Lieben Cacher Jäger ???

cyrano

Geocacher
HiHo,

nach lesen vieler Postings habe ich das Gefühl unter den (D) Cachern gibt es offenbar keinen Jagdschein Besitzer bzw. passionierte Hobbyjäger.
Im Gegenteil, berichtete Begegnungen seitens der Cacher mit dieser Spezies verlaufen meist unzufriedenstellend, um es neutral auszudrücken.
Berichtet mal über eure Begegnungen: .........
 
cyrano schrieb:
HiHo,

nach lesen vieler Postings habe ich das Gefühl unter den (D) Cachern gibt es offenbar keinen Jagdschein Besitzer bzw. passionierte Hobbyjäger.
Im Gegenteil, berichtete Begegnungen seitens der Cacher mit dieser Spezies verlaufen meist unzufriedenstellend, um es neutral auszudrücken.
Berichtet mal über eure Begegnungen: .........

Jagdschein? Nein. Hobbyjäger? Jetzt nicht mehr. Ich war frühers mit einem Verwandten auf der Jagd, das hat mir eigentlich recht gut gefallen und ich habe die Jagdkollegen eigentlich auch in ganz guter Erinnerung behalten. Durch die Diskussion um Mission Echo und insbesondere die Diskussion auf jagd.de wurde ich dann leider eines Besseren belehrt und musste mich doch sehr über manche Grünröcke bzw. deren Aggressivität und Selbstherrlichkeit wundern.

Schnüffelstück
 
A

Anonymous

Guest
Einer der Herren war so freundlich meinen Cache zu klauen und dann als 'Fundsache' deklariert bei der Rennleitung abzugeben. Siehe hier
 

metatron

Geocacher
Oh mein Gott !!!

Ich habe mir (nicht ganz, das hielt ich nicht aus !) die Beiträge auf Jagd.de durchgelesen.
Also das tut teilweise weh und ist absolut enttäuschend wie desinformiert sich da manche zu Wächtern der Hobbies aufspielen, davon reden auf Menschen zu schießen !!!! und das lustig finden.
Ich habe sicher nichts gegen die Jagd, halte diese auch für sinnvoll und esse für mein Leben gerne Hirschbraten, aber dass Menschen die sich öffentlich so äußern scharfe Waffen besitzen dürfen erschreckt mich sehr.
Daneben noch die für den Juristen lustigen Stellungnahmen und Subsumtionsversuche.

Mal nebenbei bemerkt. Ich glaube kaum, dass ein deutsches Gericht einen Cache als Müll bezeichnet der im Wald entsorgt wird. Der Eigentümer (Cacheowner) kontrolliert seinen Cache. Er bestimmt was rein soll und was nicht. Er gibt keinesfalls sein Eigentum auf. Nimmt jemand den Cache weg ist das meiner Auffassung nach (und die hat eigentlich alle Argumente und Theorien auf ihrer Seite) Diebstahl. Der Cacheowner lockert nur seinen Gewahrsam wenn er den Cache zurücklässt. Er weiß wo sein Cache liegt. Ähnlich wie ein Bauer der z.b. seinen Pflug auf einem Feld zurücklässt. Vielleicht sollte man das diesen selbstherrlichen Damen und Herren mitteilen. Leider bin ich momentan zu aufgebracht um dort einen Beitrag zu hinterlassen.
Also ich denke mal die wenigsten Caches liegen in einem Revier. Die meisten liegen doch eh neben irgendwelchen Wanderwegen oder an Ausflugs-, oder Aussichtsplätzen. Dass interessiert auf Jagd.de bis auf einen keinen. Die anderen informieren sich nicht mal.
Ein schlechteres Licht kann man ja auf die Jagd nicht werfen, wie es dort die Jäger selbst tun. Man geht davon aus, der Wald steht nur Ihnen zur Verfügung. Vielleicht sollte man sie auch mal auf die Aktionen hinweisen wo Cacher Müll aus der Natur sammeln usw.
Daneben wie viele Caches in % sind Nachtcaches ? Wie viele Cacher sind Nachtcacher ? Wie oft wird ein Nachtcache im Vergleich zu einem Tagcache angegangen ? Man sieht wirklich dass sich dort niemand mal 2 Minuten Zeit genommen hat sich übers geocachen zu informieren. Hätten sie das getan würden sie nicht Bilder ausmalen in denen jeden Abend Gruppen von Geocachern in Kompaniegröße durch den Wald rennen.

Ein ziemlich aufgebrachter metatron...
 

wutzebear

Geoguru
metatron schrieb:
Na, beruhige Dich erst mal wieder

metatron schrieb:
Ich habe mir (nicht ganz, das hielt ich nicht aus !) die Beiträge auf Jagd.de durchgelesen.
Also das tut teilweise weh und ist absolut enttäuschend wie desinformiert sich da manche zu Wächtern der Hobbies aufspielen, davon reden auf Menschen zu schießen !!!! und das lustig finden.
Denkst Du, die paar Hohlköpfe stellen einen repräsentativen Querschnitt durch die deutsche Jägerschaft dar? Ich denke, nicht.
metatron schrieb:
Mal nebenbei bemerkt. Ich glaube kaum, dass ein deutsches Gericht einen Cache als Müll bezeichnet der im Wald entsorgt wird. Der Eigentümer (Cacheowner) kontrolliert seinen Cache. Er bestimmt was rein soll und was nicht. Er gibt keinesfalls sein Eigentum auf.
Ack, die Entsorgungsabsicht fehlt. Aber Recht haben und recht kriegen....
metatron schrieb:
Also ich denke mal die wenigsten Caches liegen in einem Revier. Die meisten liegen doch eh neben irgendwelchen Wanderwegen oder an Ausflugs-, oder Aussichtsplätzen. Dass interessiert auf Jagd.de bis auf einen keinen. Die anderen informieren sich nicht mal.
Ich denke mal, die meisten Caches liegen in einem Revier. AFAIK zählt nicht nur der Wald zum Jagdrevier, sondern auch Felder, Wege, und was da sonst noch alles ist. Aber trotzdem kann kein Förster/Jäger meckern, solange Du auf Wegen bleibst. Und solange Du nicht in Natur-/Landschaftsschutzgebieten bist, auch sonst kaum.
 
metatron schrieb:
Oh mein Gott !!!
Ich habe mir (nicht ganz, das hielt ich nicht aus !) die Beiträge auf Jagd.de durchgelesen.
(...)
Leider bin ich momentan zu aufgebracht um dort einen Beitrag zu hinterlassen.
(...)
Ein ziemlich aufgebrachter metatron...

Ich kann Deine Verärgerung wirklich verstehen. Aber ich denke, dass es absolut nichts bringt, dort zu posten. Traurig, aber wahr.

Schnüffelstück
 

metatron

Geocacher
Ja ich werde da sicher auch nicht posten und ich weiß auch dass dies sicher nur einen kleinen Teil der Jäger darstellt, aber ich war wirklich sehr erstaunt.

Der Anfangsbeitrag von teamguzbach war doch wirklich super freundlich und ein guter Ansatz für eine freundlich Diskussion um das nebeneinander.

Mag auch sein dass es wesentlich mehr Jagdreviere gibt als ich denke, aber wie du (Wutzebaer) auch geschrieben hast, ist es nunmal so dass ich (kann nur für Hessen sprechen) rumlaufen kann wo ich will (sensible Bereiche ausgenommen) und wann ich will. Und wenn sich dort schon über Jogger oder Spaziergänger mit Hund beschwert wird....

Sicher ist es ärgerlich wenn der Jäger da lange sitzt und das Wild wird von uns evtl. verscheucht. Aber etwas mehr Toleranz hätte ich mir da gewünscht. Es wollte schon mal keiner die Infos geben die teamguzbach haben wollte. Wann sollten wir nicht cachen ? Wo kann man Jagdgebiete und -pächter einsehen usw.

Fand ich wirklich arm.
 

wutzebear

Geoguru
metatron schrieb:
Wann sollten wir nicht cachen ? Wo kann man Jagdgebiete und -pächter einsehen usw.
Da fragst Du am Besten einen Förster in Eurer Nähe. Im persönlichen Gespräch wird vermutlich nicht so herumgesponnen wie dort in dem Forum.
 
wutzebear schrieb:
metatron schrieb:
Wann sollten wir nicht cachen ? Wo kann man Jagdgebiete und -pächter einsehen usw.
Da fragst Du am Besten einen Förster in Eurer Nähe. Im persönlichen Gespräch wird vermutlich nicht so herumgesponnen wie dort in dem Forum.

Fragt sich nur: Wie kommt man an die ran, wenn man ihnen nicht gerade am Fundamt mit einer Munkiste unterm Arm begegnet? Vielleicht kann man ja mal einem Bambi ein Halsband umhängen und eine Visitenkarte drankleben?

Schnüffelstück
 

wutzebear

Geoguru
Schnüffelstück schrieb:
wutzebear schrieb:
Da fragst Du am Besten einen Förster in Eurer Nähe. Im persönlichen Gespräch wird vermutlich nicht so herumgesponnen wie dort in dem Forum.
Fragt sich nur: Wie kommt man an die ran, wenn man ihnen nicht gerade am Fundamt mit einer Munkiste unterm Arm begegnet? Vielleicht kann man ja mal einem Bambi ein Halsband umhängen und eine Visitenkarte drankleben?
Da ein Förster nicht alleine ohne behördenmäßigen Unterbau auftritt, dürfte auf den Seiten der bayerischen Forstverwaltung einiges zu finden sein.
 

Bilbowolf

Geowizard
An anderer Stelle im Forum habe ich dies geschrieben, paßt aber auch hierher:

Ich hatte am Wochenende die Freude mit einem wirklich begeisterten Jäger eine Plausch zu halten. Er sieht eigentlich keine Probleme mit der Vereinbarkeit unserer beiden Begeisterungen. Er hat allerdings folgendes geraten, damit zwischen beiden Gruppen keine Dissonanz auftaucht:

a) Nicht +-4 Tage bei Vollmond. Das ist Jägerzeit, soll heisen in dieser Zeit können sie erfolg haben.
b) Immer beleuchtet rumlaufen, Jäger kommunizieren miteinander und geben bekannt, wenn sie einen Hochsitz verlassen um Unfälle vorzubeugen. Er sagt es ist kein Problem nachts im Wald herumzulaufen, aber nicht jeder Jäger ist wirklich umsichtig. Es hat (tödliche!) Unfälle gegeben, weil sich einige nicht an die Spielregeln gehalten haben.
c) Es ist nicht wirklich eine gute Idee sich so leise wie möglich nachts im Wald zu bewegen. Der Jäger wird sich zwar ärgern, aber dennoch freuen, daß er erkannt hat was sich da bewegt bevor er auf Vermutung schießt (und ja der Bekennte hat zugegeben, daß einige seiner Kollegen so was machen).

Cache On 'n Cache hard!
 
A

Anonymous

Guest
Gib mal jemand den Link auf den Beitrag in jagd.de. Ich kann dort nichts finden.
 

SNOP

Geocacher
Wenn man das Jägerforum liest, könnte man schon agressiv werden. Was mir grad so durch den Kopf geistert: zum einen kann man die teilweise schon verstehen, zum anderen sollte man mal verschärft drüber nachdenken, ob die agressiven Poster da drüben noch die geistige Reife besitzen um einen Waffenschein besitzen zu dürfen.

Oder sehe ich das irgendwie falsch? Kleiner Wink mit dem Jägerzaunpfahl 8)

SNOP
 

metatron

Geocacher
Eben diese Frage stellte ich mir gestern auch...

Wie schon gesagt, habe vollstes Verständnis für die Jagd und auch dass sich der Jäger ärgert wenn Wild durch Cacher verscheucht wird. Wobei ich denke dass das wohl nicht andauernd vorkommt.
Aber eben diese doch schon sehr aggresive Weise dort im Forum macht einem sehr nachdenklich wenn man weiß dass solche Leute mit Waffen im Wald sitzen.

Vielleicht sollten wir das Ausrüstungsforum um den Punkt schusssichere (ja das schreibt man jetzt so) Westen ergänzen.
 
SNOP schrieb:
Wenn man das Jägerforum liest, könnte man schon agressiv werden. Was mir grad so durch den Kopf geistert: zum einen kann man die teilweise schon verstehen, zum anderen sollte man mal verschärft drüber nachdenken, ob die agressiven Poster da drüben noch die geistige Reife besitzen um einen Waffenschein besitzen zu dürfen.

Oder sehe ich das irgendwie falsch? Kleiner Wink mit dem Jägerzaunpfahl 8)

SNOP

Waffenschein <> Jagdschein <> Waffenbesitzkarte

Waffenschein: Der Inhaber darf mit der geladenen Wumme in der Jacke durch die Stadt laufen. Den haben z.B. Polizisten, sonst müssten sie bei jeder Verkehrskontrolle von langhaarigen Menschen erst die Kanone laden. Außerdem bekommen ihn Leute, die besonderer Gefährdung ausgesetzt sind und sich evtl. selbst verteidigen müssen, Bodyguards und Geldtransportierer.

Jagdschein: Der Inhaber darf jagen. Hätte man das gedacht? Wie die genauen Bestimmungen sind, wie man ihn macht und was man dann darf, weiß ich nicht aus dem Stegreif. Google ist Dein Freund.

Waffenbesitzkarte: Man darf Waffen besitzen (daher der Name) aber sonst fast nix. Die Wumme darf in einem geprüften und angemeldeten Schrank liegen und Du darfst sie ungeladen an den Schießstand bringen, dort laden und rumballern. Sowas haben vor allem Sportschützen und Jäger, es gibt für verschiedene Gruppen verschiedene WBKs, die sich in der Farbe und der Berechtigung (beispielsweise zwei Langwaffen oder zwei Kurzwaffen oder alles was kracht oder oder oder...) unterscheiden.

In der billigen Regenbogenpresse liest man quasi ständig was von wegen "Waffenschein", fast immer ist damit lediglich eine Waffenbesitzkarte gemeint. Aber die werden es wohl nie lernen, da werden nach Katastrophen auch Überlebende geborgen und Sachen gerettet.

In Deinem Zweifel bezüglich der geistigen Reife der Leute bei jagd.de gebe ich Dir uneingeschränkt Recht.

Schnüffelstück
 

SNOP

Geocacher
Hallo Schnüffelstück,

ja war mir schon klar mit der Waffelbesitzkarte, denke aber das es darum nicht geht, was die jetzt für einen Lappen haben. Fakt ist, das sie mit schussbereiter Waffe durch ihren Wald laufen und sich dadurch recht stark fühlen. Diesen Umstand wird auch der besonnenste Waffenträger nicht abstreiten wollen. Frage ist halt, ob des Jägermeisters Kopfkino vom einsamen Rambo so angebracht ist...

SNOP
 
Als (ehemalige) Hundebesitzerin und Reiterin kann ich (PaulHarris) ein Lied über Begegnungen der dritten Art mit Jägern singen....

Tatsache ist aber, dass ein Waffen- und / oder Jagdschein nicht leicht zu bekommen ist, dafür aber recht schnell wieder entzogen werden kann, wenn z.B. Zweifel an der persönlichen Zuverlässigkeit bestehen. Bei Straftaten, z.B. Bedrohung, Nötigung etc. ist das Teil ohnehin auf Nimmerwiedersehen dahin. Bei besonders rüpelhaftem oder großmäuligem Verhalten kann es also durchaus nützlich sein, sich bei der zuständigen Behörde (bei uns die untere Jagdbehörde) zu beschweren. "Mein" spezieller Freund war danach zwar noch schlechter auf mich zu sprechen, hat sich dann aber auf böse Blicke statt verbaler Anmache beschränkt.
 
A

Anonymous

Guest
mattes + paulharris schrieb:
..... Bei besonders rüpelhaftem oder großmäuligem Verhalten kann es also durchaus nützlich sein, sich bei der zuständigen Behörde (bei uns die untere Jagdbehörde) zu beschweren.....
Ok, wie kann man denen den Link schicken? Ich glaube, dann haben einige von diesen Leutchen das letzte Mal auf ihrem Baum gesessen. Unmöglich, was geht denn da für eine Sprech- und Denkweise ab? Solche Leute laufen mit einer Wumnme durch die Gegend. Zitat: Türkenklatschen, Geoklatschen usw.

Ich bin wirklich fassungslos, kein einziger Beitrag zur Fragestellung von Philipp - was haben die den im Kopf?
 
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