Gefährlichkeit von Nachtcaches ???

cyrano

Geocacher
Da hier einige Experten vertreten sind mal die Frage:

In wie fern kann es beim Nachtcachen gefährlich werden:

a.) von wilden o. senilen Jägern versehentlich weggeballert zu werden ?

b.) versehentlich über eine Wildsau mit Jungen zu stolpern, die sollen da ja ausgesprochen "säuerlich" (hehe -Wortspiel) reagieren ???

c.) ... andere Gefahren ...... ?
 

Starglider

Geoguru
AJCrowley schrieb:
e. das böse Wort mit F am Anfang und o am Ende
ich habs, ich habs!
Fango!
Oder Falco? Ferrero? Fido? Ähhh....?
Ich habs wohl doch nicht.

Die größte Gefahr dürfte darin bestehen, sich im Dunklen irgendeinen Zweig oder Ast ins Auge zu rammen, weil man beim laufen mehr als sonst auf den Boden starrt, um nicht zu stolpern :D
 
Das F Wort ist Fandango!

Das ist so ein komischer Tanz, der kann nur gefährlich sein!

Ne, im Ernst, das mit den Ästen ist echt übel! Ist mir auch schon mal das ein oder andere passiert, das ich haarscharf vor einem Ast ausweichen musste, sonst wäre der echt ins Auge gegangen.

Und unerkannte, verwucherte Löcher / Baumwurzeln am und im Boden sind auch nicht zu unterschätzen! Wer schon mal nichts anend in einen Kaninchenbau gestolpert ist, weiss was ich meine! Da kann man sich gehörig den Fuß verbiegen - darum immer gute Schuhe (Wanderschuhe mit hohem Schaft) tragen, sonst zerrt man sich schnell was!
 

radioscout

Geoking
Erschossen werden ist nahezu ausgeschlossen. Ein Jäger schießt nur, wenn er erkannt hat, worauf er schießt. Er weiß auch, was es für konsequenzen hat, wenn er einen Menschen trifft. Allerdings kann man nie sicher sein, daß jemand versehtlich danebenschießt.
Ich sehe eher die Gefahr, daß man sich einen längeren Vortrag anhören "darf", wenn man einem Jäger das Wild verscheucht.

Gegen Äste in den Augen hilt eine einfache Schutzbrille.
 

Windi

Geoguru
Oder man stapft in ein riesiges Matschloch oder in einen Wassergraben.

Die grösste Gefahr sehe ich auch im Stolpern, Hängenbleiben in Dornen oder Ast ins Auge rammen.
 
Der Gesundheitsminister der Vereinten Cachirate rät:

Cachen gefährdet Ihre Gesundheit!

Cachen kann tödlich sein!

Nacht-Cachen beeinträchtigt empfindlich Ihren gesunden Schlaf!

Wer zu früh mit Cachen anfängt erliegt nicht selten der Sucht!

:lol: :lol:
 
Windi schrieb:
Oder man stapft in ein riesiges Matschloch oder in einen Wassergraben.

Die grösste Gefahr sehe ich auch im Stolpern, Hängenbleiben in Dornen oder Ast ins Auge rammen.

Gefährlich ist es vor allem, wenn aus unerfindlichen Grünen die Augen stark tränen und der Gehörsinn etwas irritiert ist. Aber das ist sicher noch nie vorgekommen. Auch der Einbruch in baufällige Brücken und unfreiwillige Schwimmkurse müssen in das Reich der Phantasie verwiesen werden.

Schnpffelstück
 

Mungo Park

Geomaster
f.) Die groesste Gefahr beim Nachtcachen sehe ich darin,
dass das zum Trauma führende (oder geführt habende)
Schlüsselereignis (="Nachtcachen" ), eventuell anschliessend gemeinsam mit einer Encountergruppe in einem öffentlichen
Geocaching Forum, in unendlichen Faeden gemeinsam verarbeitet werden muss.
:wink:
 

Lotte Samsa

Geocacher
Ja, die Gefahr besteht und sollte nicht unterschätzt werden ! Das könnte zu nachhaltigem Gehirnbrand führen.

Wen würden Sie als Moderator vorschlagen, werter Herr Park ?
 

Mungo Park

Geomaster
Bestimmt wären Sie, Gnädigste, eine ausgezeichnete Kandidatin für diese Art der Moderation, wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf. Diesen Gedanken nährt auch die Tatsache Ihres hervorragenden, weltweiten Rufes in Punkto "kleiner Schläfenschnitt", wenn Sie mir diese saloppe Ausdrucksweise gestatten.
Eine solche Moderation könnte meiner Meinung nach sogar einen gewissen Unterhaltungseffekt für andere Besucher dieser Fäden darstellen. Deshalb, seien Sie sich meiner vollsten Unterstützung gewiss, wenn es um die Moderation einer Encountergruppe mit dem Titel
"Das Abenteuer nach dem Abenteur" geht.
:wink:
 

º

Geoguru
radioscout schrieb:
Irgendwo habe ich das doch schonmal gesehen?

ebay.de

zurück zum Thema:

zu a.)
Kein Jäger ballert auf Wildschweine mit Stirnlampe

zu b.) 1x bin ich in meiner BW-Laufbahn Wildschweinen begegnet - am Tag und im Auto ... die Chance ist also als gering einzustufen, da ich wirklich oft und nachts draussen war.

ansonsten stimmt das mit den Ästen schon - ich hab eigentlich immer irgendwelche Schrammen - aktuell auch eine 1 cm neben dem Auge (ML lässt grüßen)
 

SNOP

Geocacher
Heute stand (am Tag) plötzlich ein Hirsch neben mir. Etwa 20 meter weg UND ich hatte einen Hund dabei. Der Hund hat den zuerst bemerkt. Keine Ahnung, warum der Hirsch trotz Hund so nah kam, ich nehme an, er wollte sein Rudel verteidigen (die waren alle im Hintergrund).

Das war ja ganz putzig, aber schon ungewöhnlich. Jedenfalls ging der wieder ganz locker als mein Hund auch ganz locker auf den zu trottete. Das war wirklich eine schräge Situation.

Damals beim Bund hatte ich einen "Kameraden", der mal von einem Wildschweineber angegriffen wurde. War auch ganz putzig, er hatte über den ganzen Körper verteilt, Fünf-Mark-Stück große Narben von den Hauer-Einstichen.

Und die Berichte über Jäger die aus Versehen ihre Jagdkollegen abknallen sind wahrscheinlich alle Anglerlatein, oder wie? Das liest man doch hin und wieder...

Ich denke Licht und auch Geräusche sind ein ganz gutes Rezept gegen allerlei Gefahren im Wald 8)

SNOP
 

radioscout

Geoking
Wildschweinen bin ich nur einmal beim Cachen begegnet. Die liefen in ein paar 100 m Entfernung vor mir her. Ich habe dann einfach einen anderen Weg genommen.
 

wutzebear

Geoguru
radioscout schrieb:
Wildschweinen bin ich nur einmal beim Cachen begegnet. Die liefen in ein paar 100 m Entfernung vor mir her. Ich habe dann einfach einen anderen Weg genommen.
Zweimal. Einmal am Tag, als eine Rotte in einem Abstand von knapp 50m unseren Weg überquerte, einmal bei Nacht. 2 Cacher aus unserem "Rudel" wollten abbrechen, trafen allerdings nach ganz kurzer Zeit auf die Biester und schlossen sich schnell wieder dem Cacher-Rest an.

Ganz so selten sind die Begegnungen also nicht. Kommt wohl stark darauf an, wo man sich aufhält. In manchen Gegenden ist die Gefahr einer Begegnung deutlich größer.
 

TKKR

Geoguru
Die allergrößte Gefahr dürfte wohl darin liegen, ausgelaugt, übermüdet, evtl schon in der Morgendämmerung bei Nebel diverse Kilometer mit dem Auto heimfahren zu müssen. Wenn dann noch der Beifahrer gemütlich Schnarchgeräusche von sich gibt ...
 
OP
cyrano

cyrano

Geocacher
radioscout schrieb:
Erschossen werden ist nahezu ausgeschlossen. Ein Jäger schießt nur, wenn er erkannt hat, worauf er schießt. Er weiß auch, was es für konsequenzen hat, wenn er einen Menschen trifft.

Na, ja diese Woche in der SüdWestPresse Ulm:
-> Jäger A ballert versehentlich seinen Kumpel Jäger B am Rande des Waldes über den Haufen weil er ihn mit einem Stück Wild verwechselte. (Beide >60J) Staatsanwaltschaft ermittelt. Nur das nütz ihm auch nichts mehr, wenn er sich die Radieschen von .......
 

Starglider

Geoguru
teamguzbach.org schrieb:
zu b.) 1x bin ich in meiner BW-Laufbahn Wildschweinen begegnet - am Tag und im Auto ... die Chance ist also als gering einzustufen, da ich wirklich oft und nachts draussen war.

Irgendwie scheine ich die Viecher anzuziehen, denn ich hatte in diesem Sommer 4 Wildschweinbegegnungen beim cachen (2 x Altkönig, 1 x bei Rüsselsheim, 1 x Odenwald). Davon waren zwei beinahe-Zusammenstöße mit einzelnen Tieren, die vor etwas oder jemand anderem flüchteten. Die haben nicht mal gegrüßt :lol:

Nur ein Zusammentreffen war nachts. Da machte eine Rotte ziemlich viel Lärm beim wühlen, und hörte mich wohl deshalb nicht kommen. Ich sie allerdings schon. Ich war auf einem grasbewachsenen Forstweg unterwegs und deshalb relativ leise und hatte wegen ausreichend Mondlicht auch keine Lampe an. Als ich mit der Mag in ihre Richtung leuchtete haben sie sich aber schnell verdrückt.

Ich denke die Wildschweine sind normalerweise so scheu dass man sie sich nachts ganz gut vom Leib halten kann, wenn man das Licht anläßt, und nicht versucht, zu schleichen.
 
Gestern hat meine Freundin Sabine mir erzähl, dass sie einen Patienten zum Röntgen da hatte, der eine Schrotkugel kurz neben dem Auge im Knochen stecken hatte. Wie das passiert ist hat er nciht erzählt, nur dass er auch Jäger sei...

Wildschweine habe ich noch keine gesehen, aber Rexi (unser Hündchen) hat damals beim TwoCountries beim Aufstieg einen Bullen von der Weide direkt auf den Weg gescheucht (im Allgäu laufen die etwas freier rum, teilweise führen Wanderwege über Weiden oder Höfe).
Zum Glück blieb der Bulle ganz ruhig auf dem Weg stehen, bis wir dann im großen Bogen über die Weide an ihm vorbei gegangen sind.
 
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