Arche Noah - weiter expandieren oder nicht

NZ48

Geocacher
Durch die große Zahl ausgestreuter Caches ist das Projekt Arche Noah (GC162CK) wohl vielen Cachern bekannt. Größtenteils inmitten herrlicher Natur gelegen locken die Dosen Besucher aus nah und fern. Selbst die ganz fleißigen schaffen es nicht, die komplette Serie an einem Wochenende abzuarbeiten.
Leider hat die Arche den diesjährigen Winter nicht überstanden und mit ihr auch viele weitere Keimlinge.
Warum sie verschwunden ist - keine Ahnung. Ich möchte daher auch keine Beschuldigungen in irgend einer Weise äußern. Eindeutig ist nur, daß es bewußte Menschenhand war.
Schon mehrmals hatte ich überlegt, keine weiteren Tiere mehr vorzubereiten. Die Expansion der Arche entzieht ringsum allen Multis die Besucher; nur die zwei älteren Tradis im Gebiet profitieren davon. Das Gebiet ist groß und reichlich gefüllt, allerdings würden auch noch viele weitere Caches hinpassen.
Gegenwärtig ist der Muttercache disabled. Soll er wieder repariert und aufgefüllt werden; wäre es sinnvoll ihn zu archivieren und stattdessen einen "in Memorial" dort zu plazieren (ohne weiter Tiere zu emittieren)?
Schreibt einfach mal, was Ihr dazu denkt (bitte hier und nicht im Cache-Listing)
 

Zappo

Geoguru
Ich bin zwar nicht aus Eurer Gegend, aber nach Ansicht der Karte muß ich schon sagen, daß da was falschläuft. Sinn vom Cachen kann nicht sein, Gebiete flächendeckend zu bedosen. Mag ja sein, daß sich da wirklich ein schönes Fleckchen Erde befindet. Aber eine so gehäufte Zahl an Caches auf diesem kleinen Raum strapaziert sicher die Natur - und vielleicht auch die Leute dort - insbesonders da diese Cacheschwemme immer gerne heftigst frequentiert werden.
2-3 Multis wäre besser und würden den Leuten genausogut die Gegend zeigen.

Meine Meinung.

Gruß Zappo
 

Susi-Strolch

Geocacher
Hi,
Ich würde sagen nicht weiter expandieren. Es gibt zwar einige sehr schöne Tiere, aber andere sind leider doch einfach nur Dosen hinterm Baum.
Da ist es dann schade, wenn andere schöne Wandermultis links liegen gelassen werden für ein paar Statistikpunkte.
Ich denke mal andere schöne Orte sollten auch eigene Tradis oder Multis bekommen.
Zumal ja Nuglz jetzt auch noch sein Pilskörbchen gelegt hat.

Bis bald mal wieder Strolch
 

Kuchenmops

Geocacher
Ich würde an der (oder anderer) Stelle einen Gedenkcache legen, damit die Serie noch komplett ist und den Besuchern klar wird worum es da geht. Neue Tiere müssen nicht mehr unbedingt sein, ich finde wer von weiter her kommt braucht keine Caches spontan auszulegen nur weil zufällig eine Dose da war und dann die Wartung teilweise vernachlässigen. Wer unbedingt möchte hat dann immer noch die Option sich eigene Tiere auszudenken und einen Cache zu legen. Dies ist vielleicht mehr Aufwand, trägt aber eventuell dazu bei die Qualität zu steigern.
 

Nuglaz

Geocacher
Also ich habe ja schon immer mal angedeutet, dass es meiner Meinung nach inzwischen genug Arche - Tiere sind.
Es ist für jeden Cacher nun etwas dabei, vom einfachen Wandermicro bis zum T5 - Baumklettercache. Die Arche ist prall gefüllt mit über 70 (?!) Caches und es sollte nicht Quantität vor Qualität gehen.

Aktuell haben Lollifee2004 und ich ja das "Pilzkörbchen" GC25Z7A ins Leben gerufen, welches aktuell 28 Pilze enthält. Ich denke, wenn das Körbchen leer ist, wird es auch nicht wieder aufgefüllt, diese Menge reicht für das "abgesteckte" Gebiet.
Es ist sonst tatsächlich so, dass benachbarte umfangreichere Caches benachteiligt werden.
Ich nehme mich da selbst nicht mal aus, auch wenn ich gern längere und bergige Caches mache....Zuerst rennt man dann aber doch zum schnellen Tradi.... :roll:

Nette Grüsse,
Nuglaz
 
Susi-Strolch schrieb:
Hi,
Ich würde sagen nicht weiter expandieren. Es gibt zwar einige sehr schöne Tiere, aber andere sind leider doch einfach nur Dosen hinterm Baum.
Da ist es dann schade, wenn andere schöne Wandermultis links liegen gelassen werden für ein paar Statistikpunkte.
Sehe ich genauso! Ich habe noch lang nicht alle Tiere "eingesammelt" und das auch nicht vor! Die Gegend würde sonst für mich an Reiz verlieren :???:
Dosen nur um der Punkte willen zu legen und zu suchen ??? :/

Viele Grüße
Fritz Gerstenkorn
 

rudi_pd

Geocacher
Also wenn ich mal die Sache ganz egoistisch betrachte, dann wäre ich für „unbedingt weiter machen“. Mir hat es immer Spaß gemacht, mal einen Wochenend-Nachmittag lang oder im Sommer, wenn es länger hell ist, auch mal nach Feierabend, ein paar Kilometer zu wandern und dabei ein paar Tiere einzusammeln. Da das ganze zu Fuß ging bzw. eventuell mal eine kurze Anfahrt mit dem Bus dabei war, war das ganze, denke ich, auch Natur verträglich. Ich denke mir, viele cacher aus der Umgebung, die von Anfang an dabei waren, haben das ähnlich gemacht: „was gibt es neues, also los“.

Wenn man das ganze aber jetzt mal nicht aus der lokalen Brille betrachtet, was sieht man dann: eine reiche Punktequelle. Und damit denke ich, locken wir Leute an, die wir eigentlich nicht im Wald haben wollen. Ich formuliere das mal so hart, meine aber, auf die Ilmenauer und aus der Umgebung trifft das mehrheitlich nicht zu. Ich habe das aber mal ganz anders erlebt. Ich kam, glaube ich von der einen Ratte und wollte zu den Spinnen, da rannte an mir einer, aufgeregt am Handy sprechend, mit gc-Logo am Ärmel, vorbei, ohne nach links und rechts zu sehen. An der ersten Spinne traf ich dann den anderen, den an dem „anderen“ Handy. Obwohl klar war, wir sind beide cacher, war er ein einem Gespräch nicht interessiert. Da er die Spinne nicht sofort fand, hetzte er weiter, hat dann übrigens die andere Spinne auch nicht gehoben. Ich habe mir dann mal den Spaß gemacht und die logs (nur bei den Arche Tieren) der beiden verglichen: 44 identische an dem Tag (wenn auch in unterschiedlicher Reihenfolge). Ich will ja nichts unterstellen, Hut ab vor der Leistung, aber die beiden waren hier nachweislich nicht zusammen unterwegs. Ein Schelm, wer Doppello.... Ähhh Arges dabei denkt :roll: :eek:ps: . DNF-logs bei den Spinnen gab es natürlich keine! Hier ging es wohl um nichts anders, als Punkte sammeln.

Das ist der Nachteil einer Microzelle, ob gewollt oder ungewollt, irgendwann entwickelt sie sich zum Powertrail.

Zum eigenen Verhalten, um gleich auch den Zeigefinger auf mich selbst zu weisen: die AMZ habe ich nicht und werde ich auch nicht machen, das ist mir einfach zu langweilig. Die Biodiversität haben wir fast komplett an zwei Tagen (2 Nachmittage, je ca. 10 caches) gemacht. Das Bäume Bestimmen, gerade im Winter hat aber Spaß gemacht, im Sommer wären wir dort nicht hin gegangen, keine richtige Wandergegend für uns. Schön war auch, dass aufgrund der begrenzten Artenanzahl, auch die Dosenanzahl begrenzt war.

Um es kurz zu machen, auch wenn ich, wie gesagt, aus der egoistischen Sicht etwas anderes sagen würde, plädiere ich für: Aufhören!

Auch das Pilzkörbchen sollte man aus den Erfahrungen hier von Anfang an begrenzen, aber Nuglaz hat ja so was schon angedeutet.
 

Nuglaz

Geocacher
Also wenn man sich sämtliche Arche - Caches mal so auf der Karte lädt und ansieht (sehr empfehlenswert!! :shocked: ), dann glaube ich wirklich, die Arche ist "voll"... :D
RudiPD hat es schon angesprochen, man muss aufpassen, dass so eine Zelle nicht zur schnellen Punktequelle "verkommt", was ja seitens NZ48 nie so geplant war. Hier stand immer der Gedanke von schönen Waldwanderungen im Vordergrund, wobei eben das Schönste daran war, dass man nach wenigen Tagen meist schon wieder losziehen konnte, weil sich die Arche vergrössert hatte.

Genauso stelle ich mir das mit dem Pilzkörbchen auch vor und es läuft ja auch gut an.
Wir haben uns (wie oben schon geschrieben) entschlossen, das Pilzkörbchen bei diesen 28 Pilzen zu belassen, es werden evtl. noch 2 (nicht ganz ernst gemeinte) Pilze dazukommen und dann wird die "Mutterdose" nicht wieder aufgefüllt.

Ich bin ehrlich gesagt SEHR FROH, dass das gesamte Pilzgebiet mit Schranken gegen unbefugtes Befahren gesichert ist, sodass hier allzu eifrige "Punktejäger unter Zeitdruck" ausgebremst werden - wobei ich hiermit definitiv NICHT von einheimischen Cachern rede!

Es gab aber bei der Arche an manchem Tag schon solche "Powerdurchläufe" und ich bin mir sicher, wären die Wege nicht wirklich nur zum Wandern geeignet, wäre so manche Punktefahrt fix und illegal mit dem Auto erfolgt. Das geht zum Glück im Pilzland nicht und auf derartige Logs lege ich ehrlich gesagt auch gar keinen Wert.

Nette Grüsse, Nuglaz
 
OP
N

NZ48

Geocacher
Eigentlich ist die bisherige Meinung eigentlich eindeutig und so wird es wohl keine neuen Tiere mehr geben.
Aber trotzdem verstehe ich folgendes nicht: Arche Noah - 169 Besucher in knapp drei Jahren; Schneekopfgraben - 17 Besucher in zweieinhalb Jahren; Berg und Tal - 22 Besucher in zweieinhalb Jahren; Kickelhahn 2 - 25 Besucher in zweieinhalb Jahren... so läßt sich das eigentlich fast überall fortsetzen.
Klar, ich selbst mache auch lieber lange Wandercaches, scheue keinen Aufwand für die härtesten Strecken. Doch irgendwo geht der Trend doch zu den einfachen Tradisammelstellen. Jeder schimpft drüber und rennt doch hin.
Für uns ortsnahe Cacher wie rudi_pd, Nuglaz und Kuchenmops ist die Arche-Serie doch wie schon angesprochen immer wieder ein Grund zum immer-wieder-kommen; selten habe ich mehr als ein oder zwei Caches der Serie an einem Tag gemacht. Doch selbst die Cache-Gurus konnten es sich nicht verkneifen, hier eine größere Zahl Punkte einzusammeln. Aber wenigstens haben sogar sie festgestellt, daß es wirklich schöne Ecken in Thüringen gibt :roll:
 

Zappo

Geoguru
NZ48 schrieb:
........... Doch irgendwo geht der Trend doch zu den einfachen Tradisammelstellen. ......
Wenn die niemand legt, gibts die auch nicht.
NZ48 schrieb:
.Für uns ortsnahe Cacher wie rudi_pd, Nuglaz und Kuchenmops ist die Arche-Serie doch wie schon angesprochen immer wieder ein Grund zum immer-wieder-kommen; selten habe ich mehr als ein oder zwei Caches der Serie an einem Tag gemacht.
Ortsnahe Cacher sind auch selten das Problem - das sind eher die InkurzerzeitschnellvielTradi - Sammler. Und die werden halt wie Fliegen von solchen Ansammlungen angezogen - und haben m.E. auch weniger Hemmungen, "mal schnell" einen landwirtschaftlichen Weg entlangzubrettern. Wir haben hier auf einem Rundweg im NSG 12 Tradis (vorschriftmäßig am Weg) - der hat jetzt nach 4 Wochen schon über 80 Besucher - als Multi wären es im Jahr vielleicht 30. Das Naturerlebnis wäre das gleiche.

Gruß Zappo
 

Hebeda

Geonewbie
Es ist das erste Mal, daß wir uns in diesem Forum melden. Wir haben heute "unsere" Tiere im Wald besucht, da sie zum Teil durch den langen Winter in Mitleidenschaft gezogen wurden bzw. in einem Fall gänzlich (durch Menschenhand) gemuggelt wurden. Auf dem Heimweg sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir unsere Tiere im Falle eines weiteren Verlustes der Dosen nicht wieder ersetzen werden, will sagen wir ziehen sie dann zurück. Ein Beispiel: Als wir vor zwei Jahren den T-rex-W auf dem Berg ausgelegten, hatten wir händeringend nach einer Baumwurzelhöhle gesucht. Als wir heute mal wieder vor Ort waren, um die gemuggelte Dose zu ersetzen, hätten wir im Umkreis von 10 Metern deren 20 Höhlen gehabt und wir sind uns sicher, dass die Population an Füchsen oder Dachsen oder Mäusen vor Ort nicht wesentlich zugenommen hat. Wir wollen den Raubbau an der Natur nicht weiter unterstützen, deshalb haben wir unseren Caches jetzt so eindeutige Hints mitgegeben, dass es für diese Cacher vor Ort am besten schnell und eindeutig vorangeht und die umliegende Natur nicht auch noch zerwühlt wird. Klar, damit erhöht sich die Gefahr , dass die Dosen von den Waldarbeitern oder Förstern gemuggelt werden, aber ändern können wir das dann auch nicht mehr. Klare Aussage: Bitte keine neuen Dosen mehr! Gruss Hebeda
 

Kurzdorf

Geonewbie
Wir hatten uns für diesen Sommer vorgenommen einen schönen Wandertag im Arche-Gebiet zu verbringen. Und da wir noch recht gut zu Fuß sind, würden wir ganz bestimmt mehr als zwei oder drei "Tiere" finden.
Müssten wir dann ein schlechtes Gewissen haben? ;)

Viele Grüße aus Jena!
Team Kurzdorf
 

Nuglaz

Geocacher
Also ab sofort gilt eine "Höchstabgabemenge" von 1 Tier/Tag..... :D

Nein, im Ernst, niemand muss meines Erachtens ein schlechtes Gewissen haben, wenn er an einem Tag viele Tiere aufsucht, um in dieser herrlichen Gegend einige schöne Stunden in der Natur zu verbringen !
Es sollte nur, so war diese Serie von Anfang an gedacht, in erster Linie eine schöne WANDER - Serie sein, die dazu einladen soll, in der Natur zu laufen und dabei eben ein paar Dosen mitzunehmen.
Ich denke, solche "Schnelldurchläufe", ohne dass sich die "Powercacher" auch nur ansatzweise für die Natur interessieren, kann man nie vermeiden...Man liest das dann abends in den Logs, wenn bei 42 gefundenen Caches immer derselbe reinkopierte Satz "im Rahmen einer Archerunde schnell gefunden".... :/ " steht...

Darum geht es aber eigentlich ja auch gar nicht, sondern eher um die Frage, ob es noch mehr Tiere werden sollen. Und da zeichnet sich wohl ein klares Votum ab....

Zum von hebeda angesprochenen Thema der Zerstörungen und "Naturveränderungen" (um es mal sachte auszudrücken) hatte ich letzte Woche auch so ein Schlüsselerlebnis an meinem Cache "Pilzgarten" (GC1ZJ94) .
Nachdem ich die Information bekam, dass die Dose weg sei, habe ich eine Cachekontrolle durchgeführt und den Versteckort in furchtbarem Zustand vorgefunden.
Trotz eindeutigster Beschreibung und Spoilerbild war der gesamte Baumstumpf "gerupft" worden, sämtliche Rinde heruntergerissen und achtlos hingeworfen, alle Ecken und Löcher des Stammes ausgehöhlt - es war ein trauriger Anblick.

Eigentlich wollte ich daraufhin diesen Cache ersatzlos archivieren, habe ihm aber nun mit fast schon "idiotensicherer Beschreibung" (schlimm eigentlich, oder?) noch eine Chance gegeben.
Wer zum Teufel macht sowas? Mir will das nicht in den Kopf, aber scheinbar sorgen einige sogenannte "Geocacher" dafür, dass das Niveau des eigentlich sehr naturverbundenen Hobbys stark runtergezogen wird...

Nette Grüsse,
Nuglaz
 

rudi_pd

Geocacher
Nuglaz schrieb:
Nein, im Ernst, niemand muss meines Erachtens ein schlechtes Gewissen haben, wenn er an einem Tag viele Tiere aufsucht, um in dieser herrlichen Gegend einige schöne Stunden in der Natur zu verbringen !
Es sollte nur, so war diese Serie von Anfang an gedacht, in erster Linie eine schöne WANDER - Serie sein, die dazu einladen soll, in der Natur zu laufen und dabei eben ein paar Dosen mitzunehmen.
Richtig!
Nuglaz schrieb:
Ich denke, solche "Schnelldurchläufe", ohne dass sich die "Powercacher" auch nur ansatzweise für die Natur interessieren, kann man nie vermeiden...Man liest das dann abends in den Logs, wenn bei 42 gefundenen Caches immer derselbe reinkopierte Satz "im Rahmen einer Archerunde schnell gefunden".... :/ " steht...

Darum geht es aber eigentlich ja auch gar nicht, sondern eher um die Frage, ob es noch mehr Tiere werden sollen. Und da zeichnet sich wohl ein klares Votum ab....
....und das ist genau der Punkt, je mehr caches in so einer Zelle sich befinden, um so mehr solche Typen werden angelockt. Deshalb ist eine Begrenzung richtig und wichtig.
Nuglaz schrieb:
Zum von hebeda angesprochenen Thema der Zerstörungen und "Naturveränderungen" (um es mal sachte auszudrücken) hatte ich letzte Woche auch so ein Schlüsselerlebnis an meinem Cache "Pilzgarten" (GC1ZJ94) .
Nachdem ich die Information bekam, dass die Dose weg sei, habe ich eine Cachekontrolle durchgeführt und den Versteckort in furchtbarem Zustand vorgefunden.
Trotz eindeutigster Beschreibung und Spoilerbild war der gesamte Baumstumpf "gerupft" worden, sämtliche Rinde heruntergerissen und achtlos hingeworfen, alle Ecken und Löcher des Stammes ausgehöhlt - es war ein trauriger Anblick.
Eigentlich wollte ich daraufhin diesen Cache ersatzlos archivieren, habe ihm aber nun mit fast schon "idiotensicherer Beschreibung" (schlimm eigentlich, oder?) noch eine Chance gegeben.
Manchmal reicht das auch nicht, es gibt immer noch einen noch gedankenloseren Grobmotoriker........ Als owner lernt man da auch dazu. Mein Beispiel ist meine Fledermausdame, da habe ich ganz ganz oft die hints und spoiler verändert, bis es (fast) 100% eindeutig ist. Und heute schreibe ich bei einem cache im Wald den hint gar nicht mehr in den hint, sondern direkt ins listing (z.B. beim Birkenpilz). Ich weiss, selbst dann wird das nicht immer gelesen, aber was will man denn noch machen. Dann geht nur noch, die "Anreise" so schwer zu machen, dass nur noch "Naturharte" eine Chance haben. Um auf NZ48, den Auslöser dieser Diskussion zurück zu kommen, der Schneekopfgraben hat sicherlich weniger Probleme gemacht, als manches Tier der Arche. Aber ich will klar nochmal sagen, die Arche Noah ist eine klasse Idee, die ich gerne weiter entwickelt gesehen hätte, aber (ich wiederhole mich) die Grenze ist (vielleicht schon seit einiger Zeit) erreicht. Da muss ich aber selbstkritisch sagen, dass auch ich an der Stelle so richtig konsequent nicht bis zu ende gedacht und den owner mal angesprochen habe und nur eine solche Diskussion mal richtig nachdenklich macht.
Nuglaz schrieb:
Wer zum Teufel macht sowas? Mir will das nicht in den Kopf, aber scheinbar sorgen einige sogenannte "Geocacher" dafür, dass das Niveau des eigentlich sehr naturverbundenen Hobbys stark runtergezogen wird...
Lasst uns zumindest versuchen, unseren Wald für solche Typen nicht zu sehr attraktiv zu machen.

PS . Hallo Nuglaz, den Herrn Kurzdorf kenne ich schon gaaanz lange, er ist zumindest ein Ex-Ilmenauer und gehört (hoffentlich :D :roll: ) nicht zu dieser Sorte.
 

flat750

Geonewbie
Hallo,

dann will ich als Ortsfremder auch mal was dazu sagen.

Ich bin ca. 1-2 mal pro Jahr im Urlaub in Stützerbach und habe natürlich auch schon so einige Tierchen der Arche eingesammelt und auch 2 versteckt (in Absprache mit NZ48).

Auf meinen Runden mit meinen Hunden habe ich auch schon Einheimische (zumindest dem Nummerschild nach) Cacher mit Jeeps durch das Taubachtal heitzen sehen...... (aus dem Auto springen, Motor laufen lassen, Cache greifen und weiter)....

Ich denke auch das es genug Tiere sind!!
Vielleicht wäre es ja eine Möglichkeit das man sagt es sollen im ganzen ?? Tiere im umkreis von ?? bleiben und alles was darüber hinaus ist wird wenn es denn dann mal kaputt oder gemuggelt wurde einfach nicht mehr ersetzt. So könnte dann auch im Laufe der Zeit wieder einiges an Platz für schöne Wander Multis entstehen (welche mir pers. viel lieber sind).

Lieben Gruß und bis bald im schönen Thüringen

Frank
 

Joe_M

Geocacher
Nuglaz schrieb:
Eigentlich wollte ich daraufhin diesen Cache ersatzlos archivieren, habe ihm aber nun mit fast schon "idiotensicherer Beschreibung" (schlimm eigentlich, oder?) noch eine Chance gegeben.
Wer zum Teufel macht sowas? Mir will das nicht in den Kopf, aber scheinbar sorgen einige sogenannte "Geocacher" dafür, dass das Niveau des eigentlich sehr naturverbundenen Hobbys stark runtergezogen wird...
Ich hab da auf dem Taschenlämpchenevent ein paar Cacher getroffen, die meinten "Cachebeschreibungen lesen wir uns aus Prinzip nicht durch. Wir gehen hin und suchen." Zu dem Zeitpunkt war ich erstmal sprachlos, aber seitdem wundert mich nix mehr ...
Was will man auch gegen solche Leute machen. Entweder man versteckt den Cache so offensichtlich, dass er ständig gemuggelt wird oder man versteckt ihn so, dass er ohne Beschreibung/Hinweis/Spoiler gar nicht zu finden ist. Aber dann wird halt erst alles verwüstet und dann erst frustriert abgezogen.
:fluch:


Grüße,
Joe
 

smoro

Geocacher
Hä? Wenn ich mir die Cachebeschreibung incl. Hints komplett durchlese und mir noch das Spoilerbild anschaue, wo soll dann noch der Reiz liegen? Hinwandern, loggen, weiterwandern, loggen..... Ging es ursprünglich nicht auch ums suchen? Oder doch nur ums loggen.
Macht euch nix vor. Wer gerne wandert kommt auch wegen 2-3Caches, wer gerne punktet ist bei euch genau richtig.
Wir haben uns damals auch für die Arche und gegen einen "echten NZ48" entschieden und haben es spätesten an der 5 Dose schon bereut.
Wir sind nicht gerade als rücksichtslose Powercacher bekannt. Aber auch wir sind im Feuchtgebiet(Frosch?) rumgestolpert oder haben an anderer Stelle 15min nach einer verschwundenen Dose GESUCHT. Natürlich haben auch wir die Wege verlassen und sind querfeldein gelaufen.
Ob die Serie ausgebaut oder erhalten bleibt kommt aufs selbe raus. Der "Massentourismus" ist jetzt da!!!
Gruß, smoro
 

Nuglaz

Geocacher
Passend dazu sind nun auch die Schuldigen fürs Wildaufscheuchen gefunden....

"Jäger wollen mehr Ruhe für´s Wild

Thüringens Jäger fordern mehr Rücksicht und Ruhe für Wildtiere. Hirsche und Rehe würden zu oft aufgescheucht und seien deswegen allzu häufig in Bewegung, sagte der Präsident des Landesjagdverbandes, Steffen Liebig, dem MDR THÜRINGEN JOURNAL. Dadurch steige auch der sogenannte Verbiss an jungen Bäumen. Ursache seien unter anderem moderne Freizeit-Vergnügen wie Geo-Coaching, eine elektronische Form der Schatzsuche, und Mountainbike-Fahren. Das störe die Tiere vielfach. Liebig verlangt daher mehr Rücksicht bei Aufenthalten in Wäldern und eine bessere Überwachung von Wildschutz-Zonen."

(Quelle: mdr.de)

Anmerkung: bei zahlreichen Waldbesuchen vorbeidonnernde Forstarbeiterautos, Staub aufwirbelnde Jäger/Försterjeeps, rücksichtslos arbeitende Forstmaschinen und andere Aktionen scheuchen natürlich das Wild NICHT auf.... :D
 

Joe_M

Geocacher
smoro schrieb:
Hä? Wenn ich mir die Cachebeschreibung incl. Hints komplett durchlese und mir noch das Spoilerbild anschaue, wo soll dann noch der Reiz liegen? Hinwandern, loggen, weiterwandern, loggen..... Ging es ursprünglich nicht auch ums suchen? Oder doch nur ums loggen.
Kein Mensch sagt, dass man Hint und Spoiler schon vor der Suche durchlesen soll. Wenn Powercacher das so machen um nach anderthalb Minuten mit Suchen, Finden und Loggen fertig zu sein, ist mir das egal. Es geht einfach darum, das beim Geocachen nichts zerstört werden soll. Deshalb sollte der normale Ablauf wie folgt sein:
1. Beschreibung lesen
-wenn da seitenweise Geschichte zur Umgebung steht, darf das überlesen werden (der Owner hat sich zwar Mühe damit gemacht, aber das interessiert halt nicht jeden)
-wenn darin jedoch Anweisungen des Owners stehen, sind die in jedem Fall zu befolgen (egal ob das ein selbstverständliches "Versteckt bitte alles wieder so wie vorher." ist, ein "Bitte passt auf Muggel auf und macht den Cache möglichst nicht am Wochenende" oder ein "Bitte den Cache von der Halterung gegen den Uhrzeigersinn abdrehen und nicht wie ein Depp dran ziehen bis er kaputt ist!")
2. Suchen
-und zwar gesittet.
-ohne irgendwas zu verbiegen, abzubrechen, wegzuwerfen, abzureißen oder sonst irgendwie zu zerstören
3. Spoiler/Hint anschauen, wenn man nicht mehr weiter kommt und sich Frustration breitmacht

Wer einfach nur hingeht und sucht, bis er die Dose findet oder der Ort in Trümmern liegt, hat bei diesem Hobby irgendwas falsch verstanden :motz:

Um das klarzustellen: ich unterstelle nicht, dass Du so cachst. Aber ich kritisiere die Einstellung, die bei einigen Cachern sicher dafür sorgt, dass erstmal alles so "gründlich" durchsucht wird, dass es hinterher bestimmt nicht mehr aussieht wie vorher.
Der Hint/Spoiler ist dafür da, dass man allerspätestens bevor man alles mutwillig kaputt macht, nochmal nachgucken kann, ob man nicht doch was übersehen hat.

Grüße,
Joe
 

cjt

Geocacher
Ach ja, immer wieder für einen Scherz zu haben... Ob das Bücken&Aufheben beim Wandern mehr stört als die Wanderung selbst?
Dass das Wild frische Triebe frisst, ist ja eine völlig neue Entwicklung :lachtot: Aber der "sogenannte Verbiss" scheint gar keiner zu sein? Warum wirds dann so genannt?? :D Journalistische Glanzleistung.

Zur Arche: der durchschnittliche Archecache (also ein Archetyp) hat bei gcvote 3 Sterne. Vielleicht sollte man hier anknüpfen und versuchen das Niveau etwas zu heben?
Entsprechend Zappos Post bevorzuge auch ich Caches die nicht des Versteckens Willen irgendwo im Wald herumkullern sondern die wirklich eine nette Stelle markieren - sei es eine schöne Aussicht, eine sehenswerte Lichtung oder ein urtümlicher Baum. Und auch von sehr hübschen Versteckideen lässt man sich doch gerne Überraschen.
Wenn man solche Aspekte wirklich berücksichtigt, dann sollte es auch egal sein, ob ein Cache nun im Rahmen einer Serie oder "aus freien Stücken" gelegt wird.
 
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