Seileinbau

adorfer

Geoguru
Was für ein Knoten ist das, mit dem das Seil dort im Bild oben links angeschlagen(?) ist?
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A

Anonymous

Guest
Könnte auch ein verrutschter Mastwurf sein...

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345

Geocacher
Hallo

Etwas Off topic,aber erkenne ich da das Glorreiche Winkeleisen.
Ruhe in Frieden,es war so geil.

Mfg 345
 

Orimha

Geocacher
Verstehe das Bild nicht. :???: Das Seil startet doch an diesem - sagen wir mal - komischen Knoten, läuft dann durch den gegenüberliegenden Karabiner (ist da auch ein HMW drin??) und dann sieht es aus, als wenn er den Hebel eines ID´s oder Grigri in der Hand hält. Ist das so?

Gruß
Michael
 
OP
adorfer

adorfer

Geoguru
Orimha schrieb:
Verstehe das Bild nicht.
Bei dem rechten Karabiner hoffe ich einfach, dass man wegen der Perspektive nichts erkennt.
Denn das schaut fast so aus, als ob dort die beiden Seilstränge ohne Knoten aus einer Seite des Karabiners kämen, so als ob sich dort ein Strang Halbseile auftrennt.
 

Lunzemann

Geocacher
Ich denke links und rechts ist ein Mastwurf in zwei gegenläufige Karabiner gebunden.
Darf man fragen warum Du das wissen willst?

Mfg
Lunzemann
 

Lunzemann

Geocacher
Ich denke ja.
Wobei ich ein Problem bei gegenläufigen Karabinern und Mastwurf sehe.
Bei den verwendeten Schraubkarabinern ist der Schnapper mit Sicherung dicker als der Rest des Karabiner. Somit wird die Verschraubung von der Flanke des anderen Karabiner gequetscht/gedrückt.
Ich weiß nicht wie es da mit Querbelastung aussieht.
Da ist meines Erachtens jeweils ein Karabiner sicherer.

Wie hättest Du den Aufbau gewählt?

Mfg
Lunzemann
 

Lunzemann

Geocacher
Meine Vorschlag:
Hasenohrknoten mit Karabiner in den Schlaufen und eine Schlaufe kurz geholt.
(Ich hoffe, ihr wißt was ich meine)
Mit Spierenstich gesichert und gut ist.
Die Redundanz ist dann gegeben und bei den diagonalen Anschlagpunkten läuft das
Seil auch schön mittig.
Positiver Nebeneffekt: Die Anschlagpunkte werden nur mit 50% belastet.

Andere Vorschläge?
 

satanklaus

Geomaster
Lunzemann schrieb:
Meine Vorschlag:
Hasenohrknoten mit Karabiner in den Schlaufen und eine Schlaufe kurz geholt.
(Ich hoffe, ihr wißt was ich meine)
Mit Spierenstich gesichert und gut ist.
Die Redundanz ist dann gegeben und bei den diagonalen Anschlagpunkten läuft das
Seil auch schön mittig.
Positiver Nebeneffekt: Die Anschlagpunkte werden nur mit 50% belastet.

Andere Vorschläge?

Ja. Wenn du den Hasenohrenknoten unsymetrisch aufbaust (ich hoffe, so ist " eine Schlaufe kurzholen" zu verstehen) musst du auch
sicherstellen, dass für jedes Ohr der Winkel zur Belastungsrichtung < 45° ist.
Also die Ohren lang genug machen, sonst ist es Essig mit der Wirkung der Ausgleichsverankerung und die Belastung eines Fixpunktes kann sogar auf >100% steigen.
Aber warum überhaupt unsymetrischer Aufbau? Der Querschnitt der Struktur verlangt ja quasi nach mittigem Aufbau.
 

Lunzemann

Geocacher
Ja, so war es gemeint.
Unsymetrisch, weil die rechte Bandschlinge länger scheint als die Linke.

Ansonsten gebe ich Dir voll und ganz Recht.

mfg
Lunzemann
 
OP
adorfer

adorfer

Geoguru
Lunzemann schrieb:
Wie hättest Du den Aufbau gewählt?
Ich hätte
a) nur einen Karabiner pro Bandschlinge genommen, evtl. aber einen Trilock.
b) mit einem Achterknoten angeschlagen, da man da das Seil ggf. umhängen kann, ohne den Mastwurf zu knoten.
c) hätte ich wenn auch andere Leute als ich selbst dran aufsteigen, ins Seil zwei Karabiner gesetzt und dort jeweils beide Bandschlingen eingehängt, so dass sowohl bei Bandschlingen wie Karabinern Redundanz vorhanden ist.
d) wenn der Seilverlauf "in der Mitte" ein Problem beim Vorbeisteigen bereitet hätte (wenn der nächste Nachsteiger bereits im Croll gesichert hochgeht), dann hätte ich die Anschläge besser in zwei benachbarten Ecken gebaut.
 
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