Anfrage für einen Geocaching-Vortrag

mic@

Geoking
Guten Morgen!
Folgende Anfrage erreichte mich... vielleicht hat jemand von euch Zeit und Lust, diesen Vortrag abzuhalten?

Info I:
Michael Lange schrieb:
Ich bin bei der LAG Medienarbeit Berlin (http://www.lagmedienarbeit.de), das ist der Zusammenschluss von Kinder- und Jugendeinrichtungen in Berlin, die mit medienpädagogischen Methoden arbeiten. Wir machen u.a. auch ein Podcastprojekt mit Kindern: http://www.nexx-media.de. Da wir in diesem Jahr ein Google-Mapsprojekt mit Kindern planen, wollen wir in einer Infoveranstaltung im April verschiedene Ansätze vorstellen, wie man mit Karten kreativ arbeiten kann und deshalb suche ich jemand, der in einem kurzen 30-minütigen Vortrag Geocaching vorstellt. Allerdings gäbe es dafür kein Honorar, leider. Eventuell aber später bei Interesse der Kollegen eine interessante Zusammenarbeit in anderen Projekten.

Hättest du Interesse oder jemand aus eurem Kreis?
Info II:
Michael Lange schrieb:
Ginge es am 23.4. am Vormittag? Wie gesagt, in 30 Minuten kurz erzählen was man mit Geocaching macht. Wir können Internetseiten über einen Beam zeigen. ich rechne mit ca. 20 PädagogInnen und LehrerInnen.
Hier übrigens ein anderer Vortrag, an dem man sich ja orientieren kann:
http://video.google.de/videoplay?docid=579592243296068879&ei=W4NESq3EEoei-AaD9_z-Bg&q=Geocaching&so=1&dur=2
Falls Interesse besteht, dann leite ich die Kontakdaten weiter.
Bye, Mic@
 

moenk

Administrator
Teammitglied
Mir passt der Termin nicht - aber eine bestimmte Geocacherin fällt mir da ein...
 

weihnachtshasen

Geocacher
Hier übrigens ein anderer Vortrag, an dem man sich ja orientieren kann:
http://video.google.de/videoplay?docid=579592243296068879&ei=W4NESq3EEoei-AaD9_z-Bg&q=Geocaching&so=1&dur=2
Falls Interesse besteht, dann leite ich die Kontakdaten weiter.

Na Redner geht ja mal gar nicht. So verkauft man nen paar Socken, aber jemanden dafür zu begeistern tut man anders. :)
 
weihnachtshasen schrieb:
Na Redner geht ja mal gar nicht. So verkauft man nen paar Socken, aber jemanden dafür zu begeistern tut man anders. :)
Ich fand den Redner gar nicht so übel. Man darf ja nicht vergessen, dass die Interaktion zwischen ihm und dem Publikum hier visuell nicht rüberkommt, da nur der Präsentationsbildschirm gezeigt wird.
Aber wenn es rein ums Geocaching gehen soll, dann sollte man schon einiges besser darstellen. Da fehlte auch ein wenig die Erfahrung des Vortragenden, was bei nur 37 Funden in über 5 Jahren nicht verwunderlich ist. (Auch die Aussage "Es gehört dazu, mit möglichst wenig elektronischen Karten auszukommen." sollte eher durch eine kurze Vorstellung von GSAK in Verbindung mit Fugawi und/oder anderen Kartenprogrammen ersetzt werden.)
Und bevor man die umständliche Rechnerei eines Multis erläutert, wäre es vielleicht hilfreicher, zunächst mal das Prinzip "Geocaching" an sich zu erklären. "Box bleibt vor Ort für den Nächsten", "Logbucheintrag muss erfolgen" und solche Sachen, die für jeden Cacher schnell selbstverständlich sind, sollte man nicht vergessen zu erwähnen. Auch Bilder von verschiedenen Caches (mit Inhalt) sowie die kurze Darstellung aller Cachearten (Mysteries, Earthcaches etc. fehlten) und überhaupt deutlich mehr Folien hätten den Vortrag sehr viel anschaulicher gestaltet.

Ich selber habe zwar Erfahrung mit der Erstellung und Darbietung von PP-Präsentationen und ich finde diese Anfrage wegen des Hintergrunds (Kinder- und Jugendmedienarbeit) sehr interessant, aber leider fehlt mir die Zeit, eine Geocaching-Präsentation bis zum 23.4. vernünftig vorzubereiten. Für Tipps und Anregungen kann man mich aber jederzeit gerne ansprechen.

Gruß, Silly
 

Fedora

Geowizard
Ich würde für Kinder und Jugendliche keinen Powerpointvortrag machen, sondern eine Erzähl- und Fragerunde mit möglichst viel Anschauungsmaterial (vollbepackte Cachebox, Originallogbuch, kleine getarnte Dosen...)
Leider sehr kurzfristig die Sache, die Leute müssen denken, man braucht da keine Vorbereitung und/oder hat nichts anderes zu tun...

Ich könnte ein Infoblatt anbieten, das ich mal für die Rolligruppe geschrieben hab - müsst ich nur ein paar Sätze anpassen.

[Edit] Moment... es geht um eine Pädagogeneinführung? Das heißt, dann erzählen hinterher die in einem 30-Minuten-Vortrag "geschulten" Leute den Kindern was übers Cachen? Na herzlichen Glückwunsch...
 

ElliPirelli

Geoguru
Fedora schrieb:
[Edit] Moment... es geht um eine Pädagogeneinführung? Das heißt, dann erzählen hinterher die in einem 30-Minuten-Vortrag "geschulten" Leute den Kindern was übers Cachen? Na herzlichen Glückwunsch...
Solange der Vortragende klarmacht, daß man nur dann mit Kindern losziehen sollte, wenn man es vorher selber mal ausprobiert hat und wenigstens 100 Funde hat.....
Und wie wichtig es ist, für eine Jugendgruppe eigene Dosen zu legen, oder wenigstens schön weit weg zu suchen.

Zwei meiner Caches mußte ich verlegen und in Micros umwandeln, weil ständig die Reisenden wegkamen, Dosen geklaut wurden, der Inhalt aber in einer Ziptüte liegen blieb, Logbücher und Stifte wegkamen, die Tauschgegenstände aber drin blieben.
Danke, lieber Jugendgruppenleiter!
Der auf die Bitte von mir, doch eigene Caches zu legen und mit seinen Jugendlichen zu suchen, sehr unverschämt wurde.
Klar, ist ja leichter andere Leut's Arbeit zu nutzen, als selber sich die Mühe eines Multis zu machen.


Bestes Beispiel für unvorbereitete Pädagogen war die Lehrerin meiner Tochter, die statt am Wandertag zu wandern mit den Kindern Seife machte.
Scheinbar ohne das je zu Hause ausprobiert zu haben. Sie hatte nicht nur zu wenig Seifengrundmasse besorgt, sondern auch viel zu viel Duftöl dran gegeben. Die Seife riecht seeeehr intensiv.

Ich finde es zweifelhaft, wenn Pädagogen ihre ach so tollen Ideen nicht erst mal selber ausprobieren.
 
OP
mic@

mic@

Geoking
Fedora schrieb:
Leider sehr kurzfristig die Sache, die Leute müssen denken, man braucht da keine Vorbereitung und/oder hat nichts anderes zu tun...
???
Man hat doch mehr als einen Monat Zeit, das würde schon passen.
Nur kann ich mir leider nicht an einem Werktag vormittag freinehmen (es sei denn, es ist ein Brückentag)..

Fedora schrieb:
Moment... es geht um eine Pädagogeneinführung? Das heißt, dann erzählen hinterher die in einem 30-Minuten-Vortrag "geschulten" Leute den Kindern was übers Cachen? Na herzlichen Glückwunsch...
Ich hatte zuerst auch angenommen, daß direkt den Kindern etwas gezeigt werden soll.
Naja, so hat das Ganze eben den Charme vom Spiel "stille Post".
 

Fedora

Geowizard
ElliPirelli schrieb:
Ich finde es zweifelhaft, wenn Pädagogen ihre ach so tollen Ideen nicht erst mal selber ausprobieren.
Absolute Zustimmung! Und man kann niemandem etwas zeigen, wovon man selbst "mal einen Vortrag" gehört hat. Wieso laden sich die Leute nicht lieber einen Kundigen ein, der mit den Kindern (und dem Pädagogen, der das dann später machen soll) eine (oder zwei...) Runde(n) cachen geht? Dann können auftauchende Fragen der Kinder direkt geklärt werden und es kommt nicht zu Fehleinschätzungssituationen, die andernfalls vorprogrammiert sind. So lernen gleich alle mit und es bleibt nicht nur graue Theorie, die *irgendwie* umgesetzt werden soll - später....

mic@ schrieb:
Man hat doch mehr als einen Monat Zeit, das würde schon passen.
Nur kann ich mir leider nicht an einem Werktag vormittag freinehmen (es sei denn, es ist ein Brückentag)..
Oh sorry, das war jetzt wirklich mein Fehler; ich häng irgendwie mit den Gedanken diesen Monat immerzu schon im April.

mic@ schrieb:
Fedora schrieb:
Moment... es geht um eine Pädagogeneinführung? Das heißt, dann erzählen hinterher die in einem 30-Minuten-Vortrag "geschulten" Leute den Kindern was übers Cachen? Na herzlichen Glückwunsch...
Ich hatte zuerst auch angenommen, daß direkt den Kindern etwas gezeigt werden soll.
Naja, so hat das Ganze eben den Charme vom Spiel "stille Post".
Jap... besonders charmant ist das für die Caches, die dann gesucht werden... ("Wie war das nochmal?" - "Oh hmmm, das kam gar nicht im Vortrag vor.")
Aus meiner Sicht: Eindeutig die falsche Herangehensweise.
 
Ich hatte das mit dem Datum schon richtig verstanden, hatte mir aber auch die Anfrage gründlich durchgelesen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Beamer vor Ort ist und ca. 20 Pädagogen über Geocaching informiert werden sollen. Das Ganze wird im Rahmen eines Projekts von einem Medienverein durchgeführt. Da rechne ich schon mit etwas höheren Ansprüchen, insbesondere im Hinblick auf den thematischen Schwerpunkt:

"Da wir in diesem Jahr ein Google-Mapsprojekt mit Kindern planen, wollen wir in einer Infoveranstaltung im April verschiedene Ansätze vorstellen, wie man mit Karten kreativ arbeiten kann und deshalb suche ich jemand, der in einem kurzen 30-minütigen Vortrag Geocaching vorstellt.

Zielgruppe am Ende scheinen keine Kiddies zu sein, die sich lediglich über bunt gefüllte Dosen freuen. Wer mit Google Maps und anderen Kartenprogrammen arbeiten soll, dürfte in der Entwicklung schon ein klein wenig weiter sein. Daher mein vorheriger Kommentar, dass man solche Sachen wie GSAK und Fugawi oder andere Kartenproggis auf jeden Fall mit vorstellen sollte. Aber eben auch die grundsätzlichen Sachen über das Cachen an sich. Und hier hätte man eigentlich die Möglichkeit, die von ElliPirelli angesprochenen Probleme geschickt einzuarbeiten, um geklauten oder zerstörten Caches oder rücksichtsloser Suche etc. vorzubeugen. Sicher kann dann bei der "Stillen Post" einiges verloren gehen, aber es ist auch eine Chance, "unser Anliegen" rüberzubringen, wenn Geocaching vorgestellt werden soll.

Ich habe vor einigen Wochen gerade eine Präsentation für einen 20minütigen Vortrag erarbeitet, der 19 Folien hatte und etwas Recherche erforderte. Daran habe ich mehrere Arbeitstage gesessen. Mit Text, Bildern, Hyperlinks und etwas Schnickschnack, damit die Leute nicht einpennen, ansonsten recht schlicht gehalten (keine animierten Folienübergänge etc.). Ich kenne also den Zeitaufwand für eine sorgfältig erstellte Präsentation recht gut und halte nichts von schnell zusammengeschusterten Folien. Je besser die Präsentation, umso besser kommt das Anliegen rüber. Natürlich kommt es auch auf den Vortragenden an. Aber wer sich da nicht gut vorbereitet, könnte sich böse blamieren. 4 Wochen klingt noch lange hin. Wenn man bis dahin noch einen Kurzurlaub und eine Arbeitswoche außerhalb Berlins hat, ist das jedoch nicht viel.

Michael Zielinski hat mal gute Präsentationen über GSAK erstellt, die als pdf-file im Netz liegen, z.B. GSAK für Anfänger. Das ist natürlich nur was für Geocacher, die das Programm nutzen wollen und wäre hier nicht geeignet. Aber als gutes Beispiel für eine anspruchsvolle Präsentation sollte man sich das mal ansehen.

Gruß, Silly
 

lagmedien

Geonewbie
Hallo,

ich bin der Michael Lange aus dem ersten Posting, der mic die Anfrage geschickt hat, die er netterweise, da er selber keine Zeit hat, hier reingestellt hat. (Vielen Dank dafür). Netterweise hat er mir auch den Link geschickt, so dass ich nun selber mal nach Reaktionen gucken konnte.

Es freut mich, dass ihr euch da soviele Gedanken macht und ich hoffe, wir bekommen das gemeinsam noch hin. Ich denke, ich muss noch ein paar Erklärungen zur Veranstaltung geben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Die LAG Medienarbeit ist ein Dachverband der Berliner medienpädagogischen Einrichtungen, mit ehremamtlichen Vorstand, keinen Mitarbeitern und nur hin und wieder mal Projektfinanzierungen. Wir sind Lobbyorganisation für Medienpädagogik und bieten den Mitgliedern Infrastruktur, meist in Form von Webdatenbanken, und organisieren 1-2 mal jährlich kleine Fachforen mit interessanten Inputs über Tools oder Projekte, die Beispiele für die eigene Arbeit geben sollen. Letztes Jahr ging es um "Streaming Media", dieses Jahr um Maps, Geodaten und Geocaching.

Das ganze ist keine Fortbildung, nach der die TeilnehmerInnen selber Projekte durchführen können, vielmehr möchten wir Anregungen geben, verstärkt digitale Medien in der pädagogischen Arbeit mit Kindenr und Jugendlichen einzusetzen.

Es wird also ca. sechs 30minütige Inputvorträge geben, wo jeweils die wichtigsten basics und Webseiten vorgestellt werden sollen. Danach können die TeilnehmerInnen noch kein Geocaching-Projekt durchführen, aber falls sie das Thema interessant fanden und bei sich in der Arbeit einsetzen wollen, wissen sie, wo sie weitere Informationen finden und an wen sie sich wenden können.

Falls noch Fragen offen sind, bitte immer gerne stellen.

Wir haben bis jetzt vertreten: Planino (http://www.planino.de) und GoAreas (http://www.goareas.de), zwei Projekte die Stadtpläne mit Jugendlichen erstellen, Auftrag berlin (http://www.auftrag-berlin.de), eine thematische Handystadtrallye und Openstreetmap. Ich fände es wichtig, wenn dann auch Geocaching dabei ist, zumal ich Kollegen in anderen Bundesländer kenne, die das sehr erfolgreich in der Medienpädagogik einsetzen. (http://www.geocachingcamp.de, http://www.educache.de)

Falls jemand Lust hat, am 23.4. am Vormitag in einer halben Stunde die Basics zum Geocaching vorzustellen, würde mich das sehr freuen. Wenn das Interesse danach groß ist, kann man sicher versuchen, gemeinsam ein Projekt mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen.

Gruß
Michael
 

lagmedien

Geonewbie
Hallo silly,

da hat sich gerade unser Beitrag überschnitten.

Also "GSAK und Fugawi" ist wirklich zu hoch. Ich würde davon ausgehen, dass eventuell die Hälfte der Teilnehmenden gerade mal das Wort "Geocaching" gehört hat und die andere Hälfte immer weiss, dass es eine Art Schatzsuche ist.

Ich denke mit zuviel technischen Ausführungen verschreckt man die Leute eher. Mein Interesse am Geocaching wurde eher durch tolle Beispiele für Multicaches und Geschichten von Travel Bugs geweckt.

Du schreibst, du hast shcon eine Präsentation? Magst du die nicht halten?

Gruß
Michael
 
Hallo Michael,

ach so, ich dachte, der Schwerpunkt wäre eher in Richtung Kartenanwendungen gesetzt. Das hatte ich dann falsch verstanden. Danke für die interessanten Links, bei denen ich eben mal gestöbert habe. Da wird das Ganze dann schon klarer.

Educaching sieht für mich recht vielversprechend aus. In die Richtung passen so Caches wie Spiegelwald oder auch Earthcaches wie z.B. Toteisloch "Krummer Pfuhl", wo es einfach interessant ist und Spaß macht, spielerisch etwas zu lernen.
Das mit der Präsentation habe ich wohl etwas missverständlich geschrieben, sorry. Ich musste beruflich eine Präsentation für ein Arbeitstreffen vorbereiten, die dann ca. 20 Min. dauerte, also von der Dauer her ungefähr vergleichbar wäre. Deshalb meinte ich, dass eine gute Präsentation über Geocaching nicht mal eben so aus dem Ärmel geschüttelt ist. Obwohl dein Hinweis, dass kein technischer Tiefgang nötig ist, die Sache erheblich vereinfacht. Ich selber schaffe es leider zeitlich wirklich nicht, zudem muss ich am 23.4. arbeiten. Aber ich drücke die Daumen, dass sich noch jemand findet.

Viele Grüße, Heidi
 
OP
mic@

mic@

Geoking
Fedora schrieb:
Ich könnte ein Infoblatt anbieten, das ich mal für die Rolligruppe geschrieben hab - müsst ich nur ein paar Sätze anpassen.
Ein Infoblatt habe ich auch gefunden (ist aber recht einseitig beschrieben):
geocachingin5schritten-deutsch.png
 

Fedora

Geowizard
mic@ schrieb:
Fedora schrieb:
Ich könnte ein Infoblatt anbieten, das ich mal für die Rolligruppe geschrieben hab - müsst ich nur ein paar Sätze anpassen.
Ein Infoblatt habe ich auch gefunden (ist aber recht einseitig beschrieben)

Na, das ist nicht wirklich vergleichbar, sieht ja eher aus wie ein Werbeplakat.
Ich habe einfach auf zwei Seiten kurz beschrieben, worum es geht (+Geschichte, Entwicklung bis heute), worauf zu achten ist (nicht mitnehmen, loggen, tauschen, Reisende) und welche Internetseiten interessant sind - für die Weitergabe an absolute Anfänger - würde also schon passen. Ich müsste nur den Schwerpunkt (Rollstuhlfahrer) verlagern auf Jugendliche. Wie gesagt, wenn Interesse besteht mach ich das gern und schick's per Mail (als Begleitmaterial).
Da ich zwei Tage vorm genannten Termin eine Prüfung hab und gut zwei Wochen später zwei weitere, kann ich leider nicht mehr anbieten.
 

lagmedien

Geonewbie
Hallo Fedora,

da ich leider noch niemanden gefunden habe, überlege ich, Geocaching selber vorzustellen. Bin zwar Newbie und habe erst bei 3 Aktionen mitgemacht, aber die Grundprinzipien kann ich schon rüberbringen.

Mein Vorschlag: Du schickst mir deine beiden Seiten, ich bastele daraus eine Präsentation, lade die hier hoch, jede/jeder kann mich dann nochmal verbessern und ich stelle die Präsentation unter CC-Lizenz dann auch der Allgemeinheit zur Verfügung. Kann dann also jede/jeder für ähnliche Vorträge benutzen.

Und vielleicht finde ich ja bis 23.4. noch jemand, der dann auch aus der Praxis etwas mehr beisteuern kann.

Meine Email: lagmedien@sozkult.de

Gruß
Michael
 

matze5300

Geonewbie
Ich werde an der Veranstaltung teilnehmen und finde es schade, dass niemand aus
geocacher-Gemeinde dieses überaus interessante Hobby vorstellt.
Mein Interesse am geocaching wurde durch ein youtube-Video geweckt.
Gesehen, ETrax gekauft und nun bin ich bei über 100 gefundenen Caches.
Mit multi, mit coin und allem was dazu gehört. Mir macht die Sache einen riesen Spass!

Ich hoffe es findet sich noch jemand für den Vortrag!

Gruß
Matthias
 

EW742

Geomaster
matze5300 schrieb:
Ich werde an der Veranstaltung teilnehmen und finde es schade, dass niemand aus
geocacher-Gemeinde dieses überaus interessante Hobby vorstellt.

Es ist für viele ein Termin an einem normalen Arbeitstag, zu Vorträgen fühlt sich auch nicht jeder berufen und die Zielgruppe "Pädagogen" habe ich bisher immer eher als schwierig erlebt (gut, da ging es um Segeln und nicht ums Geocaching). Ich kann die Zurückhaltung durchaus verstehen.

Gruß
EW742
 

adorfer

Geoguru
matze5300 schrieb:
Ich werde an der Veranstaltung teilnehmen und finde es schade, dass niemand aus
geocacher-Gemeinde dieses überaus interessante Hobby vorstellt.
Ich hoffe, dass sich niemand findet, damit dieses nicht massentaugliche Hobby noch ein paar Jahre hält.

Aber leider hat sich bislang noch immer irgendein Neuling gefunden, der dem Geocaching einen weiteren Sargnagel eingeschlagen hat. Klar, der Betreffende wusste es nicht besser. Entweder weil er noch kein Jahr dabei ist oder weil er schon eine Merkbefreiung in der Akte hat. Den meisten tut's hinterher leid, nur ändert das nichts mehr.
Wenn Euch wirklcih was an diesem Hobby liegt, dann führt Leute PERSÖNLICH ein, betreut diese INTENSIV über mehrere Wochen. Erklärt ihnen, welches die Fehlentwicklungen sind und welche Caches keinen Spaß machen, auch wenn sie nach Guidelines zulässig sind. Und wie man sich als Sucher verhält, damit die Owner nicht alle 14 Tage zur Stationskontrolle müssen.
 
A

Anonymous

Guest
-jha- schrieb:
Ich hoffe, dass sich niemand findet, damit dieses nicht massentaugliche Hobby noch ein paar Jahre hält.
Genau *das* ist das Problem. Denn es muß sich jemand finden, der das Hobby mit allem wenn und aber erklärt, für den Naturschutz und den Respekt vor Privateigentum sensibilisiert und vor allem mögliche Gefahren aufzeigt, die mit schlecht gewählten Verstecken einhergehen. Nur dann hält dieses Hobby noch ein paar Jahre durch.

Findet sich niemand, dann kommt das Thema trotzdem auf die Tagesordnung, jemand reimt sich etwas zusammen was er für passend hält und die uninformierten Massen rennen sowieso los. Dann ist es doch deutlich besser, wenn sie von jemandem informiert werden, der sich auch auskennt.

Man kann es gar nicht oft genug betonen: Wer noch immer meint das Geocaching ein "geheimes Hobby" wäre, der sollte sich langsam bemühen mal im Heute anzukommen, denn Geocaching ist inzwischen ein Massenhobby geworden. Und jetzt ist es an uns, das nunmehr in den Brunnen gefallene Kind weitgehend zu retten. Und das geht nur mit massiver Aufklärungsarbeit, denn gerade wenn die ganzen "GPS-Handykinder" den vollen Umfang der Verantwortung kennen, der mit diesem Hobby einhergeht, dann gehen sie es entweder vernünftig an, oder lassen es im günstigsten (und wahrscheinlichsten) Fall gleich ganz bleiben.
 

matze5300

Geonewbie
Danke Schrottie,

so sehe ich das auch!
Gerade habe ich mit einem Jäger über geocaching diskutiert!
Man hatte einen Cache in einem Naturschutzgebiet abseits der Wege versteckt.
In diesem Bereich wird gejagt, und Logbucheinträge von 22:30 Uhr machen jeden Jäger fuchsig!
Ich würde es sehr begrüßen, wenn jemand an der Veranstaltung teilnimmt, der sich zur Nachhaltigkeit des Geocachings äußert. Auch wenn wir Pädagogen etwas schwierig sind!

Wir sind sicher eigen, aber nicht borniert, oder!

Gruß
Matthias
 
Oben