GPS für Anfänger

Lohengrin

Geonewbie
Hi,
in unserem Bogensportverein wollen wir die moderne Art der Schnitzeljagd als zusätzliche Aktivität anbieten.
Kann mir jemand mitteilen, welches Gerät wir beschaffen sollten. Es soll preiswert sein (wie viele Vereine schwimmen auch wir nicht im Geld), wir wollen von unseren Touren allerdings auch sicher wieder heimfinden.
:hilfe:
 

Fabi75

Geocacher
hallo,
kommt drauf an, wollt ihr mit oder ohne kartendarstellung? ich glaube es geht so ab 70€ los...
 
OP
L

Lohengrin

Geonewbie
hallo,
ich bin mir eben nicht sicher ob mit oder ohne Kartendarstellung. Könnte mir vorstellen, dass der Rückweg ohne Karte das eine oder andere Mal nicht so einfach ist. Hast du da Erfahrungen?
 

radioscout

Geoking
Den Rückweg findet man immer mit dem aufgezeichneten Track.

Viel wichtiger ist die Karte, um überhaupt zur Dose zu finden.

Ich würde gar nicht darüber nachdenken, ob ein Gerät ohne Karte in Frage kommt. Wenn Du sowas einmal benutzt hast, wirst Du nie wieder ein Gerät ohne Karte benutzen wollen.
 

DunkleAura

Geowizard
radioscout schrieb:
Ich würde gar nicht darüber nachdenken, ob ein Gerät ohne Karte in Frage kommt. Wenn Du sowas einmal benutzt hast, wirst Du nie wieder ein Gerät ohne Karte benutzen wollen.
richtig, und der preis der karte ist kein argument.

nutzt einfach die OSM Karten und ermutigt die leute die trackaufzeichnung an OSM zu spenden, insbesondere mit allen Wald und Fusswegen.

wenn die leute selbst keinen OSM account erstellen wollen sollen sie die weg aufzeichnungen doch bitte einem kollegen geben der das für sie hoch lädt… das einzeichnen könnt ihr dann entweder selbst übernehmen oder einfach die aktiven OSM mapper machen lassen. :)

die letzten grossen aktionen von OSM um den hilfskräften zu helfen mit aktuellem kartenmaterial:
- WikiProject Haiti
- WikiProject Chile wegen dem erdbeben
 

Apfeldieb

Geocacher
Wir hatten auch für den Anfang ein Einsteigergerät für die besagten 70 - 80 €, nachdem wir aber dann feststellten, wieviel Spass Gecaching macht und es gewisse Probleme bereitet ohne Karte sich im Gelände zurecht zu finden (also für uns :roll: ) und das Hobby weiter machen wollten, schon allein aus gesundheitlichen Gründen (der Weg ist das Ziel), so beschlossen wir upzugraden. Das Einsteigergerät konnte ich noch nach 30 Tagen 1 : 1 in Bezug der Kosten und der Gutschrift wieder zurück geben. wir haben uns dann auf ein Gerät mit farbiger Kartendarstellung und ner Topo-Karte festgelegt, das Gerät allein ohne Karte kostete ungefähr 260 €, seitdem macht das Hobby aber noch mehr Spass. Das Handwerkszeug muss stimmen, gutes Werkzeug - mehr Spass... :up:
 

pl1lkm

Geowizard
Hallo,

ich hab ebenfalls ein Gerät ohne Karte. Seit ca. 1,5 Jahren habe ich diese auch nie benötigt. Gute Vorbereitung ist halt alles ;) OK ich mach jetzt auch keine Touren mit 30 bis 60 Caches am Tag. Auch bewege ich mich meistens in meinen direkter Umgebung die ich sowie so kenne. In fremder Umgebung hab ich dann eine Karte dabei.

Gruß Robert
 

Astartus

Geowizard
Die Frage ist doch, in welchen Gegenden ihr auf Dosensuche geht. Da das Angebot ja anscheinend paralell zum Bogensport angeboten werden soll gehe ich mal davon aus, dass ihr euch wahrscheinlich eher in hemischen Gefilden bewegen werdet, die ihr gut kennt.

In solch einem Fall denke ich, dass ein günstiges Gerät ohne Kartendarstellung vollkommen ausreicht, wenn es für den Verein gekauft werden soll. Falls bei den Teilnehmern weiteres Interesse gewckt wird, dann können sich diese ja Gerät mit Kartendarstellung kaufen.

Aber als Vereinsgerät(e) würde ich einfach, günstige Gebrauchtgeräte ohne Kartendarstellung vorschlagen.
 
Früher war ein großer Kostenfaktor die Anschaffung des Kartenmaterials.
Da man aber mit OSM mittlerweile wirklich eine brauchbare Alternative zu den kommerziellen Karten hat würde ich jedem Privatanwender zu einem kartenfähigen Gerät raten. Mit der OSM erweitern sich die Anwendungen doch enorm.

Für den Verein wäre wiederum ein simples Gerät auch zu überlegen weil so ein Gerät für den Einsteiger eh schon zu viele Optionen und Einstellmöglichkeiten bietet.
Kommt halt drauf an wie das ganze verwendet werden soll.
Sollen es mehrere Geräte sein, dann könnte man ja ein kartenfähiges mit OSM-Karte sowie ansonsten einfachere Geräte verwenden.
 

DunkleAura

Geowizard
wallace&gromit schrieb:
Mit der OSM erweitern sich die Anwendungen doch enorm.
richtig.

wallace&gromit schrieb:
Für den Verein wäre wiederum ein simples Gerät auch zu überlegen weil so ein Gerät für den Einsteiger eh schon zu viele Optionen und Einstellmöglichkeiten bietet.
immer wieder dieses totschlagargument… (nicht nur von dir wallace&gromit sorry aber da ich jetzt antworte warst leider gerade du der letzte damit…)

das könnte man natürlich auch auf die fahrschulen umlegen, wieso ein «relativ» neues auto nehmen? dieses hat sowieso schon viel zu viel für den fahrschüler. er soll lernen zu fahren ohne tankuhr, geschwindigkeitsanzeige, blinker, scheibenwischer, heizung, servo lenkung, abs, tracktionskontrolle, start/stopp automatik, sicherheitsgurte und auch ohne airbags… idealerweise sollte er das auto vorne beim motor ankurbeln müssen, und via drahtseil technik kann er beim abbiegen die winker stellen, welch ein luxus…
die internet anfänger sollen auch ein 9600baud modem kaufen zum einsteigen, wenn sie merken dass es etwas für sie ist können sie es noch immer verkaufen und auf dsl upgraden… welch unschlagbare logik.

in welchem jahr leben wir? 1995 oder 2010? :???:
 
DunkleAura schrieb:
wallace&gromit schrieb:
Mit der OSM erweitern sich die Anwendungen doch enorm.
richtig.

wallace&gromit schrieb:
Für den Verein wäre wiederum ein simples Gerät auch zu überlegen weil so ein Gerät für den Einsteiger eh schon zu viele Optionen und Einstellmöglichkeiten bietet.
immer wieder dieses totschlagargument… (nicht nur von dir wallace&gromit sorry aber da ich jetzt antworte warst leider gerade du der letzte damit…)

das könnte man natürlich auch auf die fahrschulen umlegen, wieso ein «relativ» neues auto nehmen? dieses hat sowieso schon viel zu viel für den fahrschüler.

Also ich konnte meinen Führerschein machen obwohl das Auto kein ESP, Navi, Rückfahrsensoren, DVD-Player, Sitzheizung, Schiebedach, Telefon, Spurassistenten, elektrische Sitzverstellung, Abstandsradar, automatisch abblendenden Innenspiegel, Regensensor, Automatikgetriebe und Lichtsensor hatte.
Wird heutzutage vor Herausgabe des Führerscheines geprüft ob man das alles bedienen kann?

Ich glaube auch dass man Fahrschulautos nicht nach den Bedürfnissen des Fahrschülers kauft sondern danach dass der Fahrlehrer damit sein täglich Brot verdienen kann. Neu sind diese Autos nur beim Alter, die gelaufenen Kilometer sprechen da eine andere Sprache. Komfortausstattung haben die Autos nicht für die 17jährigen Gören sondern für den "alten" auf dem Beifahrersitz der da schließlich dne ganzen Tag verbringen muss. ;)

Auch der Autovergleich ist so ein Totschlagargument das zum Hinken neigt. ;)
 
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