Elektronisches Logbuch mit Beschränkung zulässig?

qByter

Geocacher
Mal in eine etwas andere Richtung gedacht, denn die ursprüngliche Idee dieses "Logcoders" fand ich damals eigentlich sehr pfiffig, nämlich Rudellogs zu vermeiden, was bei dem ein oder anderen Cache ja durchaus sinnvoll sein kann... (Oder als anderes Beispiel: keine Logs x Tage vor/nach Vollmond zuzulassen ;) )
Wie wir alle wissen war das nach Abschaffen der Logbedingungen hinfällig.


Wenn aber ein elektronisches Logbuch zulässig wäre, dann könnte man ja auch einfach ohne die ganze Pin/Tan/Code-Mimik die Anzahl der Einträge pro Zeit begrenzen. Eine Logbedingung wäre es nicht, man muss keine Bedingung erfüllen - kann aber halt nur x Einträge in Zeitspanne y ins Logbuch machen. Und ohne Eintrag ins Logbuch vor Ort - kein Log.

Wäre sowas wohl guidelinekonform? Eigentlich doch schon, oder?
For all physical caches, there must be a logbook, scroll or other type of log for geocachers to record their visit.

Fänd ich ja durchaus interessant sowas...
Aber wahrscheinlich ist das im "Reviewer"-Forum besser aufgehoben als unter Elekronik :roll:
 

Jagdtiger

Geowizard
qByter schrieb:
Wenn aber ein elektronisches Logbuch zulässig wäre, dann könnte man ja auch einfach ohne die ganze Pin/Tan/Code-Mimik die Anzahl der Einträge pro Zeit begrenzen. Eine Logbedingung wäre es nicht, man muss keine Bedingung erfüllen - kann aber halt nur x Einträge in Zeitspanne y ins Logbuch machen. Und ohne Eintrag ins Logbuch vor Ort - kein Log.
:roll:

Fände ich etwas unglücklich. Ich stelle mir vor wie ich auf einer Reise einen Multi mache, mich durch alle Stationen kämpfe, den Final dann finde nur um festzustellen das ich dann 5 Sekunden zu spät komme?
 

t31

Geowizard
Mir fällt dazu folgendes ein:

Ami: "wir haben den Super-Laser-Satelliten"
Russe: "pah, eine Tonne Sand im Orbit, und der Satellit war mal"

mit anderen Worten, es gebe danach kein Logbuch mehr :p
 
OP
qByter

qByter

Geocacher
Ok, dann ist mein Posting nun also hier gelandet, auch gut ;)

Natürlich sollte das ganze vorweg klipp und klar im Listing stehen und zwar so, dass man sich damit auf jeden Fall arrangieren kann...
Nehmen wir mal die Prävention der Rudellogs - man kennt es: im Listing steht ganz deutlich "geht den Cache mit maximal 3 Leuten an" und regelmässig rennen Gruppen von 5 und mehr Leuten los. Wenn man nun ganz klar schreibt, dass z.B. pro Stunde nur maximal 3 Einträge im Logbuch möglich sind, dann wird sowas evtl. ganz gut reduziert.

Es gibt ja schliesslich auch mehr als genug Caches, bei denen man nur mit einem oder mehreren Ausrüstungsgegenständen ans Ziel kommt (meist in Station 1 hinterlegt) - das Prinzip ist ja ähnlich (und oftmals absolut sinnvoll), nur kann man damit eben nur begrenzen, dass eine Gruppe gleichzeitig losgeht - nicht aber, wieviele Teams in der Gruppe sind.

Daher die Idee mit dem - klar kommunizierten - elektronischen Logbuch mit Begrenzung.


@t31: wahrscheinlich hast Du Recht... Die Idioten, die ernstgemeinte Bitten sowieso bewusst ignorieren, werden wahrscheinlich auch da entsprechend handeln...
"War kaputt, wir haben einen Zettel reingelegt"... :/


Mich würde aber trotzdem interessieren, ob so etwas guideline-konform wäre...
 

t31

Geowizard
Nach den GL muß ein Logbuch rein. Es gibt einen Cache, da ist das Logbuch eine Auto bzw. dessen Karosserie/Lack.

Das loggen zusätzlich zu "behindern/einzuschränken" dürfte gegen die GL sein. In jeden Falle kommt Unmut auf und da muß man sich Fragen ob man dies möchte. Ich selbst mag so etwas überhaupt nicht.

Das Argument Rudelcachen vermeiden: nunja, wenn ein Cache nur im Rudel machbar ist, dann darf man sich nicht wundern.
Für gewöhnlich - zumindest kenne ich das so - mögen die meisten Rudelcachen nicht. Ab vier Leuten aufwärts macht Cachen keinen Spaß mehr, man Quatscht nur und bekommt den Cache selbst gar nicht mehr mit, mit etwas Pech findet man nicht einmal eine Station, weil die Mitcacher schneller sind.

Wartung: Angesichts dessen, dass viele Owner nicht einmal normale Logbücher warten können und stattdessen irgendwann nur noch lose Blattsammlungen im Cache liegen, habe ich bei den elektronische Logbücher - die empfindlicher sind und denen auch mal der Saft ausgeht - so meine Bedenken.
 

movie_fan

Geoguru
Dann geht es los, das einer am nächsten Tag loggt, weil noch ne Stage gefehlt hat und schon können die Cacher die den an dem Tag net gemacht haben, nicht mehr loggen können -.-

Ich könnte mir vorstellen, das dann versucht wird, das logbuch doch noch zum loggen zu überreden, was eben auch im defekt von selbigen enden kann.
Wenn es ein Tradi ist geht es vielleicht noch, denn dann ist man net 3 Stunden umsonst im Wald rumgelaufen, aber nach nem Multi wird das wohl nicht lange halten.
 

stafen

Geomaster
Wenn das Logbuch voll, naß oder sonst unbrauchbar ist wird eben auf einem "Not-Log-Zettel" geloggt. Dabei ist unerheblich ob es sich um eine Chinakladde, ein Logstreifen oder ein anderes Logbuch handelt.
Ich komme ja auch nicht auf die Idee erst 2 Tage zu warten bis ein nasses Logbuch trocken genug zum loggen geworden ist.
 

NoPogo

Geomaster
Woher soll man auch wissen, wann andere unterwegs sind?
Kann ja immer passieren, dass man nur 10 Minuten hinter einem anderen Cacher herläuft, ohne es zu merken.
Und dann? Darf ich nicht loggen, weil das Logbuch denkt wir sind ein Rudel?
 
OP
qByter

qByter

Geocacher
Vielleicht um das nochmal deutlich zu machen: Mir ging/geht es hier nicht um irgendeine Schikane oder wie das anderswo mal formuliert wurde "Bauchpinselei" eines Owners und ich will auch nicht künstlich wieder eine Logbedingung schaffen...

Cachen wird immer beliebter und gerade die wirklich guten und aufwändigen Caches werden immer häufiger in kürzester Zeit besucht... Da hilft dann auch kein PMO mehr und auch ein Mysterie nur begrenzt. Irgendwann ist da einfach eine Frequenz erreicht, bei der es irgendeine Art der Beschränkung geben muss, andersfalls bleibt nur die Archivierung. (Ja, ich weiss, einige hier im Forum werden jetzt sagen: Schmeisst doch lieber eine naturverträgliche Filmdose ans nächste Straßenschild, dann spielt das keine Rolle).
Zum Glück funktioniert das in den meisten Fällen auf freiwilliger Basis wunderbar (z.B. mit Anmeldungen vorab, dann weiß man auch wann wer unterwegs ist), aber ich fände es einfach klasse, wenn man da transparent und regelkonform auch eine "echte" Beschränkung einbauen könnte.

Ich merke aber: Das stößt auf wenig Begeisterung ;)
Und wahrscheinlich würden die Chaoten, die sich über freiwillige Einschränkungen bzw. "Bitten" des Owners hinwegsetzen sich auch bei einem elektronischen Logbuch entsprechend verhalten und außer einer netten Spielerei wäre nichts gewonnen.

Insofern - auch wenn mich nach wie vor interessieren würde ob es denn guideline-konform wäre - hat sich das Thema für mich erledigt...

cu,
qByter
 

NoPogo

Geomaster
Nochmal: Wie sollen andere Cacher wissen, dass das Maß schon voll ist für heute / diese Stunde / den Monat?
 
OP
qByter

qByter

Geocacher
Nochmal: Wie sollen andere Cacher wissen, dass das Maß schon voll ist für heute / diese Stunde / den Monat?
Wie schon geschrieben: z.B. über eine Anmeldung... Machen ja bereits einige vielfrequentierte Caches mit Erfolg, um Chaos vor Ort zu vermeiden.

- Vorab eine Anmeldung bereitstellen
- Klar kommunzieren, dass z.B. pro Tag nur x Einträge

Aber wie gesagt - ist eine pfiffige Idee meiner Meinung nach, aber in der Praxis wird´s halt darauf hinauslaufen, dass der, der bescheissen will, es sowieso macht, denn er könnte ja auch ohne Anmeldung los und ´nen Zettel reinlegen. Führt den Cache bzw. die Idee zwar ad absurdum, aber das stört ja einige nicht.

Ich finds schade, dass solche Ideen - wie vor nicht allzu langer Zeit bei Team Snooper´s Logcoder - mit dem Pochen auf irgendwelche Regeln zunichte gemacht werden. Dabei sind´s doch gerade diese kreativen Caches, die das Salz in der Suppe ausmachen, aber das sehen wohl nicht alle so... Muss man sich halt mit arrangieren und weiterhin an das Gute im Cacher glauben :roll:
 

movie_fan

Geoguru
Es gibt im Odenwald einen Cache, da kann auch immer nur eine Gruppe unterwegs sein, da sollen dann die Cacher vorher ne Note posten und so weis einmal der Owner und auch die anderen Cacher, das wer unterwegs ist.
Das könnte zwar am Anfang etwas Chaotisch werden, da viele versuchen den Cache zu machen, bzw die ersten Teams wohl mit "das hab ich garnicht gesehen" rausreden, aber nach dem ersten WE sollte es dann geregelt gehen :)

Das finde ich ok, denn so lann man im Vorfeld sehen wann noch Zeit ist und wann eben nicht, aber es erst am Final zu sehen ob man den Cache hätte noch machen "dürfen" wird ncihts und führt vollkommen zurecht zu schlecht gelaunten Cachern, oder eben nen Tradi, da ist es net so schlimm, dann kann man eben nochmal vorbei gehen bzw. sieht gleich ob oder ob nicht :)
 

radioscout

Geoking
Eines der Dinge, die mir an Geocaching ganz besonders gut gefallen ist, daß man es jederzeit überall ganz spontan machen kann.
Ganz ohne Planung, Vorbereitung, Anmeldung usw.
Einfach losgehen, wenn man Lust hat. Egal ob Samstag Mittag oder Mittwochs um drei Uhr morgens.

Eine Anmeldung mit festem Termin erfordert auch, daß man zur vereinbarten Zeit nach dem Cache sucht. Andere müssen dann warten und sind zurecht verärgert, wenn der Angemeldete den Cache nicht erscheint weil er keine Lust hatte oder einfach Termine auf Vorrat reserviert hat.
 

feinsinnige

Geomaster
qByter schrieb:
Cachen wird immer beliebter und gerade die wirklich guten und aufwändigen Caches werden immer häufiger in kürzester Zeit besucht... Da hilft dann auch kein PMO mehr
Das hat noch nie geholfen. Weder 'gegen' Jäger, noch Umweltschützer, noch gegen de Geocacher-Horden. Für Leute mit 'Anliegen' sind de 20 Franzen nen kleiner Preis.

(Ja, ich weiss, einige hier im Forum werden jetzt sagen: Schmeisst doch lieber eine naturverträgliche Filmdose ans nächste Straßenschild, dann spielt das keine Rolle).
Wär ne Idee. Schmeiß 100 Dosen in de Büsche, jeweils mit mindestens 100m Fußweg. Zum Abschluß den krönenden Bonus-Micro 5/5er auf'm Baum. Dann sind die ganzen Punktesammler beschäftigt. ;)

Zum Glück funktioniert das in den meisten Fällen auf freiwilliger Basis wunderbar (z.B. mit Anmeldungen vorab, dann weiß man auch wann wer unterwegs ist), aber ich fände es einfach klasse, wenn man da transparent und regelkonform auch eine "echte" Beschränkung einbauen könnte.

Gabs da nich mal so einen Cache im Pott, bei dem jeden Tag nur zwei Teams nach Anmeldung beim Owner bei eben dem nen Schlüssel für den Cache abholen konnten? Wurde hier sehr gelobt, hatten hunderte auf der Watchliste und wurde offensichltich auch von den Reviewern geduldet. Hieß irgendwie was mit James Bond. Jetzt gibt's nen Reviewer 'James Bond'.
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f

Ich merke aber: Das stößt auf wenig Begeisterung ;)
Und wahrscheinlich würden die Chaoten, die sich über freiwillige Einschränkungen bzw. "Bitten" des Owners hinwegsetzen sich auch bei einem elektronischen Logbuch entsprechend verhalten und außer einer netten Spielerei wäre nichts gewonnen.
Bau doch 'nen Cache mit Orakel. Das Orakel in der ersten, ganz leicht zu erreichenden Station spricht nur zweimal täglich Klartext und orakelt in der übrigen Zeit D6 vor sich hin. ;)
 

feinsinnige

Geomaster
radioscout schrieb:
Eines der Dinge, die mir an Geocaching ganz besonders gut gefallen ist, daß man es jederzeit überall ganz spontan machen kann.
Bei Caches ab D4 oder T4 kannste da aber net einfach von ausgehen. Wind, Wetter, Gezeiten, Dein eigenes Befinden ... könntes widersprechend sein.
f
 

t31

Geowizard
[Note] Ich gehe jetzt los, den FTF holen - bitte morgen nochmal versuchen. :lachtot:

Was bin ich froh, das wir Verrückte hier noch normal sind und einfach Cachen gehen, weil es Spaß macht. Manche Leute haben Hobbys - unglaublich, Cachen mit Voranmeldung, wie wäre es mit einem Termin beim Arzt. :irre:
 
OP
qByter

qByter

Geocacher
@t31: Ist ja schön, dass Du Dich mit der Vorstellung nicht anfreunden kannst, aber das kann man auch anders sagen. Zwingt Dich ja keiner.

Ich jedenfalls melde mich lieber irgendwo an, als 100km zu fahren und dann vor Ort festzustellen, dass >10 Leute sich gerade um eine Station kloppen.


Wie heisst es doch immer so schön? "Jeder wie er mag"...

Mein Verständnis von "guten" Caches ist z.B. definitiv ein völlig anderes als Radioscouts ;)

Von den Leitplanken-Tradi-Fans hört man öfter "Steht doch schon im Listing, dass es nur ein Statistikcache ist". Genauso sollte bei einem Cache, der irgendwelche Voraussetzungen hat (UV-Lampe, Batterien... Anmeldung) es klar im Listing stehen. Wo ist das Problem?

Ich wollte lediglich wissen, ob solch ein Logbuch guideline-konform ist. Darauf werde ich hier wohl keine Antwort kriegen. Falls es wirklich mal akut werden sollte frag ich einfach den Reviewer meines Vertrauens direkt...
Irgendwie war von vorn herein klar, wohin sich dieser Thread entwickelt - den ich übrigens gar nicht aufgemacht hätte, wenn Radioscout ihn nicht aus dem Elektronik-Forum abgetrennt hätte...

In diesem Sinne - ich bin raus.
qByter
 

t31

Geowizard
was heißt anfreunden, hier wird etwas unnötig verkompliziert, ich äußere meine Bedenken, beziehe Position und stehe dazu. Für mich steht der Spaß beim Cachen im Vordergrund - und der geht hier verloren, wenn ich mich vorher anmelden muß.

Mir wäre es neu dass sich >10 Leute um eine Station kloppen. Starte doch bitte eine Umfrage wem das schon passiert ist; ausgenommen Events wie Beelitz, Bremen ... Mir kommt es vor, dass du meinst das sei ein Regelfall.
 

ElliPirelli

Geoguru
radioscout schrieb:
Eines der Dinge, die mir an Geocaching ganz besonders gut gefallen ist, daß man es jederzeit überall ganz spontan machen kann.
Ganz ohne Planung, Vorbereitung, Anmeldung usw.
Einfach losgehen, wenn man Lust hat. Egal ob Samstag Mittag oder Mittwochs um drei Uhr morgens.

Eine Anmeldung mit festem Termin erfordert auch, daß man zur vereinbarten Zeit nach dem Cache sucht. Andere müssen dann warten und sind zurecht verärgert, wenn der Angemeldete den Cache nicht erscheint weil er keine Lust hatte oder einfach Termine auf Vorrat reserviert hat.
Ganz meine Meinung.
Und wenn ich spontan Lust habe, dann fahr ich noch mal los.
Oder wenn ein Bekannter anruft, wollen wir mal dorthin, dann ist das auch eine Spontanentscheidung.
Langfristige Planungen können immer vom Wetter, anderen Terminen oder Migräne umgeworfen werden...

t31 schrieb:
Mir wäre es neu dass sich >10 Leute um eine Station kloppen. Starte doch bitte eine Umfrage wem das schon passiert ist; ausgenommen Events wie Beelitz, Bremen ... Mir kommt es vor, dass du meinst das sei ein Regelfall.
Passiert äußerst selten.
Einmal bei einem Nachtcache trafen wir andere Teams. Aber dann wurde ein wenig gewartet, die anderen gingen vor und keiner hat vom anderen groß was mitbekommen.

Ich finde eine Logbeschränkung höchst zweifelhaft.
Besonders, wenn es heißt, nur 3 Teams.
Toll, bei den einen hat die ganze Familie einen Teamaccount, und bei den anderen hat jedes Familienmitglied einen eigenen Account.
Rudel werden damit nicht unterbunden. :roll:
 
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