Wie kann der Reviewer entscheiden?Neue Regeln für Earthcache

googler25

Geocacher
Liebe Earth-Cachergemeinde,

das neue Regelwerk für Earthcaches (in der deutschen Übersetzung) gibt vor:

EarthCaches müssen Lehrstunden in Erdgeschichte bieten. Sie bringen Menschen an Orte, die ihnen helfen, die Entstehung der Landschaft zu erklären, an Orte mit interessanten Phänomenen wie etwa Verwerfungen, Falten und Intrusionen, oder sie zeigen auf, wie Wissenschaftler unsere Erde verstehen (wie etwa Fundstellen von Fossilien etc.).

Hierzu folgende Fragen an den Kölner Reviewer und die Ownergemeinde bestehender Earthcaches:

Verstehe ich die Regeln so richtig, dass das oberste Gebot die Erdgeschichte ist, die dann aufgezeigt wird, anhand z.B., wie Wissenschaftler unsere Erde verstehen?

Bestimmt richtig.

Ansatz: die Erdgeschichte ist nicht nur eine Geschichte der Geologie - sie umfasst weit mehr. Flora und Fauna zählen doch gemein auch zur Geschichte der Erde. Fundstellen von Fossilien (Pflanzen und Getier) - in versteinerter Form - zeugen offensichtlich auch von Erdgeschichte und sind Regelkonform für einen Earthcache.

Sind dann auch erdgeschichtliche Besonderheiten, wie Moore, Thermen, Gletscher und Flußläufe Teil der interessanten Phänomäne?

Bestimmt richtig.

Wenn nun der Mensch in die Erdgeschichte eingreift und diese maßgeblich Beeinflusst, sei es z.B. durch die Erschaffung eines einzigartigen "Naturwunders" z.B. eines gigantischen Stausees, oder der Schaffung eines Biotops, ist das dann auch Erdgeschichte? Können Schuttberge, gigantische Abraumberge, Staudämme, unterirdische künstlich angelegte Höhlen dann auch Earthcaches sein? Mit all den Lehrstunden in Erdgeschichte?

Bestimmt richtig.

Von Menschen errichtete Naturwunder - also von Menschen beeinflusste Erdgeschichte, zählt meinem Verständnis nach, zu Earthcaches. Die Gattung Mensch beeinflusst die Erdgeschichte nachaltig in bestimmten Bereichen - gerade in geologischer Sicht - und das nicht nur im negativen Sinn.

Bestimmt richtig.

Sind dann nicht auch herausragende Gärten (Central Park), landschaftliche und geologische Mega-Werke (Angkor Wat) oder das Stonehenge aus der Sicht der Erdgeschichte wünschenswerte Earthcaches?

Meiner Meinung nach: Bestimmt richtig.

Ich möchte die offene Diskussion klar in eine Richtung führen: die ehemalige Berliner, oder die Chinesische Mauer sind Denkmäler - sie sind aussen vor. Eine U-Bahn stellt mir auch nicht den Gegenstand dar, um den es sich dreht - aber wie seht Ihr alle erdgeschichtliche Landschaftsveränderungen, die vom Menschen - als Teil der Natur - gestalltete Eingriffe in Geocaches dar?

Über sinnvollen Beitrag wird gebeten ;-)

LG
googler25
 

ElliPirelli

Geoguru
googler25 schrieb:
Hierzu folgende Fragen an den Kölner Reviewer und die Ownergemeinde bestehender Earthcaches:
Wie kommst Du darauf, daß geoaware.de aus Köln kommt?
Ich hatte das irgendwie anders in Erinnerung.... :???:

googler25 schrieb:
Verstehe ich die Regeln so richtig, dass das oberste Gebot die Erdgeschichte ist, die dann aufgezeigt wird, anhand z.B., wie Wissenschaftler unsere Erde verstehen?

Bestimmt richtig.
Soweit stimme ich Dir noch zu.

googler25 schrieb:
Ansatz: die Erdgeschichte ist nicht nur eine Geschichte der Geologie - sie umfasst weit mehr. Flora und Fauna zählen doch gemein auch zur Geschichte der Erde. Fundstellen von Fossilien (Pflanzen und Getier) - in versteinerter Form - zeugen offensichtlich auch von Erdgeschichte und sind Regelkonform für einen Earthcache.

Sind dann auch erdgeschichtliche Besonderheiten, wie Moore, Thermen, Gletscher und Flußläufe Teil der interessanten Phänomäne?

Bestimmt richtig.
Moore, Thermen, Gletscher ja, aber Flußläufe? Das wär ja nun ein bischen übertrieben, die gibt es ja schließlich wie Sand am Meer, äh wie Gräben und Bäche.....

googler25 schrieb:
Wenn nun der Mensch in die Erdgeschichte eingreift und diese maßgeblich Beeinflusst, sei es z.B. durch die Erschaffung eines einzigartigen "Naturwunders" z.B. eines gigantischen Stausees, oder der Schaffung eines Biotops, ist das dann auch Erdgeschichte? Können Schuttberge, gigantische Abraumberge, Staudämme, unterirdische künstlich angelegte Höhlen dann auch Earthcaches sein? Mit all den Lehrstunden in Erdgeschichte?

Bestimmt richtig.
Da stimme ich Dir nun nicht mehr zu.
Es sei denn, man könnte durch die Grabungen interessante Erdschichtungen oder Einlagerungen zB in Form von Kohleflözen sehen.

googler25 schrieb:
Von Menschen errichtete Naturwunder - also von Menschen beeinflusste Erdgeschichte, zählt meinem Verständnis nach, zu Earthcaches. Die Gattung Mensch beeinflusst die Erdgeschichte nachaltig in bestimmten Bereichen - gerade in geologischer Sicht - und das nicht nur im negativen Sinn.

Bestimmt richtig.
Es gibt keine von Menschen errichtete Naturwunder. Höchstens technische Meisterleistungen...

googler25 schrieb:
Sind dann nicht auch herausragende Gärten (Central Park), landschaftliche und geologische Mega-Werke (Angkor Wat) oder das Stonehenge aus der Sicht der Erdgeschichte wünschenswerte Earthcaches?

Meiner Meinung nach: Bestimmt richtig.
Ganz bestimmt nicht.
Stonehenge höchstens indem man auf die Steine hinweist, die aus Wales stammen (mehrere hundert km entfernt!)
Und was bitte ist an Angkor Wat geologisch? Das ist eine religiöse Tempelanlange. Central Park ist genau das, ein Park im Zentrum einer Stadt. Auch hier seh ich keinen Geologie Unterricht, höchstens Biologie, Stichwort Grüne Lunge....

googler25 schrieb:
Ich möchte die offene Diskussion klar in eine Richtung führen: die ehemalige Berliner, oder die Chinesische Mauer sind Denkmäler - sie sind aussen vor. Eine U-Bahn stellt mir auch nicht den Gegenstand dar, um den es sich dreht - aber wie seht Ihr alle erdgeschichtliche Landschaftsveränderungen, die vom Menschen - als Teil der Natur - gestalltete Eingriffe in Geocaches dar?
Von Menschen gestaltete Natur hat nichts mit Geologie zu tun.


Wikipedia schrieb:
 
OP
G

googler25

Geocacher
Köln. oder nicht Köln, das ist hier ja nicht die Frage.

Technische Meisterleisung, oder Naturwunder - pack die Haarspalte aus - darum geht es auch nicht.

Prozesse. die sie formen und heute noch formen: eine Form ist der Mensch - und schon sind wir wieder bei der Frage: natürlich oder vom Mensch geschaffen.

Angkor Wat ist vom Menschen geschaffen und hat die natürliche Erdgeschichte lokal nachhaltig verändert - vordergründig eine Tempelanlage - hintergründlich eine Anlage, die der Mensch geschaffen hat und in der er in die Natur nachhaltig eingegriffen hat - Seen, Kanäle, Begrünung, etc.

In meiner Betrachtung geht es eben um dies: Earthcaches sollen, könnten, dürften auch aufzeigen, wie der Mensch die Natur, das Gefüge, die geologischen Verhältnisse, verändert und gestalltet hat.

Im Regelwerk sehe ich da neben der alten Auslegung "Berge, Steine, Landmarken" eine Vielzahl an kreativen neuen Möglichkeiten, Wissen zu transportieren.

Unterm Strich geht es doch um eines: Wissen spielerisch zu vermitteln. Auf einem Niveau, das einem 14. J Schüler Spaß macht, sich mit der Erde auseinander zu setzen, oder?
Ein Staudamm ist da (meines Erachtens) genau so wertvoll, wie ein Gesteinsbrocken am Rand der Straße, oder?

Vom Menschen gestalltete Natur hat sehr wohl was mit Geologie zu tun - einerseits mit erhobenem Zeigefinger, weil falsch gelaufen und zerstörerisch - andererseits aber auch mit (wenigen) aber existierendenn positiven Beispielen.

Danke für Deinen Beitrag! Wir werden darüber diskutieren.

googler25
 

eigengott

Geowizard
googler25 schrieb:
die ehemalige Berliner, oder die Chinesische Mauer sind Denkmäler - sie sind aussen vor.

Nicht unbedingt. Zumindest zum Kölner Dom gibt es einen sehr lehrreichen Earthcache: The Cologne Cathedral - A Geological Point of View

So recht schlau bin ich aus deinem Posting aber nicht geworden. Worauf genau möchtest du hinaus? Einen Freibrief für Stauseen etc.?

PS: Nein, ich bin nicht geoaware.de. Auch wenn eine so bekloppte Aufgabe zum bekloppten Köln passen würde. :D
 

ElliPirelli

Geoguru
googler25 schrieb:
Vom Menschen gestalltete Natur hat sehr wohl was mit Geologie zu tun - einerseits mit erhobenem Zeigefinger, weil falsch gelaufen und zerstörerisch - andererseits aber auch mit (wenigen) aber existierendenn positiven Beispielen.
Welches der Worte Die Geologie ist die Wissenschaft vom Aufbau, von der Zusammensetzung und Struktur der Erde hast Du jetzt nicht verstanden? :???:
Gestaltete Natur, sei es durch Landwirtschaft, Torf- und Kohleabbau, Parkanlagen oder Arboreta, Bauwerke und sonstige von Menschen geschaffene Dinge hat nichts mit Geologie zu tun.

Ein Earthcache soll auf geologische Besonderheiten hinweisen.
Erdgeschichte der Vorzeit, vulkanische Tätigkeit, Dinge, die stattfanden bevor es überhaupt Menschen oder Säugetiere gab.

Doch nicht Staudämme.
Die kann man auch gut mit einem Tradi oder Multi lehrreich an den Jugendlichen oder Erwachsenen bringen.... :roll:
 
OP
G

googler25

Geocacher
oder sie zeigen auf, wie Wissenschaftler unsere Erde verstehen (wie etwa Fundstellen von Fossilien etc.).

Ich versuche eine Abtrennung zu besprechen von dem nahe liegenden Gedanken, EC hätten umbedingt nur mit Steinen zu tun. Erdgeschichte schreibt sich halt nicht nur durch Steine, Vulkane und Gefüge.

Die klassische Disziplin EC ist Steine - die neue Auslegung der Regeln lässt jedoch einen eingeschränkt weiteren Spielraum zu - Geologie und Erdgeschichte.

Klar, der wissenschaftliche Aspekt sollte über allem sein - aber mal im ernst: was spricht gegen eine EC mit dem Thema Seen? Chiemsee - Ausläufer eines Gletschers - Biosphäre - Artenreichtum... ?

Oder: Central Park - urbanes Flachland, urbar gemacht durch Menschenhand und mit seltenen Edelhölzern begrünt - der Hintergrund für einen EC ist doch, lehrreich zu vermitteln, wie sich Geologie und Erdgeschichte in unsere heutige Zeit transporieren läßt.

Erdgeschichte ist, so möchte ich in die Diskussion einwerfen, nicht nur ausschließlich Sache von Steinen und Gefügen. Vielmehr von Landschaft und deren Entstehung.

Was denkt ihr?

googler25
 

Thoto

Geomaster
Für mich geht dieser Thread in die gleiche Richtung, wie der der sich mit einem Mindeststandard für Earthcaches beschäftigt: die große Frage "was ist ein Earthcache?". Diese Frage kann wohl niemand eindeutig für alle beantworten. Einfach gesagt könnte man sagen, ein Earthcache ist, was geoawareDE für einen Earthcache hält. Ende (zumindest was die Freischaltung auf geocaching.com anbelangt).

Ich persönlich maße mir nicht an, diese Antwort zu geben. In den bisherigen Kommentaren steckt sicher schon viel Wahrheit, aber trotzdem ist die Grenze wohl sehr individuell. Ich möchte an dieser Stelle keinen konkreten Cache diskutieren, daher greife ich das Beispiel mit dem Staudamm auf. Der Staudamm ist aus mener Sicht an sich kein Earthcache. Hat der Staudamm allerdings Auswirkungen auf die geologischen Gegebenheiten einer Region und thematisiert man diese, kann er meiner Meinung nach schon zentraler Bestandteil eines Earthcaches sein. Ich möchte hier keinesfalls die Idee mit dem Staudamm so hinbiegen, dass sie irgendwie passt, sondern mehr deutlich machen, dass es nach meiner Ansicht oft auf den Blickwinkel auf die Dinge ankommt.
 

Thoto

Geomaster
googler25 schrieb:
Erdgeschichte ist, so möchte ich in die Diskussion einwerfen, nicht nur ausschließlich Sache von Steinen und Gefügen. Vielmehr von Landschaft und deren Entstehung.

Stimmt, wobei es schon ein bischen darauf ankommen sollte, worauf die Entstehung zurückzuführen ist. Btw: Die Mäandrierung eines Flusses ist ein super Thema für einen Earthcache und passt perfekt zu Deinem Kommentar ;)
 
OP
G

googler25

Geocacher
ja, die Frage ist, was steckt hinter der Intension von GC bezüglich eines ECs? Wissenschaftliche Betrachtung einer Entstehung einer Landschaft. Aus erdgeschichtlicher Sicht. Die Frage, die sich stellt ist: muss diese Sicht begrenzt sein auf die klassische Sicht: Gesteine und Gefüge?

Es kann und sollte nicht die Intension von GC sein, zum 100x einen Cacher zu einem Stein zu schicken und dessen Herkunft zu bestimmen. Vielmehr, so deute ich die neuen Regeln, sollte zu aller erst ein mal die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Landschaft stehen. Warum sieht es hier so aus und warum ist das so - diese Frage steht im Vordergrund.

Ein Flußdelta, in dem ein sich ein Biotop gebildet hat, nachdem der Mensch in das natürliche Gefüge deines Flußlaufes eingegriffen hat, ist doch ein würdiger Earthcache, oder?

Ein Staudamm, der ein Tal überflutet hat, dessen natürliches Gefüge nun nicht mehr sichtbar ist, kann doch auch ein Earthcache sein, oder?

Eine Muränenhügellandschaft, durch die eine antike Römerstaße fuhr, dessen Ausgrabung anziehend ist, kann dann doch auch ein Earthcache sein, oder?

Keltenhügel, die Gräber bedecken und die Landschaft nachhaltig verändern - sind das keine Earthcaches Ich rede ja nicht von einem Parkdeck, das auf einem Ausläufer einer Muräne gebaut wurde, sondern von Landschaftsmarken.

In erster Linie sollte der Cache unterhalten und Wissen transportieren. Darüber sind wir uns doch alle einig. Kann das nicht auch dadurch geschehen, dass interssante Phänomene abseits des bislang vorherschenden Meinungsbildes präsentiert werden?

LG
googler25
 

Thoto

Geomaster
googler25 schrieb:
ja, die Frage ist, was steckt hinter der Intension von GC bezüglich eines ECs? Wissenschaftliche Betrachtung einer Entstehung einer Landschaft. Aus erdgeschichtlicher Sicht. Die Frage, die sich stellt ist: muss diese Sicht begrenzt sein auf die klassische Sicht: Gesteine und Gefüge?

Es kann und sollte nicht die Intension von GC sein, zum 100x einen Cacher zu einem Stein zu schicken und dessen Herkunft zu bestimmen. Vielmehr, so deute ich die neuen Regeln, sollte zu aller erst ein mal die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Landschaft stehen. Warum sieht es hier so aus und warum ist das so - diese Frage steht im Vordergrund.

Ein Flußdelta, in dem ein sich ein Biotop gebildet hat, nachdem der Mensch in das natürliche Gefüge deines Flußlaufes eingegriffen hat, ist doch ein würdiger Earthcache, oder?

Ein Staudamm, der ein Tal überflutet hat, dessen natürliches Gefüge nun nicht mehr sichtbar ist, kann doch auch ein Earthcache sein, oder?

Eine Muränenhügellandschaft, durch die eine antike Römerstaße fuhr, dessen Ausgrabung anziehend ist, kann dann doch auch ein Earthcache sein, oder?

Keltenhügel, die Gräber bedecken und die Landschaft nachhaltig verändern - sind das keine Earthcaches Ich rede ja nicht von einem Parkdeck, das auf einem Ausläufer einer Muräne gebaut wurde, sondern von Landschaftsmarken.

In erster Linie sollte der Cache unterhalten und Wissen transportieren. Darüber sind wir uns doch alle einig. Kann das nicht auch dadurch geschehen, dass interssante Phänomene abseits des bislang vorherschenden Meinungsbildes präsentiert werden?

Grundsätzlich finde ich es gut, dass Du versuchst "neue" order zumindest bisher seltene Wege zu gehen. Ich empfehle Dir folgendes Vorgehen:

Spreche Dich mit geoawareDE ab und richtige EarthCaches ein, die dem obigen Verständnis entsprechen. Ich bin mir sicher, dass sich dann mit der Zeit andere daran ein Bespiel nehmen und Du so ggf. direkten Einfluss auf die Entwicklung von ECs in Deutschland hast.
 

radioscout

Geoking
Bei so manchem Earthcache und diversen hier zu lesenden Forderungen habe ich den Eindruck, daß es entweder um ein Pünktchen für den nächsten Master-Level, das Icon auf der rechten Seite oder "einen "Virtual" zu haben" geht.

An anderer Stelle wird sich ständig über das sinkende Niveau neuer Caches beschwert und hier die Zulassung steinerner Leitplanken gefordert.

Etwas interessantes zeigen kann man mit allen Cachetypen. Earthcaches sind nunmal dem Thema Geologie vorbehalten.
 

team-noris

Geomaster
googler25 schrieb:
Ich rede ja nicht von einem Parkdeck, das auf einem Ausläufer einer Muräne gebaut wurde, sondern von Landschaftsmarken.
Nur zu, geoaware_de schaltet doch eh alles frei - da muß man nix mehr sehen, hauptsache eine Infotafel ist da, von der man schnell 3 Zahlen abschreibt. Beispiel gefällig? Kleeblatt-Quelle - Fürthermare - eine Infotafel über eine Quelle, die man leider nicht mehr sieht (irgendwo unter dem Gehweg), vor einem Sichtbetonbauwerk. Die Fotos in der Galerie und die GCVote-Bewertung (1 Stern) sprechen Bände.

Earthcaches, die neuen Virtuals.
 

radioscout

Geoking
googler25 schrieb:
Ein Staudamm, der ein Tal überflutet hat, dessen natürliches Gefüge nun nicht mehr sichtbar ist, kann doch auch ein Earthcache sein, oder?
Umgekehrt funktioniert das: Wo man im Braunkohletagebau "in die Erde schauen" und z.B. die verschiedenen Schichten sehen kann, wurden Earthcaches freigegeben.

Aber etwas, was man nicht mehr sieht? Wie soll das gehen?

Wenn Du Dich für Virtuals und Stauseen interessierst:
http://shutterspot.gpsgames.org/cgi-bin/sh.pl?cacheID=591
 

ElliPirelli

Geoguru
team-noris schrieb:
Earthcaches, die neuen Virtuals.
Nein, dahinter steckt eher dieses dämliche Earthcache Masterprogramm. :roll:

Ich hab ja zugegebenermaßen noch nicht allzuviele Earthcaches gemacht.
Aber die 17, die ich gefunden habe, waren bis auf einen wirklich interessante Stellen, an denen ich geologische Besonderheiten gefunden habe und was über diese lernen konnte.

Allerdings sehe ich mit Verwunderung die Schwemme an Earthcaches in letzter Zeit.
Waren die bisher immer recht rar gesät, kommen inzwischen doch ziemlich viele raus.

Das verbuche ich auf das Masterprogramm, was in meinen Augen eh albern ist, seit wann zählen die verschiedenen Bundesländer als Staaten?
 
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