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Zeitreise in Goslar

25. Januar 2026 um 13:35

Schon im Vorfeld unseres Urlaubes im Harz, las ich immer wieder Goslar als Empfehlung im Netz. Da wir nicht weit entfernt unsere Unterkunft gebucht hatten, wurde dieser Tipp natürlich mit Hilfe der Geocaching-Karte in Angriff genommen.
Und so führte uns unser erster Ausflug zur Kaiserpfalz. Zwischen 1040 und 1050 unter Kaiser Heinrich dem Dritten erbaut, ist sie heute das größte und bedeutendste Bauwerk des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Vor dem imposanten Gebäudekomplex stehend, war ich schon sehr beeindruckt von der Schönheit der damaligen Bauweise. Der Virtual „Die Kaiserpfalz“ stellt Euch vor drei Aufgaben, welche auf dem Gelände erledigt werden müssen, um die Logbedingungen zu erfüllen. Zum Beispiel müsst ihr ein Foto schießen, bei welchem Euch die Spitze der Pickelhaube eines Reiters in den Finger sticht. 😀 Nebenbei könnt ihr auch das Labadventure „Treffen sich mehrere … an der Kaiserpfalz“ plus dazugehörigen Bonus absolvieren.

Die Kaiserpfalz

Neugierig auf soviel uralte Stadtgeschichte geworden, entdeckte ich auf der Karte eine Letterbox ganz nach meinem Geschmack. Bei „Frankenberg“ besteht Eure Aufgabe darin, Euch anhand von Bildern über 10 Stationen zum Finale zu kämpfen. Auf insgesamt 3 km gehts durch die ehemalige Wohngegend der Bergarbeiter des nahegelegenen Rammelsberges. Durch enge wunderschöne Gassen geht ihr auf die Suche nach Bildern an Häusern, besonderen Türklinken oder Ornamenten. Wir hatten das Glück, unterwegs einen super netten Goslarer zu treffen, der unser Interesse an den Gebäuden bemerkte, uns ein bisschen Stadtgeschichte erzählte und ein paar besondere Fotopunkte empfahl. Auch wenn das Finale dann eher unspektulär daher kam, fand ich diese Zeitreise durch das Bergarbeiterviertel einfach wundervoll.

Auf den Spuren der Rammelsberger Bergleute und einer Letterbox 😊

Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der wunderschönen Pfarrkirche der Frankenberger Bergleute vorbei und suchten im angrenzenden Park den Tradi „Kloster Frankenberg“. Die Kirche wurde im 12.Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet. Die unzähligen aufeinandergeschichten Feldsteine bringen einen ins Staunen und zeigen welche beeindruckenden handwerklichen Fähigkeiten die Menschen früher besessen haben müssen.

Ebenfalls auf dem Weg zurück, könnt ihr in der Nähe eines sehr interessanten Ortes noch einen Tradi finden. Der Name „Das Stammhaus der Familie Siemens“ verrät schon, worum es sich hierbei handelt. Das 1692-1693 errichtete Fachwerkhaus versetzte mich auf eine Art und Weise in eine andere Zeit, wie noch kein Gebäude vorher. Die Art der Fenster, der verbaute geschmiedete Stahl, das wunderschöne uralte Tor und die mittlerweile schiefen und schrägen Balken … was wäre, könnten diese 338 Jahre alten Mauern sprechen? Der Bauherr war der Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens. Bis auf eine Epoche von 138 Jahren war und ist dieses Gebäude bis heute im Familienbesitz der Unternehmerfamilie.

Für uns ging es noch ein bisschen in die Altstadt von Goslar, welche natürlich noch weitere Caches für Euch bereithält. Wir liesen hier allerdings nur die wunderschönen Gebäude und das Flair auf uns wirken und schossen ein paar Bilder.

Da wir nun schon das Leben der Bergleute außerhalb ihrer Arbeitsstätte kannten, war der Besuch des Bergwerkes Rammelsberg natürlich auch ein Muss. Den Weg hinauf zum Berg verkürzen Euch die drei Tradis „Auf dem Weg zum Rammelberg 1-3“. Als einziges Bergwerk der Welt war das Erzbergwerk 1000 Jahre in Betrieb. Im Sommer 1988 wurde es geschlossen und 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist es ein Museum und bietet unzählige Einblicke in das Leben der Bergleute während seiner langen Geschichte. Wir erkundeten das Gelände, die alten Anlagen und die wirklich sehr gut gemachten Museen mit dem einfachsten Ticket für 10 Euro pro Person auf eigene Faust und haben das nicht bereut.

Im Anschluss ging es noch auf eine kleine Wanderung zum Mystie „Wim Orca“, welchen wir an einem Abend in unserer Unterkunft gelöst hatten. Das Rätsel hat uns riesigen Spaß gemacht und auch das Finale ist wirklich schön und den Fußmarsch auf alle Fälle wert. Unterwegs kamen wir am Herzberger Teich vorbei, einem für das Bergwerk gebauten Wasserspeicher und konnten auf unserem Weg noch die Tradis „Wasserfall Wintertal“ und „Forstbrücke im Wintertal“ signieren.

Rund um den Herzberger Teich

Zum Abschluss möchte ich Euch noch einen Virtual empfehlen, welchen ihr auf der Karte im Eingangsbereich des Bergwerks Rammelsberg finden könnt. Bei „Weltkulturerbe im Harz“ müsst ihr als Logbedingung an drei Weltkulturerbe-Stellen ein Bild mit dem aktuellen Datum und Euren Cachernamen machen. Dazu geht es natürlich zum Bergwerk Rammelsberg, einem alten Bergmannshaus im Stadtviertel Frankenberg und ein paar Kilometer entfernt zur Huttaler Widerwaage, einem Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft. Letzteres ist ein augeklügelt angelegtes Netz aus Teichen und Gräben, welche das Wasser aus den Gruben fern hielten und es gleichzeitig in Energie umwandelten. Für Sammler der Harzer Wandernadel gibt es am Bergwerk und an der Huttaler Widerwaage auch noch einen Belohnungsstempel.

Unsere Logbilder 📸
👂

Das nächste Mal geht es in den Osten des Harzes. In Wernigerode und Umgebung wird es mal wieder sehr staubig, ein wenig modrig, aber geschichtlich sehr interessant 😉. Bis dahin bleibt gesund und neugierig, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

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chaosschnecke

Zeitreise in Goslar

25. Januar 2026 um 13:35

Schon im Vorfeld unseres Urlaubes im Harz, las ich immer wieder Goslar als Empfehlung im Netz. Da wir nicht weit entfernt unsere Unterkunft gebucht hatten, wurde dieser Tipp natürlich mit Hilfe der Geocaching-Karte in Angriff genommen.
Und so führte uns unser erster Ausflug zur Kaiserpfalz. Zwischen 1040 und 1050 unter Kaiser Heinrich dem Dritten erbaut, ist sie heute das größte und bedeutendste Bauwerk des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Vor dem imposanten Gebäudekomplex stehend, war ich schon sehr beeindruckt von der Schönheit der damaligen Bauweise. Der Virtual “Die Kaiserpfalz” stellt Euch vor drei Aufgaben, welche auf dem Gelände erledigt werden müssen, um die Logbedingungen zu erfüllen. Zum Beispiel müsst ihr ein Foto schießen, bei welchem Euch die Spitze der Pickelhaube eines Reiters in den Finger sticht. 😀 Nebenbei könnt ihr auch das Labadventure “Treffen sich mehrere … an der Kaiserpfalz” plus dazugehörigen Bonus absolvieren.

Die Kaiserpfalz

Neugierig auf soviel uralte Stadtgeschichte geworden, entdeckte ich auf der Karte eine Letterbox ganz nach meinem Geschmack. Bei “Frankenberg” besteht Eure Aufgabe darin, Euch anhand von Bildern über 10 Stationen zum Finale zu kämpfen. Auf insgesamt 3 km gehts durch die ehemalige Wohngegend der Bergarbeiter des nahegelegenen Rammelsberges. Durch enge wunderschöne Gassen geht ihr auf die Suche nach Bildern an Häusern, besonderen Türklinken oder Ornamenten. Wir hatten das Glück, unterwegs einen super netten Goslarer zu treffen, der unser Interesse an den Gebäuden bemerkte, uns ein bisschen Stadtgeschichte erzählte und ein paar besondere Fotopunkte empfahl. Auch wenn das Finale dann eher unspektulär daher kam, fand ich diese Zeitreise durch das Bergarbeiterviertel einfach wundervoll.

Auf den Spuren der Rammelsberger Bergleute und einer Letterbox 😊

Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der wunderschönen Pfarrkirche der Frankenberger Bergleute vorbei und suchten im angrenzenden Park den Tradi “Kloster Frankenberg”. Die Kirche wurde im 12.Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet. Die unzähligen aufeinandergeschichten Feldsteine bringen einen ins Staunen und zeigen welche beeindruckenden handwerklichen Fähigkeiten die Menschen früher besessen haben müssen.

Ebenfalls auf dem Weg zurück, könnt ihr in der Nähe eines sehr interessanten Ortes noch einen Tradi finden. Der Name “Das Stammhaus der Familie Siemens” verrät schon, worum es sich hierbei handelt. Das 1692-1693 errichtete Fachwerkhaus versetzte mich auf eine Art und Weise in eine andere Zeit, wie noch kein Gebäude vorher. Die Art der Fenster, der verbaute geschmiedete Stahl, das wunderschöne uralte Tor und die mittlerweile schiefen und schrägen Balken … was wäre, könnten diese 338 Jahre alten Mauern sprechen? Der Bauherr war der Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens. Bis auf eine Epoche von 138 Jahren war und ist dieses Gebäude bis heute im Familienbesitz der Unternehmerfamilie.

Für uns ging es noch ein bisschen in die Altstadt von Goslar, welche natürlich noch weitere Caches für Euch bereithält. Wir liesen hier allerdings nur die wunderschönen Gebäude und das Flair auf uns wirken und schossen ein paar Bilder.

Da wir nun schon das Leben der Bergleute außerhalb ihrer Arbeitsstätte kannten, war der Besuch des Bergwerkes Rammelsberg natürlich auch ein Muss. Den Weg hinauf zum Berg verkürzen Euch die drei Tradis “Auf dem Weg zum Rammelberg 1-3”. Als einziges Bergwerk der Welt war das Erzbergwerk 1000 Jahre in Betrieb. Im Sommer 1988 wurde es geschlossen und 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist es ein Museum und bietet unzählige Einblicke in das Leben der Bergleute während seiner langen Geschichte. Wir erkundeten das Gelände, die alten Anlagen und die wirklich sehr gut gemachten Museen mit dem einfachsten Ticket für 10 Euro pro Person auf eigene Faust und haben das nicht bereut.

Im Anschluss ging es noch auf eine kleine Wanderung zum Mystie “Wim Orca”, welchen wir an einem Abend in unserer Unterkunft gelöst hatten. Das Rätsel hat uns riesigen Spaß gemacht und auch das Finale ist wirklich schön und den Fußmarsch auf alle Fälle wert. Unterwegs kamen wir am Herzberger Teich vorbei, einem für das Bergwerk gebauten Wasserspeicher und konnten auf unserem Weg noch die Tradis “Wasserfall Wintertal” und “Forstbrücke im Wintertal” signieren.

Rund um den Herzberger Teich

Zum Abschluss möchte ich Euch noch einen Virtual empfehlen, welchen ihr auf der Karte im Eingangsbereich des Bergwerks Rammelsberg finden könnt. Bei “Weltkulturerbe im Harz” müsst ihr als Logbedingung an drei Weltkulturerbe-Stellen ein Bild mit dem aktuellen Datum und Euren Cachernamen machen. Dazu geht es natürlich zum Bergwerk Rammelsberg, einem alten Bergmannshaus im Stadtviertel Frankenberg und ein paar Kilometer entfernt zur Huttaler Widerwaage, einem Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft. Letzteres ist ein augeklügelt angelegtes Netz aus Teichen und Gräben, welche das Wasser aus den Gruben fern hielten und es gleichzeitig in Energie umwandelten. Für Sammler der Harzer Wandernadel gibt es am Bergwerk und an der Huttaler Widerwaage auch noch einen Belohnungsstempel.

Unsere Logbilder 📸
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Das nächste Mal geht es in den Osten des Harzes. In Wernigerode und Umgebung wird es mal wieder sehr staubig, ein wenig modrig, aber geschichtlich sehr interessant 😉. Bis dahin bleibt gesund und neugierig, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

Sachsengott Krodo, Elfenecke & Jungbrunnen

04. Januar 2026 um 18:06

Zuersteinmal möchte ich Euch Allen ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. Ein Jahr voller Abenteuer und Erlebnisse in denen ihr schöne Erinnerungen schafft. Es war ruhig in den letzten Wochen hier im Blog. Mein Privatleben war das letzte Vierteljahr mehr als turbulent und kräftezehrend. Nicht die richtige Zeit um sich hier mit freiem Kopf und viel Kreativität neuen Berichten zu widmen. Ich hoffe jetzt zieht wieder ein wenig mehr Normalität und Alltag in meinem Leben ein und neuen Blogbeiträgen steht nichts im Wege.

Im September 2025 verbrachten wir 14 Tage im Harz. Unsere Erlebnisse möchte ich natürlich gern mit Euch teilen und so habe ich mich entschlossen Euch heute mit auf unseren Ausflug ins wunderschöne Bad Harzburg zu nehmen.
Unser Tag sollte mit einer Seilbahnfahrt auf den Großen Burgberg starten. Vor Ort erhielten wir das Angebot eines Kombitickets für Seilbahnfahrt, Baumwipfelpfad und 5D-Kino, welches wir gern buchten. Zuerst ging es für uns ins 5D-Kino, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann. Dieses Erlebnis wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Die tolle Geschichte, die wunderschönen Bühnenbilder und das einmalige Gefühl mitten im Geschehen zu sein, sind wirklich erwähnenswert und nach ein paar Minuten flauem Gefühl im Magen konnte ich die Vorstellung auch in vollen Zügen auskosten.

Ein paar Protagonisten des 5D-Films „Hickhack um die Harzburg“

Danach ging es auf die etwa 3-minütige Fahrt mit der 1929 erbauten Seilbahn auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg. Fast lautlos schwebt die Gondel über den Kronen der Bäume und lässt Euch weit über den schönen Nationalpark blicken. Oben angekommen ging es für uns als Erstes zur Canossa-Säule auf dem Aussichtsplateau des Berges. Hier könnt ihr das geforderte Bild für den Virtual „Burgberg Bad Harzburg“ schießen und die Aussicht über Bad Harzburg und die angrenzenden weiten Wälder geniesen.

die Seilbahn
Canossa-Obelisk

Danach machten wir uns auf, zur Erkundung des Berges und der Überbleibsel der ehemaligen Harzburg. Gut geeignet, um einen ersten Überblick zu bekommen, war dafür der AdventureLab „Die Harzburg auf dem Burgberg“. Neugierig auf Alles was es da oben zu entdecken gibt, nahmen wir die Herausforderung an und begaben uns auf die 14 Stationen des Multicaches „Burg und Besinnung“. Der erste Teil führt Euch über den großen Burgberg, zeigt Euch die einstigen Burganlagen und bringt Euch die Geschichte näher. So steht ihr unter anderem irgendwann vor einer, wie ich finde ziemlich coolen, stählernen Statue des Sachsengottes KRODO. Diese wurde 2007 durch den Förderverein mit Hilfe von Spendengeldern hier errichtet. In vorchristlicher Zeit soll hier schon einmal eine KRODO-Statue gestanden und die vier Elemente des Lebens Sonne, Erde, Wind und Wasser symbolisiert haben. Im Rahmen der Christanisierung um 780 nach Christus soll Karl der Große diese zerstören lassen haben. Wir hatten wieder einmal großes Glück mit dem Wetter und so eröffnete sich uns sogar ein Blick auf den Brocken.

Der zweite Teil des Multi´s führt Euch auf den angrenzenden Sachsenberg. Über ca. 1,7 km geht es auf dem Themenweg an wunderschöne Plätze, welche zu Ruhe und Einkehr einladen. Habt ihr alle Werte richtig ermittelt, steht einem Log nichts im Wege. In jedem Fall lasst ihr Euch hier auf eine wunderschöne, nicht ganz leichte Wanderung ein, welche sich wirklich lohnt. Es eröffnen sich tolle Aussichten und die Möglichkeit die Ruhe und Schönheit der Natur in vollen Zügen zu erleben.

Eindrücke vom Besinnungsweg

Mittlerweile war es ziemlich spät geworden und die Zeit reichte nicht mehr für unseren Besuch des Baumwipfelpfades. Nach der Seilbahntalfahrt fragten wir deshalb einfach das Personal, ob wir unser gebuchtes Angebot auch auf den nächsten Tag verschieben könnten. Dies war kein Problem und wir erhielten Karten für den Baumwipfelpfad am Folgetag. Den Zeitfaktor sollte man bei einem Besuch des großen Burgberges wirklich nicht außer Acht lassen. Es gibt einfach wirklich viel zu sehen und zu erleben.
Und so beschlossen wir am kommenden Tag wiederzukommen und unseren Tag am Radauwasserfall ganz in der Nähe ausklingen zu lassen. Etwa 2km von Bad Harzburg entfernt befindet sich dieser malerische Wasserfall . Über eine steile Felsklippe stürzt das Wasser etwa 22m in die Tiefe. Der Name des Naturschauspiels lässt einen hohen Geräuschpegel vermuten. Tatsächlich hört man zwar das Wasser, aber nicht so, das es solch einen Namen rechtfertigen würde. Stattdessen geht der Name auf das Flüsschen Radau zurück, aus welchem seit 1859 Wasser abgezeigt und dekorativ über den Felsen geleitet wird. So wurde damals ein Ausflugsziel für die zunehmende Zahl an Kurgästen und Urlaubern in der Nähe von Bad Harzburg geschaffen. Während ihr vor der Felswand steht und den Anblick wirken lasst, könnt ihr die Fragen zum Earthcache „Der Radau-Wasserfall“ beantworten.

Für uns ging es also einen Tag später nocheinmal nach Bad Harzburg. Unser erstes Ziel war der Baumwipfelpfad, welcher sich seit 2015 unterhalb des großes Burgberges über die Baumkronen schlängelt und an 50 Stellen Wissenswertes zum Thema Wald bereithält. Am Ende befindet sich seit 2020 die Baumschwebebahn. Mit 12-15 km kann man fast lautlos in sanften Serpentinen die ca. 1000m vom großen Burgberg hinab zum Baumwipfelpfad schweben. Bei unserem nächsten Besuch wird das sicher in die ToDo-Liste aufgenommen. Auf dem Rückweg konnten wir noch die Tradis „Waldkirche im Kalten Tal“ und „Die Wiese im Kalten Tal“ finden und signieren.

Natürlich wollten wir noch ein bisschen mehr von dem wunderschönen Ort sehen und so verschlug es uns in die Innenstadt zum Jungbrunnen. Der Brunnen erzählt mit seinen witzigen Figuren, welche der Metallgestalter Jochen Müller aus Quedlinburg schuf, vom Jugendwahn und der Unsinnigkeit und der Komik dahinter. Es gibt rund um das Wasserspiel viel zu entdecken und hier könnt ihr Euch auch auf die Suche nach den Antworten zum Adventure „Hugo auf der Suche nach der ewigen Jugend“ machen.

Inzwischen war es Nachmittag geworden und der lockte uns auf Kaffee und Kuchen zu einem weiteren interessanten Ziel in Bad Harzburg. Dem Café Winuwuk.  Am Waldrand der Elfenecke, einem Gebiet zwischen Breitenberg und dem Elfenstein befinden sich zwei Gebäude, welchen einem Glauben machen, im Land der Gnome, Elfen und Feen angekommen zu sein. Die Kunstausstellung Sonnenhof und das Kaffeehaus Winuwuk. Auch innen erwartet Euch eine wirklich märchenhafte Einrichtung, leckerer Kaffee und hausgemachter Kuchen. Für uns gab es an diesem Tag Rhabarber-Schmand-Kuchen mit einer Baiserhaube. Fabelhaft war er, aber etwas anderes hätten wir hier auch nicht erwartet. Nur ein paar Schritte entfernt könnt ihr zudem noch den Tradi „Winuwuk“ finden.

Solltet ihr auch mal nach Bad Harzburg kommen oder es jetzt sogar planen, so könnte ihr ganz nebenbei auch das Adventure „Die merkwürdigen Labs im Harz“ spielen. An allen fünf benötigten Punkten sind wir heute in diesem Bericht schon ganz zufällig vorbeigekommen.
Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch 13 Fahrminuten entfernt zur Verlobungsinsel ins Okertal. Einen Cache gibt es dort noch nicht, aber wahre Naturschönheit und eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Wir waren gefesselt von dieser schönen Stelle und saßen lange auf den Steinen am Ufer und genossen den wilden Harz.
Wer nun gern noch ein paar bewegte Bilder zu unseren zwei wunderschönen Tagen in Bad Harzburg sehen möchte, für den hat maecky1978 auch noch unseren Tag in zwei Teilen auf seinem Youtube Kanal veröffentlicht. Teil 1 nimmt Euch mit auf den Großen Burgberg und den Besinnungsweg, Teil 2 zum Baumwipfelpfad, dem Café Winuwuk und der Verlobungsinsel. Und natürlich würde er sich auch über ein Abo mächtig freuen.

👂

Wir bleiben im Harz und so nehme ich Euch das nächste Mal mit nach Goslar. Zu einer tollen Letterbox und so allerlei alter interessanter Stadtgeschichte. Bis dahin eine schöne Zeit, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

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chaosschnecke

Sachsengott Krodo, Elfenecke & Jungbrunnen

04. Januar 2026 um 18:06

Zuersteinmal möchte ich Euch Allen ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. Ein Jahr voller Abenteuer und Erlebnisse in denen ihr schöne Erinnerungen schafft. Es war ruhig in den letzten Wochen hier im Blog. Mein Privatleben war das letzte Vierteljahr mehr als turbulent und kräftezehrend. Nicht die richtige Zeit um sich hier mit freiem Kopf und viel Kreativität neuen Berichten zu widmen. Ich hoffe jetzt zieht wieder ein wenig mehr Normalität und Alltag in meinem Leben ein und neuen Blogbeiträgen steht nichts im Wege.

Im September 2025 verbrachten wir 14 Tage im Harz. Unsere Erlebnisse möchte ich natürlich gern mit Euch teilen und so habe ich mich entschlossen Euch heute mit auf unseren Ausflug ins wunderschöne Bad Harzburg zu nehmen.
Unser Tag sollte mit einer Seilbahnfahrt auf den Großen Burgberg starten. Vor Ort erhielten wir das Angebot eines Kombitickets für Seilbahnfahrt, Baumwipfelpfad und 5D-Kino, welches wir gern buchten. Zuerst ging es für uns ins 5D-Kino, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann. Dieses Erlebnis wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Die tolle Geschichte, die wunderschönen Bühnenbilder und das einmalige Gefühl mitten im Geschehen zu sein, sind wirklich erwähnenswert und nach ein paar Minuten flauem Gefühl im Magen konnte ich die Vorstellung auch in vollen Zügen auskosten.

Ein paar Protagonisten des 5D-Films “Hickhack um die Harzburg”

Danach ging es auf die etwa 3-minütige Fahrt mit der 1929 erbauten Seilbahn auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg. Fast lautlos schwebt die Gondel über den Kronen der Bäume und lässt Euch weit über den schönen Nationalpark blicken. Oben angekommen ging es für uns als Erstes zur Canossa-Säule auf dem Aussichtsplateau des Berges. Hier könnt ihr das geforderte Bild für den Virtual “Burgberg Bad Harzburg” schießen und die Aussicht über Bad Harzburg und die angrenzenden weiten Wälder geniesen.

die Seilbahn
Canossa-Obelisk

Danach machten wir uns auf, zur Erkundung des Berges und der Überbleibsel der ehemaligen Harzburg. Gut geeignet, um einen ersten Überblick zu bekommen, war dafür der AdventureLab “Die Harzburg auf dem Burgberg”. Neugierig auf Alles was es da oben zu entdecken gibt, nahmen wir die Herausforderung an und begaben uns auf die 14 Stationen des Multicaches “Burg und Besinnung”. Der erste Teil führt Euch über den großen Burgberg, zeigt Euch die einstigen Burganlagen und bringt Euch die Geschichte näher. So steht ihr unter anderem irgendwann vor einer, wie ich finde ziemlich coolen, stählernen Statue des Sachsengottes KRODO. Diese wurde 2007 durch den Förderverein mit Hilfe von Spendengeldern hier errichtet. In vorchristlicher Zeit soll hier schon einmal eine KRODO-Statue gestanden und die vier Elemente des Lebens Sonne, Erde, Wind und Wasser symbolisiert haben. Im Rahmen der Christanisierung um 780 nach Christus soll Karl der Große diese zerstören lassen haben. Wir hatten wieder einmal großes Glück mit dem Wetter und so eröffnete sich uns sogar ein Blick auf den Brocken.

Der zweite Teil des Multi´s führt Euch auf den angrenzenden Sachsenberg. Über ca. 1,7 km geht es auf dem Themenweg an wunderschöne Plätze, welche zu Ruhe und Einkehr einladen. Habt ihr alle Werte richtig ermittelt, steht einem Log nichts im Wege. In jedem Fall lasst ihr Euch hier auf eine wunderschöne, nicht ganz leichte Wanderung ein, welche sich wirklich lohnt. Es eröffnen sich tolle Aussichten und die Möglichkeit die Ruhe und Schönheit der Natur in vollen Zügen zu erleben.

Eindrücke vom Besinnungsweg

Mittlerweile war es ziemlich spät geworden und die Zeit reichte nicht mehr für unseren Besuch des Baumwipfelpfades. Nach der Seilbahntalfahrt fragten wir deshalb einfach das Personal, ob wir unser gebuchtes Angebot auch auf den nächsten Tag verschieben könnten. Dies war kein Problem und wir erhielten Karten für den Baumwipfelpfad am Folgetag. Den Zeitfaktor sollte man bei einem Besuch des großen Burgberges wirklich nicht außer Acht lassen. Es gibt einfach wirklich viel zu sehen und zu erleben.
Und so beschlossen wir am kommenden Tag wiederzukommen und unseren Tag am Radauwasserfall ganz in der Nähe ausklingen zu lassen. Etwa 2km von Bad Harzburg entfernt befindet sich dieser malerische Wasserfall . Über eine steile Felsklippe stürzt das Wasser etwa 22m in die Tiefe. Der Name des Naturschauspiels lässt einen hohen Geräuschpegel vermuten. Tatsächlich hört man zwar das Wasser, aber nicht so, das es solch einen Namen rechtfertigen würde. Stattdessen geht der Name auf das Flüsschen Radau zurück, aus welchem seit 1859 Wasser abgezeigt und dekorativ über den Felsen geleitet wird. So wurde damals ein Ausflugsziel für die zunehmende Zahl an Kurgästen und Urlaubern in der Nähe von Bad Harzburg geschaffen. Während ihr vor der Felswand steht und den Anblick wirken lasst, könnt ihr die Fragen zum Earthcache “Der Radau-Wasserfall” beantworten.

Für uns ging es also einen Tag später nocheinmal nach Bad Harzburg. Unser erstes Ziel war der Baumwipfelpfad, welcher sich seit 2015 unterhalb des großes Burgberges über die Baumkronen schlängelt und an 50 Stellen Wissenswertes zum Thema Wald bereithält. Am Ende befindet sich seit 2020 die Baumschwebebahn. Mit 12-15 km kann man fast lautlos in sanften Serpentinen die ca. 1000m vom großen Burgberg hinab zum Baumwipfelpfad schweben. Bei unserem nächsten Besuch wird das sicher in die ToDo-Liste aufgenommen. Auf dem Rückweg konnten wir noch die Tradis “Waldkirche im Kalten Tal” und “Die Wiese im Kalten Tal” finden und signieren.

Natürlich wollten wir noch ein bisschen mehr von dem wunderschönen Ort sehen und so verschlug es uns in die Innenstadt zum Jungbrunnen. Der Brunnen erzählt mit seinen witzigen Figuren, welche der Metallgestalter Jochen Müller aus Quedlinburg schuf, vom Jugendwahn und der Unsinnigkeit und der Komik dahinter. Es gibt rund um das Wasserspiel viel zu entdecken und hier könnt ihr Euch auch auf die Suche nach den Antworten zum Adventure “Hugo auf der Suche nach der ewigen Jugend” machen.

Inzwischen war es Nachmittag geworden und der lockte uns auf Kaffee und Kuchen zu einem weiteren interessanten Ziel in Bad Harzburg. Dem Café Winuwuk.  Am Waldrand der Elfenecke, einem Gebiet zwischen Breitenberg und dem Elfenstein befinden sich zwei Gebäude, welchen einem Glauben machen, im Land der Gnome, Elfen und Feen angekommen zu sein. Die Kunstausstellung Sonnenhof und das Kaffeehaus Winuwuk. Auch innen erwartet Euch eine wirklich märchenhafte Einrichtung, leckerer Kaffee und hausgemachter Kuchen. Für uns gab es an diesem Tag Rhabarber-Schmand-Kuchen mit einer Baiserhaube. Fabelhaft war er, aber etwas anderes hätten wir hier auch nicht erwartet. Nur ein paar Schritte entfernt könnt ihr zudem noch den Tradi “Winuwuk” finden.

Solltet ihr auch mal nach Bad Harzburg kommen oder es jetzt sogar planen, so könnte ihr ganz nebenbei auch das Adventure “Die merkwürdigen Labs im Harz” spielen. An allen fünf benötigten Punkten sind wir heute in diesem Bericht schon ganz zufällig vorbeigekommen.
Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch 13 Fahrminuten entfernt zur Verlobungsinsel ins Okertal. Einen Cache gibt es dort noch nicht, aber wahre Naturschönheit und eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Wir waren gefesselt von dieser schönen Stelle und saßen lange auf den Steinen am Ufer und genossen den wilden Harz.
Wer nun gern noch ein paar bewegte Bilder zu unseren zwei wunderschönen Tagen in Bad Harzburg sehen möchte, für den hat maecky1978 auch noch unseren Tag in zwei Teilen auf seinem Youtube Kanal veröffentlicht. Teil 1 nimmt Euch mit auf den Großen Burgberg und den Besinnungsweg, Teil 2 zum Baumwipfelpfad, dem Café Winuwuk und der Verlobungsinsel. Und natürlich würde er sich auch über ein Abo mächtig freuen.

👂

Wir bleiben im Harz und so nehme ich Euch das nächste Mal mit nach Goslar. Zu einer tollen Letterbox und so allerlei alter interessanter Stadtgeschichte. Bis dahin eine schöne Zeit, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

Kost und Logis im LP-Kino

23. November 2025 um 20:30

Lange von mir erwartet, war es vergangenes Wochenende endlich soweit. Das GIFF-Event im alten Erzgebirgsbad Thalheim stand an. Da für uns schon bei Listingeröffnung klar war, das wir die Übernachtungsmöglichkeit nutzen werden, ging es als erstes an Packen. Zelt, Luftmatratze, zwei Schlafsäcke, zwei Klappstühle, belegte Brötchen fürs Frühstück, unsere „Unterwegstassen“ und das war es schon, was fürs Eventwochenende nötig war. Gegen 15:30 Uhr kamen wir an der uns wohlbekannten Location an.
Tatsächlich verbinde ich einige Erinnerungen mit dem Bad. Als es noch in Betrieb war, war es für mich und meine damals noch kleine Tochter ein beliebtes Ausflugsziel. Vor drei Jahren hatten maecky1978 und ich dann das erste Mal die Gelegenheit, im Rahmen der Kunstausstellung „Begehungen“, das inzwischen verlassene Spaßbad zu besuchen und zu fotografieren.

Ein paar Fotos von August 2022

Heute sollten sich nun hier irgendwie alle unsere Hobbys verbinden. Geocachen, urbexen, outdoor, fotografieren und eine gute Zeit haben. Vor Ort zahlten wir unseren Eintritt von 5 Euro pro Person und unsere bestellten Portionen Schwimmbadessen: Nudeln mit Wurstgulasch und Käse für ebenfalls 5 Euro. Wir erhielten als Eintrittsnachweis jeder ein Ansteckschild, auf das wir unsere Cachernamen schrieben. Das fand ich eine schöne Idee, denn neben dem Erkennen für´s Orgateam, das wir Eintritt bezahlt hatten, konnte man so auch mal bei den anderen Anwesenden „schlunzen“, um wen es sich denn so handelte.
Im Anschluss ging es zur ehemaligen Sauna, in der unsere Freunde schon ihr Quartier aufgeschlagen hatten. Hinter dem Tresen entstand nach wenigen Minuten unser Nachtlager. Gleich nebenan, in der ehemaligen Dampfsauna befand sich das „Logbuch“. Im Stockdunkel hies es sich mit UV-Stiften an den kleinen Mosaiksteinchen der Wand zu verewigen.

Wenig später ging es für uns schon zur Führung durch die Technikanlagen des Bades. Der ehemalige Technikverantwortliche und jetzige Hausmeister führte mit viel Fachwissen und wirklich tollen Anekdoden aus der Zeit des Badebetriebes durch den Keller. Sehr realistisch und nachvollziehbar nahm er uns mit zu witzigen Begebenheiten, einem Chlorgasalarm, dem Ziehen des Stöpsels nach dem letzten Badebetrieb oder dem Tag danach, an dem er plötzlich ganz allein in dem großen Areal stand. Zudem bekam man einen wirklich verständlichen Einblick in die technischen Abläufe solch einer Anlage.

Unsere Klappstühle standen für die GIFF-Vorführung 18 Uhr schon im Schwimmbecken bereit. Bis dahin blieb noch Zeit unsere bestellten Portionen Schwimmbadessen abzuholen und in Ruhe zu geniesen. Hier ein großes Lob an die Orga. Es gab kaum Wartezeiten, durch die Bezahlung am Einlass und die Ausgabe der Essenmarken ging es reibungslos vom Nudel-, über den Wurstgulasch-, zum Käseverantwortlichen 😀. Danach nahmen wir im 25m Becken Platz, die Orga machte es uns mit Teelichtern am Beckenrand gemütlich und sogar ein Popcorn-Verkäufer lief durch die Reihen. Die Filmchen liefen los und manche wurden mit Applaus und Jubel bedacht. Mein ungeschlagener Favorit: Die Schweiz. Nun werde ich wohl bei jeder Bastelei im Wald an den kleinen Arbeiter hinter den Kulissen denken und wohl keinen TB mit Kuscheltier mehr mitnehmen. 😂

Die Wartetzeit auf die Vorführung der „Local Heroes“ verkürzten wir uns mit einem Glühwein und ein paar Plaudereien. Und dann ging es auch schon los. Eine schön gemachte Fotoshow nahm uns alle mit auf die Abenteuer, welche wir tagtäglich mit unseren Hobby erleben. Viele Teilnehmer hatten Fotos eingereicht und so gab es eine bunt gemischte Auswahl von Bildern. Sobald sich jemand erkannte oder es Erinnerungen zu regionalen Events gab, war Jubel im Schwimmbecken zu hören. Auch ich hatte ein paar Bilder eingereicht und maecky1978 hat mir die Freude bereitet, unseren Beitrag für die Zukunft festzuhalten:

Unser Beitrag zu local heroes

Danach fand noch die Wahl des Zaunkönigs 2025 statt. Bereits letztes Jahr hatten wir den zugehörigen Cache besucht und unsere Loglatte an den Zaun geschraubt. Zu diesem wirklich tollen Cache gab es hier damals den Bericht „Der Wink mit dem Zaunpfahl“ . Im Rahmen des GIFF-Events wurde wieder einmal die schönste Zaunslatte gekürt. Der Titel ging, für viele sicher nicht überaschend, an ein vom Team Zensationell angebrachtes nagelneues Exemplar am Zaun. Im Anschluss wurde das übrig gebliebene Nudelkontigent vom Orgateam freigegeben, einer Stärkung für die nun startende Aftershowparty stand somit nichts mehr im Wege. Ausgelassen wurde getanzt und gefeiert und erst sehr sehr weit nach Mitternacht waren alle Verrückten in ihren Zelten und auf ihren Isomatten angekommen.

Nach einer kleinen Mütze Schlaf, so gegen 7:30 Uhr kamen so nach und nach alle aus ihren Nachtlagern gekrochen. Die Sachen wurden gepackt und bei wunderschönem Sonnenschein in die Cachermobile verräumt. Zurück im LP-Bad wartetet die Orga schon mit einer bunten Mischung blubbernder Kaffeemaschinen und dem restlichen Kuchenangebot auf uns. LilaWölkchen und ich nahmen uns noch der Labs im Haus an. Außerdem wartete noch ein Bonus und ein Klettercache unter dem Schwimmhallendach auf uns. 10 Uhr startete zudem der CITO zum GIFF Event. Ganz nach dem Motto „viele Hände, schnelles Ende“ wurden Tische und Stühle geschleppt, Wildwuchs im Außenbereich geschnitten, die genutzten Becken gewienert und der Müll entfernt. Bekommt man die Möglichkeit für ein so tolles Event, dann muss man einfach alles hinterlassen, wie man es vorgefunden hat. Oder eben ein bisschen besser. 🥰

Als Abschluss konnten wir bei wunderschönem Sonnenschein noch ein paar Lostplacebilder vom Gelände schießen.

Bevor es nach Hause ging blieb uns nur Dankeschön zu sagen. Bei einer herzlichen Verabschiedung von Steffen vom Team Thalheim verabredeten wir uns für einen kleinen nachträglichen Austausch und so stellte ich ein paar Tage später ein paar Fragen, die mir und vielleicht auch Euch auf der Seele brannten:

Wieviel Teilnehmer hattet ihr denn?
Wir hatten 285 Gäste.

Wieviele Nudeln habt ihr gekocht und bekommen wir das Rezept der wahnsinnig leckeren Soße?
Unser Freund Torsten von Tonys Partyservice hat 300 Portionen Nudeln gekocht. War ne ganz schöne Mammutaufgabe, aber er hat es wie immer super hingebekommen. Das Soßenrezept muss ich erst mal erfragen.  😆

Welche Kosten hattet ihr bzw. welche kommen auf Euch zu?
Alle Kosten können wir noch nicht genau beziffern. Wir hatten aber Ausgaben für Versicherung, Dixis, DJ, eine große Leinwand, Strom und Wasser, sowie verschiedenes Verbrauchsmaterial wie Luftballons, Anstecker, Badekappen usw. Die Treppe ins Becken hat uns Gerüstbau Laupert gesponsert. Das Gebäude hat uns die Stadt kostenlos überlassen. Das uns das ermöglicht wurde, dafür sind wir besonders dankbar.

Der Bürgermeister hat ja kurz vorbeigeschaut. Wie haben er und der nette Herr von den Technikführungen denn auf uns verrücktes Völkchen reagiert?
Bürgermeister Nico Dittmann hat selbst schon einige unserer Caches gemacht und kennt die Szene ein wenig. Hausmeister Bert Meier war begeistert von dem großen Interesse an den Führungen durch die Badtechnik und hat 4 Stunden ununterbrochen geredet. 🙂

Im Außengelände ist mir aufgefallen, das der Umkleidebereich im Vergleich zum Kunstfestival 2022 komplett erneuert wurde. Gibt es Pläne für das Freizeitbad?
Das Gelände wiederzubeleben, liegt unserem Bürgermeister sehr am Herzen. So wurde das Nebengebäude mit Duschen und Toiletten schon saniert und ein anderer Teil zu Umkleiden und Sanitärtrakt für das benachbarte Waldstadion umgebaut. Im Außenbereich sollen Volleyballfelder und ein Wasserspielplatz entstehen. Auch das Schwimmbecken in der Halle, sowie die Erneuerung der Sauna stehen mit auf dem Plan.

Ich habe nur positives Feedback gehört und auch wir waren komplett begeistert. Können wir vielleicht auf eine Wiederholung hoffen?
Uns allen hat es riesig Spaß gemacht, das Event zu organisieren und viele bekannte Gesichter mal wieder zu sehen. Die Idee ist aufgekeimt, das im nächsten Jahr als Mega zu wiederholen. Mal sehen was daraus wird und ob es durch eventuelle Umbauarbeiten überhaupt möglich ist.

Ganz lieben Dank von mir an Steffen für die Antworten. Besonders die letzte Auskunft macht uns richtig große Hoffnung auf 2026 und ein weiteres verrücktes Wochenende in diesem besonderen Lost Place. Und alle, die diesmal vielleicht den Weg gescheut haben, sollten das Team Thalheim im Blick behalten. Mit etwas Glück bietet sich im kommenden Jahr eine zweite Chance.

Die Audio zum GIFF

Worum es das nächste Mal geht, kann ich noch nicht so genau sagen. Es wird also diesmal eine Überraschung für uns Alle werden. Ich wünsche Euch auf alle Fälle einen schönen Start in die Vorweihnachtszeit mit tollen Events und weihnachtlichen Verstecken. Liebe Grüße Eure Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Kost und Logis im LP-Kino

23. November 2025 um 20:30

Lange von mir erwartet, war es vergangenes Wochenende endlich soweit. Das GIFF-Event im alten Erzgebirgsbad Thalheim stand an. Da für uns schon bei Listingeröffnung klar war, das wir die Übernachtungsmöglichkeit nutzen werden, ging es als erstes an Packen. Zelt, Luftmatratze, zwei Schlafsäcke, zwei Klappstühle, belegte Brötchen fürs Frühstück, unsere “Unterwegstassen” und das war es schon, was fürs Eventwochenende nötig war. Gegen 15:30 Uhr kamen wir an der uns wohlbekannten Location an.
Tatsächlich verbinde ich einige Erinnerungen mit dem Bad. Als es noch in Betrieb war, war es für mich und meine damals noch kleine Tochter ein beliebtes Ausflugsziel. Vor drei Jahren hatten maecky1978 und ich dann das erste Mal die Gelegenheit, im Rahmen der Kunstausstellung “Begehungen”, das inzwischen verlassene Spaßbad zu besuchen und zu fotografieren.

Ein paar Fotos von August 2022

Heute sollten sich nun hier irgendwie alle unsere Hobbys verbinden. Geocachen, urbexen, outdoor, fotografieren und eine gute Zeit haben. Vor Ort zahlten wir unseren Eintritt von 5 Euro pro Person und unsere bestellten Portionen Schwimmbadessen: Nudeln mit Wurstgulasch und Käse für ebenfalls 5 Euro. Wir erhielten als Eintrittsnachweis jeder ein Ansteckschild, auf das wir unsere Cachernamen schrieben. Das fand ich eine schöne Idee, denn neben dem Erkennen für´s Orgateam, das wir Eintritt bezahlt hatten, konnte man so auch mal bei den anderen Anwesenden “schlunzen”, um wen es sich denn so handelte.
Im Anschluss ging es zur ehemaligen Sauna, in der unsere Freunde schon ihr Quartier aufgeschlagen hatten. Hinter dem Tresen entstand nach wenigen Minuten unser Nachtlager. Gleich nebenan, in der ehemaligen Dampfsauna befand sich das “Logbuch”. Im Stockdunkel hies es sich mit UV-Stiften an den kleinen Mosaiksteinchen der Wand zu verewigen.

Wenig später ging es für uns schon zur Führung durch die Technikanlagen des Bades. Der ehemalige Technikverantwortliche und jetzige Hausmeister führte mit viel Fachwissen und wirklich tollen Anekdoden aus der Zeit des Badebetriebes durch den Keller. Sehr realistisch und nachvollziehbar nahm er uns mit zu witzigen Begebenheiten, einem Chlorgasalarm, dem Ziehen des Stöpsels nach dem letzten Badebetrieb oder dem Tag danach, an dem er plötzlich ganz allein in dem großen Areal stand. Zudem bekam man einen wirklich verständlichen Einblick in die technischen Abläufe solch einer Anlage.

Unsere Klappstühle standen für die GIFF-Vorführung 18 Uhr schon im Schwimmbecken bereit. Bis dahin blieb noch Zeit unsere bestellten Portionen Schwimmbadessen abzuholen und in Ruhe zu geniesen. Hier ein großes Lob an die Orga. Es gab kaum Wartezeiten, durch die Bezahlung am Einlass und die Ausgabe der Essenmarken ging es reibungslos vom Nudel-, über den Wurstgulasch-, zum Käseverantwortlichen 😀. Danach nahmen wir im 25m Becken Platz, die Orga machte es uns mit Teelichtern am Beckenrand gemütlich und sogar ein Popcorn-Verkäufer lief durch die Reihen. Die Filmchen liefen los und manche wurden mit Applaus und Jubel bedacht. Mein ungeschlagener Favorit: Die Schweiz. Nun werde ich wohl bei jeder Bastelei im Wald an den kleinen Arbeiter hinter den Kulissen denken und wohl keinen TB mit Kuscheltier mehr mitnehmen. 😂

Die Wartetzeit auf die Vorführung der “Local Heroes” verkürzten wir uns mit einem Glühwein und ein paar Plaudereien. Und dann ging es auch schon los. Eine schön gemachte Fotoshow nahm uns alle mit auf die Abenteuer, welche wir tagtäglich mit unseren Hobby erleben. Viele Teilnehmer hatten Fotos eingereicht und so gab es eine bunt gemischte Auswahl von Bildern. Sobald sich jemand erkannte oder es Erinnerungen zu regionalen Events gab, war Jubel im Schwimmbecken zu hören. Auch ich hatte ein paar Bilder eingereicht und maecky1978 hat mir die Freude bereitet, unseren Beitrag für die Zukunft festzuhalten:

Unser Beitrag zu local heroes

Danach fand noch die Wahl des Zaunkönigs 2025 statt. Bereits letztes Jahr hatten wir den zugehörigen Cache besucht und unsere Loglatte an den Zaun geschraubt. Zu diesem wirklich tollen Cache gab es hier damals den Bericht “Der Wink mit dem Zaunpfahl” . Im Rahmen des GIFF-Events wurde wieder einmal die schönste Zaunslatte gekürt. Der Titel ging, für viele sicher nicht überaschend, an ein vom Team Zensationell angebrachtes nagelneues Exemplar am Zaun. Im Anschluss wurde das übrig gebliebene Nudelkontigent vom Orgateam freigegeben, einer Stärkung für die nun startende Aftershowparty stand somit nichts mehr im Wege. Ausgelassen wurde getanzt und gefeiert und erst sehr sehr weit nach Mitternacht waren alle Verrückten in ihren Zelten und auf ihren Isomatten angekommen.

Nach einer kleinen Mütze Schlaf, so gegen 7:30 Uhr kamen so nach und nach alle aus ihren Nachtlagern gekrochen. Die Sachen wurden gepackt und bei wunderschönem Sonnenschein in die Cachermobile verräumt. Zurück im LP-Bad wartetet die Orga schon mit einer bunten Mischung blubbernder Kaffeemaschinen und dem restlichen Kuchenangebot auf uns. LilaWölkchen und ich nahmen uns noch der Labs im Haus an. Außerdem wartete noch ein Bonus und ein Klettercache unter dem Schwimmhallendach auf uns. 10 Uhr startete zudem der CITO zum GIFF Event. Ganz nach dem Motto “viele Hände, schnelles Ende” wurden Tische und Stühle geschleppt, Wildwuchs im Außenbereich geschnitten, die genutzten Becken gewienert und der Müll entfernt. Bekommt man die Möglichkeit für ein so tolles Event, dann muss man einfach alles hinterlassen, wie man es vorgefunden hat. Oder eben ein bisschen besser. 🥰

Als Abschluss konnten wir bei wunderschönem Sonnenschein noch ein paar Lostplacebilder vom Gelände schießen.

Bevor es nach Hause ging blieb uns nur Dankeschön zu sagen. Bei einer herzlichen Verabschiedung von Steffen vom Team Thalheim verabredeten wir uns für einen kleinen nachträglichen Austausch und so stellte ich ein paar Tage später ein paar Fragen, die mir und vielleicht auch Euch auf der Seele brannten:

Wieviel Teilnehmer hattet ihr denn?
Wir hatten 285 Gäste.

Wieviele Nudeln habt ihr gekocht und bekommen wir das Rezept der wahnsinnig leckeren Soße?
Unser Freund Torsten von Tonys Partyservice hat 300 Portionen Nudeln gekocht. War ne ganz schöne Mammutaufgabe, aber er hat es wie immer super hingebekommen. Das Soßenrezept muss ich erst mal erfragen.  😆

Welche Kosten hattet ihr bzw. welche kommen auf Euch zu?
Alle Kosten können wir noch nicht genau beziffern. Wir hatten aber Ausgaben für Versicherung, Dixis, DJ, eine große Leinwand, Strom und Wasser, sowie verschiedenes Verbrauchsmaterial wie Luftballons, Anstecker, Badekappen usw. Die Treppe ins Becken hat uns Gerüstbau Laupert gesponsert. Das Gebäude hat uns die Stadt kostenlos überlassen. Das uns das ermöglicht wurde, dafür sind wir besonders dankbar.

Der Bürgermeister hat ja kurz vorbeigeschaut. Wie haben er und der nette Herr von den Technikführungen denn auf uns verrücktes Völkchen reagiert?
Bürgermeister Nico Dittmann hat selbst schon einige unserer Caches gemacht und kennt die Szene ein wenig. Hausmeister Bert Meier war begeistert von dem großen Interesse an den Führungen durch die Badtechnik und hat 4 Stunden ununterbrochen geredet. 🙂

Im Außengelände ist mir aufgefallen, das der Umkleidebereich im Vergleich zum Kunstfestival 2022 komplett erneuert wurde. Gibt es Pläne für das Freizeitbad?
Das Gelände wiederzubeleben, liegt unserem Bürgermeister sehr am Herzen. So wurde das Nebengebäude mit Duschen und Toiletten schon saniert und ein anderer Teil zu Umkleiden und Sanitärtrakt für das benachbarte Waldstadion umgebaut. Im Außenbereich sollen Volleyballfelder und ein Wasserspielplatz entstehen. Auch das Schwimmbecken in der Halle, sowie die Erneuerung der Sauna stehen mit auf dem Plan.

Ich habe nur positives Feedback gehört und auch wir waren komplett begeistert. Können wir vielleicht auf eine Wiederholung hoffen?
Uns allen hat es riesig Spaß gemacht, das Event zu organisieren und viele bekannte Gesichter mal wieder zu sehen. Die Idee ist aufgekeimt, das im nächsten Jahr als Mega zu wiederholen. Mal sehen was daraus wird und ob es durch eventuelle Umbauarbeiten überhaupt möglich ist.

Ganz lieben Dank von mir an Steffen für die Antworten. Besonders die letzte Auskunft macht uns richtig große Hoffnung auf 2026 und ein weiteres verrücktes Wochenende in diesem besonderen Lost Place. Und alle, die diesmal vielleicht den Weg gescheut haben, sollten das Team Thalheim im Blick behalten. Mit etwas Glück bietet sich im kommenden Jahr eine zweite Chance.

Die Audio zum GIFF

Worum es das nächste Mal geht, kann ich noch nicht so genau sagen. Es wird also diesmal eine Überraschung für uns Alle werden. Ich wünsche Euch auf alle Fälle einen schönen Start in die Vorweihnachtszeit mit tollen Events und weihnachtlichen Verstecken. Liebe Grüße Eure Chaos_Schnecke Tina

Ein starkes Team…

09. November 2025 um 18:41

… kennt keine Grenzen. Genau dieser Spruch fasst das Gefühl nach einem CITO zusammen, von welchem ich Euch heute hier berichten möchte.
Bereits im Sommer hatte ich die Idee, in diesem Jahr einmal selbst ein CITO-Event zu veranstalten. Müll sammeln kam für mich als Idee nicht in Frage, es sollte mal etwas Anderes sein. Etwas was es so vielleicht noch nicht gab und was die Cacherschaft der Umgebung mal wieder begeistert. Ein kurzer Gedankenaustausch mit Susi oder auch LilaWölkchen brachte mich auf die Idee einfach mal beim NABU in Chemnitz unsere Hilfe anzubieten. Die Antwort fiel anders als erwartet aus und ist für mich noch heute ein Mysterium. Meine Anfrage wurde freundlich mit der Aussage beantwortet, das man sich eine Hilfsaktion gut vorstellen könne, vorausgesetzt, wir wären alle unter 28 Jahre alt. 🤔 Ähm ja, oder besser nein. Sind wir nicht, auch wenn man uns das natürlich nicht ansieht 😜. Der nette Herr versicherte mir, ebenfalls älter zu sein, unser Angebot aber dennoch mit in die nächste Dienstberatung zu nehmen und sich in ein paar Tagen zu melden. Naja was soll ich sagen, entweder hat der Herr eine andere Vorstellung von ein paar Tagen oder er wird sich wohl nie bei mir melden. Ich gehe mittlerweile von Letzterem aus.
Aufgeben war allerdings noch nie meine Stärke und so wagte ich beim NABU-Burgstädt einen neuen Versuch. Die dortige Vorstandsvorsitzende, Frau Denise Weigelt, war sofort begeistert von meiner Idee. Nach etwas Überlegung erzählte sie mir von einem Apfellehrpfad mit angrenzenden NaturNahGärten, in welchen dringend Hilfe benötigt würde.
Wie in vielen Vereinen ist auch hier eine Überalterung der Mitglieder traurige Realität. Hilfe in Form von körperlicher Arbeit ist kaum möglich oder wenn, dann nur durch wenige Mitglieder eine zeitaufwendige Angelegenheit. Ich war begeistert von der Aufgabe, die so gar nicht nach einem dieser Müllsammeltreffen klang und so verabredeten wir uns zu einer Besichtigung vor Ort.
Um ehrlich zu sein, war ich mir beim ersten Anblick nicht sicher, ob diese Aufgabe zu bewältigen sein würde, aber annehmen wollte ich die Herausforderung auf alle Fälle. Hier musste quadratmeterweise Unkraut gezogen, eine große Blühwiese teilweise gemäht, meterhohe Hecken und Bäume beschnitten und Stauden zurückgeschnitten werden. Das alles mit dem Gedanken im Kopf für die hier lebenden Insekten, Vögel und Kleintiere Winterquartiere zu erhalten und zu schaffen. Zugegeben hatte ich ein wenig Angst, ob mein Listing die Geocacher der Umgebung nicht eher abschrecken würde. Nach einem gemütlichen Spaziergang mit Müllzange und Gesprächen nebenbei, klang das hier so gar nicht. Zudem war mit einem Einsatz am 01.November auch die Gefahr, nicht so tolles Wetter zu erwischen. Wir wollten helfen, das stand fest, mit wieviel Leuten und welcher Einsatzbereitschaft wir an den Start gehen würden, das stand allerdings in den Sternen.

Zu Hause kreisten meine Gedanken darum, wie ich es für die Teilnehmer so ansprechend wie möglich gestalten konnte. Neben einem ehrlichen Listing kam ich so auf die Idee eines Grillevents im Nachgang. Außerdem wollte ich auf dem angrenzenden Apfellehrpfad ein LabAdventure mit einem Bonus erstellen. Als Dankeschön für die Hilfe sollten diese Caches zwischen Haupt- und Nachevent veröffentlich werden. Und so entstanden so nach und nach das Cito 🌳🐝Ab durch die Hecke – der erste Streich🐝🌳, das Nachevent 🌳🍺Ab durch die Hecke – quatschen & stärken 🌭🌳, der Labcache „Ab durch die Hecke – 🍎 Der Apfellehrpfad 🍎„, sowie der zugehörige Bonus. Dazu fuhren wir noch mehrfach zum Lehrpfad, sammelten Fragen, schossen Bilder für die Lab-Punkte und suchten eine passende Stelle für die Bonusbehausung.

Nach und nach trudelten ein paar Anmeldungen ein. Die Sicherheit nicht ganz allein da zu stehen war beruhigend und doch hatte ich weiterhin meine Bedenken. Die schob ich aber zur Seite und widmete mich stattdessen den Vorbereitungen zweier praktischer Logmöglichkeiten für die Events und der Organisation von Heckenschere, Rasentrimmer, Scheren und Schaufeln aus dem heimischen Garten. Ein paar Tage vorher erreichten mich ein paar Anfragen, was noch gebraucht würde und so war ich sicher das wir am Eventtag mit genug Werkzeug ausgerüstet sein würden. Zudem besorgten liebe Cacherfreunde die Bratwürstchen fürs Grillevent und die Anfahrt von Bier und Brause, was für mich eine große Hilfe bei der Vorbereitung war.
Und dann war er da, der Tag der Tage. Als hätten wir es bestellt, schien die Sonne bei 15 Grad von einem strahlend blauen Himmel herunter. Mit einem voll beladenen Auto ging es zuerst zum Bäcker die Brötchen für 50 Roster & Steaks besorgen und dann zum Eventort. Zusammen mit zwei NABU-Mitgliedern begann die Vorbereitung. Pünktlich um 10 Uhr standen neun Geocacher am Einsatzort. In diesem Moment war ich nicht ganz so böse, denn so musste ich meine Eröffnungsrede vor einem nicht allzugroßen Publikum halten 😉.

So nach und nach trudelten allerding immer mehr Helfer ein und unser Wunder nahm seinen Lauf. Sogar drei Geocacher aus dem Nachbarland Tschechien hatten sich zu uns gesellt, Die Damen vom NABU erklärten der Truppe was zu tun war, Ronny oder auch puppielein übernahm die Koordination und teilte zwei Teams auf die beiden Gärten auf. Es dauerte nicht lange und die Lokalität verwandelte sich in einen Ameisenhaufen. Überall wurde gezupft, geschnitten, gemäht, gesenst und geräumt. Der vom NABU organisierte Grünschnittcontainer musste immer wieder bearbeitet werden und reichte dennoch nicht aus. Es war einfach unglaublich zu sehen, wie Hand in Hand gearbeitet wurde, wie sich die Flächen veränderten und wieviel Spaß wir alle dabei hatten. Nach drei Stunden schauten wir alle auf eine wunderschöne kleine Sensation und konnten es selbst kaum glauben. Der NABU war voll des Lobes und der Dankbarkeit und sichtlich berührt über den Enthusiasmus und die Zusammenarbeit einer eigentlich willkürlich zusammen gekommenen Truppe.

Nun hieß es für mich als Dankeschön den Lab zu öffnen und auch der Reviewer hielt Wort und veröffentlichte den Bonus um 13 Uhr. Während die Helfer zum Apfellehrpfad pilgerten, warfen wir den Grill an und stellten die Sitzgelegenheiten. Passend zum Thema hatte ich zwei „Logbücher“ in Form von Vogelfutterstellen zur Verfügung gestellt. Diese wurden, nachdem alle sich verewigt hatten, noch in den Bäumen verteilt und wir genossen ein tolles Nachevent mit Leckerem vom Grill und vielen schönen Gesprächen bei wunderschönem Sonnenschein. Nebenbei schauten wir Alle immer wieder schwer beeindruckt auf das, was uns da als Team gelungen war.

Für mich am Schönsten war das Lob über das Event der anderen Art und die Bitte, so etwas öfter zu veranstalten. Jeder Einzelne versprach mir, auch in den Logs, beim nächsten Mal wieder am Start zu sein. Auch der NABU Burgstädt würde sich darüber bestimmt freuen. Hier nochmal ein riesiges Danke an alle, die hier so fleißig geholfen und richtig gut harmoniert haben. Wir sind so unglaublich stark und können soviel erreichen, wenn wir zusammenhalten. ❤

Nächstes Wochenende werden wir im Rahmen eines GIFF-Events in einem Lost Place übernachten. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und werde Euch natürlich hier berichten. Bis dahin bleibt gesund und munter, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

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chaosschnecke

Ein starkes Team…

09. November 2025 um 18:41

… kennt keine Grenzen. Genau dieser Spruch fasst das Gefühl nach einem CITO zusammen, von welchem ich Euch heute hier berichten möchte.
Bereits im Sommer hatte ich die Idee, in diesem Jahr einmal selbst ein CITO-Event zu veranstalten. Müll sammeln kam für mich als Idee nicht in Frage, es sollte mal etwas Anderes sein. Etwas was es so vielleicht noch nicht gab und was die Cacherschaft der Umgebung mal wieder begeistert. Ein kurzer Gedankenaustausch mit Susi oder auch LilaWölkchen brachte mich auf die Idee einfach mal beim NABU in Chemnitz unsere Hilfe anzubieten. Die Antwort fiel anders als erwartet aus und ist für mich noch heute ein Mysterium. Meine Anfrage wurde freundlich mit der Aussage beantwortet, das man sich eine Hilfsaktion gut vorstellen könne, vorausgesetzt, wir wären alle unter 28 Jahre alt. 🤔 Ähm ja, oder besser nein. Sind wir nicht, auch wenn man uns das natürlich nicht ansieht 😜. Der nette Herr versicherte mir, ebenfalls älter zu sein, unser Angebot aber dennoch mit in die nächste Dienstberatung zu nehmen und sich in ein paar Tagen zu melden. Naja was soll ich sagen, entweder hat der Herr eine andere Vorstellung von ein paar Tagen oder er wird sich wohl nie bei mir melden. Ich gehe mittlerweile von Letzterem aus.
Aufgeben war allerdings noch nie meine Stärke und so wagte ich beim NABU-Burgstädt einen neuen Versuch. Die dortige Vorstandsvorsitzende, Frau Denise Weigelt, war sofort begeistert von meiner Idee. Nach etwas Überlegung erzählte sie mir von einem Apfellehrpfad mit angrenzenden NaturNahGärten, in welchen dringend Hilfe benötigt würde.
Wie in vielen Vereinen ist auch hier eine Überalterung der Mitglieder traurige Realität. Hilfe in Form von körperlicher Arbeit ist kaum möglich oder wenn, dann nur durch wenige Mitglieder eine zeitaufwendige Angelegenheit. Ich war begeistert von der Aufgabe, die so gar nicht nach einem dieser Müllsammeltreffen klang und so verabredeten wir uns zu einer Besichtigung vor Ort.
Um ehrlich zu sein, war ich mir beim ersten Anblick nicht sicher, ob diese Aufgabe zu bewältigen sein würde, aber annehmen wollte ich die Herausforderung auf alle Fälle. Hier musste quadratmeterweise Unkraut gezogen, eine große Blühwiese teilweise gemäht, meterhohe Hecken und Bäume beschnitten und Stauden zurückgeschnitten werden. Das alles mit dem Gedanken im Kopf für die hier lebenden Insekten, Vögel und Kleintiere Winterquartiere zu erhalten und zu schaffen. Zugegeben hatte ich ein wenig Angst, ob mein Listing die Geocacher der Umgebung nicht eher abschrecken würde. Nach einem gemütlichen Spaziergang mit Müllzange und Gesprächen nebenbei, klang das hier so gar nicht. Zudem war mit einem Einsatz am 01.November auch die Gefahr, nicht so tolles Wetter zu erwischen. Wir wollten helfen, das stand fest, mit wieviel Leuten und welcher Einsatzbereitschaft wir an den Start gehen würden, das stand allerdings in den Sternen.

Zu Hause kreisten meine Gedanken darum, wie ich es für die Teilnehmer so ansprechend wie möglich gestalten konnte. Neben einem ehrlichen Listing kam ich so auf die Idee eines Grillevents im Nachgang. Außerdem wollte ich auf dem angrenzenden Apfellehrpfad ein LabAdventure mit einem Bonus erstellen. Als Dankeschön für die Hilfe sollten diese Caches zwischen Haupt- und Nachevent veröffentlich werden. Und so entstanden so nach und nach das Cito 🌳🐝Ab durch die Hecke – der erste Streich🐝🌳, das Nachevent 🌳🍺Ab durch die Hecke – quatschen & stärken 🌭🌳, der Labcache “Ab durch die Hecke – 🍎 Der Apfellehrpfad 🍎“, sowie der zugehörige Bonus. Dazu fuhren wir noch mehrfach zum Lehrpfad, sammelten Fragen, schossen Bilder für die Lab-Punkte und suchten eine passende Stelle für die Bonusbehausung.

Nach und nach trudelten ein paar Anmeldungen ein. Die Sicherheit nicht ganz allein da zu stehen war beruhigend und doch hatte ich weiterhin meine Bedenken. Die schob ich aber zur Seite und widmete mich stattdessen den Vorbereitungen zweier praktischer Logmöglichkeiten für die Events und der Organisation von Heckenschere, Rasentrimmer, Scheren und Schaufeln aus dem heimischen Garten. Ein paar Tage vorher erreichten mich ein paar Anfragen, was noch gebraucht würde und so war ich sicher das wir am Eventtag mit genug Werkzeug ausgerüstet sein würden. Zudem besorgten liebe Cacherfreunde die Bratwürstchen fürs Grillevent und die Anfahrt von Bier und Brause, was für mich eine große Hilfe bei der Vorbereitung war.
Und dann war er da, der Tag der Tage. Als hätten wir es bestellt, schien die Sonne bei 15 Grad von einem strahlend blauen Himmel herunter. Mit einem voll beladenen Auto ging es zuerst zum Bäcker die Brötchen für 50 Roster & Steaks besorgen und dann zum Eventort. Zusammen mit zwei NABU-Mitgliedern begann die Vorbereitung. Pünktlich um 10 Uhr standen neun Geocacher am Einsatzort. In diesem Moment war ich nicht ganz so böse, denn so musste ich meine Eröffnungsrede vor einem nicht allzugroßen Publikum halten 😉.

So nach und nach trudelten allerding immer mehr Helfer ein und unser Wunder nahm seinen Lauf. Sogar drei Geocacher aus dem Nachbarland Tschechien hatten sich zu uns gesellt, Die Damen vom NABU erklärten der Truppe was zu tun war, Ronny oder auch puppielein übernahm die Koordination und teilte zwei Teams auf die beiden Gärten auf. Es dauerte nicht lange und die Lokalität verwandelte sich in einen Ameisenhaufen. Überall wurde gezupft, geschnitten, gemäht, gesenst und geräumt. Der vom NABU organisierte Grünschnittcontainer musste immer wieder bearbeitet werden und reichte dennoch nicht aus. Es war einfach unglaublich zu sehen, wie Hand in Hand gearbeitet wurde, wie sich die Flächen veränderten und wieviel Spaß wir alle dabei hatten. Nach drei Stunden schauten wir alle auf eine wunderschöne kleine Sensation und konnten es selbst kaum glauben. Der NABU war voll des Lobes und der Dankbarkeit und sichtlich berührt über den Enthusiasmus und die Zusammenarbeit einer eigentlich willkürlich zusammen gekommenen Truppe.

Nun hieß es für mich als Dankeschön den Lab zu öffnen und auch der Reviewer hielt Wort und veröffentlichte den Bonus um 13 Uhr. Während die Helfer zum Apfellehrpfad pilgerten, warfen wir den Grill an und stellten die Sitzgelegenheiten. Passend zum Thema hatte ich zwei “Logbücher” in Form von Vogelfutterstellen zur Verfügung gestellt. Diese wurden, nachdem alle sich verewigt hatten, noch in den Bäumen verteilt und wir genossen ein tolles Nachevent mit Leckerem vom Grill und vielen schönen Gesprächen bei wunderschönem Sonnenschein. Nebenbei schauten wir Alle immer wieder schwer beeindruckt auf das, was uns da als Team gelungen war.

Für mich am Schönsten war das Lob über das Event der anderen Art und die Bitte, so etwas öfter zu veranstalten. Jeder Einzelne versprach mir, auch in den Logs, beim nächsten Mal wieder am Start zu sein. Auch der NABU Burgstädt würde sich darüber bestimmt freuen. Hier nochmal ein riesiges Danke an alle, die hier so fleißig geholfen und richtig gut harmoniert haben. Wir sind so unglaublich stark und können soviel erreichen, wenn wir zusammenhalten. ❤

Nächstes Wochenende werden wir im Rahmen eines GIFF-Events in einem Lost Place übernachten. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und werde Euch natürlich hier berichten. Bis dahin bleibt gesund und munter, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

Lost in MV – ein Update

26. Oktober 2025 um 13:02

Wahrscheinlich gibt es keinen Geocacher in Deutschland, der es nicht inzwischen mindestens einmal gehört hat. Am 18. Juli 2026 wird es eine 4.Auflage des legendären Mega´s „Lost in MV“ geben. Und da beginnt schon meine Geschichte um die neuesten Ereignisse um dieses Event. Legendär …. Warum ist diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren in aller Munde und wie erreichte sie diesen Kultstatus? Tatsächlich ist das mit die größte Frage, die das Orgateam rund um Christian aka Nordish by Nature derzeit beschäftigt. Ein Mysterium, welches ich persönlich nicht beantworten kann, da ich auch nur lobende Worte gehört, aber selbst noch nicht teilgenommen habe.
Jetzt, da ich gerade diese Zeilen tippe, stehen knapp 1030 Will Attends zu Buche und sicher gibt es den ein oder anderen, welcher die Zusage nur auf Grund des Hören-Sagens abgegeben hat. Was Euch in etwa in welcher Umgebung erwartet, hat mir Christian vor ein paar Tagen verraten. Als das Listing mit dem einprägsamen GC-Code GCBB0BB das Licht der Welt erblickte, ich dies kommentierte und teilte, meldete sich Christian bei mir. Er bot mir an, das Orgateam auf seiner Reise in den Monaten der Planung und Organisation zu begleiten. Natürlich machte ich einen gefühlten Luftsprung, denn als Lostplacefan, Technikliebhaberin und Geschichtsinteressierte mit einer ausgeprägten Liebe zur Ostsee war das so ziemlich das Coolste was mir passieren konnte.
Und so darf ich Euch heute die ersten Informationen rund um das „Lost in MV – 4 EVER“ mit Euch teilen. Wie schon die drei letzten Ausgaben des Events werden wir auf dem Gelände des Technikvereins Pütnitz e.V. zusammenkommen. Auf fast 12.000 Quadratmetern Hallenfläche soll hier die technische Entwicklung der ehemaligen Ostblockstaaten vorgestellt werden und so nicht in Vergessenheit geraten. Damit sind wir schon bei der ersten meiner Meinung nach sehr wichtigen Information. In der heutigen Zeit werden solche Vereine gern politisiert und in eine unschöne Ecke gedrängt. Auch wenn momentan Kriege herrschen und hier vor Ort natürlich auch Militättechnik ein großes Thema ist, geht es hier rein um die technische Geschichte und die Entwicklungen der damaligen Zeit. Wer damit ein Problem hat, die Geschehnisse damals und heute nicht neutral und mit ausreichend Abstand betrachten kann und die Menschen hinter dem Verein oder dem Event in einen unverhältnismäßigen Bezug zu heutigen politischen Geschehnissen bringt, der sollte einen Besuch ausreichend hinterfragen. Wir Alle wollen eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen, viel Motorenlärm, beeindruckenden Maschinen, Benzin- und Dieselgeruch auf einem geschichtsträchtigen LostPlace.

Netzabdeckung
Wer schon einmal auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz war, der weiß vielleicht, das Internet hier keine Selbstverständlichkeit ist. Seit „Lost in MV 2“ gibt es Mobilfunk in Ansätzen, aber in keinster Weise stabil und flächendeckend. Auf dem Gelände befindet sich ein mobiler Funkmast mit Stromaggregat. Ob und wie dieser zuverlässig funktioniert, wird sich zeigen. Aber auch wenn wir Geocacher ohne Netz meist aufgeschmissen sind, so wird dies der Veranstaltung mit ihren Angeboten in einmaliger Umgebung mit Sicherheit keinen Abbruch tun.

Campingmöglichkeiten
Vor Ort besteht von Freitag, dem 17.07. bis Sonntag, dem 19.07.2026 die Möglichkeit mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen auf dem Gelände unterzukommen. Dafür stehen befestigte und unbefestigte Plätze zur Verfügung. Im Hinterkopf solltet ihr behalten, das ihr weder einen Trinkwasser- noch einen Stromanschluss bekommen könnt, Brauchwasser ist aber verfügbar. Das Gelände ist von Freitag bis Sonntag mittag geöffnet und kann rund um die Uhr betreten, sowie verlassen werden.

Helfer
Wie Christian mir versicherte, gibt es schon jede Menge Anfragen von Geocachern, welche für die verschiedensten anfallenden Tätigkeiten ihre Hilfe angeboten haben. Speziell ist bei diesem Event, das Helfer auch für Nachtschichten benötigt werden. Natürlich könnt ihr immer noch gern beim Orgateam anfragen, wenn ihr gern einer der Heinzelmännchen sein möchtet, welche diese Veranstaltung für uns alle zu einem Erlebnis werden lassen.

Buchungen & Merchandise
Für einige geplante Programmpunkte, Coins und Co wird es natürlich eine Website und einen Shop geben. Der Internetauftritt wird vorraussichtlich noch 2025 an den Start gehen, mit dem Shop ist Anfang 2026 zu rechnen. Nicht alle angebotenen Veranstaltungen werden im Voraus buchbar sein. Leider wurde in der Vergangenheit gerade mit preiswerten Angeboten die Erfahrung gemacht, das Buchungen nicht wahrgenommen wurden und so Plätze für andere Interessierte leer blieben. Dies gilt es zu verhindern.

Aber was haben sich die Organisatoren um Christian für Euch ausgedacht? Natürlich wird hier und heute nicht alles verraten, aber ein bisschen neugierig möchten wir Euch schon machen. Neben dem Hauptevent sind so einige Sideevents geplant. Am Freitag Abend könnte so zum Beispiel ein Lagerfeuer mit Livemusik stattfinden. Dies ist allerdings an die dann geltende Waldbrandwarnstufe gebunden. Am Samstag starten die ersten Verrückten schon um 6:30 Uhr zum Frühsport in den Tag. Kein geringerer als Signal wird Euer Übungsleiter sein. Ohne große Pause gehts danach zum Frühstück in einem der riesigen Hangars , bei denen Euch neben hunderten anderen Geocachern Berge von Brötchen und Rührei erwarten. Am Sonntag wird dann ganz traditionell mit einem CITO unser aller Müll vom Gelände beräumt.
Neben diesen, schon ziemlich cool klingenden Erlebnissen, könnt ihr noch viel mehr Abenteuer erleben. Neben den üblichen Labcaches, warten Workshops und ein nachts stattfindender Light Painting Kurs auf Euch. Das Thema Geocaching wird natürlich behandelt werden und wie schon verraten, wird auch Signal zugegen sein.
Ansonsten wird „Lost in MV – 4 EVER“ ganz im Zeichen der Elemente Luft-Erde-Wasser stehen. So könnt ihr Euch mit der Antonow An-2 , dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, in die Lüfte über dem Flugplatz Pütnitz erheben. Neben anderen Fahrzeugen wird ein 40 Tonnen Panzer die Erde unter Euch zum Vibrieren bringen. Und im Bodden werdet ihr einen Schwimmpanzer in Aktion erleben können. Wo auch immer ihr an diesen Tagen auf dem Gelände unterwegs sein werdet, Motorensound und Kraftstoffgeruch werden Euch begleiten.

Da wir uns ja direkt am Bodden befinden sind auch Aktionen auf dem Wasser geplant. Solltet ihr also ein Kajak, ein SUP oder einen anderen schwimmbaren Untersatz besitzen, so sollte er an diesem Wochenende unbedingt Teil Eurer Ausrüstung sein. Es ist nämlich geplant aus schwimmbaren Untersätzen auf dem Wasser den Schriftzug „LOST IN MV“ zu stellen und mit einer Drohne für die Ewigkeit festzuhalten. Mit etwas Glück, kommt nicht gerade der bereits erwähnte Schwimmpanzer 😄. Und da wir vom Gelände in Richtung Westen über das Wasser schauen, hoffen wir auf ein oder zwei wunderschöne Sonnenuntergänge, welche wir alle zusammen zum Beispiel mit einem Bier am Grill geniesen können.

Vieles, wie unter Anderem das Abendprogramm und ein Feuerwerk oder eine Lasershow, sind noch in der Planung. Reichlich Programmpunkte sollen entstehen, so viele, das sie wahrscheinlich nicht alle für Jeden machbar sind. Es soll immer Bewegung auf dem Gelände und für Jeden etwas Interessantes dabei sein.

Den GIGA-Status zu erreichen ist übrigens kein Ziel der Orga und selbst, wenn die Will Attents ein GIGA rechtfertigen würden, so kann es ja dennoch als Mega stattfinden. Was die Anmeldungen allerdings beeinflussen ist der Finanzplan der Organisatoren. Dieser wächst nämlich mit den Teilnehmern. Eine vernünftige Einstellung wie ich finde, denn je mehr Leute das Event erleben möchten und natürlich auch in irgendeiner Form Geld einbringen, desto mehr kann den Leuten auch geboten werden.

Um zum Ausgangspunkt des heutigen Berichts zurückzukehren, ich könnte mir schon vorstellen, woher diese Mund-zu-Mund Propaganda der Events auf dem Fliegerhorst Pütnitz kommt. Es ist wohl einfach diese außergewöhnliche Mischung aus Location, Umgebung, Lost Place, Abenteuer und Technik und ein paar verrückten Geocachern, welche genau dort solch eine Veranstaltung in ihre Hände nehmen. Dafür sagen ich und sicher auch alle Anderen jetzt schon einmal DANKESCHÖN ❤. Wenn ihr, die ihr schon einmal an einem der bereits stattgefundenen „Lost in MV“ teilgenommen habt, den Organisatoren ihre brennende Frage, woher diese Vorfreude auf die vierte Version kommt, aus Eurer Sicht beantworten könnt, dann würden wir uns über Kommentare zum Beitrag sehr freuen.

Am kommenden Wochenende veranstalten wir ein CITO, auf dem es einmal nicht um Müll sammeln geht. Wie es gelaufen ist und wie wir Geocacher an vielen Stellen unsere Hilfe anbieten können, darüber erzähle ich Euch das nächste Mal. Bis dahin, seid lieb gegrüßt, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

20250824_153925

chaosschnecke

Lost in MV – ein Update

26. Oktober 2025 um 13:02

Wahrscheinlich gibt es keinen Geocacher in Deutschland, der es nicht inzwischen mindestens einmal gehört hat. Am 18. Juli 2026 wird es eine 4.Auflage des legendären Mega´s “Lost in MV” geben. Und da beginnt schon meine Geschichte um die neuesten Ereignisse um dieses Event. Legendär …. Warum ist diese Veranstaltung schon seit vielen Jahren in aller Munde und wie erreichte sie diesen Kultstatus? Tatsächlich ist das mit die größte Frage, die das Orgateam rund um Christian aka Nordish by Nature derzeit beschäftigt. Ein Mysterium, welches ich persönlich nicht beantworten kann, da ich auch nur lobende Worte gehört, aber selbst noch nicht teilgenommen habe.
Jetzt, da ich gerade diese Zeilen tippe, stehen knapp 1030 Will Attends zu Buche und sicher gibt es den ein oder anderen, welcher die Zusage nur auf Grund des Hören-Sagens abgegeben hat. Was Euch in etwa in welcher Umgebung erwartet, hat mir Christian vor ein paar Tagen verraten. Als das Listing mit dem einprägsamen GC-Code GCBB0BB das Licht der Welt erblickte, ich dies kommentierte und teilte, meldete sich Christian bei mir. Er bot mir an, das Orgateam auf seiner Reise in den Monaten der Planung und Organisation zu begleiten. Natürlich machte ich einen gefühlten Luftsprung, denn als Lostplacefan, Technikliebhaberin und Geschichtsinteressierte mit einer ausgeprägten Liebe zur Ostsee war das so ziemlich das Coolste was mir passieren konnte.
Und so darf ich Euch heute die ersten Informationen rund um das “Lost in MV – 4 EVER” mit Euch teilen. Wie schon die drei letzten Ausgaben des Events werden wir auf dem Gelände des Technikvereins Pütnitz e.V. zusammenkommen. Auf fast 12.000 Quadratmetern Hallenfläche soll hier die technische Entwicklung der ehemaligen Ostblockstaaten vorgestellt werden und so nicht in Vergessenheit geraten. Damit sind wir schon bei der ersten meiner Meinung nach sehr wichtigen Information. In der heutigen Zeit werden solche Vereine gern politisiert und in eine unschöne Ecke gedrängt. Auch wenn momentan Kriege herrschen und hier vor Ort natürlich auch Militättechnik ein großes Thema ist, geht es hier rein um die technische Geschichte und die Entwicklungen der damaligen Zeit. Wer damit ein Problem hat, die Geschehnisse damals und heute nicht neutral und mit ausreichend Abstand betrachten kann und die Menschen hinter dem Verein oder dem Event in einen unverhältnismäßigen Bezug zu heutigen politischen Geschehnissen bringt, der sollte einen Besuch ausreichend hinterfragen. Wir Alle wollen eine schöne Zeit mit tollen Erlebnissen, viel Motorenlärm, beeindruckenden Maschinen, Benzin- und Dieselgeruch auf einem geschichtsträchtigen LostPlace.

Netzabdeckung
Wer schon einmal auf dem ehemaligen Fliegerhorst Pütnitz war, der weiß vielleicht, das Internet hier keine Selbstverständlichkeit ist. Seit “Lost in MV 2” gibt es Mobilfunk in Ansätzen, aber in keinster Weise stabil und flächendeckend. Auf dem Gelände befindet sich ein mobiler Funkmast mit Stromaggregat. Ob und wie dieser zuverlässig funktioniert, wird sich zeigen. Aber auch wenn wir Geocacher ohne Netz meist aufgeschmissen sind, so wird dies der Veranstaltung mit ihren Angeboten in einmaliger Umgebung mit Sicherheit keinen Abbruch tun.

Campingmöglichkeiten
Vor Ort besteht von Freitag, dem 17.07. bis Sonntag, dem 19.07.2026 die Möglichkeit mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen auf dem Gelände unterzukommen. Dafür stehen befestigte und unbefestigte Plätze zur Verfügung. Im Hinterkopf solltet ihr behalten, das ihr weder einen Trinkwasser- noch einen Stromanschluss bekommen könnt, Brauchwasser ist aber verfügbar. Das Gelände ist von Freitag bis Sonntag mittag geöffnet und kann rund um die Uhr betreten, sowie verlassen werden.

Helfer
Wie Christian mir versicherte, gibt es schon jede Menge Anfragen von Geocachern, welche für die verschiedensten anfallenden Tätigkeiten ihre Hilfe angeboten haben. Speziell ist bei diesem Event, das Helfer auch für Nachtschichten benötigt werden. Natürlich könnt ihr immer noch gern beim Orgateam anfragen, wenn ihr gern einer der Heinzelmännchen sein möchtet, welche diese Veranstaltung für uns alle zu einem Erlebnis werden lassen.

Buchungen & Merchandise
Für einige geplante Programmpunkte, Coins und Co wird es natürlich eine Website und einen Shop geben. Der Internetauftritt wird vorraussichtlich noch 2025 an den Start gehen, mit dem Shop ist Anfang 2026 zu rechnen. Nicht alle angebotenen Veranstaltungen werden im Voraus buchbar sein. Leider wurde in der Vergangenheit gerade mit preiswerten Angeboten die Erfahrung gemacht, das Buchungen nicht wahrgenommen wurden und so Plätze für andere Interessierte leer blieben. Dies gilt es zu verhindern.

Aber was haben sich die Organisatoren um Christian für Euch ausgedacht? Natürlich wird hier und heute nicht alles verraten, aber ein bisschen neugierig möchten wir Euch schon machen. Neben dem Hauptevent sind so einige Sideevents geplant. Am Freitag Abend könnte so zum Beispiel ein Lagerfeuer mit Livemusik stattfinden. Dies ist allerdings an die dann geltende Waldbrandwarnstufe gebunden. Am Samstag starten die ersten Verrückten schon um 6:30 Uhr zum Frühsport in den Tag. Kein geringerer als Signal wird Euer Übungsleiter sein. Ohne große Pause gehts danach zum Frühstück in einem der riesigen Hangars , bei denen Euch neben hunderten anderen Geocachern Berge von Brötchen und Rührei erwarten. Am Sonntag wird dann ganz traditionell mit einem CITO unser aller Müll vom Gelände beräumt.
Neben diesen, schon ziemlich cool klingenden Erlebnissen, könnt ihr noch viel mehr Abenteuer erleben. Neben den üblichen Labcaches, warten Workshops und ein nachts stattfindender Light Painting Kurs auf Euch. Das Thema Geocaching wird natürlich behandelt werden und wie schon verraten, wird auch Signal zugegen sein.
Ansonsten wird “Lost in MV – 4 EVER” ganz im Zeichen der Elemente Luft-Erde-Wasser stehen. So könnt ihr Euch mit der Antonow An-2 , dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, in die Lüfte über dem Flugplatz Pütnitz erheben. Neben anderen Fahrzeugen wird ein 40 Tonnen Panzer die Erde unter Euch zum Vibrieren bringen. Und im Bodden werdet ihr einen Schwimmpanzer in Aktion erleben können. Wo auch immer ihr an diesen Tagen auf dem Gelände unterwegs sein werdet, Motorensound und Kraftstoffgeruch werden Euch begleiten.

Da wir uns ja direkt am Bodden befinden sind auch Aktionen auf dem Wasser geplant. Solltet ihr also ein Kajak, ein SUP oder einen anderen schwimmbaren Untersatz besitzen, so sollte er an diesem Wochenende unbedingt Teil Eurer Ausrüstung sein. Es ist nämlich geplant aus schwimmbaren Untersätzen auf dem Wasser den Schriftzug “LOST IN MV” zu stellen und mit einer Drohne für die Ewigkeit festzuhalten. Mit etwas Glück, kommt nicht gerade der bereits erwähnte Schwimmpanzer 😄. Und da wir vom Gelände in Richtung Westen über das Wasser schauen, hoffen wir auf ein oder zwei wunderschöne Sonnenuntergänge, welche wir alle zusammen zum Beispiel mit einem Bier am Grill geniesen können.

Vieles, wie unter Anderem das Abendprogramm und ein Feuerwerk oder eine Lasershow, sind noch in der Planung. Reichlich Programmpunkte sollen entstehen, so viele, das sie wahrscheinlich nicht alle für Jeden machbar sind. Es soll immer Bewegung auf dem Gelände und für Jeden etwas Interessantes dabei sein.

Den GIGA-Status zu erreichen ist übrigens kein Ziel der Orga und selbst, wenn die Will Attents ein GIGA rechtfertigen würden, so kann es ja dennoch als Mega stattfinden. Was die Anmeldungen allerdings beeinflussen ist der Finanzplan der Organisatoren. Dieser wächst nämlich mit den Teilnehmern. Eine vernünftige Einstellung wie ich finde, denn je mehr Leute das Event erleben möchten und natürlich auch in irgendeiner Form Geld einbringen, desto mehr kann den Leuten auch geboten werden.

Um zum Ausgangspunkt des heutigen Berichts zurückzukehren, ich könnte mir schon vorstellen, woher diese Mund-zu-Mund Propaganda der Events auf dem Fliegerhorst Pütnitz kommt. Es ist wohl einfach diese außergewöhnliche Mischung aus Location, Umgebung, Lost Place, Abenteuer und Technik und ein paar verrückten Geocachern, welche genau dort solch eine Veranstaltung in ihre Hände nehmen. Dafür sagen ich und sicher auch alle Anderen jetzt schon einmal DANKESCHÖN ❤. Wenn ihr, die ihr schon einmal an einem der bereits stattgefundenen “Lost in MV” teilgenommen habt, den Organisatoren ihre brennende Frage, woher diese Vorfreude auf die vierte Version kommt, aus Eurer Sicht beantworten könnt, dann würden wir uns über Kommentare zum Beitrag sehr freuen.

Am kommenden Wochenende veranstalten wir ein CITO, auf dem es einmal nicht um Müll sammeln geht. Wie es gelaufen ist und wie wir Geocacher an vielen Stellen unsere Hilfe anbieten können, darüber erzähle ich Euch das nächste Mal. Bis dahin, seid lieb gegrüßt, Eure Chaos-Schnecke Tina 🐌

Bunkerparty und Altstadtflair

21. September 2025 um 17:34

Auch wenn es schon etwas her ist, so möchte ich noch einmal unser Wochenende zur Blockparty in Wünsdorf Revue passieren lassen und Euch vielleicht den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.
Bereits am Freitag, den 05.September 2025 reisten wir von Chemnitz nach Brandenburg. Da uns Stau und Baustellen zu schaffen machten, wurden aus den zweieinhalb Stunden veranschlagte Fahrzeit eine ganze Stunde mehr und es so am Ende ziemlich eng. Schließlich musste erst noch unsere Ferienwohnung in Beschlag genommen werden. Aber alles klappte dort schnell und problemlos und so konnten wir pünktlich 17 Uhr zum Startevent 🥳 Willkommen zur Bunkerparty! 🎉 unsere Coin und die Bändchen in Empfang nehmen, sowie den wirklich coolen Loganhänger signieren. Im Verlauf des Tages hatte das Orgateam den Ort des Events zu einem chinesischen Restaurant verschoben, da es Probleme mit dem Caterer gab. Meiner Meinung nach, war das nicht die beste Entscheidung, denn die eh schon sehr spärlich vorbestellte Lesung des Autors Daniel Knorn, welche vielleicht durch die anwesenden Cacher zum Startevent noch etwas Zuspruch bekommen hätte, geriet nun vollkommen ins Hintertreffen. Schade, denn hier hätte ein echtes Highlight auf die Cacher gewartet. Der Grafiker, welcher auch das Logo zur Blockparty entworfen und auch sonst viel bei den Vorbereitungen unterstützt hat, lebt erst seit drei Jahren in Wünsdorf und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Ortes zu seiner russsischen Zeit für Alle greif- und erlebbar zu machen. Sein Buch zur Ausstellung signiert in den Händen zu halten, war für mich eine besondere Freude.

Loganhänger & Coin
Buch mit Widmung
Einblicke in die Lesung

Der Samstag startete für uns dann mit zwei T5-Caches in netter Begleitung von Familie walkaholic, sowie Schneggl157_Welle79. Für Kletterer wirklich sehr zu empfehlen ist der Tradi „► THE WALL – RELOADED ◄“, welcher sich an einer beachtlichen Kugelfangwand einer ehemaligen Schießbahn befindet. Weiter ging es zu einem weiteren T5 Klettercache, dem „► Liebesteufelchen ohne Strom ◄“ an einem alten Holzmast. Hier erwartete uns ein recht wackeliges Unterfangen, aber Herr walkaholic konnte sich auch hier sicher zum Logbuch arbeiten.

Danach ging es aufs Eventgelände zu „Die große Geocaching Bunker Block Party 2025“. Die Parksituation war im alten Buchterkirchstadion bei unserer Ankunft gut gelöst. Der Zugang zum Gelände war ebenfalls problemlos, es kam zum Zeitpunkt unserer Ankunft nicht zu längeren Wartezeiten. So schauten wir uns erstmal in Ruhe auf dem Gelände um und signierten als erstes eine der beiden äußerst coolen Bunkertüren. Danach ging es zur Bunkererkundung Zeppelin. Auf drei Etagen und 14.700 Quadratmetern waren wir zweieinhalb Stunden gut beschäftigt. Leider lagen im Bunker die Punkte eines LabAdventures. Die Stationen waren wohl sehr knifflig und teilweise technisch installiert, was zu „Rudelbildung“ an zum Teil engen Stellen führte. Für uns, die solche Labs nicht spielen, war das keine so schöne Situation. Man kam an vielen Stellen schlecht weiter, konnte sich nicht richtig umsehen und hatte beim Versuch zu fotografieren immer wieder Labcacher im Jagdmodus vor der Kamera. Trotzdem war es eine wirklich beeindruckende Besichtigung eines wahrlich interessanten Bauwerkes.

die Logtüren & Bunkereindrücke

Wieder Tageslicht im Gesicht, machte sich Hunger breit. Wie wir schon bei unserer Ankunft festgestellt hatten, betraf das Catererproblem auch den Haupttag und so bildeten sich lange Schlangen an den beiden Ständen mit Bratwurst, Steak und Pommes. Andere Teilnehmer berichteten von Wartezeiten von über einer Stunde. Wie wir von der Orga erfuhren, hatte der lange zugesagte Caterer vier Wochen vor der Veranstaltung abgesagt. Ich, die ich aus dem mobilen Handel komme, weiß, das Ersatz zu finden so kurzfristig schlichtweg unmöglich ist. Trotz weiterer Veranstaltungen und der Einschulung des eigenen Kindes fand sich ein Anbieter, der wenigstens das Nötigste abdecken wollte. Dafür auf alle Fälle meine Hochachtung und ein großes Dankeschön. Die Jungs und Mädels am Grill haben Höchstleistungen vollbracht, auch wenn es dafür bei dem ein oder anderen Besucher wenig Verständnis gab. Wir entschieden uns für ein Radler am Getränkestand und das Entfalten der Gaskocher an den Cachermobilen. Die Autos gaben noch das ein oder andere Sättingende her und so legten wir eine entspannte Pause auf dem Parkplatz ein. Danach besuchten wir noch die im Ticket enthaltenen Museen. Zum einen den Spitzbunker. Einen Schutzbunker für über 300 Menschen bei Luftangriffen. Die außergewöhnliche Form, sollte die Erkennbarkeit aus der Luft auf ein Minimum reduzieren. Weiter gings mit dem Garnisionsmuseum und dem Museum „Roter Stern“. Zwischen beiden Museen, war ein kleiner Imbiss, ein Trödelstand und Sitzgelegenheiten aufgebaut. Ideal für ein Treffen mit Freunden und Bekannten und einen Schwatz mit Gleichgesinnten. So liesen wir den Tag entspannt ausklingen und konnten kurz vor dem Aufbruch nach Hause sogar noch Signal treffen.

Der Sonntag begann für uns mit einem Frühstück zum Abschlussevent: Wir sagen „Auf Wiedersehen“ in Zossen. Nachdem wir hier noch weitere Chemnitzer getroffen und ein paar nette neue Bekanntschaften gemacht haben, ging es zurück nach Wünsdorf zu Ausstellung „Fundstücke“, welche wir am Vortag nicht mehr geschafft hatten zu besuchen. Das stellte sich als Glücksgriff heraus, denn wir waren mit nur drei weiteren Besuchern und dem Initiator Daniel Knorn allein in den Räumen. So konnten wir noch ein wenig fachsimpeln und uns interessante Geschichten über die Funde erzählen lassen. Wir sind uns sicher, das wir hier rund um Wünsdorf nicht das letzte Mal unterwegs waren.

Eindrücke vom Abschiedsevent
Ein paar Blicke in die „Fundstücke“

Nach soviel Staub, Rost und LP-Feeling stand mir der Sinn nach ein wenig schöner Altstadt und ein bisschen dazu passender Cacherei auf der Heimfahrt. Zum Glück konnte ich maecky1978 mit Hilfe des blauen Himmels und der strahlenden Sonne von der Suche nach weiteren LPs abbringen und so hielten wir das Cachermobil in der auf der Karte veheißungsvoll aussehenden Kleinstadt Luckau. Das das Städtchen auch Perle der Niederlausitz genannt wird, las ich erst später, finde den Titel aber wirklich angebracht. So starteten wir in der Nähe der alten Feuerwache mit dem Virtual „Luckauer Altstadt – Quartett“, welcher mich sofort mit seinen Aufgaben ansprach. Während eines Stadtbummels, muss man vier relativ frei wählbare Orte finden und fotografieren, sich selbst mal mit ins Spiel bringen und dem Log anhängen. Also spazierten wir entlang der Stadtmauer und konnten nach wenigen Metern den Tradi „The Luckau Bridge“ wie nebenbei mit einsammeln. Den Mystie „Im Knast (reloaded)“ hatte ich auf der Fahrt relativ fix gelöst und auch dieser wurde auf unserer Erkundungstour an thematisch passender Örtlichkeit mit eingesammelt. Das letzte geforderte Bild für den Virtual, eine schöne Fassade, fanden wir auf dem Marktplatz. So entschieden wir uns für eine kleine Pause in der einladenden Bäckerei Bubner. Ganz in der Nähe, an der Georgenkapelle, beginnt der Multi „00-Cache oder „Das doppelte Jubiläum““ und da das Listing richtig einladend und nach Art einer Ur-Letterbox klang, begaben wir uns noch auf diese Spurensuche. Erfolgreich standen wir nach ca. einer Stunde im Logbuch und konnten in der Nähe noch leckere Birnen ernten. Auf dem Rückweg zum Cachermobil, schwamm uns im Stadtgraben noch ein Nutria durchs Bild.

Und da wir immer noch Lust auf Abenteuer hatten, fuhren wir noch nach Fürstlich Drehna, einem Ort in ca. 10 km Entfernung zu Luckau, welcher mit seinem Namen meine Neugier weckte. Los gings mit dem Tradi „Bockwindmühle Fürstlich Drehna“, welcher an einem sehr idyllischen Ort liegt und den wir schnell in den Händen hielten. Ebenfalls hier könnt ihr das Adventure „Fürstlich Drehna“ beginnen, welches Euch zu fünf historischen Gebäuden des schönen kleinen Örtchens führt. Das wunderschöne Wasserschloss muss man wirklich gesehen haben. Im angrenzenden Park findet ihr ein weiteres Adventure plus den Bonus „Bonus zum Lab Schlosspark in Fürstlich Drehna“. Uns blieb dafür leider keine Zeit mehr, wir mussten noch den Bonus zum ersten Adventure finden. Der „Bonus zum Lab Fürstlich Drehna“ ist schön versteckt und nur mit dem richtigen Blickwinkel zu entdecken.

Glücklich und entspannt traten wir die Heimreise an, ein wirklich gelungenes Wochenende mit tollen Events, vielen Erlebnissen und schönen Funden liegt hinter uns. Solltet ihr ebenfalls in Wünsdorf 25 Jahre Geocaching gefeiert haben, so hoffen wir, auch ihr hattet eine schöne Zeit.

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Das nächste Mal nehme ich Euch mit nach Sachsen-Anhalt. Zu einem Ortschronisten mit einem schier endlosen Wissensschatz, einem neu entdeckten unterirdischen Gang und einigen Caches mit LP-Attribut. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit, Eure Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Summer unterwegs

31. August 2025 um 14:49

Vor nicht ganz einem Jahr mussten wir unseren Seelenhund Benny nach elf einhalb Jahren gehen lassen. Seither öffnet sich beim Aufeinandertreffen mit Fellnasen zum einen unser Herz, zum Anderen bekommt man immer einen Kloß im Hals. Im Mai zur Blockparty in Augsburg saß ich zufällig neben einem Border Collie mit fast derselben Zeichnung wie unser Benny sie hatte. Nur die Sommersprossen fehlten. Als er mich ansah, überkam mich eine tiefe Traurigkeit und die Tränen schossen mir in die Augen. Ich musste aufstehen und gehen.

Im Dezember letzten Jahres trafen wir dann auf der „Let´s Play“-Runde den Owner walkaholic mit seiner damals einjährigen Hündin Summer. Sofort schlossen maecky1978 und ich dieses Energiebündel ins Herz. Seither hat sich zwischen uns Zweibeinern eine Freundschaft entwickelt und unsere Freude ist immer groß, wenn wir uns und natürlich auch die Schnuffelnase sehen. Vor nicht allzu langer Zeit erhielten wir dann die Nachricht, das es der Maus nicht so gut geht. Die erst zweijährige Hündin war schlapp, antriebslos und hatte bei der kleinsten Anstrengung geschwollene Gelenke und damit verbunden sicherlich auch starke Schmerzen. Sofort ging es auf die Suche nach den Ursachen und nach einem großen Checkup stand fest, laut ihrer vorliegenden Werte ist sie ein kerngesunder junger Hund. Um dennoch zu einer Diagnose zu gelangen, hieß es sie zu belasten und damit die Gelenke anschwellen zu lassen. So konnte Flüssigkeit punktiert und auf Krankheiten untersucht werden. Zudem wurde ein Lymphknoten zur Untersuchung entnommen, da diese stark angeschwollen waren. Eine Autoimmunerkrankung oder eine Krebserkrankung standen im Raum. Nun hieß es abwarten. Die Tage waren lang, aber schließlich kam die Nachricht: Kein Krebs, aber eine Autoimmunerkrankung. Mit Hilfe von Medikamenten wird Summer ein ganz normales Leben führen können. Diese Medikamente schlugen schon kurz nach der Einnahme sehr gut an und so machte die Fellnase mit ihren Zweibeinern einen wunderschönen Cacheausflug nach Tschechien und mit ein paar Stopps wieder zurück in die Heimat.

Verrückter Wind 🌬

Zuerst ging es zur Blockparty „ANNO LIBRI – Casanova 2025“. Hierzu ist leider nicht allzuviel zu sagen. Das Gelände war übersichtlich, ein betreuendes Team nicht zu sehen und Verpflegung und Toiletten fehlten gänzlich. Ein paar Fotos haben uns die walkaholics aber dennoch mitgebracht.

Als Ausweich ging es in den Schlosspark und in den schönen Ort ein paar Caches einsammeln. Neben einem Tradi, einem Lab-Bonus und einem Multi konnte eine Letterbox in einer Bibliothek signiert werden. In guter Erinnerung blieben die netten Gepräche mit anderen Cachern unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen an den Cacheverstecken. Hier kann ich  Anne und Roy nur Recht geben, auch wir hatten dieses Jahr in Prag an fast allen gefundenen Dosen nette Gespräche, meist sogar begleitet vom Tausch persönlicher Woodcoins.

Auf der Heimreise wurde noch der Multi „Der Klengelpark in Hirschsprung“ besucht. Idyllisch in einem kleinen, recht unbekannten Park mit einigen Denkmälern, Statuen und einem idyllischen See gelegen, scheint er gerade für Hundebesitzer einen Besuch wert zu sein. Danach gings zu einem Mystie, welcher den walkaholics gut in ihre Matrix passte und sie zudem an eine LP-Skisprungschanze führte.

In der Homezone angekommen, ging es dann zum Tagesabschluss noch zum CCE nach Dresden-Kesselsdorf. Anlass war der Aktionstag gegen Krebs, welcher jedes Jahr am 23. August stattfindet. Hier konnte der Tag bei lustigen Gesprächen, zum Beispiel über die Let´s Play Serie, einem kühlen Getränk und lecker Gegrillten beendet werden. Summer hatte seit Langem wieder einen tollen ereignisreichen Tag ohne Schmerzen. Das das genauso für immer bleibt, wünschen wir ihr und ihren Zweibeinern von ganzen Herzen.

Hiermit noch ein Dankeschön, das Familie walkaholic uns an Ihrem Tag hat teilhaben lassen und uns die Fotos zu Verfügung gestellt hat.

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Nächste Woche gehts für uns Freitag bis Sonntag zur Bunkerparty und eine Woche später in den Harz-Urlaub. Wann und worüber ihr hier das nächste Mal lest, weiß ich noch nicht sicher. Auf dem Laufenden bleibt ihr bis dahin aber auf alle Fälle in unseren WA-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vazmmlt47Xe79maMkV1f. Bis dahin eine schöne Zeit, vielleicht sieht man sich in Wünsdorf, Eure Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

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