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Mystery mit Online Spiel

Staffy

Geoguru
Ich deute den Text vermutlich wie @Bergbauer.
Für mich bedeutet das, dass es einfach allgemein verfügbar sein muss und nicht nur im Intranet der Deutschen Bahn oder im Badezimmer von Oma Erna.
Die Deutung "unmittelbar verfügbar" lässt sich für mich nicht herauslesen. Ich finde die Deutung aber auch nicht komplett abwegig.
Vermutlich ist es so, dass es nicht eindeutig dort steht und es verschiedene Deutungsmöglichkeiten gibt.
 

2Abendsegler

Geomaster
Es bleibt eben die Frage: Warum wird es mal erlaubt, mal nicht. Warum darf der eine Owner etwas publishen, was der andere nicht darf.
Wenn es um aktuelle Veröffentlichungen geht, hängt es eben viel damit zusammen, welche Kenntnisse und welches Verständnis ein Reviewer von den Regeln hat. Das sind halt auch nur Menschen.
 

2Abendsegler

Geomaster
Das ist doch überhaupt nicht einschlägig.
Erwartest du, dass es für jeden Einzelfall eine eigene Regel gibt?
Es gibt fast immer nur allgemein formulierte Regeln, die im Einzelfall dann auch mal ausgelegt werden müssen. Aus meiner Sicht passt die Regel, wenn man etwas über den Tellerrand hinausschaut und sich fragt, was GS mit dieser Regel beabsichtigt hat. Im übrigen passt die Regel auch für Challenges, für Nachtcaches und auch für Caches mit Terminkalendern, die man natürlich nicht verbieten wollte.
 

pikachu

Geowizard
Aus meiner Sicht passt die Regel, wenn man etwas über den Tellerrand hinausschaut und sich fragt, was GS mit dieser Regel beabsichtigt hat. Im übrigen passt die Regel auch für Challenges, für Nachtcaches und auch für Caches mit Terminkalendern, die man natürlich nicht verbieten wollte.
Das kann ich nun überhaupt nicht nachvollziehen.

Frage: Was genau hat denn GS mit der "Regel" beabsichtigt? Ich mutmaße, Du meintest mit "dieser Regel" das Statement, ein Mystery müsse bei Veröffentlichung lösbar sein.

Vor allen Dingen: Im vorliegenden Fall IST der Mystery bei Veröffentlichung lösbar. Weil der User @HerrStern ja die Wordle-Aufgaben zuvor bereits fest programmiert hat (wenn ich das richtig verstanden habe).

Daraus folgt zwingend: Der Reviewer kann durch Vorab-Kenntnis der Wordle-Aufgaben das Rätsel lösen. Damit ist das Rätsel bei Veröffentlichung lösbar

Einzige Hürde: Für den "Normalo-Cacher" werden die Aufgaben erst später gestellt (an jedem Tag eine). Damit unterscheidet sich jedoch dieser Mystery nun so gar nicht von Aufgabenstellungen anderer Multis oder Mysterys deren Aufgaben man auch erst später überhaupt erst erfährt.

Bei HerrSterns Mystery erährt der Cacher die Aufgabe 2 am zweiten Tag. Ok.
Bei einem Mystery, wo man einen Termin benötigt, erfährt der Cacher die Aufgabe dann, wenn er seinen Termin hat.

Das ist doch prinzipiell dasselbe ...
 
Zuletzt bearbeitet:

2Abendsegler

Geomaster
Wie würdest Du denn diese Stelle übersetzen
The information needed to find the cache
- Must be available to the general caching community.
Ich interpretiere es so:

Bei der Regel geht es nicht darum wie viel Zeit für die Lösung oder den Besuch eines Caches verstreicht, sondern darum, dass ein Cache mit dem für die Lösung des Rätsels oder der Aufgabe notwendigen Zeitwand sofort lösbar sein muss.

Challenges entsprechen dieser Regel, sie sind sofort lösbar. Bei den Challenges werden lediglich Bedingungen benannt, die zuvor erfüllt sein müssen. Erfüllt man die Bedingungen, kann ein solcher Cache nach einem Besuch sofort als gefunden geloggt werden.

Einen Mystery mit mehreren Stationen kann man auch nicht sofort als gefunden loggen, sondern muss in der Regel die einzelnen Stationen besuchen, das Finale ausrechnen und wenn man alles richtig gemacht hat, dann kann man auch den Cache als gefunden loggen. Auch dieser Cache ist damit sofort lösbar, er beinhaltet lediglich einen notwendigen Zeitaufwand um ihn zu lösen.

Dass bei schweren Rätseln für eine Lösung oft viel Zeit benötigt wird, verletzt die Regel auch nicht, wie auch KatrinundGerwin schon bemerkt haben. Hat man die richtigen Ideen, wird man die Lösung des Rätsels sofort angehen können und dann, nach womöglich großem zeitlichen Aufwand zum Lösen des Rätsels, auch sofort den Cache besuchen und ihn loggen können. Etwas anderes ist es, wenn eine Lösung von einem Normalsterblichen nicht erbracht werden kann, weil beispielsweise die zur Lösung notwendigen Informationen einem Normalsterblichen einfach nicht zugänglich sind. Klar ist das wenn beispielsweise die Informationen nur ausgewählten Personen zugänglich sind. Wenn Lösungen für Rätsel dagegen total schwer sind, ist das weniger klar und eher Auslegungssache. Besonders schwere Rätsel könnten deshalb die Regel verletzten.

Wie fast immer notwendig, so gibt es auch hier Fälle, in denen man aus notwendigen Gründen, und notwendig ist genau der Punkt, von der Regel abweichen muss. Beispielsweise weil die Location oder der Eigentümer der Location oder auch die Art der Aufgabenstellung nicht mehr hergeben. So etwas wollte man mit der Regel auch gar nicht verbieten.

Beispielsweise kann ein Nachtcache eben nur Nachts gemacht werden. Ein Vollmondcache eben nur zu Vollmondzeiten und zudem womöglich nur bei wolkenlosem Himmel, damit eine auf den Vollmond ausgelegte Station auch machbar ist. Das sind notwendige Wartezeiten, um die Aufgabenstellung meistern zu können.

Auch beispielsweise bei Live Caches ist der notwendige Zeitaufwand lediglich den Aufgabenstellungen geschuldet, zu bestimmten Zeiten an bestimmten Locations zu sein, um dort auf Tageszeit basierende Aufgaben zu lösen.

Auch bei den Caches mit einem Terminkalender ist eine Notwendigkeit in der Regel der Hintergrund für diese zeitliche Verzögerung. Mit den Eigentümern oder Verantwortlichen der Location in einem Naturschutzgebiet könnte beispielsweise nur ein einziger nächtlicher Besuch mit einer Gruppe von maximal 4 Teilnehmern vereinbart sein. Oder die Durchlaufzeit für einen Nachtcache auf einem kleinen Gelände beträgt geschätzte 3-4 Stunden, so dass maximal 2 Besuche pro Nacht und das auch nur zu bestimmten Startzeiten möglich sind.

Und es gibt sicherlich noch weitere Ausnahmen für akzeptable Verzögerungs- und Wartezeiten, weil sie der Location oder der Art der verbauten Aufgaben oder sonstigen nachvollziehbaren Notwendigkeiten geschuldet sind.

Das ist doch alles in Ordnung.

Der aktuelle Fall hier ist aber anders gelagert. Hier geht es um eine rein durch den Willen des Owners eingebrachte zeitliche Verzögerung und Wartezeit. Diese Verzögerung ist eben nicht notwendig, sondern Willkür. Auch wenn sie gut gemeint ist, und wohl auch im Listing erwähnt wurde, bedeutet sie für viele eine Gängelung. Und unabhängig davon bedeutet sie eben aus meiner Sicht auch eine Verletzung der benannten Regel.

Man sollte hinterfragen, welche Absicht hinter der Regel stand. Ich bin mir sicher, dass GS weder mit dieser Regel noch mit anderen beispielsweise Nachtcaches oder Caches mit einer notwendigen Beschränkung der täglichen Besucherzahl in einem Naturschutzgebiet verbieten wollte, obwohl sie dem Wortlaut der Regel nicht entsprechen. Eine Absicht von GS war wohl eher, dass nicht notwendige, absichtlich eingebaute Verzögerungen und Wartezeiten unterbunden werden.

Vielleicht interpretiere ich viel zu viel in diese Regel. Hätte ich sie aufgestellt, wären aber alle diese Punkte darin berücksichtigt.

Davon abgesehen muss man die Regel nicht mögen.
 
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