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Geocaching soll gefälligst so sein, wie damals, als es erfunden wurde

schatzi-s

Geowizard
Frueher (c) waren Wertungen und Attribute mal dafuer da, dass man sich im Vorfeld ueber den Cache informieren konnte. Hohe T-Wertungen hiessen fuer den einen "besser zuhause bleiben" und fuer den anderen "klingt nach Spass".
Heute gibt es Listings wie:

https://www.geocaching.com/geocache/GCBJJ6C

Da konnte ich mir die folgende Mail nicht verkneifen:

"Hallo,

angelockt durch die hohe-Wertung und das Tauchattribut bin ich voller Vorfreude bei Deinem Event gelandet. Aber dann habe ich gesehen, dass die Wertung und das Attribut scheinbar nicht zum Event passen, da da zwar Wasser in der Naehe ist, das aber mit dem Event nichts zu tun hat. Schade!

Aber ein Gutes hat das trotzdem: Ich cache um ein Ziel zu haben und schoene Orte / Dosen zu sehen und nicht fuer die Statistik. Genauer: Ich mag die Statistik ueberhaupt nicht.

Und so freue ich mich, wenn ich sehe, wie jemand durch das wahllose Setzen von Wertungen und Attributen der Gesellschaft einen Spiegel vorhaelt und so Statistiken wertlos macht. Wer kann sich noch ernsthaft dadrueber freuen, z. B. eine 81er Matrix aus WhereIGos zu haben, wenn das alles nur reverse-WIGs waren und die T-Wertungen vom Boden mit der Angel gesammelt werden. Ok, offensichtlich gibt es da Einige, aber ich denke, dass ihnen irgendwann klar wird, dass echte Erlebnisse und Erinnerungen nicht durch das Erfuellen von irgendwelchen "Challenges" entstehen.

In soweit: Schade, dass das Event nicht das haelt, was es mir zunaechst versprochen hat, aber vielen Dank fuer Deinen Einsatz gegen die Statistik!

Happy Hunting"
 

crisb

Moderator
Teammitglied
Diesem Teilnehmer es gefallen zu haben, denn er hat einen FP gegeben. Moment, seit wann geht das bei Events? 🤔

Screenshot 2026-04-06 081415.png
 

schatzi-s

Geowizard
Diesem Teilnehmer es gefallen zu haben, denn er hat einen FP gegeben. Moment, seit wann geht das bei Events? 🤔

Anhang anzeigen 24952
gut beobachtet!
Wenn man sich die Favoritenliste des Loggenden ansieht, stellt man fest, dass er das bei mindestens einem anderen Event auch schon gemacht hat ... ich frage mich auch gerade, wie man das macht.
Ich koennte mir vorstellen, dass das Log verarbeitende Script nicht zwischen Events und normalen Dosen unterscheidet und die Unterscheidung, ob man einen Favoritenpunkt vergeben kann, nur durch das Eingabeformular bestimmt wird. Wenn man das nicht nutzt, sondern das Verarbeitungsscript anderweitig aufruft, ist die Kombination Event und Fav-Punkt evtl. moeglich. Muesste man mal ausprobieren.
Ich wuerde das aus technischen Gruenden machen / probieren, aber derjenige der den Fav-Punkt vergeben hat, hat das vermutlich aus Sympatie gemacht. Womit wir wieder beim Threadthema waeren: Frueher wurden Fav-Punkte fuer besondere Dosen vergeben, heute u. A. auch zum Ausbau der Beziehung mit dem Owner (wobei: Ich vermute, das gab es frueher auch schon)
 

Ich_bin_es_nur

Geowizard
Was ich nicht verstehe, ist warum die Reviewer, die ja das Event freischalten müssen, die Diskrepanz zwischen Eventbeschreibung, gesetzten Attributen und der Wertung nicht hinterfragen oder gar verhindern.
 

schatzi-s

Geowizard
Weil Reviewer all das nicht hinterfragen. Sie achten darauf, dass die G$ Regeln eingehalten werden und ob Raetsel loesbar sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Grenze zwischen: "das sieht man doch, dass das nicht zusammen passt" und "der Reviewer kennt die Umstaende nicht" ist fliessend.

Aehnlich ist es bei Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehlern. Da denke ich auch manchmal, dass man manches Listing, in der Form besser nicht veroeffentlichen sollte, aber auch das ist den Reviewern egal.
 

DNF_BLN

Moderator
Teammitglied
Weil Reviewer all das nicht hinterfragen.
Das ist für die Reviewer auch oft nicht so einfach da sie die örtlichen Gegebenheiten nicht kennen. Und oftmals wird ja auch oft genug von Seiten der Owner geschummelt. Da wrrden im Nachhinein Attribute und Wertungen verändert. Okay, bei einem Event kann man glaube ich die Wertungen nicht mehr nachträglich verändern ohne das es einen Reviewer auf den Plan ruft.

Als Gegenbeispiel nehme ich mal das Eventstacking.
Ich oder wir ( befreundete Cscher) wundern uns manchmal über die Regeln welche beim Eventstacking angewendet werden. Ich habe im Hinterkopf das entweder 10km Abstand zwischen zwei Events sein muss oder 3 Stunden.
Bei uns ist das Problem oft die Entfernung. Luftlinie liegen die Events nur 3 Kilometer auseinander. Aber reale zu fahrende Entfernung ist oft viel weiter, über 10 km. Sind halt Berge dazwischen. Das sind halt örtliche Gegebenheiten welche die Reviewer nicht kennen, könnte man sicherlich Routen die Strecke dazwischen, aber das würde den Reviewprozess sprengen. Vielleicht kennen sie sogar die örtlichen Gegebenheiten, dürfen aber wegen der Vorgabe zum Eventstacking es nicht freischalten.

Das ist früher sicherlich alles besser/ehrlicher/vernünftiger (such dir was aus) gewesen, da wurde sicherlich mit ehrlicheren Wertungen und Attributen gearbeitet. Aber das hat dann irgendwann ein Ausmaß im Beschei**en angenommen Aufgrund des Statistiken.
 

baer2006

Geoguru
... und ob Raetsel loesbar sind.
(Hervorhebung von mir)

Nein, sie achten darauf, dass es einen Lösungsweg gibt, mit dem man ohne Mitarbeit des Owners (oder anderen Personen) zu den Finalkoordinaten kommen kann. Ob man diesen Lösungsweg ohne Vorwissen auch finden kann, ist dabei egal (und ließe ich oft eh nicht seriös einschätzen).

Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied, der fast beliebige "Lies die Gedanken des Owners"-Rätsel guideline-konform macht.
 
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