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CF 453 – Mit Treasures auf schmaler Spur zu Mega-Events

16. Februar 2026 um 21:23
Zwischen neuen Treasure-Sammlungen, wilden Weiden und schmalen Spuren werfen wir einen Blick auf Technik wie Reaktivlicht und Stirnlampen, sprechen über die Entwicklungen rund um Geocaching-Events bis hin zur Frage: H2O Gütersloh 2027? Viel Spass beim Hören Aktuelles aus der Szene:   neuen Treasure-Sammlungen( Saarfuchs) Wilden Weiden Liebe verbreiten Auf schmaler Spur Technik: Reaktivlicht Stirnlampe Events: Geocaching-Events […]

Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken

08. Februar 2026 um 16:55

Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.

03.12.89 Am Tor zum Sperrgebiet (Quelle: Harzkurier)
Demonstranten Sternenwanderung (Quelle: NDR)

Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual „Schmalspur-Paparazzi 3“. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren „Fundschein“ sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.

Unsere Fundscheine 😃

Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.

Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual „Wolkenhäuschen und Goethe“, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache „1.Brocken*Cam*“. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.

Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren. 😁 Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.

Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi „Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB“ versuchen aus seinem Versteck zu locken.

Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi „Schmalspur-Paprazzi 1“ lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache „Bahnunglück“ kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.

👂

Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken

08. Februar 2026 um 16:55

Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.

03.12.89 Am Tor zum Sperrgebiet (Quelle: Harzkurier)
Demonstranten Sternenwanderung (Quelle: NDR)

Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual “Schmalspur-Paparazzi 3”. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren “Fundschein” sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.

Unsere Fundscheine 😃

Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.

Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual “Wolkenhäuschen und Goethe”, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache “1.Brocken*Cam*”. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.

Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren. 😁 Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.

Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi “Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB” versuchen aus seinem Versteck zu locken.

Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi “Schmalspur-Paprazzi 1” lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache “Bahnunglück” kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.

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Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

CF 449 – Der Brocken und das fehlende Stempelheft

05. Januar 2026 um 22:31
Auch im Jahr 2026 sind wir mit neuen Podcastfolgen für Euch am Start. Die Cachefrequenz wünscht Euch ein frohes neues Jahr und viele schöne Funde Aktuelles aus der Szene: Update Geocaching News Alle Treasure Sammlungen aktiv Labcache Ansammlungen  Top 10 Geocaches of the Week Rückblick auf das 4. Versteck Thema Zahlen, Daten, Fakten Noch ein […]

CF 434 – Virtueller Montag

20. August 2025 um 20:34
Willkommen zum Virtuellen Montag 🙂 Heute geht es mit Kreativität und Stil zum Haus der Offiziere. Wir feiern nicht nur Geburtstag sondern auch die Geovolution. Der Boost hat gezündet und es wurde geschafft. Welche Studiengänge habt Ihr denn belegt. Viel Spass beim Hören. Aktuelles aus der Szene:   Kreativität und Stil Happy Birthday Das Haus der […]

9. Brockenfrühstück

Von: dl3bzz
17. Dezember 2023 um 19:34

Am 16. Dezember 2023 fand das 9. Brockenfrühstück statt. Es war (erst) meine 5. Teilnahme an diesem Event. Und wieder ein schönes Wochenende. Im Text befindet sich ein bissl Werbung!

Am 15. ging es mit Enkelin (Ayda081), Cousine und meiner Frau nach Schierke. Wir hatten wieder eine Ferienwohnung in der Ferienanlage Zum Wildbach gebucht. Nach 17 Uhr sind wir angekommen, Schlüssel geholt und die Ferienwohnung bezogen. Zum Abendessen sind wir dann in das Restaurant „Zur Klippe„, gehört auch zu der Ferienanlage, gegangen. Hmmm, wie immer lecker und reichlich. Sehr zu empfehlen. Es folgte dann eine kurze Nacht für mich. Um 5 Uhr am Samstag früh sollte mein Wecker klingeln, ich war schon kurz vorher wach. Kaffee kochen, Brötchen schmieren. Um halb sechs hatte ich mich mit Felix, aka Skidoofahrer bzw. DL5XL verabredet. Gemeinsam sind wir aufgebrochen per Pedes zum Brocken. Durch den Park von Schierke zur Brockenstraße. Diese dann gut 11 km folgend. Auf dem Weg einige Geocacher überholt, die das selbe Ziel hatten. Viele von ihnen sind wie wir ohne Licht gewandert, viele hatten auch Beleuchtung an. Einige von ihnen hatten ganz schön viel Licht damit gemacht, muss das sein? Andere wurden dadurch u.a. geblendet. In 2 ¼ Stunden waren wir dann oben angekommen. Die Straße war bis in ca. 850m Höhe gut begehbar, dann wurde sie glatter. 100 Höhenmeter mehr und sie war Schneebedeckt. Eine Abkürzung im dunkeln zum Beispiel über das Eckerloch war nix für uns im dunkeln. Viele gleichgesinnte waren schon vor Ort im Touristensaal vom Brockenhotel, viele folgten noch.

Wie immer trifft man viele befreundete Cacher, leider auch viele nicht, bei gut 1000 Teilnehmern. Das eigentliche, warum das Event hier u.a. stattfindet ist, wir wollen den Sonnenaufgang begrüßen. Leider war damit in diesem Jahr nix, das Wetter spielte nicht mit. Na dann halt in 2024. Felix hat sich seinem anderen Hobby, dem Amateurfunk, gewidmet, hatte eine kleine Funkstation dabei und ein paar Telegrafie QSOs gemacht. Es war nicht einfach da eine geeignete Stelle zu finden, auf dem Brocken war es windig, um 0 Grad. Einen Platz neben dem Besucherzentrum hatte er gefunden und eingerichtet. Ich selber funke eine ganze Weile schon nicht mehr. Ich habe das Hobby in der Zeit da oben genutzt. Für das Event wurde ein Lab Cache mit 10 Stationen erstellt und es gab noch 4 Labcaches mit je 5 Stationen, die ich noch nicht hatte. Mit zwei anderen Cachern gemeinsam diese absolviert und die entsprechenden Fragen dazu gesucht, gefunden und beantwortet. Bei einem Lab, Brocken @ night, gab es bei der Beantwortung von den Fragen viele Fragen, was will der Owner da für Antworten. Diese waren für uns manchmal nicht nachvollziehbar. Nun haben wir es mit gemeinsamer andere auch geschafft und 30 Pünktchen mehr auf dem Konto 😁. Dann gab es noch parallel zu dem GC Event ein OC Event, wir haben uns dazu im Wolkenhäuschen getroffen. Schnell ging es wieder rein ins warme, noch ein paar Bekannte treffen und klönen. Schee war’s. Zwischenzeitlich kam meine Frau, Cousine und Enkelin, sie sind auch per Pedes den Brocken hoch via der Brockenstraße. Dazu habe ich sie beim Pavillon abgeholt und wieder hoch zum Gipfel. Enkelin war ganz schön kaputt, die beiden anderen aber auch. Kurz nach 11 Uhr waren sie hier oben, haben dann den ersten Zug mit der Brockenbahn nach Wernigerode genommen um wieder runter zu kommen vom Brocken. Dazu später mehr. Ich bin dann nochmals ins Brockenhotel zum klönen. Um 12 Uhr dann den Abstieg nach Schierke. Die Brockenstraße aber nicht ganz, den Benno- Schmidt-Weg, bekannt als Brockenbenno, der leider verstorben ist und den Brockenbett nach Schierke zur Unterkunft. Das waren dann gut 7,5km und ein Cachefund. Dann geduscht, andere Sachen angezogen und mit dem Auto nach Wernigerode, meine „3 Weiber“ abholen. Sie haben die gut 1 ¾ Stunden Fahrt genossen. Vom Bahnhof ging es dann, wie jedes Jahr, zuerst zum Baumkuchenhaus, leckeren Baumkuchen holen. Danach noch zum Werksverkauf von Wergona Schokoladen, da ein paar Süßigkeiten einkaufen. Damit war dann der Einkauf für heute auch erledigt und es ging zurück in die Unterkunft. Um 17:30 Uhr ging es wieder zum Abendessen in der Klippe. Empfehlenswert ist es immer hier einen Tisch vorher zu bestellen.

Am Sonntag früh noch frühstücken, das Buffet ist lecker und reichhaltig. Da kann man nicht meckern. Nach dem Frühstück den Schlüssel abgeben, die Unterkunft bezahlen und gleich wieder für 2024 buchen.

Bevor wir aber Schierke verlassen, gab es noch am Park von Schierke ein kleines Event. Dann die Heimfahrt über 365km. Unterwegs noch 3 Geocaches „eingesammelt“. Wir freuen uns schon auf das Jubiläumsevent, das 10. Brockenfrühstück. HIER ein paar Bilder vom Wochenende.

DL3BZZ

9. Brockenfrühstück

Von: dl3bzz
17. Dezember 2023 um 19:34

Am 16. Dezember 2023 fand das 9. Brockenfrühstück statt. Es war (erst) meine 5. Teilnahme an diesem Event. Und wieder ein schönes Wochenende. Im Text befindet sich ein bissl Werbung!

Am 15. ging es mit Enkelin (Ayda081), Cousine und meiner Frau nach Schierke. Wir hatten wieder eine Ferienwohnung in der Ferienanlage Zum Wildbach gebucht. Nach 17 Uhr sind wir angekommen, Schlüssel geholt und die Ferienwohnung bezogen. Zum Abendessen sind wir dann in das Restaurant “Zur Klippe“, gehört auch zu der Ferienanlage, gegangen. Hmmm, wie immer lecker und reichlich. Sehr zu empfehlen. Es folgte dann eine kurze Nacht für mich. Um 5 Uhr am Samstag früh sollte mein Wecker klingeln, ich war schon kurz vorher wach. Kaffee kochen, Brötchen schmieren. Um halb sechs hatte ich mich mit Felix, aka Skidoofahrer bzw. DL5XL verabredet. Gemeinsam sind wir aufgebrochen per Pedes zum Brocken. Durch den Park von Schierke zur Brockenstraße. Diese dann gut 11 km folgend. Auf dem Weg einige Geocacher überholt, die das selbe Ziel hatten. Viele von ihnen sind wie wir ohne Licht gewandert, viele hatten auch Beleuchtung an. Einige von ihnen hatten ganz schön viel Licht damit gemacht, muss das sein? Andere wurden dadurch u.a. geblendet. In 2 ¼ Stunden waren wir dann oben angekommen. Die Straße war bis in ca. 850m Höhe gut begehbar, dann wurde sie glatter. 100 Höhenmeter mehr und sie war Schneebedeckt. Eine Abkürzung im dunkeln zum Beispiel über das Eckerloch war nix für uns im dunkeln. Viele gleichgesinnte waren schon vor Ort im Touristensaal vom Brockenhotel, viele folgten noch.

Wie immer trifft man viele befreundete Cacher, leider auch viele nicht, bei gut 1000 Teilnehmern. Das eigentliche, warum das Event hier u.a. stattfindet ist, wir wollen den Sonnenaufgang begrüßen. Leider war damit in diesem Jahr nix, das Wetter spielte nicht mit. Na dann halt in 2024. Felix hat sich seinem anderen Hobby, dem Amateurfunk, gewidmet, hatte eine kleine Funkstation dabei und ein paar Telegrafie QSOs gemacht. Es war nicht einfach da eine geeignete Stelle zu finden, auf dem Brocken war es windig, um 0 Grad. Einen Platz neben dem Besucherzentrum hatte er gefunden und eingerichtet. Ich selber funke eine ganze Weile schon nicht mehr. Ich habe das Hobby in der Zeit da oben genutzt. Für das Event wurde ein Lab Cache mit 10 Stationen erstellt und es gab noch 4 Labcaches mit je 5 Stationen, die ich noch nicht hatte. Mit zwei anderen Cachern gemeinsam diese absolviert und die entsprechenden Fragen dazu gesucht, gefunden und beantwortet. Bei einem Lab, Brocken @ night, gab es bei der Beantwortung von den Fragen viele Fragen, was will der Owner da für Antworten. Diese waren für uns manchmal nicht nachvollziehbar. Nun haben wir es mit gemeinsamer andere auch geschafft und 30 Pünktchen mehr auf dem Konto 😁. Dann gab es noch parallel zu dem GC Event ein OC Event, wir haben uns dazu im Wolkenhäuschen getroffen. Schnell ging es wieder rein ins warme, noch ein paar Bekannte treffen und klönen. Schee war’s. Zwischenzeitlich kam meine Frau, Cousine und Enkelin, sie sind auch per Pedes den Brocken hoch via der Brockenstraße. Dazu habe ich sie beim Pavillon abgeholt und wieder hoch zum Gipfel. Enkelin war ganz schön kaputt, die beiden anderen aber auch. Kurz nach 11 Uhr waren sie hier oben, haben dann den ersten Zug mit der Brockenbahn nach Wernigerode genommen um wieder runter zu kommen vom Brocken. Dazu später mehr. Ich bin dann nochmals ins Brockenhotel zum klönen. Um 12 Uhr dann den Abstieg nach Schierke. Die Brockenstraße aber nicht ganz, den Benno- Schmidt-Weg, bekannt als Brockenbenno, der leider verstorben ist und den Brockenbett nach Schierke zur Unterkunft. Das waren dann gut 7,5km und ein Cachefund. Dann geduscht, andere Sachen angezogen und mit dem Auto nach Wernigerode, meine “3 Weiber” abholen. Sie haben die gut 1 ¾ Stunden Fahrt genossen. Vom Bahnhof ging es dann, wie jedes Jahr, zuerst zum Baumkuchenhaus, leckeren Baumkuchen holen. Danach noch zum Werksverkauf von Wergona Schokoladen, da ein paar Süßigkeiten einkaufen. Damit war dann der Einkauf für heute auch erledigt und es ging zurück in die Unterkunft. Um 17:30 Uhr ging es wieder zum Abendessen in der Klippe. Empfehlenswert ist es immer hier einen Tisch vorher zu bestellen.

Am Sonntag früh noch frühstücken, das Buffet ist lecker und reichhaltig. Da kann man nicht meckern. Nach dem Frühstück den Schlüssel abgeben, die Unterkunft bezahlen und gleich wieder für 2024 buchen.

Bevor wir aber Schierke verlassen, gab es noch am Park von Schierke ein kleines Event. Dann die Heimfahrt über 365km. Unterwegs noch 3 Geocaches “eingesammelt”. Wir freuen uns schon auf das Jubiläumsevent, das 10. Brockenfrühstück. HIER ein paar Bilder vom Wochenende.

Zahlen und ein wenig Glück

Von: D-Buddi
11. Dezember 2023 um 15:00

Wir waren vom 08.12. – 11.12. in Braunlage, Ferienwohnung „Beste Lage“, um unser eigenes jährliches „Brockenfrühstück“ mit den Rollsplittkalles zu begehen / bewandern.

Erst hatten wir 3 Mal am „richtigen“ Brockenfrühstück teilgenommen, dann wurde uns das eindeutig zu groß und wir entschieden ein eigenes zu veranstalten, ohne Punkt.

Nach dem Wurmberg (2019), dem Stöberhai (2021) und der Schalke (2022), dieses Mal die Achtermannshöhe.

Die Anfahrt war anstrengend, die Wetterdienste sprachen von möglichem Blitzeis oder gefrierendem Regen, aber beides blieb uns zum Glück erspart. Es war kalt, feucht und ab der Einfahrt in den Harz übel nebelig, aber es ging alles problemlos glatt. In Braunlage hatten wir dann noch etwas mit Google zu kämpfen, Einbahnstraßen interessierten Maps hier nicht sonderlich, aber auch das bekamen wir irgendwann hin.

Dann auch mal richtig Glück mit der Ferienwohnung, wirklich top eingerichtet, die würden wir sofort weiterempfehlen. Zu guter Letzt auch noch ein Restaurant zum Essen gefunden. Ok, Essen so mittel, Bedienung unter aller Kanone, aber insgesamt noch ok.

Dann ging es los, gefühlt mitten in der Nacht aufstehen, laut fluchen, sich fragen, warum man so einen Mist überhaupt auf sich nimmt und dann raus zum Treffpunkt. Wetter so um die 0 Grad, sehr diesig, aber trocken und viel Schnee. Genauer gesagt, richtig viel Schnee.

Und die rund 11 Kilometer wurden die anstrengendsten, die wir bisher im Harz hinter uns gebracht haben. Da gab es noch mal eine 35 km Wanderung zum Brocken, die auch heftig war, aber hier blieb uns abwechselnd durchaus mal die Luft weg. Nicht weil es steil war, nicht weil es kalt war. Das Problem war der „klebrige“ hohe Schnee, der einen gefühlt bei jedem Schritt festhielt. So waren alle froh als wir tatsächlich um 07:50 Uhr da oben ankamen und es eine Hütte gab, um erstmal durchzuschnaufen und in der man den nicht stattfindenden Sonnenaufgang genießen konnte. Aber das störte so gar nicht, man war einfach froh oben zu sein und heller wurde es ja zumindest.

Von der Hütte geht es noch mal 100 Meter hoch zum Gipfel, die sind allerdings wirklich extrem, da völlig ungeschützt. Dort war teils das gesamte Geländer unter Schnee begraben und es war glatt wie Hulle. Dennoch arbeiteten wir uns alle noch mal ein Stück hoch, ich verzichtete auf die restlichen 20 Meter und habe stattdessen versucht den Tradi als 20000sten Fund zu machen. Das klappte leider nicht, der Schnee war hier gefühlt noch ein Stück höher und nicht mal das recht gute Spoilerbild konnte auch nur annähernd zugeordnet werden.

Machte aber ehrlich gesagt nichts, so wurde es später irgendeine Lab-Station. Erinnern werde ich mich beim 20000er eh an die tolle Wanderung durch eine unglaubliche Winterlandschaft. UND an das unglaubliche Glück, dass wir hatten. So hatten wir wirklich Schnee satt. Schon Abends fing es an zu regnen und zu tauen und bei der Abfahrt am Montag sah es schon recht kärglich mit Schnee aus. So weiß man das Wetter am Wandertag noch viel mehr zu schätzen.

Mittags dann noch ein wirklich niedliches Cafe gefunden und abends in ein richtig schönes uriges bayrisch angehauchtes Restaurant, beides für uns genau passend und richtig lecker. Bei beiden ist es aber durchaus klug einen Platz zu reservieren, beide sind mehr als gut besucht.

Im nächsten Jahr haben wir übrigens vor wieder am „richtigen“ Brockenfrühstück teilzunehmen, da scheint sich der schlimmste Hype etwas gelegt zu haben und dann passt es für uns wieder eher.

Daheim waren wir bei Schnee satt abgefahren.

Bei der Rückkehr gab es nur noch einen kläglichen Rest.

So ist es also geschafft, 20000 Funde sind zusammen und in gut 2 Wochen sind wir dann 19 Jahre dabei. Erster Podcast, damals nur 3 Folgen, 2006 irgendwann, also auch schon 17 Jahre. Wow, wie die Zeit verfliegt. Und weihnachtliche Stimmung konnten wir uns auch noch einsammeln, was kann man sich mehr zum Ende des Jahres wünschen?

Somit habe ich mir einen kleinen Wunsch erfüllen können, dieses Jahr noch die 20000 Funde vollzumachen. Und somit kann jetzt Weihnachten kommen.

Allen Lesern und Hörern somit ein frohes Fest und einen guten Rutsch, wir hören uns spätestens im Januar wieder und wie der Yeti schon andeutete, ist es sicherlich auch mal wieder an der Zeit sich zu einem Event auf dem Berg zu treffen. Bis denne.

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