LP ist Privatgelände

2cachefinder

Geomaster
hi leute,

wollte wissen was ihr so tun würdet wenn ihr wissen würdet das ein echt genialer lp-cache Privatgelände ist und überall betreten verboten steht.

reviewer fragen?

owner fragen?(wobei man hier keine gescheite antworten bekommt)

glg
 

Zappo

Geoguru
Gelöscht - habe die Frage falsch verstanden. Bitte mal ab und an ein Komma einstreuen. Danke.
Gruß Zappo
 

Aga & Deti

Geowizard
Privat ist Privat und sollte auch respektiert werden.
Du kannst zwar versuchen ihn ausfindig zu machen - ich würde aber wetten dass er die Location nicht "frei gibt".
Was ist z.B. mit der Haftung falls sich einer was tut und der Besitzer von dessen Tun wusste...?
 
OP
2cachefinder

2cachefinder

Geomaster
also.....es steht eindeutig betreten verboten-privatgelände auf dem schild.


und dann habe ich noch ein wenig gegooglet und herrausgefunden das es auch unter denkmalschutz steht.

dem owner des caches ist es denke ich egal.....aber wir waren dort und haben gesehen das es nicht ungefährlich ist sich dort zu bewegen,ok das ist bei lp normal.aber wie gesagt ,wenn was passiert.....naja.
 

diltigug

Geocacher
So gesehen sind doch wahrscheinlich 80% aller wirklich guten Lost-Place-Caches nicht zu betreten.
Graubereich eben, Betreten auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
Normalerweise weisen die Owner im Listing auch darauf hin (sollten sie zumindest).

Oder sehe ich das falsch?
 
OP
2cachefinder

2cachefinder

Geomaster
das stimmt aber es ist ausgewiesenes privatgelände mit betreten verboten und dann noch ein denkmalschutzgebiet.
 

Die Baumanns

Geowizard
Bitte nicht die ewige Lostplacediskussion,
die hatten wir schon x-fach.

Natürlich ist jeder Lostplace im Grunde ein Hausfriedensbruch,
aber der Reiz ist immens. Also wird das ganze tolleriert.
Bei vielen Lostplaces steht Betreten verboten,
für mich persönlich zählt wie aktiv das Gelände gesichert wird.
Wenn der Zaun marode ist und nicht rapariert wird, um man so auf das Gelände kommt,
ohne was überklettern zu müssen, geht das für mich in der Regel klar.
Wenn die Umfriedung häufig ausgebessert wird, hat man da nichts verloren.

Natürlich sind Lostplaces gefährlich, aber der Cache sollte so liegen,
das man sich nicht in Gefahr begibt. Damit meine ich einsturzgefährdete Dächer,
Böden die eingebrochen sind ...
Leider ist das für den Laien nicht unbedingt zu erkennen.
Daher halte ich waghalsige Aktionen auf einem Lostplacegelände nicht für sinnvoll.
Wer mag kann den Lostplace ja für sich weitererkunden.

Lostplace und Denkmalschutz, da halte ich eine Dose in dem Lostplace auch nicht für angebracht,
weil cachen leider mittlerweile nicht mehr spurlos vonstatten geht

Gruß
Guido
 

do1000

Geowizard
Sollte das nicht zwischen dem Eigentümer und dem Owner geklärt werden?

Ich würde jedenfalls keinen SBA posten.
 
OP
2cachefinder

2cachefinder

Geomaster
ja und der lost place liegt in mitten einer ortschaft.

an den toren sind schlösser.
die gebäude sind teilweise 4 stöckig und die decken sind sehr marode.

naja......
 

quercus

Geowizard
2cachefinder schrieb:
das stimmt aber es ist ausgewiesenes privatgelände mit betreten verboten und dann noch ein denkmalschutzgebiet.

dann solltest du da nicht hingehen und den owner darüber informieren, dass DU da deshalb nicht hingehen willst.
mehr nicht, alles andere wäre bei LP doch PETZEN.
wir wissen alle, dass man quasi 100% aller LP, die etwas mit noch vorhandenen Gebäuden zu tun haben, nicht betreten darf. da brauchen wir doch nicht so naiv zu tun. Lost Places sind nun mal die anarchische seite vom geocachen.

im übrigen müssen die meisten LP besitzer solche schilder aufstellen, damit sie bei unfällen nicht haftbar gemacht werden können. natürlich würden die niemals einem betreten zustimmen, aber auch nicht aktiv etwas dagegen unternehmen. wer LP angehen will, wird oft den schmalen grad zwischen "nicht dürfen" und "gefahrlos machen können" gehen müssen.

erst wenn ich als cacher nach einem LP besuch feststellen musste, dass der cache nicht funktioniert, ohne sich selber zu sehr zu gefährden oder dem LP selber zu schaden, kann ich glaubwürdig intervenieren. im vorwege bei einem LP auf verbotsschildern hinzuweisen, ohne mit dem owner kontakt aufgenommen zu haben ist spießig und dem hobby nicht angemessen.
 
diltigug schrieb:
So gesehen sind doch wahrscheinlich 80% aller wirklich guten Lost-Place-Caches nicht zu betreten.
Ich denke du kannst die Prozentzahl sehr weit nach oben schieben.
diltigug schrieb:
Graubereich eben, Betreten auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko.
Das muss nicht erwähnt werden, da das für alle Caches gilt. Der Cacher ist für sein Tun selbst verantwortlich.
diltigug schrieb:
Normalerweise weisen die Owner im Listing auch darauf hin (sollten sie zumindest).
Das kann ich mir nicht vorstellen, da die Worte: "Privatgelände betreten auf eigene Verantwortung" den Reviewer hellhörig werden lässt und den Cache nicht freigibt.
diltigug schrieb:
Oder sehe ich das falsch?
Ich denke schon.

Jeder Besitzer eines Grundstückes muss nach dem Verkehrssicherungsgesetzt für sichere Wege auf seinem Grundstück sorgen. Das ist für ihn zu viel Aufwand, so stellt er Schilder auf "Privatgrundstück, Betreten verboten". Und es sollen ja viele Menschen geben, die sich daran halten. Doch wenn der Besitzer davon hört, das einige doch auf das Grundstück gehen, so muss er das verhindern. Zäune setzen/flicken/höher machen. Wenn das nicht reicht wird er einen Wachschutz beauftragen. All das haben wir schon bei LPs erlebt. Der erwischte Cacher kommt wahrscheinlich mit einer Ordnungswidrigkeit davon und der Besitzer des Grundstückes ist stinke sauer. Aber wie sieht es aus wenn dann doch einmal ein Cacher verunglückt. Welche Versicherung wird das tragen? Genau diesen Rechtsstreit möchten die Besitzer des Grundstückes aus dem Weg gehen.

Sollte man nun diesen Cache petzen? Oder sollte man da einfach weg schauen?

Mit Petzen hat das nichts zu tun. Sondern mit Verantwortung tragen!
"Super ein LP, da müssen wir hin" Vor Ort kommt dann die Enttäuschung, "Betreten Verboten", "Ach das wird nicht so schlimm sein, wenn wir schon mal da sind und der Owner wird sich schon was gedacht haben."

Aus diesem Grund sollte ein SBA geloggt werden.
 

Bursche

Geowizard
Unabhängig von den Plattformen sollte sich die community Grenzen setzen. Scheinbar gibt es derzeit nichts mehr, was man nicht bedosen sollte. Der einen will einen besonders schönen Baum im Naturschutzgebiet bedosen, der andere will in ein denkmalgeschütztes Gebäude einbrechen....

Wenn solches Verhalten von den geochachern allgemein tolleriert wird, dann wird es unweigerlich zu Restriktionen kommen.

Wer mich Spießer oder Petze nennen mag, soll das tun.

Man sollte sich immer mal wieder bewusst machen, dass bei keinem anderen Hobby die Handlungen der Einzelnen so öffentlich dokumentiert werden, wie wir das tun. Wer einen LP bedost, wirbt öffentlich dafür eine Straftat zu begehen. Wer so einen LP loggt, dokumentiert diese Straftat öffentlich und die größten Idioten filmen sich dabei noch und stellen es bei youtube ein.

Warum also müssen solche "anarchischen" Hobbys unbedingt mit dem geocachen verbunden werden? Warum können diese Leute nicht einfach einbrechen oder die Natur schänden ohne es öffentlich zu machen?

Vermutlich aus Eitelkeit!
 

Zappo

Geoguru
Bursche schrieb:
......Warum also müssen solche "anarchischen" Hobbys unbedingt mit dem geocachen verbunden werden? Warum können diese Leute nicht einfach einbrechen oder die Natur schänden ohne es öffentlich zu machen?.........
hmmm....Humoristisch angehaucht könnte man auch sagen: Die Anarchie hat sich nicht auf Geocaching zubewegt - sondern die Masse und die Gesetzestreue hat sich des Geocachings bemächtigt.....

Irgendwann (in weit zurückliegender Vergangenheit :D ) war Geocaching ein Vehikel, das mich an interessante Orte führte, welche mit meinem schon immer bestehenden Interesse an LostPlaces, Höhlen, Burgen, Bunker usw. zusammenfielen . Ich wurde durch Listings über Geschichte, Ereignisse, usw meiner Heimat informiert und habe viele bemerkenswerte Orte besucht - aus meiner jüngeren Erfahrung heraus gottseidank, BEVOR die Location durch Partyjugendliche oder Staat zerstört wurden.

Heute sind solche Locations eher degradiert zum Dosenverstecken und Abenteuer zu erleben, vergleichbar eher einem Sportgerät. Die Auseinandersetzung mit der Materie tritt da in den Hintergrund. Aber ich würde trotzdem sagen, daß sich die negativen Einwirkungen der Cacher auf LostPlaces in Grenzen hält.
LostPlaces sind ja in der Regel aufgegebene Gebäude - das reine Anschauen dieser ruft ja keinen Schaden hervor.
Natürlich muß IN diesen Locations direkt keine Dose liegen - die Betretung der Anlage liegt im eigenverantwortlichen Handeln des Besuchenden. Und der handelt dann nicht als Geocacher - sondern als freier Bürger in einem freien Land.

Und solange der baldige Abriss droht, oft gegen bestehende Gesetze oder in Willkürausübung von Staat und Verwaltung (ist gerade bei Bunkern und anderen militärischen Anlagen leider Standard), habe ich keine Probleme damit, mir das vorher anzugucken - oder sogar durch Aufmaß und Fotos zu dokumentieren - ohne was mitzunehmen, kaputtzumachen oder jemanden zu stören. Wie z.B. bei "Alca..." oder "Ordonanz....."

Bei Privatbesitz siehts da etwas anders aus - der ist zu respektieren - zumindest wenn er aktiv (Zaun, Schloß ) gesichert ist. Ein verfallendes Industriegelände, bei welchem aus versicherungstechnischen Gründen ein Betreten verboten Schild hängt, die Bagger aber schon dastehen und die einheimischen Kinder spielen, guck ich mir trotzdem an - bin dann aber kein Geocacher - hat also mit Cachen nix zu tun.

Gruß Zappo

Zappos "Grundregel des Cachens"
"Ich störe und schädige niemanden -und respektiere Privateigentum"
 

Bursche

Geowizard
Es ist sinnlos, darüber zu diskutieren, wo jeder seine perönliche Grenze zieht. Das ist immer einer Einzelfallentscheidung, aus der unmöglich eine "Leitlinie" abgeleitet werden kann. In Verbindung mit einem Geocache, wird es aber öffentlich. Und daher muss es auch unter diesem Gesichtspunkt gesehen werden.

Wer stellt ein youtube-Video ein, dass ihn beim Zigarettenschmuggel zeigt?
Wer führt eine öffentliche Statistik über seine Geschwindigkeitsübertretungen?
Wer schreibt in seinem Blog, dass er in der Steuererklärung falsche Angaben gemacht hat?
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Ein Mitarbeiter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kann auf gc.com jederzeit nachschauen, wie oft in welche Bundesimmobilie eingebrochen wurde, um dort einen geocache zu suchen. Googelt man nach der verfallenen Fabrikhalle die man geerbt hat, werden einem youtube-videos gelistet in denen Nerds ihre spätpupertären "Abenteuer" dokumentieren...

Man kann doch nicht ernsthaft glauben, dass dies folgenlos bleiben wird!?!

Das Argument: "wir machen ja nichts kaputt.." überzeugt mich dabei auch nicht, denn jeder der ein paar Monate cacht, weiß dass geocacher alles kaputt machen, was zwischen ihnen und dem Logbuch steht (sogar die Dose) und außerdem spielt es einfach keine Rolle. Wenn ich irgendwo nicht rein darf um da drin zu "spielen", dann kommt es nicht darauf an, wie groß das Verbostschild ist oder wer das Loch in den Zaun geschnitten hat. Wenn ich trotzdem da drin "spiele" dann lass ich micht erwischen und mache es heimlich!

Führt man aber eine öffentliche Statistik darüber, prahlt mit Videos und Bildergalerien im Internet und sucht ständig nach noch "verwegeneren Herausforderungen" dann braucht man sich nicht wundern, wenn irgendjemand den "Unfug" beendet.
 

ElliPirelli

Geoguru
Bursche schrieb:
Es ist sinnlos, darüber zu diskutieren, wo jeder seine perönliche Grenze zieht. Das ist immer einer Einzelfallentscheidung, aus der unmöglich eine "Leitlinie" abgeleitet werden kann. In Verbindung mit einem Geocache, wird es aber öffentlich. Und daher muss es auch unter diesem Gesichtspunkt gesehen werden.
Danke, da sind wir einer Meinung.
Ich weiß schon warum ich keine LostPlaces mag.
Nicht nur die morbide Stimmung, die mir missfällt, sondern auch dieses Gefühl keine passende Ausrede zu haben, sollte ich doch mal angesprochen werden, was ich dort zu suchen habe....

Daß LostPlaces zu 100% illegale Caches sind, scheint in viele Hirne nicht hinein zu wollen.
Zu cool das Gefühl einen geilen LostPlace, womöglich noch mit Hinterlassenschaften der früheren Nutzer, zu besuchen.
Was daran so toll ist, erschließt sich mir nicht. Geschichtliches Interesse ist es in den seltensten Fällen.

Für mich kann ich solche Caches aber gut ignorieren, ich geh einfach nicht hin.
Daß einige trotz Hinweisen im Listing sich aber wundern, daß da doch tatsächlich Schilder stehen, von wegen Betreten verboten, find ich dann aber wieder amüsant. Wie naiv kann man eigentlich sein?
 

adorfer

Geoguru
2cachefinder schrieb:
das stimmt aber es ist ausgewiesenes privatgelände mit betreten verboten und dann noch ein denkmalschutzgebiet.
Was für eine Antwort erwartest Du eigentlich?
Was gibt's an dem Schild denn zu deuteln? Glaubst Du, dass hier jetzt jemand erklärt, dass das "Betreten verboten" in Wirklichkeit heisst "Herzlich Willkommen, kommt alle herein"?
 
OP
2cachefinder

2cachefinder

Geomaster
-jha- schrieb:
2cachefinder schrieb:
das stimmt aber es ist ausgewiesenes privatgelände mit betreten verboten und dann noch ein denkmalschutzgebiet.
Was für eine Antwort erwartest Du eigentlich?
Was gibt's an dem Schild denn zu deuteln? Glaubst Du, dass hier jetzt jemand erklärt, dass das "Betreten verboten" in Wirklichkeit heisst "Herzlich Willkommen, kommt alle herein"?


is mir klar das du v.......dich auch melden musst.
musst ja zu jedem thema deinen sinlos beitrag abgeben. :kopfwand:

den anderen danke ich schonmal für eure meinungen.
werde jetzt überlegen was ich mache....denke aber das ich einen sba log texte.
 

adorfer

Geoguru
2cachefinder schrieb:
is mir klar das du v.......dich auch melden musst.
musst ja zu jedem thema deinen sinlos beitrag abgeben. :kopfwand:
Es war also das, was ich vermutet hatte: "Hintenherum", den aller-x-ten LP-auf-Privatgelände-Thread zu starten.
 
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