Runterladen von Cachebeschreibungen / problemlos möglich?

Weil ich (PaulHarris) ohnehin auf technisches Spielzeug stehe, möchte ich mir einen PDA zulegen. Nachdem wir uns vor unserem letzten Australienurlaub ca. 600 Cache mühsam herausgesucht, die Beschreibungen ausgedruckt und das ganze Papier mitgeschleppt haben, wüßte ich gern, ob das mit einem PDA auch einfacher geht. Meine hoffentlich nicht allzu naive Vorstellung ist: Cache für das Zielgebiet (auch und gerade im Ausland) raussuchen, auf dem PDA speichern und fettich. Geht das so einfach bzw. gibt es eine Mengenbegrenzung? Für Tips für einen guten PDA von den Spezialisten (Preis ist nicht so das Problem) wäre ich auch sehr dankbar. Zum Navigieren brauche ich das Teil allerdings nicht, da bin ich schon gut ausgestattet. Aber eben zur Cacheverwaltung, Bildbetrachtung, MP3-Player etc, etc
 

whitesun

Geowizard
Es gibt sicherlich diverse Varianten das zu erledigen. Hier mal meine Konfiguration:

Entweder:

Auf gc.com die gewünschten Caches markieren und die *.loc Dateien unter Cachewolf speichern und alle Cachebeschreibungen runterladen. Diese dann umwandeln in HTML Dateien umwandeln und auf den PDA schieben.

oder:

mit Geotoad eine Umkreissuche machen und die gespeicherte Datei mit dem Programm gpxview auf dem PDA anschauen. Geotoad ist ein DOS'en Programm läuft auch ganz gut, nur die Datei sollte nicht größer als 1 MB sein. Diese Größe ist für den gpxviewer kein Problem. Darüber wird schwierig.

Bei Cachewolf werden Bilder mit übertragen und bei gpxview leider nicht.

Gruß

whitesun
 

Team Speznaz

Geocacher
Hallo,

ich betreibe schon länger das papierlose Cachen.

Hardware:
Ich nutze den Toshiba E800 mit WLAN. Den gibts auch mit Bluetoooth. Das Teil hat 400MHz. Der neue E830 hat schon 530MHz. Bei 1000den von Caches in der Datenbank sollte dies wichtig sein. Eine SD-Karte mit 512MB sollte auch drin sein.

Im CF-Slot habe ich ein Fortuna--Xtrack GPS Empfänger. Cachen kann ich damit ca.5 Std. Bei Ebay hab ich mir noch für ein paar € einen "Notlader" geholt. Dort kommen 4 Mignons rein, und ich kann den PDA mitten im Wald schnell wieder aufladen. Mit 4 Mignons sind bis zu 4 Ladungen möglich. Eine tageslange Cachetour durch die Wälder ist also kein Problem. Wenn du das Teil nur zur Cacheverwaltung oder Excel-berechnung nutzt halten die Batts deutlicher länger. Mit einem Autoladekabel dazu, hast du dann das Rundum-Sorglos-Paket.

Ein großer Vorteil ist eben auch, das du Word, Excel usw. immer dabei hast.

Software:
Schön einfach wird alles mit den Pocket Queries. Die Premium Membership hat hier echte Vorteile.
Die Queries lade ich mir in "GPS Sonar". Ich bekomme dort die Cachebeschreibungen und die letzten 5 logs angezeigt. Leider ohne Bilder. Da soll aber was mit "Cachewolf" gehen. Da bin ich noch dran.
Wenn Bilder notwendig sind, kopier ich die auf die SD-Karte, und schau sie mir vor Ort an.
Zum Cachen nutze ich "Vito Navigator II".
Zur Navigation nutze ich TomTom Navigator", Dort sind auf der Karte auch alle Caches als Point of Interests gelistet und werden angezeigt. Von TomTom gibt es für ganz Europa Karten.
Einspielen lassen sich die Caches mit "GSAK". Die Pocket Queries werden dort geladen, nach pers. Wünschen gefiltert und als TomTom-POI-File exportiert. Ziemlich einfach und elegant.

Nachteile:
Ich steh ímmer kurz vorm Herzkasper, wenn ich einen Bach überspringen muss, oder von einem Platzregen überrascht werde. Die PDA´s sind halt keine Outdoorgeräte.
Aber für mich überwiegen auf jeden Fall die Vorteile. Und da ich immer mit meinem Bruder und seinem Magellan cachen gehe, übernimmt dieser solche Sachen wie Bearing, Peilung, Projektion usw. Bei solchen Sachen ist auf jeden Fall ein ordentliches GPS besser.

Zum Schluss noch: Ich bin immer wissbegierig, und mich würd mal brennend interessieren, mit welcher Ausstattung andere Cacher dem papierlosen Cachen frönen.

Happy caching

Alex vom Team Speznaz
 

Ztein

Geocacher
Für Bilder Unterwegs ist sicherlich ein VGA-Display von Vorteil wie es der LOOX 720 von Fujitsu-Siemens hat. Der normale Akku soll bei dem Teil ca 12 Std. halten. Von SysOnChip gibt es recht sparsame CF-Card Mäuse mit bis zu 512MB integriertem Speicher. Das ist Sinnvoll wenn die Navi-Karten, zB TOM-TOM, Platz haben sollen, sonst müssen die auf eine zusätzliche SD-Card geschoben werden.
Ich selbst nutze den Pocket Loox 610 BT/W mit Power-Akku, der hält ca. 5Std. SysOnChip CFplusII ohne Speicher 512MB SD, selbstgebastelte Klarsicht-Plastiktasche mit Zip für sch...-Wetter.
GPS-Tuner, Cachewolf, GPXsonar, GC Multitool von "Vater und Sohn"

Papier habe ich trotzdem dabei, aber nicht mehr so oft.

Schaut im Forum Software die beiden ersten Freds gut durch, da ist so ziemlich alles beackert.

Gruss
Ztein
 

Windi

Geoguru
@Whitesun: Hast Du einen Link für den GPSViewer. Ich hab unter Software nichts gefunden. Schreib doch in den Bereich darüber was rein dann kann Schnüffelstück das in die Liste der Programme aufnehmen.
 

Spüli

Geocacher
Also für das Papierlose Cachen ist die "Premium-Membership" schon ganz praktisch.
Ich habe es zuerst auch mit Geotoad versucht, doch dieser kann mit Umlauten nich umgehen. Das sieht dann mit aus wenn viele Ort "..büttel" heißen. :(
Ala PM kannst Du Dir bis zu 500 Caches als GPX runterladen bzw per Mail schicken lassen, das Ganze aber maximal 5x am Tag. Mit der GPX habe ich dann http://www.gsak.net gefüttert. Von GSAK aus lasse ich die Daten als HTML und als WPT raushauen. Die HTML enthält dann gen ganzen Text mit Hints und 5 Log's. Die WPT gebe ich dem http://www.oziexplorer.com und schon sehe ich die Punkte auf der Landkarte.
Für die meisten einfachen Caches reicht mit auch die Ozi-Karte aus. Im höchsten Zoom sehe ich dann hinreichend genau wo ich hin muß.
Das Einzige was mit dieser Kombi nicht so einfach funktioniert ist die Anzeige von Spiolerbildern. Diese kann man aber manuell als Notiz anfügen.

Für die wirklich harten Caches, also mit schwieriger Punkteingabe oder Punkterfassung nehme ich dann den GPS-Tuner.

Das Ganze läuft bei mir auf einen HP 4150 zusammen mit einer Royaltek RBT3000. Und abend gucke ich mir dann die Logfiles der Maus an. :D

Gruß
Inge-k
 

wizzzzard

Geonewbie
ich habe folgendes
- ipaq 3870 mit einer 512 mb sandisc sd karte
- anschlusskabel an garmin vista
- swisstopo 50
- fugawi
- gsak (registred) {absolutes muss zum cache verwalten!}
- geocache-member
- perlscript (s.u.)
die prozedur ist die folgende:
1. ich erhalte von geocache.com alle punkte der schweiz als gpx-file (1xwöch)
2. ich lade diese in gsak
3. aus gsak mache ich 3 exporte
-- html : alle caches & infos dazu --> ipac (direkt auf die sd-karte geladen)
-- fugawi.txt : update der waypoints für fugawi
-- 'mein' switzerland.gpx für das script
4. mit dem perl-script hole ich alle html-pages (originale) von geocache.com; inkl den von den ownern abgelegten bildern. dies alles kommt separat auf die sd-karte.
(schritt 4 soll mit den html-pages aus gsak verknüpft werden und auch die bilder aus den logs beinhalten (in arbei))

so nun habe ich alles dabei...

wenn ich nun einen cache ausgesucht habe, mache ich noch einen ausschnitt aus fugawi, lege den auf die sd-karte und kann so mit den vista am ipac direkt via 50'000-kartenauschnitt losmarschieren.
allerdings gehe ich so äusserst selten los, da doch viel spass verloren geht.

gruss wizzzzard

p.s. manchmal, bei so schön kaltem wetter hilft nur noch das original-equipment: gps und spürnase
 

Team Speznaz

Geocacher
@wizzzzard

was ist das für ein Perlscript???

Hättest du einen Downloadlink oder könntest es zur Verfügung stellen?

Gruss

Alex vom Team Speznaz
 
Also ich benutze eine gänzlich einfache Lösung mit meinem Tungste T (PDA kein PPC) gibt da aber auch schon modernere Geräte. Aber es ist erstaunlich einfach.
Ich benutze auf meinem Palm einfach GeoNiche (http://www.raydarllc.com). Einfach die *.loc aus der Übersicht runterladen und dann mit EasyNiche (ist dabei) eine PDB-Datei erstellen und HotSyncen...
Dann nur kurz ein GPS-Empfänger aussuchen (in meinem Fall ein Fortuna Bluetoth) und der Palm ist ein 1a GPS-Gerät mit Cachebeschreibungen.
Zwei kleine Nachteile gibt es allerdings doch:
GeoNiche unterstützt (noch) nicht externe Speicherkarten und es werden keine Bilder mit übertragen.
Ansonsten sind das mal ca. 25€ die sich gelohnt haben.

Sascha
 

DL3BZZ

Geoguru
Hi,

ich habe einen Dell X50v, auf einer SD die konvertieren Beschreibungen vom Geocache-Scanner in html. So kann ich die Cachebeschreibungen vor Ort noch anschauen. Macht sich ganz gut damit. Vorher kann man auch noch die Caches ausdrucken, aber das ist dann ja nicht mehr Papierlos. Und da der PDA ja immer mit auf der Suche ist, ist das einfach praktisch.
Aber zum Navigieren nutzte ich immer noch mein eMap.
 

Cachemaus

Geocacher
Ich verwende mittlerweile folgende Geräte und Software:

Die Cacheplanung erfolgte mit GSAK (registriert) auf einen Toshiba Portégé 3500 TabletPC (convertible). Darauf habe ich Die Software MapSource mit den beiden Karten Topo Süddeutschland und City Select Europa installiert, sowie (seit neuestem) die BW-Karten 1:25.000 von MagicMaps (die Software ist allerdings nicht so toll).

Für die Navigation verwende ich ein Garmin 60CS.

Seit neuestem habe ich ein neues Spielzeug, den MDA compact, der die beiden wichtigen Geräte Handy und PPC in einem kleinen Gerät zusammenfasst. Im MDA habe ich eine 512MB SD-Karte, welche die benötigten Cachebeschreibungen als HTML-Dateien enthält.

Mein wöchentlicher Arbeitsablauf sieht etwa folgendermaßen aus: von GC.com (Premiummitgliedschaft) bekomme ich wöchentlich 2 Pocket Queries zugeschickt: 50km Umkreis von mir nicht gefundene Caches und alle von mir gefundenen Caches. Diese importiere ich in GSAK. In GSAK verwalte ich meine Caches und knoble auch an den Lösungen. Alle Erkenntnisse, Fotos etc. zu den Caches, an deren Lösung ich arbeite, gebe ich als UserNotes in GSAK ein. Beim späteren Export der Caches (50km Umkreis) als HTML-Dateien sind diese Notizen, sowie die manuell zugefügten Bilder mit enthalten. IN GSAK kann ich auch die tatsächlichen Koordinaten bereits gelöster Multis oder Mysteries eintragen, ohne dass sie bei der nächsten Aktualisierung überschrieben werden. Leider läd GSAK keine vom Cacheowner angehängten Bilder (ohne die manche Caches überhaupt nicht machbar sind) oder Logfotos herunter. Deshalb habe ich anfangs diese Bilder selbst heruntergeladen und in den UserNotes verlinkt. Inzwischen verwende ich den Geocache Scanner, um auch an diese Bilder zu kommen. Momentan habe ich deshalb alle Cachebeschreibungen in HTLM-Form zweimal auf meinem MDA: einmal aus GSAK exportiert (Vorteil: Korrigierte Koordinaten, eigene Bilder und Usernotizen) und einmal aus dem Geocache Scanner (Vorteil: alle Fotos ohne Zusatzaufwand des manuellen Herunterladens und Einbindens). Die aus GSAK exportierten HTML-Dateien muss ich noch mittels eines Search&Replace Laufs korrigieren, da in den HTML-Dateien der absolute Pfad zu den heruntergeladenen Bildern in einen relativen Pfad auf der SD-Karte umgewandelt werden muss.
Des weiteren exportiere ich meine noch nicht gefundenen Caches im MapSource-Format. Ich habe eine MapSource-Datei, in der ich alle Informationen der Caches meiner Umgebung sammle. In dieser Datei plane ich auch Parkplätze, und Stages von Multis (sofern in der Beschreibung bereits angegeben). Die Caches aus der exportierten Mapsourcedatei kopiere ich per Cut & Paste in die Arbeitsdatei, bevor ich diese Wegpunkte aufs GPS-Gerät schicke.

Die topografischen Rasterkarten von MagivMaps habe ich angeschafft, weil in diesen mehr Informationen enthalten sind, als in den Vektorkarten von Mapsource. Ich verwende sie aber nur zu Hause zum Ausknobeln schwieriger Aufgaben oder zur Planung einer Cachetour.

Ganz schön komplziert, oder? Ich bin aber ständig auf der Suche nach optimierten Abläufen. Ausserdem hat man das Geocachen ja speziell für solche technikverliebten Freaks wie mich erfunden. Die würden sonst überhaupt nicht vor die Tür kommen. :wink:
 

RaTiMax

Geonewbie
also meine konfiguration sieht folgendermaßen aus:

pda: hp hx 4700 mit 1 gb sd und 1 gb cf card in otterbox
gps maus: holux gr231 in aquapaq
@Team Speznaz: da gibts dann auch keinen herzkasper falls es regnet :wink:

ttqv + pathaway + diverse top 50 karten, da muß nichts mehr kalibriert werden
megalith gps tuner,
glopus

alles geniale software!

mit yagcu werden die caches verwaltet. das ganze kann auch als html datei auf den pda mit photos und beschreibungen übertragen werden. das ist dann komplett papierlos.
die otterbox kann am fahrradlenker befestigt werden. und los geht´s!
 

LStrike

Geocacher
Mein Papierloses Cachen sieht so aus:

  • Nokia 6630 + 512MB DV-RS-MMCmobile + BlueSky GPS + TomTom mobile 5 + XAiOX NavOne3

    - Ich suche mir die Caches manuell raus
    - ich rechne die koordinaten mit jeeeep.com um und trage sie als wpt in BlueSky GPS ein
    - ich kopier mir die beschreibung, hints und wichtige logs als textdatei und schieb die aufs handy in E:\GC\
    - dann kommen spoilerbilder aufs handy in E:\GC\Spoiler
    - ich schau in google earth oder map&guide nach, wo die caches sind und mach einen screenshot der umgebung -> als bild aufs handy in E:\GC\Plan
    - dann fahr ich mit tomtom entweder direkt zum cache (hab alle caches als POIs) oder halt zu einem vorher gewählten parkplatz
    - ab da dann mit BlueSky GPS zum cache
So kann ich mit Navi und GPS-Programm cachen gehn, und hab im "Notfall" die Bilder, Beschreibungen im Zugriff. Muss dazu zwar dann immer in den Programmen hin&herwechseln, aber anders wüsst ich das auch nicht. Suche daher immer noch die perfekte Caching-Software für Symbian S60, in der alles gebündelt drin ist. Werde wohl demnächst mal einem Cachertreffen beiwohnen um zu sehen, wie andere paperless cachen gehn :)
 
A

Anonymous

Guest
es gibt grade das Gerücht (oder isses gar keins mehr?) dass Yagcu nicht mehr so ganz richtig funzt!?
Kann das jemand bestätigen oder dementieren?
 

Windi

Geoguru
Scheint leider kein Gerücht zu sein. Nachdem was ich in letzter Zeit hier so gelesen hab funzt YaGcU nicht mehr.
 
A

Anonymous

Guest
dann stellt sich die Frage nach einer Alternative - was nehmt ihr stattdessen? CW? GSAK? ...? Als Anforderung sei gesagt: ich möchte Papierlos cachen, d.h.: Cachebeschreibung (möglichst mit ner kleinen Karte), ein paar Logs und evt. Spoilerfotos (jaja, MIT denen!), denn manchmal sind die Teil des Rätsels.
 

Lotti

Geomaster
Moin,

ich nehme GSAK um HTML Beschreibungen zu erzeugen. Natürlich gibts auch ne Fangemeinde für den CacheWolf. Alternativ kannst Du auch GPXSonar oder BeelineGPS benutzen. Diese beiden Programme können GPX-Dateien (PQs) direkt verarbeiten. Es gibt aber noch viel viel mehr und nicht alle hab ich wirklich mal ausprobiert.

Gruss Volkmar
 

Bilbowolf

Geowizard
Als Anforderung sei gesagt: ich möchte Papierlos cachen, d.h.: Cachebeschreibung (möglichst mit ner kleinen Karte), ein paar Logs und evt. Spoilerfotos (jaja, MIT denen!), denn manchmal sind die Teil des Rätsels.

Alles das auf Windows und Pocket PC macht CacheWolf!
 
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