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Erfahrungen mit Oregon 450t am Rad?

Returntaste

Geocacher
Hallo!

Grübel im Moment darüber nach mir das "Garmin Oregon 450t" zuzulegen.

Ein paar Fragen sind aufgetaucht:

1. Bei meinem Legend HCx ist mir das Display mittlerweile zu klein geworden. Besonders wenn ich bei ungünstigem Sonneneinfall anhand der sehr detailreichen Openstreetmapkarten auf dem Fahrrad versuche die richtige Strecke zu erkennen.

Nun habe ich im Netz hier und da gelesen, das Display vom 450t sei nicht so geeignet für Fahrradfahrer (die können wegen einer Fahrradhalterung das Display während der Fahrt nicht so gut in den optimalen Sichtwinkel drehen).

Wie denkt ihr denn wie das 450t gegenüber dem Legend HCx diesbezüglich abschneidet?

2. "Automatische Routenführung (Abbiegehinweise auf Straßen) -> Ja (mit optionalen Karten für detaillierte Abbildungen von Straßen)" steht auf der Garmin-Seite. Was ist mit dieser Einschränkung(?) gemeint?

3. Was sind "Garmin Custom Maps"? Wie kann ich die ins Garmin bekommen?

4. Kann ich auch Openstreetmaps auf dem 450t nutzen?

5. Was ist der Unterschied zwischen "Oregon 450t" und "Oregon 450"? Ist lediglich die Basiskarte beim 450t detailierter?

6. Geocaching: Kann ich auf dem 450t endlich auch eine Geocaching-Beschreibung laden? Und wenn ja, gibt es Beschränkungen (Grafiken? Textlängen?)?

Danke für eure Hilfe!
 
1. Mehr Display, stärker Winkelabhängig. Korrekt ausgerichtet ist das 450er genauso agut ablesbar wie mein altes 60er, allerdings sieht das am Lenker anders aus.

2. Du brauchst eine routingfähige Karte

4. Ja

5. Exakt und daher finde ich das "t" sinnlos. Die Karte kann man auch nicht updaten

6. Ja/Nein
 
A

Anonymous

Guest
... und die Textlänge bei Beschreibungen ist begrenzt auf 8000 Zeichen.
Der ein oder andere Multi-Cache überschreitet mit seiner langatmigen Einführung in die Thematik schon mal diese Grenze und dann fehlen in der Darstellung des Gerätes die letzten 1-2 Stationen des Cache.

Das ist unschön.
Findige Leute bearbeiten dann vorher die GPX-Datei und kürzen den Text direkt darin.
Noch cleverer wäre natürlich, wenn solche Cache-Beschreibungen nicht derart lang wären, oder wenn Teile aus Geschichtslektionen ans Ende des Textes wandern, damit man nicht Seitenweise bis zu den Aufgaben zu den Stationen blättern muss.

Früher gab es kleine gelbe Glaskabinen an jeder Straßenecke und darin war eine Art vorsintflutliches Handy angeschraubt, mit dem man nichts anderes machen konnte, außer Telefonieren. Und weil das Telefonieren damals harte D-Mark kostete, klebte über dem Apparat ein Aufkleber mit den Worten "Fasse dich kurz!".

Die kleinen gelben Glaskabinen gibt es nicht mehr, aber in der Zwischenzeit hat die Menschheit "Wikipedia" erfunden.
Dummerweise hat man dort vergessen, diesen Aufkleber anzubringen und wenn dann ein Cacher seine Beschreibung mit Auszügen aus Wikipedia ergänzt, könnte dieser Aufkleber manchmal gute Dienste leisten.

Übrigens habe ich bei der Suche nach einem Bild dieses Aufklebers eine Geschichte dazu gefunden.
Ratet mal, wo?
http://de.wikipedia.org/wiki/Fasse_dich_kurz!

Übrigens, bis zum Ende dieses Satzes war dieser Beitrag gerade mal 1474 Zeichen lang.
 
OP
R

Returntaste

Geocacher
Danke für die Antworten.

OK. Das Display ist also nicht allzu sehr Fahrradtour-tauglich. Irgendwo hab ich im Netz gelesen, das man dann auf Hintergrundbeleuchtung schalten kann. Hierbei hielten die Akkus 9 (!) Std. durch, was ja auch nicht gerade wenig ist.

Ich kann also die Cachebeschreibung bedingt auf das Navi laden. Wenn es also dazu Bilder gibt, dann kann ich mir diese mit dem Gerät separat anschauen?

Beim Garmin Legend HCx bin ich im Internet immer wieder über vermeintlich günstigere Angebote gestolpert. Dabei handelte es sich dann immer um US-Geräte-Versionen. Gibt es sowas auch beim 450t? Sind diese Geräte für den europäischen Gebrauch nicht geeignet?
 
A

Anonymous

Guest
Beim eTrex war damals noch eine europäische Basiskarte enthalten und die US-Modelle hatten nur eine amerikanische.
Alle neueren Geräte verwendet aber eine weltweite Basiskarte. Aufpassen muss man nur noch bei den "T-Modellen" die wieder lokal unterschiedliche Karten enthalten. Die Topo-Karten im US-Modell enthalten dann natürlich nur die USA. Die weltweite Basiskarte ist zwar trotzdem enthalten, aber die Mehrkosten für die T-Modelle lohnen sich ja nur, wenn man die Karten auch benötigt.

US-Modelle von Garmin sind in Europa aber mittlerweile selten geworden, da die Geräte in der EU deutlich preiswerter angeboten werden als im US-Handel und da nun auch noch der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verloren hat, wird der Import noch teurer.

Den Oregon 450 bekommt man in Deutschland für unter 300 Euro, zu diesem Preis lässt er sich aus USA kaum importieren.
Fürs Rad würde ich aus eigener Erfahrung den Dakota 20 empfehlen. Dieser reflektiert mehr Licht als der Oregon x50.

Die Hintergrundbeleuchtung hilft bei bedecktem Himmel zwar deutlich, aber sobald die Sonne raus kommt, kommt das Licht aus dem Inneren des Gerätes gegen die Solarpower nicht mehr an.
Zur Entscheidung zwischen den beiden Geräten kann man aber auch nur den Preis zu Hilfe nehmen. Der Dakota ist je nach Händler gut 50 Euro günstiger. Der Oregon hat die hochauflösendere Ansicht, was während der Fahrt auf dem Rad nichts bringt aber zumindest bei der Übersicht mehr von der Karte darstellen kann.
Der Dakota ist in der Sonne heller und eben auch preiswerter.
 
cterres schrieb:
Fürs Rad würde ich aus eigener Erfahrung den Dakota 20 empfehlen. Dieser reflektiert mehr Licht als der Oregon x50.
geringere Auflösung -> größere Pixel -> geringere Winkelabhängigkeit.
Das Oregon reflektiert bei optimalem Winkel genauso gut wie ein etrex oder 60er, nur lässt es sich am Lenker nicht ständig ausrichten.
 

jondy64

Geocacher
Hab das 450t und bin auch recht zufrieden, wie schon geschrieben ist das Display etwas schlecht ablesbar, also mehr Helligkeit einstellen und nen 2. Satz Akku mitnehmen, hab die OSM Karte drauf und Routing funzt super, aber beim Rad-Modus nimmt es überwiegend Straßen :/ , hab dann auf Fußgänger-Modi umgestellt und schon gehts besser :D
 

RatioF

Geomaster
Habe bis vor kurzen den eTrex HCx genutzt und bin jetzt auf den Dakota 20 umgestiegen.

Persönlich finde ich im 1 zu 1 Vergleich die Ablesbarkeit des eTrex am Radlenker besser, aber die Bildschirmgröße (Information) auf dem Dakota ist natürlich auch größer, also mit dem richtigem Zoom scheidet da der Dakota dann bei mir besser ab.

Der Touchscreen ist eine echte Erleichterung, gerade beim Rad- oder Autofahren.

Mit dem POI Frosch und Spoiler2PIO lassen sich beliebig viele Cache und Bilder auf den Dakota schieben (somit lassen sich leicht die werksseitig eingebauten Nachteile ausgleichen) - ich finde man muss genau überlegen, ob man das bessere Display vom Oregon benötigt. Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann bringt die t(abgespeckte Topo) Karte auf den Oregon nicht wirklich was - es sei denn man ist viel im Ausland unterwegs, will dann nicht alle Wege dabei haben und will auch nicht die entsprechenden OSM oder Topo Karten aufspielen.

Bin froh, endlich auf den Dakota umgestiegen zu sein und frage mich, warum ich das nicht früher gemacht habe...

RatioF
 
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