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Lost in MV – News & Fakten

03. April 2026 um 05:05

Noch reichlich 100 Tage trennen uns vom wohl ersehntesten Termin der meisten Geocacher in diesem Jahr. Zeit Euch mit News und Fakten die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, Euch weiter neugierig zu machen und natürlich auf dem Laufenden zu halten.

Starten wir doch einfach mit ein paar interessanten Zahlen. Zum Zeitpunkt meines Tippens stehen 1650 Will Attents zu Buche. Da man in der Regel von 1,6 Teilnehmern je Account ausgeht, sprechen wir hier von aktuell etwa 2640 zu erwartenden Besuchern. Davon haben 1100 ihr Ticket bereits gebucht.
Ähnlich verrückt sieht es mit den Übernachtungen aus. Um eine Planung zu ermöglichen, müssen natürlich Zahlen zu Grunde gelegt werden. Und so hat die Orga sich ziemlich stattliche 300 Übernachtungsmöglichkeiten als Zahl gesetzt. 300 Zelte, Autos, Wohnmobile und Campinganhänger, welche Platz, ein Mindestmaß an Infrastruktur und jede Menge Organisation benötigen. Von diesen Plätzen sind derzeit über 90% belegt.
Weiter geht es mit dem Frühstücksangebot. Auch hier muss natürlich eine Planmenge aufgerufen werden. Jeder, der schon einmal Gäste bewirtet hat, weiß, wie essentiell hier eine vernünftige Planung ist. Schließlich möchte man zufriedene und satte Besucher. ☺ 600 Frühstücker wurden angesetzt, eine Zahl, die man sich irgendwie kaum vorstellen kann, bei genauerer Betrachtung in einer riesigen Flugzeughalle, aber doch ein sehr beeindruckendes Bild ergibt. Auch hier sind bereits jetzt 85% der Plätze weg.
Natürlich möchte ich Euch mit diesen Fakten vermitteln, wie sehr sich die Community auf dieses Wochenende in Pütnitz freut. Aber auch, was für eine organisatorische Höchstleistung die Orga sich da für uns auf die Schultern lädt. Schließlich sprechen wir hier nicht von einer Eventagentur, welche mit Fachleuten jeden Tag nichts Anderes macht, sondern von ein paar motivierten Geocachern, welche neben ihrer Familie, ihrer Arbeit und allen Herausforderungen des Alltags diese Veranstaltung stemmen. Um dies zur Zufriedenheit aller Besucher, einen reibungslosen Ablauf und einem entspannten Wochenende für Alle zu tun, müssen die Gegebenheiten natürlich im Blick behalten werden.
Und hier kommt nun ihr ins Spiel. Eure Buchungen sind enorm wichtig, um einschätzen zu können, wie es die nächsten Monate mit der Arbeit des Orgateams weiter geht, welche Aufgaben auf sie zukommen und was eventuell noch einmal neu bewertet werden muss. So kann durchaus mehr Platz für Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden, wenn der Bedarf dazu besteht. Dies muss natürlich überlegt werden, da es mit Kosten und anderem Mehraufwand verbunden ist. Eine Entscheidung hierüber kann sich nur aus Buchungszahlen ableiten. Ähnlich sieht es mit dem Frühstücksangebot aus. Mitte Juni wird die Möglichkeit der Buchung des Frühstücksangebotes vorraussichtlich aus dem Eventshop verschwinden. Einfach um dem Caterer eine Planungssicherheit und allen Frühstückern ein ausreichendes Buffet zu bieten. Wenn ihr also sicher seid, das ihr am Event teilnehmt, dann bucht bitte Eure Eintrittstickets, eventuelle Übernachtungsstellplätze und das Frühstück. Ihr helft damit der Orga enorm die Entwicklung der Besucher frühzeitig zu erkennen und die Planung darauf auszurichten.

ein bisschen Vorfreude in Bildern…

maecky1978 und ich werden im Juni bereits nach Ribnitz-Damgarten reisen und dort unseren Urlaub verbringen. Eigentlich wollte ich für Euch die Gegend erkunden, erkunden, was ihr dort unbedingt gesehen und welche Caches ihr besucht haben müsst. Mittlerweile denke ich, außer für ein Paar Eventbesucher, welche eher anreisen oder länger bleiben, wird dieses Vorhaben nicht interessant sein. Während auf anderen Events die Umgegend meist erkundet wird, werden wohl in Pütnitz die meisten Besucher sicher auf dem Gelände bleiben. Denn die Orga hat sich eine Menge einfallen lassen, Eure Zeit zu einem Erlebnis werden zu lassen. Und da wären wir beim Thema Workshops.

Da wäre zum Einen der Lightpainting – Workshop, welcher bereits am Freitag Abend 21 Uhr mit bis zu 20 Teilnehmern stattfinden wird. Hier könnt ihr lernen, wie mit Hilfe von langer Belichtungszeit, bewegten Lichtquellen und Dunkelheit, Objekte magisch inszeniert werden können.

Lightpainting Foto: Website Lost in MV

An allen drei Tagen könnt ihr mit geoclimbing.de auf dem Gelände hoch hinaus. Ihr habt erste Erfahrungen im Klettern, dem Umgang mit der Ausrüstung und Lust Eure Fähighkeiten zu erweitern und einen einzigartigen Ausblick auf das Eventgelände zu geniesen? Dann seid ihr bei diesem Workshop sicher an der richtigen Adresse.

Geoclimbing Foto: Website Lost in MV

Tipps, Tricks und Wissenwertes über das Leben und Überleben in freier Natur bietet Euch das Lost Outdoor Camp by OUT.VIVA. Egal ob beim Campen, beim Wandern oder natürlich beim Geocachen, wer weiß, wie man draußen mit wenigen, aber effektiven Mitteln zurecht kommt, ist nie schlecht beraten.

OUT.VIVA Foto: Website Lost in MV

Natürlich soll auch die Region nicht zu kurz kommen und so könnt ihr Euch am Freitag und Samstag Euer eigenes Schmuckstück schleifen. Bernstein, auch das Gold des Meeres genannt, fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Sogar heilende und schützende Kräfte werden ihm zugesprochen.

Bernsteinschleifen Foto: Website Lost in MV

Ebenfalls regional und kreativ geht es weiter. Freitag und Samstag könnt ihr Euch ein ganz persönliches Andenken aus Treibholz, Muscheln, Seeglas und Steinen basteln. Alles was ihr dazu braucht hat Meerchen Kunst, die ihr auch bei Instagram findet, für Euch dabei.

Basteln mit Strandfunden Foto: ChatGPT 😉

Auch die Kiddies werden natürlich beschäftigt werden. In der Rubrik Workshops wird es eine Coin-Bastelwerkstatt geben. Zum Thema Kinder hat sich die Orga übrigens so einiges einfallen lassen, worüber wir aber zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Gesagt sei ersteinmal soviel: Es wird dem Cachernachwuchs nicht langweilig werden 🙃

Als letztes Workshop-Angebot zum jetzigen Zeitpunkt wartet ein, wie ich persönlich finde, ganz besonderes Angebot auf alle Lost Place- und Fotografieliebhaber. Volker Grünwold, ein leidenschaftlicher Fotograf mit einem riesigen Wissensschatz, einem begnadeten Blick für beeindruckende Motive und einer Galerie in der Hansestadt Stralsund, weiht Euch ein in die Geheimnisse der Lostplacefotografie. Es wird jeweils zwei Kurse für Handyfotografen und Besitzer von professionellerer Ausrüstung geben. 10 bis 15 Personen können pro Workshop teilnehmen.

Lostplace-Fotogtafie Foto: Leinwand-Galerie-G

Ist etwas dabei, was ihr unbedingt erleben möchtet? Seit wenigen Stunden sind die ersten Angebote auf der Event-Website zur Buchung freigegeben. Zögert nicht zu lange, alle Angebote sind natürlich in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt, um allen Teilnehmern eine gute Zeit zu ermöglichen.

Für Euch ist nichts dabei oder ihr habt gute Ideen für weitere Angebote? Die Orga freut sich über jeden Vorschlag und die Herausforderung der Umsetzung. Schließlich seid ihr ja die Hauptakteure, die dieses Wochenende zu einem Erlebnis werden lassen. Also scheut Euch nicht die Orga hier 📬 zu kontaktieren und Eure Ideen einzubringen.

Mit einem Schnappschuss von mir und Siggi aus meinem Onlinemeeting mit Christian aus der Lost in MV 4 ever-Orga, verabschiede ich mich heute von Euch. Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest, das der Frühling endlich Einzug hält und viele neue Abenteuer. Bis bald, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

👂

Folgt uns gern auf WA,
Wir freuen uns auf Euch 🫶

20251115_123712

chaosschnecke

Lost in MV – News & Fakten

03. April 2026 um 05:05

Noch reichlich 100 Tage trennen uns vom wohl ersehntesten Termin der meisten Geocacher in diesem Jahr. Zeit Euch mit News und Fakten die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, Euch weiter neugierig zu machen und natürlich auf dem Laufenden zu halten.

Starten wir doch einfach mit ein paar interessanten Zahlen. Zum Zeitpunkt meines Tippens stehen 1650 Will Attents zu Buche. Da man in der Regel von 1,6 Teilnehmern je Account ausgeht, sprechen wir hier von aktuell etwa 2640 zu erwartenden Besuchern. Davon haben 1100 ihr Ticket bereits gebucht.
Ähnlich verrückt sieht es mit den Übernachtungen aus. Um eine Planung zu ermöglichen, müssen natürlich Zahlen zu Grunde gelegt werden. Und so hat die Orga sich ziemlich stattliche 300 Übernachtungsmöglichkeiten als Zahl gesetzt. 300 Zelte, Autos, Wohnmobile und Campinganhänger, welche Platz, ein Mindestmaß an Infrastruktur und jede Menge Organisation benötigen. Von diesen Plätzen sind derzeit über 90% belegt.
Weiter geht es mit dem Frühstücksangebot. Auch hier muss natürlich eine Planmenge aufgerufen werden. Jeder, der schon einmal Gäste bewirtet hat, weiß, wie essentiell hier eine vernünftige Planung ist. Schließlich möchte man zufriedene und satte Besucher. ☺ 600 Frühstücker wurden angesetzt, eine Zahl, die man sich irgendwie kaum vorstellen kann, bei genauerer Betrachtung in einer riesigen Flugzeughalle, aber doch ein sehr beeindruckendes Bild ergibt. Auch hier sind bereits jetzt 85% der Plätze weg.
Natürlich möchte ich Euch mit diesen Fakten vermitteln, wie sehr sich die Community auf dieses Wochenende in Pütnitz freut. Aber auch, was für eine organisatorische Höchstleistung die Orga sich da für uns auf die Schultern lädt. Schließlich sprechen wir hier nicht von einer Eventagentur, welche mit Fachleuten jeden Tag nichts Anderes macht, sondern von ein paar motivierten Geocachern, welche neben ihrer Familie, ihrer Arbeit und allen Herausforderungen des Alltags diese Veranstaltung stemmen. Um dies zur Zufriedenheit aller Besucher, einen reibungslosen Ablauf und einem entspannten Wochenende für Alle zu tun, müssen die Gegebenheiten natürlich im Blick behalten werden.
Und hier kommt nun ihr ins Spiel. Eure Buchungen sind enorm wichtig, um einschätzen zu können, wie es die nächsten Monate mit der Arbeit des Orgateams weiter geht, welche Aufgaben auf sie zukommen und was eventuell noch einmal neu bewertet werden muss. So kann durchaus mehr Platz für Übernachtungsmöglichkeiten geschaffen werden, wenn der Bedarf dazu besteht. Dies muss natürlich überlegt werden, da es mit Kosten und anderem Mehraufwand verbunden ist. Eine Entscheidung hierüber kann sich nur aus Buchungszahlen ableiten. Ähnlich sieht es mit dem Frühstücksangebot aus. Mitte Juni wird die Möglichkeit der Buchung des Frühstücksangebotes vorraussichtlich aus dem Eventshop verschwinden. Einfach um dem Caterer eine Planungssicherheit und allen Frühstückern ein ausreichendes Buffet zu bieten. Wenn ihr also sicher seid, das ihr am Event teilnehmt, dann bucht bitte Eure Eintrittstickets, eventuelle Übernachtungsstellplätze und das Frühstück. Ihr helft damit der Orga enorm die Entwicklung der Besucher frühzeitig zu erkennen und die Planung darauf auszurichten.

ein bisschen Vorfreude in Bildern…

maecky1978 und ich werden im Juni bereits nach Ribnitz-Damgarten reisen und dort unseren Urlaub verbringen. Eigentlich wollte ich für Euch die Gegend erkunden, erkunden, was ihr dort unbedingt gesehen und welche Caches ihr besucht haben müsst. Mittlerweile denke ich, außer für ein Paar Eventbesucher, welche eher anreisen oder länger bleiben, wird dieses Vorhaben nicht interessant sein. Während auf anderen Events die Umgegend meist erkundet wird, werden wohl in Pütnitz die meisten Besucher sicher auf dem Gelände bleiben. Denn die Orga hat sich eine Menge einfallen lassen, Eure Zeit zu einem Erlebnis werden zu lassen. Und da wären wir beim Thema Workshops.

Da wäre zum Einen der Lightpainting – Workshop, welcher bereits am Freitag Abend 21 Uhr mit bis zu 20 Teilnehmern stattfinden wird. Hier könnt ihr lernen, wie mit Hilfe von langer Belichtungszeit, bewegten Lichtquellen und Dunkelheit, Objekte magisch inszeniert werden können.

Lightpainting Foto: Website Lost in MV

An allen drei Tagen könnt ihr mit geoclimbing.de auf dem Gelände hoch hinaus. Ihr habt erste Erfahrungen im Klettern, dem Umgang mit der Ausrüstung und Lust Eure Fähighkeiten zu erweitern und einen einzigartigen Ausblick auf das Eventgelände zu geniesen? Dann seid ihr bei diesem Workshop sicher an der richtigen Adresse.

Geoclimbing Foto: Website Lost in MV

Tipps, Tricks und Wissenwertes über das Leben und Überleben in freier Natur bietet Euch das Lost Outdoor Camp by OUT.VIVA. Egal ob beim Campen, beim Wandern oder natürlich beim Geocachen, wer weiß, wie man draußen mit wenigen, aber effektiven Mitteln zurecht kommt, ist nie schlecht beraten.

OUT.VIVA Foto: Website Lost in MV

Natürlich soll auch die Region nicht zu kurz kommen und so könnt ihr Euch am Freitag und Samstag Euer eigenes Schmuckstück schleifen. Bernstein, auch das Gold des Meeres genannt, fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Sogar heilende und schützende Kräfte werden ihm zugesprochen.

Bernsteinschleifen Foto: Website Lost in MV

Ebenfalls regional und kreativ geht es weiter. Freitag und Samstag könnt ihr Euch ein ganz persönliches Andenken aus Treibholz, Muscheln, Seeglas und Steinen basteln. Alles was ihr dazu braucht hat Meerchen Kunst, die ihr auch bei Instagram findet, für Euch dabei.

Basteln mit Strandfunden Foto: ChatGPT 😉

Auch die Kiddies werden natürlich beschäftigt werden. In der Rubrik Workshops wird es eine Coin-Bastelwerkstatt geben. Zum Thema Kinder hat sich die Orga übrigens so einiges einfallen lassen, worüber wir aber zu einem späteren Zeitpunkt berichten. Gesagt sei ersteinmal soviel: Es wird dem Cachernachwuchs nicht langweilig werden 🙃

Als letztes Workshop-Angebot zum jetzigen Zeitpunkt wartet ein, wie ich persönlich finde, ganz besonderes Angebot auf alle Lost Place- und Fotografieliebhaber. Volker Grünwold, ein leidenschaftlicher Fotograf mit einem riesigen Wissensschatz, einem begnadeten Blick für beeindruckende Motive und einer Galerie in der Hansestadt Stralsund, weiht Euch ein in die Geheimnisse der Lostplacefotografie. Es wird jeweils zwei Kurse für Handyfotografen und Besitzer von professionellerer Ausrüstung geben. 10 bis 15 Personen können pro Workshop teilnehmen.

Lostplace-Fotogtafie Foto: Leinwand-Galerie-G

Ist etwas dabei, was ihr unbedingt erleben möchtet? Seit wenigen Stunden sind die ersten Angebote auf der Event-Website zur Buchung freigegeben. Zögert nicht zu lange, alle Angebote sind natürlich in ihrer Teilnehmerzahl begrenzt, um allen Teilnehmern eine gute Zeit zu ermöglichen.

Für Euch ist nichts dabei oder ihr habt gute Ideen für weitere Angebote? Die Orga freut sich über jeden Vorschlag und die Herausforderung der Umsetzung. Schließlich seid ihr ja die Hauptakteure, die dieses Wochenende zu einem Erlebnis werden lassen. Also scheut Euch nicht die Orga hier 📬 zu kontaktieren und Eure Ideen einzubringen.

Mit einem Schnappschuss von mir und Siggi aus meinem Onlinemeeting mit Christian aus der Lost in MV 4 ever-Orga, verabschiede ich mich heute von Euch. Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest, das der Frühling endlich Einzug hält und viele neue Abenteuer. Bis bald, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

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Wir freuen uns auf Euch 🫶

Spontane 1200km zum Eismeer

01. März 2026 um 15:16

Anfang Februar diesen Jahres erreichte uns, womit wir uns auch beschäftigten, immer wieder die Nachricht der zugefroreren Ostsee. Dieses Phänomen tritt nicht häufig auf. Nach einer kompletten Vereisung im Winter 1986/ 1987 kam das erst dreimal wieder vor. Im Winter 1995/1996, 2011 und 2018. Wann also wäre die nächste Möglichkeit dieses Naturschauspiel zu sehen? Spontan jetzt, dachten wir uns. Natürlich überlegten wir kurz. Von Chemnitz aus ist es schon ein ziemlich verrücktes und spritintensives Abenteuer. Wegen beruflicher und privater Verpflichtungen blieb uns nur ein einziger Tag: der 15. Februar 2026.
Ein paar Tage vorher schaute ich auf ein paar Webcams am Ostseestrand. Zum Beispiel in Warnemünde. Leider sah es dort so gar nicht nach Eismärchen aus. Als Landratte mit Mittelsgebirgshintergrund blieb mir nur die Möglichkeit einen Einheimischen nach dem richtigen Reiseziel an der Küste zu fragen. Sofort kam mir das Orgateam des diesjährigen Megaevents „Lost in MV 4 ever“ in den Sinn. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, das wir Ostküsten wählen müssten, Stralsund, Rügen und Prerow wären vereist. Ein Blick auf die Webcam der Gorch Fock bestätigte die Information und weckte riesige Vorfreude in uns.

Webcam „Gorch Fock“ am 14.02.26 morgens

Und so stand unser Ziel Stralsund fest, denn mit einem Anfahrtsweg von 530km in ca.fünf Stunden war dies die „kürzeste“ Entfernung. Und so startete unsere spontane Reise zum Eismeer am 15.02.26 um 4:18 Uhr bei minus 2 Grad in Chemnitz. Und bis auf 2 kurze Pausen ging es ohne Unterbrechnungen, aber mit einem schönen Sonnenaufgang an die Küste.

Gegen 9:16 Uhr standen wir bei minus 9 Grad, himmelblauem wolkenlosen Himmel und strahlendem Sonnenschein an der Gorch Fock in Stralsund, schauten in die weiße Weite und konnten unser Glück kaum fassen.

Vier Stunden blieben uns, bis wir die Heimfahrt wieder antreten mussten und diese wollten wir so gut als möglich nutzen. Schon zu Hause hatte ich mich wie immer ein wenig vorbereitet, natürlich in dem Wissen, das wir nicht alles schaffen würden. Aber lieber zu viele mögliche Vorhaben, als zu wenig. Und so starteten wir mit dem „Gorch Fock (I) Virtual“. Hier heißt es nicht nur ein Foto schießen. Nachdem ihr ein nicht allzu schweres Puzzle zusammensetzen müsst, heißt es noch drei Stationen aufzusuchen und Fragen zu beantworten. Erst die daraus entstehende Mailadresse und ein Foto von Euch oder einem persönlichen Gegenstand berechtigt Euch zum Log. Danach erledigten wir die „Wartungsrunde im Hafen“, ein Lab-Adventure, welches ebenfalls mit nicht ganz so einfachen Fragen daher kommt. Nicht weit von einem Labstandort entfernt, könnt ihr den Tradi „Speicherstadt Stralsund“ finden. Dieser Cache liegt seit August 2008 und hat durch seine touristenfreundliche Örtlichkeit seitdem fast 12.300 Funde. Er ist übrigens ein Werk des Owners „lexparka“, welcher sehr aufwendige und beeintruckende Caches in dieser Region legt. Ich hoffe noch dieses Jahr ein paar davon besuchen und Euch hier darüber berichten zu können. Für uns ging es weiter zum Tradi „Fischfutter“. Mit seiner Terrainwertung von 4 an der Kaimauer, kann man sich schon denken, wohin die Reise geht. Und so stieg maecky1978 beherzt über die Befestigung die Leiter hinunter und befreite die Dose zum Loggen aus ihrer Halterung. Normalerweise hängt man als Cacher hier über der plätschernden Ostsee, heute konnte man sehr entspannt darauf stehen.

Terrain 4 & Tina vs. Kormoran
gefunden: „Speicherstadt Stralsund“
vereister Blick nach Hiddensee

Und wenn man einmal in Stralsund ist, bietet sich ein Ausflug zur Insel Rügen natürlich an. Und so ging es für uns über den 1937 fertiggestellten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke. Die Zugbrücke ist 133m lang und führt von Stralsund zur Insel Dänholm und weiter zur Insel Rügen. Diese erste Strelasundquerung ist über die alte B96 befahrbar, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz führt darüber, ebenso ein Fuß- und ein Radweg. Seit 2007 verbindet die neue Strelasundquerung über 4,1 km Stralsund mit der Insel Rügen. Die Schrägseilbrücke mit ihren 128m hohen Stahlträgern entlastet den alten Rügendamm und gilt als modernes Wahrzeichen. Über sie führte uns aber erst unsere Rückfahrt.

Alte und neue Strelasundquerung (Bild: Reiseland Rügen)

Aber zurück zum alten Rügendamm und der Insel Dänholm, Hier findet ihr auch den ein oder anderen interessanten Cache. Wir hatten unsere neue Leiter im Gepäck und wagten uns so an den zu Hause bereits gelösten Mystie „Das heißt AUF und nicht IN Rügen“. Auf unserer Liste standen noch einige weitere Caches auf der Insel Dänholm. Geschafft haben wir sie leider nicht mehr, dennoch möchte ich Euch noch zwei ans Herz legen. Da wäre zum einen der Tradi „Sternschanze Dänholm, welcher Euch in die Nähe eines Marinemuseums lockt, Euch ein bisschen Inselgeschichte vermittelt und für den ihr ebenfalls eine Leiter benötigt. Auch sehr spannend klingt das Listing des Tradi´s „Blick auf Stralsund“, bei welchem ihr Euch sportlich und ein wenig ungewöhnlich zum Log bewegen müsst. Für uns ging es nun noch auf einen kurzen Abstecher nach Altefähr auf Rügen, um den Blick noch einmal umzukehren. Schauten wir erst von Stralsund über das Eis auf Altefähr, blickten wir nun genau entgegen gesetzt.

Einsatz unserer neuen Leiter
Altefähr auf Rügen
das war eine unserer besten Spontanitäten 😍

Zurück ging es über die neue Strelasundquerung wieder nach Stralsund. Da sich langsam Hunger breit machte und bei einem Spontanbesuch der Ostsee natürlich nur Fisch in Frage kommt, ging es auf die Suche nach einem Imbissangebot. Und so fanden wir zu einem Fischkutter im Stralsunder Hafen. Hier liegt der „Backfischkönig“ und wartet mit unglaublich leckeren Fischspezialitäten auf Euch. Für uns gab es Fish & Chips, für welche ich sofort wieder losfahren würde. 😋

neue Strelasundquerung
beim Backfischkönig

Inzwischen war es 13 Uhr geworden und wahnsinnig glücklich das Abenteuer angetreten zu haben, ging es für uns wieder heimwärts. Gegen 18 Uhr standen wir mit ca. 1200 km mehr auf dem Tacho wieder in Chemnitz.
maecky1978 hat unsere Zeit in einem tollen Video zusammengefasst. Hier 👆🏻 könnt ihr auch live beim Klettern über die Kaimauer oder den Leitereinsatz dabei sein.
Im Juni kommen wir für zwei Wochen zurück zu unserer geliebten Ostsee und hoffen auf viele Cacheabenteuer, über welche wir Euch hier berichten können.

Webcam „Gorch Fock“ am 01.03.26 … Das Eis ist weg, der Frühling unterwegs ❤
👂

Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch viel Sonnenschein, die Vorfreude auf den Frühling und viele Cacheabenteuer. Bis bald, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

20260215_093158

chaosschnecke

Spontane 1200km zum Eismeer

01. März 2026 um 15:16

Anfang Februar diesen Jahres erreichte uns, womit wir uns auch beschäftigten, immer wieder die Nachricht der zugefroreren Ostsee. Dieses Phänomen tritt nicht häufig auf. Nach einer kompletten Vereisung im Winter 1986/ 1987 kam das erst dreimal wieder vor. Im Winter 1995/1996, 2011 und 2018. Wann also wäre die nächste Möglichkeit dieses Naturschauspiel zu sehen? Spontan jetzt, dachten wir uns. Natürlich überlegten wir kurz. Von Chemnitz aus ist es schon ein ziemlich verrücktes und spritintensives Abenteuer. Wegen beruflicher und privater Verpflichtungen blieb uns nur ein einziger Tag: der 15. Februar 2026.
Ein paar Tage vorher schaute ich auf ein paar Webcams am Ostseestrand. Zum Beispiel in Warnemünde. Leider sah es dort so gar nicht nach Eismärchen aus. Als Landratte mit Mittelsgebirgshintergrund blieb mir nur die Möglichkeit einen Einheimischen nach dem richtigen Reiseziel an der Küste zu fragen. Sofort kam mir das Orgateam des diesjährigen Megaevents “Lost in MV 4 ever” in den Sinn. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, das wir Ostküsten wählen müssten, Stralsund, Rügen und Prerow wären vereist. Ein Blick auf die Webcam der Gorch Fock bestätigte die Information und weckte riesige Vorfreude in uns.

Webcam “Gorch Fock” am 14.02.26 morgens

Und so stand unser Ziel Stralsund fest, denn mit einem Anfahrtsweg von 530km in ca.fünf Stunden war dies die “kürzeste” Entfernung. Und so startete unsere spontane Reise zum Eismeer am 15.02.26 um 4:18 Uhr bei minus 2 Grad in Chemnitz. Und bis auf 2 kurze Pausen ging es ohne Unterbrechnungen, aber mit einem schönen Sonnenaufgang an die Küste.

Gegen 9:16 Uhr standen wir bei minus 9 Grad, himmelblauem wolkenlosen Himmel und strahlendem Sonnenschein an der Gorch Fock in Stralsund, schauten in die weiße Weite und konnten unser Glück kaum fassen.

Vier Stunden blieben uns, bis wir die Heimfahrt wieder antreten mussten und diese wollten wir so gut als möglich nutzen. Schon zu Hause hatte ich mich wie immer ein wenig vorbereitet, natürlich in dem Wissen, das wir nicht alles schaffen würden. Aber lieber zu viele mögliche Vorhaben, als zu wenig. Und so starteten wir mit dem “Gorch Fock (I) Virtual”. Hier heißt es nicht nur ein Foto schießen. Nachdem ihr ein nicht allzu schweres Puzzle zusammensetzen müsst, heißt es noch drei Stationen aufzusuchen und Fragen zu beantworten. Erst die daraus entstehende Mailadresse und ein Foto von Euch oder einem persönlichen Gegenstand berechtigt Euch zum Log. Danach erledigten wir die “Wartungsrunde im Hafen”, ein Lab-Adventure, welches ebenfalls mit nicht ganz so einfachen Fragen daher kommt. Nicht weit von einem Labstandort entfernt, könnt ihr den Tradi “Speicherstadt Stralsund” finden. Dieser Cache liegt seit August 2008 und hat durch seine touristenfreundliche Örtlichkeit seitdem fast 12.300 Funde. Er ist übrigens ein Werk des Owners “lexparka”, welcher sehr aufwendige und beeintruckende Caches in dieser Region legt. Ich hoffe noch dieses Jahr ein paar davon besuchen und Euch hier darüber berichten zu können. Für uns ging es weiter zum Tradi “Fischfutter”. Mit seiner Terrainwertung von 4 an der Kaimauer, kann man sich schon denken, wohin die Reise geht. Und so stieg maecky1978 beherzt über die Befestigung die Leiter hinunter und befreite die Dose zum Loggen aus ihrer Halterung. Normalerweise hängt man als Cacher hier über der plätschernden Ostsee, heute konnte man sehr entspannt darauf stehen.

Terrain 4 & Tina vs. Kormoran
gefunden: “Speicherstadt Stralsund”
vereister Blick nach Hiddensee

Und wenn man einmal in Stralsund ist, bietet sich ein Ausflug zur Insel Rügen natürlich an. Und so ging es für uns über den 1937 fertiggestellten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke. Die Zugbrücke ist 133m lang und führt von Stralsund zur Insel Dänholm und weiter zur Insel Rügen. Diese erste Strelasundquerung ist über die alte B96 befahrbar, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz führt darüber, ebenso ein Fuß- und ein Radweg. Seit 2007 verbindet die neue Strelasundquerung über 4,1 km Stralsund mit der Insel Rügen. Die Schrägseilbrücke mit ihren 128m hohen Stahlträgern entlastet den alten Rügendamm und gilt als modernes Wahrzeichen. Über sie führte uns aber erst unsere Rückfahrt.

Alte und neue Strelasundquerung (Bild: Reiseland Rügen)

Aber zurück zum alten Rügendamm und der Insel Dänholm, Hier findet ihr auch den ein oder anderen interessanten Cache. Wir hatten unsere neue Leiter im Gepäck und wagten uns so an den zu Hause bereits gelösten Mystie “Das heißt AUF und nicht IN Rügen”. Auf unserer Liste standen noch einige weitere Caches auf der Insel Dänholm. Geschafft haben wir sie leider nicht mehr, dennoch möchte ich Euch noch zwei ans Herz legen. Da wäre zum einen der Tradi “Sternschanze Dänholm, welcher Euch in die Nähe eines Marinemuseums lockt, Euch ein bisschen Inselgeschichte vermittelt und für den ihr ebenfalls eine Leiter benötigt. Auch sehr spannend klingt das Listing des Tradi´s “Blick auf Stralsund”, bei welchem ihr Euch sportlich und ein wenig ungewöhnlich zum Log bewegen müsst. Für uns ging es nun noch auf einen kurzen Abstecher nach Altefähr auf Rügen, um den Blick noch einmal umzukehren. Schauten wir erst von Stralsund über das Eis auf Altefähr, blickten wir nun genau entgegen gesetzt.

Einsatz unserer neuen Leiter
Altefähr auf Rügen
das war eine unserer besten Spontanitäten 😍

Zurück ging es über die neue Strelasundquerung wieder nach Stralsund. Da sich langsam Hunger breit machte und bei einem Spontanbesuch der Ostsee natürlich nur Fisch in Frage kommt, ging es auf die Suche nach einem Imbissangebot. Und so fanden wir zu einem Fischkutter im Stralsunder Hafen. Hier liegt der “Backfischkönig” und wartet mit unglaublich leckeren Fischspezialitäten auf Euch. Für uns gab es Fish & Chips, für welche ich sofort wieder losfahren würde. 😋

neue Strelasundquerung
beim Backfischkönig

Inzwischen war es 13 Uhr geworden und wahnsinnig glücklich das Abenteuer angetreten zu haben, ging es für uns wieder heimwärts. Gegen 18 Uhr standen wir mit ca. 1200 km mehr auf dem Tacho wieder in Chemnitz.
maecky1978 hat unsere Zeit in einem tollen Video zusammengefasst. Hier 👆🏻 könnt ihr auch live beim Klettern über die Kaimauer oder den Leitereinsatz dabei sein.
Im Juni kommen wir für zwei Wochen zurück zu unserer geliebten Ostsee und hoffen auf viele Cacheabenteuer, über welche wir Euch hier berichten können.

Webcam “Gorch Fock” am 01.03.26 … Das Eis ist weg, der Frühling unterwegs ❤
👂

Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch viel Sonnenschein, die Vorfreude auf den Frühling und viele Cacheabenteuer. Bis bald, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

Lost in MV – ein Update

26. Oktober 2025 um 13:02

Wahrscheinlich gibt es keinen Geocacher in Deutschland, der es nicht inzwischen mindestens einmal gehört hat. Am 18. Juli 2026 wird es eine 4.Auflage des legendären Mega´s „Lost in MV“ geben. Und da beginnt schon meine Geschichte um die neuesten Ereignisse um dieses Event. Legendär …. Warum ist diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren in aller Munde und wie erreichte sie diesen Kultstatus? Tatsächlich ist das mit die größte Frage, die das Orgateam rund um Christian aka Nordish by Nature derzeit beschäftigt. Ein Mysterium, welches ich persönlich nicht beantworten kann, da ich auch nur lobende Worte gehört, aber selbst noch nicht teilgenommen habe.
Jetzt, da ich gerade diese Zeilen tippe, stehen knapp 1030 Will Attends zu Buche und sicher gibt es den ein oder anderen, welcher die Zusage nur auf Grund des Hören-Sagens abgegeben hat. Was Euch in etwa in welcher Umgebung erwartet, hat mir Christian vor ein paar Tagen verraten. Als das Listing mit dem einprägsamen GC-Code GCBB0BB das Licht der Welt erblickte, ich dies kommentierte und teilte, meldete sich Christian bei mir. Er bot mir an, das Orgateam auf seiner Reise in den Monaten der Planung und Organisation zu begleiten. Natürlich machte ich einen gefühlten Luftsprung, denn als Lostplacefan, Technikliebhaberin und Geschichtsinteressierte mit einer ausgeprägten Liebe zur Ostsee war das so ziemlich das Coolste was mir passieren konnte.
Und so darf ich Euch heute die ersten Informationen rund um das „Lost in MV – 4 EVER“ mit Euch teilen. Wie schon die drei letzten Ausgaben des Events werden wir auf dem Gelände des Technikvereins Pütnitz e.V. zusammenkommen. Auf fast 12.000 Quadratmetern Hallenfläche soll hier die technische Entwicklung der ehemaligen Ostblockstaaten vorgestellt werden und so nicht in Vergessenheit geraten. Damit sind wir schon bei der ersten meiner Meinung nach sehr wichtigen Information. In der heutigen Zeit werden solche Vereine gern politisiert und in eine unschöne Ecke gedrängt. Auch wenn momentan Kriege herrschen und hier vor Ort natürlich auch Militättechnik ein großes Thema ist, geht es hier rein um die technische Geschichte und die Entwicklungen der damaligen Zeit. Wer damit ein Problem hat, die Geschehnisse damals und heute nicht neutral und mit ausreichend Abstand betrachten kann und die Menschen hinter dem Verein oder dem Event in einen unverhältnismäßigen Bezug zu heutigen politischen Geschehnissen bringt, der sollte einen Besuch ausreichend hinterfragen. Wir Alle wollen eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen, viel Motorenlärm, beeindruckenden Maschinen, Benzin- und Dieselgeruch auf einem geschichtsträchtigen LostPlace.

Netzabdeckung
Wer schon einmal auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz war, der weiß vielleicht, das Internet hier keine Selbstverständlichkeit ist. Seit „Lost in MV 2“ gibt es Mobilfunk in Ansätzen, aber in keinster Weise stabil und flächendeckend. Auf dem Gelände befindet sich ein mobiler Funkmast mit Stromaggregat. Ob und wie dieser zuverlässig funktioniert, wird sich zeigen. Aber auch wenn wir Geocacher ohne Netz meist aufgeschmissen sind, so wird dies der Veranstaltung mit ihren Angeboten in einmaliger Umgebung mit Sicherheit keinen Abbruch tun.

Campingmöglichkeiten
Vor Ort besteht von Freitag, dem 17.07. bis Sonntag, dem 19.07.2026 die Möglichkeit mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen auf dem Gelände unterzukommen. Dafür stehen befestigte und unbefestigte Plätze zur Verfügung. Im Hinterkopf solltet ihr behalten, das ihr weder einen Trinkwasser- noch einen Stromanschluss bekommen könnt, Brauchwasser ist aber verfügbar. Das Gelände ist von Freitag bis Sonntag mittag geöffnet und kann rund um die Uhr betreten, sowie verlassen werden.

Helfer
Wie Christian mir versicherte, gibt es schon jede Menge Anfragen von Geocachern, welche für die verschiedensten anfallenden Tätigkeiten ihre Hilfe angeboten haben. Speziell ist bei diesem Event, das Helfer auch für Nachtschichten benötigt werden. Natürlich könnt ihr immer noch gern beim Orgateam anfragen, wenn ihr gern einer der Heinzelmännchen sein möchtet, welche diese Veranstaltung für uns alle zu einem Erlebnis werden lassen.

Buchungen & Merchandise
Für einige geplante Programmpunkte, Coins und Co wird es natürlich eine Website und einen Shop geben. Der Internetauftritt wird vorraussichtlich noch 2025 an den Start gehen, mit dem Shop ist Anfang 2026 zu rechnen. Nicht alle angebotenen Veranstaltungen werden im Voraus buchbar sein. Leider wurde in der Vergangenheit gerade mit preiswerten Angeboten die Erfahrung gemacht, das Buchungen nicht wahrgenommen wurden und so Plätze für andere Interessierte leer blieben. Dies gilt es zu verhindern.

Aber was haben sich die Organisatoren um Christian für Euch ausgedacht? Natürlich wird hier und heute nicht alles verraten, aber ein bisschen neugierig möchten wir Euch schon machen. Neben dem Hauptevent sind so einige Sideevents geplant. Am Freitag Abend könnte so zum Beispiel ein Lagerfeuer mit Livemusik stattfinden. Dies ist allerdings an die dann geltende Waldbrandwarnstufe gebunden. Am Samstag starten die ersten Verrückten schon um 6:30 Uhr zum Frühsport in den Tag. Kein geringerer als Signal wird Euer Übungsleiter sein. Ohne große Pause gehts danach zum Frühstück in einem der riesigen Hangars , bei denen Euch neben hunderten anderen Geocachern Berge von Brötchen und Rührei erwarten. Am Sonntag wird dann ganz traditionell mit einem CITO unser aller Müll vom Gelände beräumt.
Neben diesen, schon ziemlich cool klingenden Erlebnissen, könnt ihr noch viel mehr Abenteuer erleben. Neben den üblichen Labcaches, warten Workshops und ein nachts stattfindender Light Painting Kurs auf Euch. Das Thema Geocaching wird natürlich behandelt werden und wie schon verraten, wird auch Signal zugegen sein.
Ansonsten wird „Lost in MV – 4 EVER“ ganz im Zeichen der Elemente Luft-Erde-Wasser stehen. So könnt ihr Euch mit der Antonow An-2 , dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, in die Lüfte über dem Flugplatz Pütnitz erheben. Neben anderen Fahrzeugen wird ein 40 Tonnen Panzer die Erde unter Euch zum Vibrieren bringen. Und im Bodden werdet ihr einen Schwimmpanzer in Aktion erleben können. Wo auch immer ihr an diesen Tagen auf dem Gelände unterwegs sein werdet, Motorensound und Kraftstoffgeruch werden Euch begleiten.

Da wir uns ja direkt am Bodden befinden sind auch Aktionen auf dem Wasser geplant. Solltet ihr also ein Kajak, ein SUP oder einen anderen schwimmbaren Untersatz besitzen, so sollte er an diesem Wochenende unbedingt Teil Eurer Ausrüstung sein. Es ist nämlich geplant aus schwimmbaren Untersätzen auf dem Wasser den Schriftzug „LOST IN MV“ zu stellen und mit einer Drohne für die Ewigkeit festzuhalten. Mit etwas Glück, kommt nicht gerade der bereits erwähnte Schwimmpanzer 😄. Und da wir vom Gelände in Richtung Westen über das Wasser schauen, hoffen wir auf ein oder zwei wunderschöne Sonnenuntergänge, welche wir alle zusammen zum Beispiel mit einem Bier am Grill geniesen können.

Vieles, wie unter Anderem das Abendprogramm und ein Feuerwerk oder eine Lasershow, sind noch in der Planung. Reichlich Programmpunkte sollen entstehen, so viele, das sie wahrscheinlich nicht alle für Jeden machbar sind. Es soll immer Bewegung auf dem Gelände und für Jeden etwas Interessantes dabei sein.

Den GIGA-Status zu erreichen ist übrigens kein Ziel der Orga und selbst, wenn die Will Attents ein GIGA rechtfertigen würden, so kann es ja dennoch als Mega stattfinden. Was die Anmeldungen allerdings beeinflussen ist der Finanzplan der Organisatoren. Dieser wächst nämlich mit den Teilnehmern. Eine vernünftige Einstellung wie ich finde, denn je mehr Leute das Event erleben möchten und natürlich auch in irgendeiner Form Geld einbringen, desto mehr kann den Leuten auch geboten werden.

Um zum Ausgangspunkt des heutigen Berichts zurückzukehren, ich könnte mir schon vorstellen, woher diese Mund-zu-Mund Propaganda der Events auf dem Fliegerhorst Pütnitz kommt. Es ist wohl einfach diese außergewöhnliche Mischung aus Location, Umgebung, Lost Place, Abenteuer und Technik und ein paar verrückten Geocachern, welche genau dort solch eine Veranstaltung in ihre Hände nehmen. Dafür sagen ich und sicher auch alle Anderen jetzt schon einmal DANKESCHÖN ❤. Wenn ihr, die ihr schon einmal an einem der bereits stattgefundenen „Lost in MV“ teilgenommen habt, den Organisatoren ihre brennende Frage, woher diese Vorfreude auf die vierte Version kommt, aus Eurer Sicht beantworten könnt, dann würden wir uns über Kommentare zum Beitrag sehr freuen.

Am kommenden Wochenende veranstalten wir ein CITO, auf dem es einmal nicht um Müll sammeln geht. Wie es gelaufen ist und wie wir Geocacher an vielen Stellen unsere Hilfe anbieten können, darüber erzähle ich Euch das nächste Mal. Bis dahin, seid lieb gegrüßt, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

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chaosschnecke

Lost in MV – ein Update

26. Oktober 2025 um 13:02

Wahrscheinlich gibt es keinen Geocacher in Deutschland, der es nicht inzwischen mindestens einmal gehört hat. Am 18. Juli 2026 wird es eine 4.Auflage des legendären Mega´s “Lost in MV” geben. Und da beginnt schon meine Geschichte um die neuesten Ereignisse um dieses Event. Legendär …. Warum ist diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren in aller Munde und wie erreichte sie diesen Kultstatus? Tatsächlich ist das mit die größte Frage, die das Orgateam rund um Christian aka Nordish by Nature derzeit beschäftigt. Ein Mysterium, welches ich persönlich nicht beantworten kann, da ich auch nur lobende Worte gehört, aber selbst noch nicht teilgenommen habe.
Jetzt, da ich gerade diese Zeilen tippe, stehen knapp 1030 Will Attends zu Buche und sicher gibt es den ein oder anderen, welcher die Zusage nur auf Grund des Hören-Sagens abgegeben hat. Was Euch in etwa in welcher Umgebung erwartet, hat mir Christian vor ein paar Tagen verraten. Als das Listing mit dem einprägsamen GC-Code GCBB0BB das Licht der Welt erblickte, ich dies kommentierte und teilte, meldete sich Christian bei mir. Er bot mir an, das Orgateam auf seiner Reise in den Monaten der Planung und Organisation zu begleiten. Natürlich machte ich einen gefühlten Luftsprung, denn als Lostplacefan, Technikliebhaberin und Geschichtsinteressierte mit einer ausgeprägten Liebe zur Ostsee war das so ziemlich das Coolste was mir passieren konnte.
Und so darf ich Euch heute die ersten Informationen rund um das “Lost in MV – 4 EVER” mit Euch teilen. Wie schon die drei letzten Ausgaben des Events werden wir auf dem Gelände des Technikvereins Pütnitz e.V. zusammenkommen. Auf fast 12.000 Quadratmetern Hallenfläche soll hier die technische Entwicklung der ehemaligen Ostblockstaaten vorgestellt werden und so nicht in Vergessenheit geraten. Damit sind wir schon bei der ersten meiner Meinung nach sehr wichtigen Information. In der heutigen Zeit werden solche Vereine gern politisiert und in eine unschöne Ecke gedrängt. Auch wenn momentan Kriege herrschen und hier vor Ort natürlich auch Militättechnik ein großes Thema ist, geht es hier rein um die technische Geschichte und die Entwicklungen der damaligen Zeit. Wer damit ein Problem hat, die Geschehnisse damals und heute nicht neutral und mit ausreichend Abstand betrachten kann und die Menschen hinter dem Verein oder dem Event in einen unverhältnismäßigen Bezug zu heutigen politischen Geschehnissen bringt, der sollte einen Besuch ausreichend hinterfragen. Wir Alle wollen eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen, viel Motorenlärm, beeindruckenden Maschinen, Benzin- und Dieselgeruch auf einem geschichtsträchtigen LostPlace.

Netzabdeckung
Wer schon einmal auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz war, der weiß vielleicht, das Internet hier keine Selbstverständlichkeit ist. Seit “Lost in MV 2” gibt es Mobilfunk in Ansätzen, aber in keinster Weise stabil und flächendeckend. Auf dem Gelände befindet sich ein mobiler Funkmast mit Stromaggregat. Ob und wie dieser zuverlässig funktioniert, wird sich zeigen. Aber auch wenn wir Geocacher ohne Netz meist aufgeschmissen sind, so wird dies der Veranstaltung mit ihren Angeboten in einmaliger Umgebung mit Sicherheit keinen Abbruch tun.

Campingmöglichkeiten
Vor Ort besteht von Freitag, dem 17.07. bis Sonntag, dem 19.07.2026 die Möglichkeit mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen auf dem Gelände unterzukommen. Dafür stehen befestigte und unbefestigte Plätze zur Verfügung. Im Hinterkopf solltet ihr behalten, das ihr weder einen Trinkwasser- noch einen Stromanschluss bekommen könnt, Brauchwasser ist aber verfügbar. Das Gelände ist von Freitag bis Sonntag mittag geöffnet und kann rund um die Uhr betreten, sowie verlassen werden.

Helfer
Wie Christian mir versicherte, gibt es schon jede Menge Anfragen von Geocachern, welche für die verschiedensten anfallenden Tätigkeiten ihre Hilfe angeboten haben. Speziell ist bei diesem Event, das Helfer auch für Nachtschichten benötigt werden. Natürlich könnt ihr immer noch gern beim Orgateam anfragen, wenn ihr gern einer der Heinzelmännchen sein möchtet, welche diese Veranstaltung für uns alle zu einem Erlebnis werden lassen.

Buchungen & Merchandise
Für einige geplante Programmpunkte, Coins und Co wird es natürlich eine Website und einen Shop geben. Der Internetauftritt wird vorraussichtlich noch 2025 an den Start gehen, mit dem Shop ist Anfang 2026 zu rechnen. Nicht alle angebotenen Veranstaltungen werden im Voraus buchbar sein. Leider wurde in der Vergangenheit gerade mit preiswerten Angeboten die Erfahrung gemacht, das Buchungen nicht wahrgenommen wurden und so Plätze für andere Interessierte leer blieben. Dies gilt es zu verhindern.

Aber was haben sich die Organisatoren um Christian für Euch ausgedacht? Natürlich wird hier und heute nicht alles verraten, aber ein bisschen neugierig möchten wir Euch schon machen. Neben dem Hauptevent sind so einige Sideevents geplant. Am Freitag Abend könnte so zum Beispiel ein Lagerfeuer mit Livemusik stattfinden. Dies ist allerdings an die dann geltende Waldbrandwarnstufe gebunden. Am Samstag starten die ersten Verrückten schon um 6:30 Uhr zum Frühsport in den Tag. Kein geringerer als Signal wird Euer Übungsleiter sein. Ohne große Pause gehts danach zum Frühstück in einem der riesigen Hangars , bei denen Euch neben hunderten anderen Geocachern Berge von Brötchen und Rührei erwarten. Am Sonntag wird dann ganz traditionell mit einem CITO unser aller Müll vom Gelände beräumt.
Neben diesen, schon ziemlich cool klingenden Erlebnissen, könnt ihr noch viel mehr Abenteuer erleben. Neben den üblichen Labcaches, warten Workshops und ein nachts stattfindender Light Painting Kurs auf Euch. Das Thema Geocaching wird natürlich behandelt werden und wie schon verraten, wird auch Signal zugegen sein.
Ansonsten wird “Lost in MV – 4 EVER” ganz im Zeichen der Elemente Luft-Erde-Wasser stehen. So könnt ihr Euch mit der Antonow An-2 , dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, in die Lüfte über dem Flugplatz Pütnitz erheben. Neben anderen Fahrzeugen wird ein 40 Tonnen Panzer die Erde unter Euch zum Vibrieren bringen. Und im Bodden werdet ihr einen Schwimmpanzer in Aktion erleben können. Wo auch immer ihr an diesen Tagen auf dem Gelände unterwegs sein werdet, Motorensound und Kraftstoffgeruch werden Euch begleiten.

Da wir uns ja direkt am Bodden befinden sind auch Aktionen auf dem Wasser geplant. Solltet ihr also ein Kajak, ein SUP oder einen anderen schwimmbaren Untersatz besitzen, so sollte er an diesem Wochenende unbedingt Teil Eurer Ausrüstung sein. Es ist nämlich geplant aus schwimmbaren Untersätzen auf dem Wasser den Schriftzug “LOST IN MV” zu stellen und mit einer Drohne für die Ewigkeit festzuhalten. Mit etwas Glück, kommt nicht gerade der bereits erwähnte Schwimmpanzer 😄. Und da wir vom Gelände in Richtung Westen über das Wasser schauen, hoffen wir auf ein oder zwei wunderschöne Sonnenuntergänge, welche wir alle zusammen zum Beispiel mit einem Bier am Grill geniesen können.

Vieles, wie unter Anderem das Abendprogramm und ein Feuerwerk oder eine Lasershow, sind noch in der Planung. Reichlich Programmpunkte sollen entstehen, so viele, das sie wahrscheinlich nicht alle für Jeden machbar sind. Es soll immer Bewegung auf dem Gelände und für Jeden etwas Interessantes dabei sein.

Den GIGA-Status zu erreichen ist übrigens kein Ziel der Orga und selbst, wenn die Will Attents ein GIGA rechtfertigen würden, so kann es ja dennoch als Mega stattfinden. Was die Anmeldungen allerdings beeinflussen ist der Finanzplan der Organisatoren. Dieser wächst nämlich mit den Teilnehmern. Eine vernünftige Einstellung wie ich finde, denn je mehr Leute das Event erleben möchten und natürlich auch in irgendeiner Form Geld einbringen, desto mehr kann den Leuten auch geboten werden.

Um zum Ausgangspunkt des heutigen Berichts zurückzukehren, ich könnte mir schon vorstellen, woher diese Mund-zu-Mund Propaganda der Events auf dem Fliegerhorst Pütnitz kommt. Es ist wohl einfach diese außergewöhnliche Mischung aus Location, Umgebung, Lost Place, Abenteuer und Technik und ein paar verrückten Geocachern, welche genau dort solch eine Veranstaltung in ihre Hände nehmen. Dafür sagen ich und sicher auch alle Anderen jetzt schon einmal DANKESCHÖN ❤. Wenn ihr, die ihr schon einmal an einem der bereits stattgefundenen “Lost in MV” teilgenommen habt, den Organisatoren ihre brennende Frage, woher diese Vorfreude auf die vierte Version kommt, aus Eurer Sicht beantworten könnt, dann würden wir uns über Kommentare zum Beitrag sehr freuen.

Am kommenden Wochenende veranstalten wir ein CITO, auf dem es einmal nicht um Müll sammeln geht. Wie es gelaufen ist und wie wir Geocacher an vielen Stellen unsere Hilfe anbieten können, darüber erzähle ich Euch das nächste Mal. Bis dahin, seid lieb gegrüßt, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

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