Hat immer tadellos funktioniert (was ich vom Oregon 700 nicht behaupten kann). Auch die Empfangsleistung ist aufgrund der Antenne bei der GPSMAP-Serie spürbar besser.

Willst du Live-Funktionen und größeres Display: 66s, ansonsten 64sx.
 

Christian

Administrator
Teammitglied
Ja, ich habe ein 66sr und mal verglichen: der Empfang ist unter schwierigen Bedingungen tatsächlich eine Spur besser. Merke ich es in der Praxis? Jein, nicht wirklich. Den Unterschied sieht man eigentlich nur, wenn man zwei Tracks übereinander legt. Dann sieht man tatsächlich, dass ein 66sr (oder 65s) genauer ist.
Im direkten Vergleich ist das 66sr auch etwas stabiler und springt im Wald nicht hin und her.

Aufgrund der Quad-Helix-Antenne, die auch in den anderen 66er-Modellen verbaut ist, haben die GPSMAPs aber prinzipiell einen etwas besseren Empfang als z.B. Oregons mit der Patch-Antenne.

multiband.png
 

MadCatERZ

Geoguru
Ich bin gerade vom Oregon 450 aufs GPSMap66s umgestiegen, bin sehr zufrieden. Mag sein, dass der Kartenaufbau etwas langsamer ist, für mich ist er schnell genug. Ich habe die Karte auf einer etwas älteren Speicherkarte abgelegt, die ich 10 Jahre lang im Oregon hatte.
Ich habe derzeit(nach nicht ganz einer Woche) noch Probleme, mich mit den Menüs und Tasten zurechtzufinden, das ist aber reine Gewöhnungssache.
Ansonsten bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden, hatte auch erst zwischen dem 64er und dem 66er geschwankt.
 

K.D.Fafnir1

Geocacher
Mein erstes GPS war ein Garmin Oregon 450 T, und war immer zufrieden damit. Später habe ich mir dann ein Oregon 600 geholt. Tracks kann ich ohne Probleme auf den PC übertragen. Wäre jetzt mein persönlicher Favorit.
 

DNF_BLN

Moderator
Teammitglied
Oh, hab ich übersehen. Aber ich bin mir sicher das du auf Cuba oder in Nordkorea sicher noch neuware kriegst.
 

Christian

Administrator
Teammitglied
Ich fand es immer ganz praktisch das man unterwegs die Akkus wechseln kann.
Der Akku hält aber auch verhältnismäßig lange, selbst wenn in ein paar Jahren die Kapazität nachlassen sollte. Bei ganz normaler Verwendung locker über 20 Stunden.

Zwei Punkte, die mir beim 66sr eher Bauchschmerzen bereiten:
  1. Die USB-Buchse wird mit häufigem Einstecken nicht unbedingt besser.
  2. Wenn ich vergesse, das Ding vor einer Tour zu laden, kann ich nicht einfach AA-Akkus verwenden. Da musste ich mein 66sr schon öfters noch auf der Fahrt im Auto laden.
 

lolyx

Geowizard
Ja, 20 Stunden bin ich eher selten nonstop unterwegs das wäre kein Problem, wenn das Gerät geladen ist.
Aber eben dieses "Ich muss noch laden bevor es losgeht" habe ich mit den AA Zellen nicht. Ich lasse sie leer laufen und tausche wenn notwendig unterwegs.

Außerdem bin ich mir relativ sicher das ich das Gerät länger betreiben würde als sich das Garmin bei der Planung der Haltbarkeit des internen Akkus vorstellt. Also müsste ich irgendwann den interen Akku wechseln. Das geht bei vielen Geräten zwar (keine Ahnung wie das beim 66s ist) aber es ist eigentlich immer ein Schmerz. So sinkt meine Laune immer wenn ich meine "Prying and Opening Tools" rausholen muss um einen Spezialakku in irgendeinem Gerät wechseln muss um es vor der Obsoleszenz zu bewahren. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu knausrig. :blush:

Da der LiIon Akku bei den teureren Geräten der 66er Serie verbaut ist vermute ich mal, Garmin sieht das tatsächlich als Vorteil.
Ich empfinde es genau umgekehrt und fände es schön wenn es zumindest eine Wahl gäbe.
Wenn ich mir richtig erinnere gab es mal Geräte, bei denen Entweder AA Zellen oder ein LiIon Akku benutzbar waren. Keinen Ahnung wie gut/schlecht das funktioniert hat.

Ich sehe mir mal an ob ich etwas zur Reparierbarkeit des 66er GPS finde. Das ging bei den Oregons eigentlich einigermaßen gut.
 

DNF_BLN

Moderator
Teammitglied
Das mit den Accus stört nur uns Dinosaurier, weil wir Geräte länger verwenden wie es für die übliche umsatzsteigernde Lebensdauer gedacht ist.
Die Jüngeren ich sage mal unter 25 haben ihre Geräte nicht länger wie 2 Jahre in Benutzung. Das ist dann wohl auch etwa die Zeit bevor der Accu abbaut.
 

Christian

Administrator
Teammitglied
Also müsste ich irgendwann den interen Akku wechseln. Das geht bei vielen Geräten zwar (keine Ahnung wie das beim 66s ist) aber es ist eigentlich immer ein Schmerz. So sinkt meine Laune immer wenn ich meine "Prying and Opening Tools" rausholen muss um einen Spezialakku in irgendeinem Gerät wechseln muss um es vor der Obsoleszenz zu bewahren.
Das Wechseln ist kein großes Problem. Das Gehäuse ist nicht verklebt und du benötigst auch kein Spezialwerkzeug (Torx T6 reicht aus):
Garmin GPSmap 66sr Akku wechseln

Schwieriger ist wohl die Beschaffung des Akkus. Selbst bei Alibaba werde ich nicht fündig.
 
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