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Der etwas andere Cache

HerrCules

Geonewbie
Hey, Ich habe mal einen etwas unüblichen Cache. Wir haben im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung gestern Abend einen Wetterballon starten lassen. Allerdings hat leider der GPS-Tracker versagt, sodass wir nicht wissen, wo genau er gelandet ist. Wir können aber aufgrund der Wettervorhersage mit Sicherheit sagen, dass er im Landkreis Dachau gelandet ist. Wir können das Landegebiet auf 25x5 km eingrenzen. Am wahrscheinlichsten ist es, dass er in der Gegend von Oberroth, Großberghofen und Erdweg gelandet ist. Für uns wäre es jetzt sehr wichtig, die Technikbox wiederzufinden, die unten am Ballon hing. Darin sind wichtige geloggte Daten und wir brauchen die Technik, um einen weiteren Flug durchzuführen.
Falls also der oder die eine oder andere über die Feiertage sich mal auf eine etwas andere Suche machen will: es sind 50 € Finderlohn ausgeschrieben. Auf den Bildern ist die Styroporbox, die wir suchen. Das wäre super super lieb! Und natürlich gerne weiterteilen und teilen.

Viele liebe Grüße, David
 

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DNF_BLN

Moderator
Teammitglied
Mit Startkoordinaten, Uhrzeit, Steigungsgeschwindigkeit, Sollhöhe, den Wetterdaten müsstest du hier aber schon mal um die Ecke kommen. Dann wird daraus ein interessanter Mysterie Cache und der ein oder andere hätte da schon Lust zu.
@baer2006 z. B.
 
OP
H

HerrCules

Geonewbie
Mit Startkoordinaten, Uhrzeit, Steigungsgeschwindigkeit, Sollhöhe, den Wetterdaten müsstest du hier aber schon mal um die Ecke kommen.
Klar, ich wollte nur erstmal warten, ob grundsätzlich Interesse besteht. Gestartet sind wir – wie gute Recherche schon ergeben hat – auf dem Farrenberg am 19.05. um 2110. Die Steiggeschwindigkeit betrug zwischen 0,87 und 0,99 m/s. Platzhöhe gute 17 km, Sinkgeschwindigkeit am Fallschirm ca. 8 m/s.
Wir haben den Landeort mit https://predict.sondehub.org/ berechnet. Jetzt geht das nicht mehr, da der Start zu weit in der Vergangenheit liegt. Damit ergibt sich aber folgendes:
Am wahrscheinlichsten vermuten wir den Landeort an folgenden Koordinaten: 48.3119, 11.3132. Eine Abweichung nach Norden oder Süden ist relativ unwahrscheinlich. Es kann aber gut sein, dass der Ballon weiter östlich oder westlich gelandet ist. Ich würde als Anfang um genannte Koordinaten ein Rechteck als Suchbereich nehmen, 5 km nach Ost/West und 1 km nach Nord/Süd. Da sollte die Trefferwahrscheinlichkeit hoch sein. 5 km² sind auch schon ein ganz schön großer Bereich… Es wäre perfekt, wenn wir hier sammeln, wer bereits wo gesucht hat. Wahrscheinlich gibt es auch noch einen Drohnenpiloten, der ein bisschen von oben sucht. Ich trage hier zusammen, wenn ich erfahre, das bereits Gebiete abgesucht wurden.
 
OP
H

HerrCules

Geonewbie
Und was wird wissenschaftlich untersucht?
Wie gut man Wetterballons in der Höhe steuern kann, um damit über einen längeren Zeitraum Daten zu erfassen und die Möglichkeit zu haben, auf welcher Höhe man Daten sammeln möchte.
Die 50 Euro sind per Kinderschrift schon vor dem Flug ausgelobt?
Es ist bei Wetterballons recht üblich, einen Finderlohn auszuschreiben. Ebenfalls ist es sogar Vorgabe vom Regierungspräsidium, dass Kontaktdaten außen angebracht sind. Meine Handschrift tut hier jetzt hoffe ich nichts zur Sache…
 

DNF_BLN

Moderator
Teammitglied
Hat der keinen Sender.
Wir waren früher öfters mit entschrechendem Equipment von der Uni losgezogen. Haben die Wetterballone über Peilung dann gefunden. Einmal war es recht schwierig einen zu bekommen. Der hing im Baum obefhalb des Hochvoltzaun eines militärischen Sicherheitsbereiches. Wir konnten ihn sehen aber nicht bergen.
War ein ziemlicher Akt den zu bekommen. Erst mit dem Wschhabenden am Eingang gesprochen, dann kam der Vorgesetzte, dann der Objektkommandant. Wir mussten die Persos vorlegen, belegen das wir Universitätsmitarbeiter sind. Das Objekt durften wir nicht betreten, aber sie haben den Strom abgeschaltet und den Wetterballon dann geborgen, untersucht und uns ausgehändigt. Das ganze dauerte gute 4 Stunden.

Ich wünsche euch viel Glück, aber ich bin leider 580 km entfernt. Aber du darfst hier gerne berichten wie das ganze ausgegangen ist.
 

schatzi-s

Geowizard
@DNF_BLN zu Deiner Zeit wurden auch noch Rauchbomben beim Aufschlag gezuendet, weil GSM noch nicht erfunden wurde ;-)

Heutzutage nimmt man einen kleinen fertigen Tracker, der seine Daten ueber GSM uebertraegt und schon findet man den Wal, aeh, Ballon ...

Dazu vielleicht noch einen billigen AirTag als Redunanz, der vielleicht auch einen haerteren Aufschlag ueberlebt (ok, wenn der Ballon hoch genug im Baum haengt, hilft das vielleicht nicht ;-)
 

SammysHP

Moderator
Teammitglied
Auf der Jagd nach Wetterballons habe ich gelernt, dass die Suche ohne exakte Koordinaten am Boden meistens ziemlich sinnlos ist.
 
OP
H

HerrCules

Geonewbie
Laufen die uP noch? Dann kannst Du versuchen, mit einem Scanner deren Oscillatoren zu empfangen.
Wenn ich einen Scanner hätte… Aber ja, zumindest ein SIM-Modul sollte noch Strom haben. Leider gibt Alditalk keine Auskunft, in welchen Sendemasten die SIM-karte eingewählt war, und über die Polizei kommt man da nur mit richterlichem Beschluss weiter, wenn es um Gefahr für Leib und Leben geht.
 

radioscout

Geoking
Einen Scanner kann man sicherlich irgendwo ausleihen. Der sollte aber einen BFO haben. Und vorher mit identischen uP und was dort noch so verbaut ist prüfen, auf welchen Frequenzen man das alles am besten hört. Wahrscheinlich werden es die Quarzfrequenzen sein.

Und fürs nächste mal so einen akustischen Signalgeber einbauen, wie er auch in Modellfluchzeugen verwendet wird, um die nach einem Absturz einfacher zu finden. Und einen LED-Blitzer, den man im dunkeln finden kann.
 
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