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Gibt es eurer Meinung nach unehrliches Cachen?

baer2006

Geoguru
"suche 365 Tage lang einen Cache, egal wie stark beruflich oder privat du gerade eingebunden oder in welcher Cache-leeren Einöde du gerade bist".
Solche "Streaks" dĂŒrften die Art von Challenges sein, bei denen am meisten geschummelt wird. Wenn man keine Zeit zum Cachen hat, loggt man halt einen Cache, den man schon vor einer Weile gefunden, sich aber "aufgehoben" hat.
 

jennergruhle

Geoguru
Wenn man keine Zeit zum Cachen hat, loggt man halt einen Cache, den man schon vor einer Weile gefunden, sich aber "aufgehoben" hat.
Aufgehoben hatte ich mir fĂŒr Challenges nur das eigentliche Loggen vor Ort von Mysteries - aber am korrekten Datum ausgefĂŒhrt. RĂ€tsel gelöst und Dose schon mal inspiziert habe ich manchmal vorher schon, wenn die knifflig waren. Ich wollte dann eben nicht abends bei Frost und Regen erfolglos sein und andere weiter entfernte Dosen anfahren mĂŒssen. Das war aber eben auch nicht gegen irgendwelche Regeln.

Auch war ich mal fĂŒr eine Challenge "8 Cache-Typen an einem Tag" von 0-2 und 10-21 Uhr desselben Tages aktiv, einfach weil das besser passte (Besuch eines Festivals). Ungewöhnlich, aber völlig korrekt ausgefĂŒhrt.
 

schatzi-s

Geowizard
Vielleicht weil es in den Niederlanden wirklich ganz toll gemachte Powertrails, mit abwechslungsreich versteckten oder liebevoll gemachten Dosen, gibt, bei den nicht nur 30 Filmdosen in die Botanik geworfen oder in den Baum gehÀngt wurden?
Du hast meinen Post nicht verstanden. Ich habe in keinem Wort gesagt, dass es in den Niederlanden keine guten Caches gibt.
Mein Text war eine Anspielung auf einen Parkplatz bei Assen bei dem es 250 (?) Labcaches rings um einen Parkplatz gibt.
s. https://labs.geocaching.com/goto/4a6d79b7-67ab-4572-a6f1-4bfcd88fb0db

Assen Carpool Labcaches #001​

 

schatzi-s

Geowizard
Das macht der Sofa-ALC-Logger doch gar nicht. Der hat natĂŒrlich eine Fake-GPS-App und reist virtuell dorthin.
Interessanterweise kenne ich diverse Leute, die wirklich vor Ort waren ...

Um ehrlich zu sein: Einen davon habe ich auch und - wie von Dir vermutet -mittels GPS-Faker, da ich ohne den die Fragen nicht sehen konnte. Daher weiss ich auch, dass - zumindest der Lab- ein Multiplechoice Raetsel auf niederlaendisch war und der mit der Location absolut nichts zu tun hatte. Man hat mir gesagt, dass das wohl fuer alle Caches gelte.
 

jennergruhle

Geoguru
Daher weiss ich auch, dass - zumindest der Lab- ein Multiplechoice Raetsel auf niederlaendisch war und der mit der Location absolut nichts zu tun hatte. Man hat mir gesagt, dass das wohl fuer alle Caches gelte.
Das ist auch genau das, was ich darĂŒber weiß - und falls es mich je nach Assen verschlagen sollte, wĂŒrde ich vermutlich einige davon vor Ort absolvieren, einfach damit ich "das auch mal mitgemacht habe". Hunderte oder gar Tausende solche ALCs wĂŒrde ich aber nicht loggen, das wĂ€re mir dann wieder zu langweilig.

An Sofa-Caches habe ich auch nur die zwei ĂŒblichen gemacht, die wohl jeder mal ausprobiert hat - "USO" und "Four Windows". Den einen Log hab ich spĂ€ter wieder gelöscht, weil es halt Quatsch war, bei dem Four Windows ging das komischerweise nicht mehr. Der ist so sehr gesperrt, dass man nicht mal seinen eigenen Logeintrag löschen darf :oops:
 

HHL

Geowizard
Den USO finde ich nicht mehr, aber diese beiden sind wohl auch hier im Geoclub mal erwÀhnt worden, damals vor etwa 20 Jahren.
Ja, da haben sich einige wohl ziemlich verfahren. :cool:

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GeoBasic

Geonewbie
Ich persönlich empfinde Geocaching nicht als Wettbewerb, sondern als Mischung aus Herausforderung und geselligem Beisammensein. Es ist ja „nur“ ein Spiel – aber eben draußen. Alleine unterwegs kann ich gut abschalten, gemeinsam mit Freunden wird es dann gesellig und alle haben Spaß. Warum sollte ich da unehrlich sein? Ich wĂŒrde mir doch selbst den ganzen Spaß nehmen.

Darum verstehe ich die Leute nicht, die Adventure Labs vom Sofa aus loggen oder sich bei Multis einfach die finalen Koordinaten vorab besorgen. FĂŒr mich gehört es dazu, vor Ort zu sein, den Lab-Punkt wirklich zu besuchen, etwas Neues zu sehen und an Orte zu kommen, an denen ich vorher noch nicht war. Genau so macht es mir Spaß, die Herausforderungen eines Multis anzunehmen.

Wo ich es dagegen nachvollziehen kann, ist bei manchen Mysterys, bei denen es nicht einmal den Hauch eines Hinweises gibt, wie man sie ohne Hilfe lösen könnte. Ich bin gerne draußen, und bei solchen Caches hole ich mir dann auch schon mal UnterstĂŒtzung, einfach damit ich wieder raus kann und das Spiel „draußen“ stattfindet. Wenn ich in einer Gruppe unterwegs bin und jemand aus der Gruppe einen Mystery gelöst hat, logge ich ihn auch ohne schlechtes Gewissen, obwohl ich das RĂ€tsel nicht selbst geknackt habe – trotzdem interessiert mich dann natĂŒrlich immer der Lösungsweg.

Unterm Strich irritieren mich am meisten die Leute, die sich aus meiner Sicht selbst um den Spaß bringen. Geocaching lebt fĂŒr mich vom Draußensein, Entdecken und gemeinsamen Erleben – nicht vom bloßen Sammeln von Punkten.
 
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Vio-la

Geomaster
Einfach mal hier die BeitrĂ€ge lesen (sogar in diesem Thread weiter oben), hören was die Leute so reden, schauen was fĂŒr Dosen so gelegt werden.
Daraus entnehme ich nicht, dass Cachen immer mehr zum Wettkampf wird. In meiner Gegend werden sehr viele neue Caches rausgebracht, und das sind hauptsĂ€chlich Mysts. Leitplankenstrecken gibts hier schon lange nicht mehr. Ja ok, es gibt eine breite Serie von Challenges. Aber ich wĂŒsste nicht, wie man da einen Wettbewerb draus machen sollte, und wenn das dazu fĂŒhrt, dass Einzelne irgendeine Matrix auffĂŒllen stört es ja nicht. Dass die ALC Schwemme dazu fĂŒhrt, dass die Zahlen nach oben schiessen, ist ja klar, aber das fĂ€llt fĂŒr mich unter „Sollen sie doch, fĂŒr mich ist ja auch was dabei“.
 
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