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Umgang mit "Zu schweren" Mysteries

Wie geht ihr mit "zu schweren" Mysteries um?


  • Umfrageteilnehmer
    40

Staffy

Geowizard
Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wie so bei "zu schweren" Mysteries umgegangen wird?
Sprich: man steht beim Rätsel einfach komplett auf dem Schlauch.
Ich hoffe, die Frage gab es noch nicht und das ist hier richtig.
Bestimmt habe ich auch noch einige Möglichkeiten vergessen..

Bei mir ist es bisher so (Ich bin aber auch Gelegenheitscacher und noch nicht so lange dabei.):
Einen Rätselpartner habe ich dafür leider nicht richtig. Meistens merke ich mir diese Caches für später. Ab und an frage ich mal einen Owner um Rat, aber auch nur wenn ich das Gefühl habe, dass mit einer Antwort zu rechnen ist. Und im Spoilerforum habe ich zumindest mal nachgesehen, selbst angefragt aber (noch) nicht. Vorfinder fragen fände ich auch ok, sofern der Owner nicht so aktiv ist; hab ich aber bisher nicht bei Mysteries.

Staffy
 

hcy

Geoguru
Wir haben ein Rätsel-Team aber stehen auch öfter auf dem Schlauch. Dann fragt man den Owner (viele sind wirklich nett und helfen gerne aber es gibt auch Ausnahmen) oder einen Vorfinder.
 

Sillytoppi

Geocacher
Bei Rätseln, welche mich interessieren, frage ich Owner oder Vorfinder öfters nach Tipps. Oft ist man dann enttäuscht nach dem Motto: "Da hätte ich auch von selbst drauf kommen können."
Daher lasse ich viele Rätsel "reifen", d.h. man schaut sie sich alle paar Wochen einmal wieder an. Manchmal kommt dann der Geistesblitz und man ist dann stolz wie Oskar.
Das Hirn ist keine Maschine. Man sollte also nicht zu früh fragen.

Wenn ich aber überhaupt keine Ahnung habe und auch keine Idee oder Interesse, lege ich das Rätsel weg, frage niemanden und lasse den Ratehaken ungelöst auf der Karte.

Koordinaten schnorren finde ich langweilig.

Ignore List benutze ich nicht, man muss dem Elend ins Auge blicken können...
 
OP
S

Staffy

Geowizard
Was "helt" feinsinnige davon, nicht zu sehr auf Tippfehlern bei Neulingen rumzureiten (die man wohl auch nicht mehr korrigieren kann?) und stattdessen mit abzustimmen?
 

feinsinnige

Geomaster
"Isch" halte genau nichts von Umfragen mit einem willkürlichen Set an Antwortmöglichkeiten unten denen es nicht einmal die Option "Nichts von alledem" gibt.
So darfst Du also meine fehlende Antwort als indirekte Abstimmung verstehen. Man könnte auch einmal eine Umfrage zu wiederholten, unsinnigen Umfragen machen.
f
 
In der wärmeren Jahreszeit bleiben Problem-Mysterys meistens liegen.
Diese Ablage wird dann im Winter, im Brainpool mit einem befreundeten Team, abgearbeitet.
 

Termite2712

Geowizard
Allzu schwierige Mysties wandern bei mir gsnz einfach auf die Ignorelist und dann sehe ich sie auch nicht mehr auf der Karte.

Gesendet mit Tapaquatsch
 

SammysHP

Geoguru
Ich habe 2013 oder so damit aufgehört, meine Zeit beim Lösen von Mysteries zu verplempern und gehe dafür lieber raus Dosen suchen. Mysteries mache ich nur noch, wenn sie ein Bonus sind oder ich recht schnell beim Überfliegen auf die Lösung komme.
 

S-Man42

Geocacher
Ich mag Mysteries prinzipiell. Ich mag es, neue Gehirnwindungen aktivieren zu müssen, mal außerhalb der eigenen Komfortzone zu agieren. Ein Rätsel zu lösen, dessen Schema man noch nicht kannte, empfinde ich als sehr große Genugtuung. Allerdings:

1.) Meine Gehirnwindungen stellen sich viel zu oft nicht als verquer genug dar. Was manche Owner glauben, was total simpel zu sehen ist... Ist mir unklar. Aber nun ja, Menschen sind verschieden und an den (zumindest ersten) Logs erkennt man, dass es oftmals möglich sein muss. Aber bei dieser Art Mysteries lasse ich am Ende meist die Finger von. Da verrenne ich mich sinnlos und das ist mir die Zeit nicht Wert. Beim Blick aufs Listing muss nach ein paar Minuten zumindest ein entfernter Schimmer einer Idee des Problems auftauchen. Wenn ich aber nicht mal weiß, wo ich anfangen soll... Nee, liegen lassen. Aber manchmal verpasst man so auch etwas und ich stelle im Nachhinein (bspw. beim Gespräch mit einem Cacher, der es gelöst hat) fest, dass wirklich eine schöne Idee dahinter verborgen ist.
2.) Meine Gehirnwindungen stellen sich viel zu oft als viel zu verquer dar. Irgendwelche Zahlenketten im Listing und nichts weiter? Ich mag Zahlen. Ich mag Zahlenspielereien. Aber ohne zusätzliche Hilfe kann ich bis zum Tod Möglichkeiten aufzählen, was man alles mit Zahlen anfangen kann - und dass man nur lange genug rechnen muss, um sich auf tausende verschiedene Arten Koordinaten zurecht zu legen. Diese Mysteries mache ich direkt wieder zu. Nichts ist uneindeutiger als Zahlenketten.
3.) Unkreative Mysteries: Zum tausendsten Mal irgendeinen Algorithmus runter arbeiten. Oh Hex zu Dezimal! Oh, ein Bild! Hm, Exif, Hexcode, Farbkorrekturen, Versteckte Dateien, ... Dieses blinde Durcharbeiten von "schon 1000x gemacht". Oftmals erscheinen mir Owner komplett ideenlos. Wie kann jemand auf die Idee kommen, dass die hundertste Binärcodierung noch irgendjemanden ein "Aaaah, Oooooh, Toll!" entlocken könnte. Für Notfälle (Challenges, Statistiken, Multistages) gibts ja Gott sei Dank oft ne App dafür ( ;) ). Meist lasse ich das liegen. Ich bin jemand, der mag es, den Lösungsalgorithmus zu finden, nicht aber, ihn durchzuziehen. Mein Mathelehrer nannte das den Unterschied zwischen "Mathematik" und "Rechnen". Mathe ist spannend, Rechnen ist trivial.

Aber wenn mich dann ein Mystery gepackt hat. Schön gemacht, vielleicht eine tolle Story oder die Ausarbeitung ist besonders aufwendig (Aliona, Amnesie, Kinder des Buchbinders, ...), dann kann ich durchaus darin versinken. Und dann beiße ich mir durchaus auch hier und da auch mal einen Zahn aus. Und dann frage ich meist nach gegebener Zeit irgendjemanden. Ich finde fragen nicht schlimm, man kann ja nur so neue Dinge lernen. Und wenn es mir gut gefallen hat, beschäftige ich mich dann so intensiv damit, dass die App vielleicht dadurch sogar eine neue Funktion bekommt ;)
 

rolf1327

Geowizard
Spoiler oder Telefonjoker nutze ich bei Mysteries nicht. Wenn mir das Rätsel gefällt, bleibt es mal ein paar Monate liegen, wenn mir bis dahin immer noch keine Idee gekommen ist, dann suche ich den Cache halt nicht.
 

jennergruhle

Geoguru
Aber ohne zusätzliche Hilfe kann ich bis zum Tod Möglichkeiten aufzählen, was man alles mit Zahlen anfangen kann - und dass man nur lange genug rechnen muss, um sich auf tausende verschiedene Arten Koordinaten zurecht zu legen. Diese Mysteries mache ich direkt wieder zu. Nichts ist uneindeutiger als Zahlenketten.
Das sind dann die, bei denen ich Owner oder Vorfinder um einen Tipp bitte. Wir haben hier bei uns einen Owner, der ab und zu solche Rätsel rauslässt à la "Da kann man echt nicht drauf kommen - der erste Finder hat wohl den Owner gefoltert und die Lösung abgepresst!".
Aber auch ein, zwei Owner mit sehr kniffligen, aber schön erklärten Zahlen- und Logikrätseln. Da macht es dann Spaß, sich z.B. mal Tools zu bauen, die so etwas auflösen können.

Meine Gehirnwindungen stellen sich viel zu oft nicht als verquer genug dar. Was manche Owner glauben, was total simpel zu sehen ist... Ist mir unklar.
Ja, das kenne ich - als MINT-Absolvent kann man oft einfach nicht "un-naturwissenschaftlich und un-technisch" genug denken. Also z.B. solche Dinger wie "wie viel der Zahlen sind eckig / rund / haben Öffnungen drin".

Mein Mathelehrer nannte das den Unterschied zwischen "Mathematik" und "Rechnen". Mathe ist spannend, Rechnen ist trivial.
Ja, klar - das Rechnen überlasse ich dann, wenn ich den Lösungsweg / Algorithmus gefunden haben, auch immer einem Rechenknecht. Lieber drei Stunden ein Tool bauen, welches das exakt und nachvollziehbar in Sekundenbruchteilen macht, als zwei Stunden selbst rechnen. Ist am Ende schneller, wenn doch mal etwas leicht angepasst werden musste.
 

Mr Weezli

Geocacher
Mysteryies wecken in mir unterschiedliche Gefühle. Erst einmal kommt das Rätsel auf den Tisch. Bei vielen Rätseln schaffe ich es auch dran zu bleiben und hinter die Gedanken des Owner zu kommen. Was natürlich mit steigender D-Wertung immer schwieriger wird. Ist dann der Punkt gekommen, andem es nicht mehr weitergeht, bin ich auch gerne bereit, bei einer Gelegenheit auf einem Event (ich weiß derzeit etwas eingeschränkt, wird aber wieder) oder so nachzufragen. Nicht nach der Lösung direkt, sondern nach einem Tipp. Das Rätseln braucht manchmal nur einen kleinen Schupser.

Natürlich versuche ich(wir) in der Gruppe mit sogenannter Schwarmintelligenz auch die eine oder andere harte Nuss zu knacken. Hier ist durch mehr Hirnschmalz auch mehr Erfolg zu verzeichnen. Gemeinsames Denken macht zudem Spaß und fördert die Kommunikation.

In Spoilerforum mal zu lesen, wenn man verzweifelt ist, halte ich auch für mich für okay. Wirklich nachgefragt habe ich im Spoilerforum allerdings noch nicht, würde ich aber auch tun, wenn es zielführend ist. Allerdings möchte ich mein Potenzial dann auch ausgeschöpft haben und das geht manchmal schnell. :rolleyes:

Auf die Ignore-Liste kommt bei mir kein Mystery. Schließlich weiß ich, dass ich einige Schwächen haben und Mysteries zu lösen gehört eindeutig zu meinen Schwächen und dazu stehe ich. Daher keine Ignore-Liste für Mystreries. Klingt wie ein Slogan "No ignore for Mysteries!". :^^:

Die Frage ist doch auch, gibt es einen Verhaltenscodex für die Lösung oder Lösungshilfe für Mysteries. Ignorien , rätseln & grübeln oder nachfragen - jeder sollte die Möglichkeit nutzen, mit der er am besten klarkommt. Und sind wir mal ehrlich, nach Hilfe zu fragen ist keine Schwäche, sondern wie ich meine ein Stärke. Und die meisten Owner fühlen sich doch auch wertgeschätzt, wenn man ihnen sagt, dass sie hier wirklich eine harte Nusse gepflanzt haben und sind auch oft bereit einen kleinen Tipp rüberwachsen zu lassen. Und wenn er keinen Tipp rüberwachsen lässt, dann verfluchst du ihm halt die Knochen und rätselt werter. :lachtot:
 

schatzi-s

Geomaster
Ich muss keine leere Homezone haben. D. h., da duerfen auch ungeloeste Mysteries und ungefundene Dosen sein. Daher ist meine Ignoreliste leer.

Wenn mich ein Raetsel -warum auch immer- interessiert, beschaeftige ich mich damit. Das kann alleine oder auch im Team sein. Wenn ich alleine nicht weiterkomme, frage ich um Rat (Owner, Vorfinder, Freunde...).

Beschaeftigen heisst aber nicht unbedingt, dass ich zwangslaeufig den Weg des Owners gehe. Da wird dann schonmal geguckt, welche Infos zu den einzelnen Werten sich aus der Loesungsformel ergeben, ob man vielleicht nummerisch zur Loesung kommt oder ob es nicht irgendwo einen Solver gibt... Alleine die Chance ein Raetsel anders als vorgesehen zu loesen, macht viele Mysteries fuer mich interessant ;-)

Im Normallfall loese ich den Mystery dann aber des Raetsels wegen und nicht wirklich um an die Koordinaten zu kommen, es sei denn, ich weiss, dass der Cache einen tollen Outdoorteil hat. Im Normalfall hat er das aber nicht, so dass ich nicht enttaeuscht bin, wenn der Cache archiviert wird (oder zu weit weg ist) und ich ihn nicht loggen kann. Ich hatte meinen Spass beim Raetsel, warum soll ich dann die Dose einsammeln? Fuer den Punkt? Nein! Fuer das Log? Um das Raetsel zu loben, reicht auch eine Note, dazu brauche ich kein Found-Log...
Wobei ich damit gefuehlt eine Ausnahme bin und ich viele Leute kenne, die echt sauer sind, wenn ein geloester Mystery vor dem Loggen archiviert wurde oder denen kein Aufwand zu hoch ist, um geloeste Mysterys einzusammeln. Allerdings sind mir diese Einsammeltouren eh ein Greuel: Man sitzt im Auto, faehrt moeglichst dicht zur Dose, steigt aus, traegt sich ins Logbuch, geht zurueck zum Auto und faehrt zum naechsten Cache, wo sich das Spiel wiederholt...

(der Fairness halber muss ich sagen, dass ich bei vielen meiner geloggten Mysteries von der Klugheit und dem Fleiss Anderer profitiert habe und wir im Team gerne mal Loesungen austauschen)
 
Ich hatte meinen Spass beim Raetsel, warum soll ich dann die Dose einsammeln?
Das kommt bei mir auch schon mal vor, meistens aber wegen der zu großen Entfernung zur Finallocation. Trotzdem hatte ich vor geraumer Zeit mit dem Wissen, dass ich das Teil wahrscheinlich niemals loggen werde einen Riesenspaß mich ca. 2 Wochen mit dem hier : https://coord.info/GC9FAB4 auseinander zu setzen. Ging anderen bestimmt ähnlich bei aktuell 28 Funden und 17 Notes.

Ein weiterer Aspekt bei scheinbar "unlösbaren" Mysterys ist das Verwenden alternativer Lösungswege - ohne jemanden dabei zu fragen. Wenn z. B. das Finale in einer gut "bedosten" Gegend liegt, kann man schon mal bei den Vorfindern schauen welche bekannten Dosen unmittelbar davor bzw. danach gefunden wurden. Hat man da eine Tendenz, kann man die Koos schon etwas eingrenzen. Dann vielleicht noch was mit Excel "gebaut" womit man schnell einzelne Variablen auf Plausibilität prüfen kann und zum Schluss den Checker gequält......
Diese Vorgehensweise wird bestimmt nicht jedem gefallen aber so habe ich schon einige Erfolge errungen. Und wenn man irgendwann mal den vom Owner favorisierten Lösungsweg erfährt und einem klar wird, dass man damit aus einem D3 einen D4,5 gemacht hat, ist es trotzdem lustig.
 

kohlenpott

Geowizard
Ich bin bekennender Ratehakenignorierer.
Habe ich beim Überfliegen des Listings sofort eine Idee und die Lösung ist schnell erledigt (also nicht 26 Variablen ergooglen oder ähnlichen Mist), löse ich das Ding. Alles andere geht sofort auf Ignore. Cachen ist für mich draußen sein und Sachen suchen, wenn ich rätseln will, kauf ich mir ein Rätselheft...
 
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hcy

Geoguru
Cachen ist für mich draußen sein und Sachen suchen, wenn ich rätseln will, kauf ich mir ein Rätselheft...
Genau!
Das ist aber für mich der Grund keine Mysteries zu ignorieren. Sonst würde man in manchen Gegenden ja gar nicht mehr cachen gehen können. Das Rätsel ist lästig, wird irgendwie gelöst und dann beginnt das Geocaching.
 

S-Man42

Geocacher
Warum kann man nicht akzeptieren, dass es "DAS" Geocaching nicht gibt? Für mich ist Geocaching eben mehr als der Outdoorteil. Und wenn ich das richtig überblicke, ist für dich nicht mal das "Suchen" outdoor notwendig. Für mich und viele andere ist es eben die Kombination aus geistiger Herausforderung und körperlicher Bewegung, die Geocaching ausmacht, die Geocaching für sie ist. Sonst kann ich auch - um es mit deinen Worten zu sagen - zu einer Wanderplattform gehen.

Nein, Geocaching beinhaltet die Möglichkeit von Rätseln - indoor wie outdoor. Wer das nicht mag, ok. Der soll einfache Traddies sammeln, gibt ja genug davon. Aber abzusprechen, dass diese Variante, das einzig wahre Geocaching ist, finde ich sehr vermessen.
 

discord

Geocacher
Ich kann gut damit leben, dass da ein paar ungelöste Ratehaken in meiner "Homezone" herumliegen. Also, es muss wirklich nicht sein, dass ich ALLE Caches hebe - das geht aufgrund meiner mangelnden körperlichen Fitness schon bei hohen Terrainwertungen eher nicht, was ja auch voll ok ist. Und grausliche Caches der Marke "Filmdoserl an Müllhalde" würde ich auch ignorieren, also was solls.

Das Problem mit Mysteries ist halt für mich folgendes: sie behindern einen aktiv beim Auslegen neuer Caches. Das ist eine Tatsache, die manche Mystery-Fanatiker einfach nicht wahrhaben wollen. So Aussagen wie "mach einfach halt keine Mysteries wenn’s dir keinen Spaß macht" sind da dann auch überhaupt nicht hilfreich - wenn die Anzahl an Mysteries in einer Gegend einen bestimmten Sättingsgrad übersteigt, entkommt man ihnen fast nicht.

Das bei mir eigtl. der Hauptgrund, warum ich Mysteries überhaupt mache. Besonders viel Spaß machen tun mir die meisten nicht, aber ich möchte zumindest ungefähr eine Vorstellung davon haben, welche Locations in meiner Nähe theoretisch frei zum Bedosen sind. Ich hatte eine längere Spielpause gemacht, und in der Zeit sind so viele Mysteries dazu gekommen, dass es echt zum Speiben ist. Da ich in die Kategorie "introvertierter Solo-Spieler" falle, kenne ich auch niemanden für "Telefonjoker" oder ähnliches.

Ich habe schon etliche Rätsel selbst ehrlich, d.h. auf dem vom Owner vorgegebenen Lösungsweg gelöst. Wichtig ist mir dabei, dass ich zumindest eine Ahnung habe, was der Owner von mir will -- dann mach ich das halt, auch wenn‘s aufwendig ist. Grauenhaft finde ich dagegen die Art von Rätsel, wo man erstmal ewig nach dem Einstieg suchen muss. In der Hinsicht sind die Vorlogs sehr hilfreich - wenn da gehäuft so Phrasen vorkommen wie "ich hab Wochen gebraucht um den Einstieg zu finden", oder "ohne weitere Hints vom Owner wäre ich hilflos gewesen", dann befass ich mich eher nicht weiter damit. Wie gesagt, ein paar ungelöste Mysteries sind schon ok, behindern auch nicht allzu sehr beim selbst Auslegen von Dosen.

Ich hatte auch schon manchmal das Glück, dass Mystery-Leger das Rätsel von irgendeiner Website genommen hat, es lohnt sich also definitiv nach sowas zu suchen. Erst neulich hab ich so die Lösung für ein D4 Rätsel gefunden, wo ich sonst wahrsl. chancenlos gewesen wäre. :ROFLMAO:

Auch das Einschränken der möglichen Locations funktioniert ganz gut. Besonders wenn die Final-Koordinaten durch eine Formel bestimmt sind, kann man manchmal in Kombination mit der Terrain-Wertung recht effektiv herleiten, wo der Cache liegen muss. Erfahrungsgemäß schöpfen die meisten auch den 3-km-Radius nicht wirklich aus, sondern platzieren den Ratehaken näher an den Final Koordinaten. Wenn der Owner dann noch jemand ist, von dem man schon mehrere Caches gefunden hat – man als weiß, wie derjenige beim Verstecken so tickt – kann das auch nochmal enorm helfen.
 
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