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Gestern — 08. April 2026Haupt-Feeds

Cacheempfehlung – Die Urseehochmoor-Runde bei Lenzkirch

Von: Saarfuchs
06. April 2026 um 14:30

Wer eine entspannte Wanderung mit echtem Naturerlebnis und dazu noch abwechslungsreichen Geocaches sucht, findet hier eine der gelungeneren Runden im Schwarzwald.

Die detaillierte Beschreibung im Beitrag liefert alles, was man für einen gut geplanten Ausflug braucht.

Hier weiterlesen: Cacheempfehlung – Die Urseehochmoor-Runde bei Lenzkirch

Der Beitrag Cacheempfehlung – Die Urseehochmoor-Runde bei Lenzkirch erschien zuerst auf Saarfuchs on Tour!.

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CF 459 – Knöpfchenmarathon

23. März 2026 um 21:05
In anbetracht der vielen Themen gibt es mal eine Folge im Schnelldurchlauf. Aber am Ende hat Björn nochwas für euch gebastelt, also schön bis nach der Verabschiedung warten 🙂 Viel Spass beim Hören Aktuelles aus der Szene:   Teddy & Muli Natur und Umwelt:  CiTo – Fort Hahneberg Event-Kalender – CiTo Technik: Nachtsichtfernglas Cacheempfehlungen: Stand März […]

CF 458 – Souvenir-Tripple am virtuellen Montag

18. März 2026 um 21:25
Heute mal am Mittwoch für Euch die neue Folge aufgenommen. Muss wohl dran gelegen haben, das wir alle cachen waren 😉 Aktuelles aus der Szene:   Rat zum Lösen Spider Cache Geschätzte Schätzchen Events: M. Mirow GCB6408 Cacheempfehlungen: Post Office Space Attack

CF 457 – GPS verlässt das Sofa

09. März 2026 um 21:59
Ab jetzt geht es runter vom Sofa raus und im Dark Modus in die Natur 🙂 Viel Spass beim Hören. Aktuelles aus der Szene:   Blue Switch Day 2026 Neue Sammlungen im März FRFTS Natur und Umwelt:  Aktion saubere Landschaft Internet und Apps: Dark Mode Fake GPS und ALC App Events: Cheers to 40 years (GCB29PT)

Frfts

Von: Autor
08. März 2026 um 16:18
Nachdem der meteorologische Frühlingsanfang letze Woche sich auch immer noch mit dem draußen erlebten Wetter deckte, kam heute die 2. größere Tour des Jahres. Also groß für meine Verhältnisse. 6 Tradis entlang eines alten Bahndamms warteten auf meinen Besuch. Jetzt fiel mir eben beim Loggen auf, dass ich dabei 5 Frühlings-FTFs gemacht habe(+1 DNF), also den Erstfund in diesem Jahr. ein Zeichen dafür, dass der diesjährige Winter bzw. die Kältephase doch länger dauerte als aus den letzten Jahren gewohnt. Vielleicht...

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CF 456 – Lost in Maze

06. März 2026 um 18:38
Heute hatten wir wieder Besuch von der Lost in MV – Orga und dazu einen speziellen Gast aus Schweden. Wir haben das Gespräch Original gelassen. Wer die zusammenfassung auf Deutsch hören möchte kann dies am Ende der Folge tun oder dank Kapitelmarken dorthinspringen. Viel Spass beim Hören.

Spontane 1200km zum Eismeer

01. März 2026 um 15:16

Anfang Februar diesen Jahres erreichte uns, womit wir uns auch beschäftigten, immer wieder die Nachricht der zugefroreren Ostsee. Dieses Phänomen tritt nicht häufig auf. Nach einer kompletten Vereisung im Winter 1986/ 1987 kam das erst dreimal wieder vor. Im Winter 1995/1996, 2011 und 2018. Wann also wäre die nächste Möglichkeit dieses Naturschauspiel zu sehen? Spontan jetzt, dachten wir uns. Natürlich überlegten wir kurz. Von Chemnitz aus ist es schon ein ziemlich verrücktes und spritintensives Abenteuer. Wegen beruflicher und privater Verpflichtungen blieb uns nur ein einziger Tag: der 15. Februar 2026.
Ein paar Tage vorher schaute ich auf ein paar Webcams am Ostseestrand. Zum Beispiel in Warnemünde. Leider sah es dort so gar nicht nach Eismärchen aus. Als Landratte mit Mittelsgebirgshintergrund blieb mir nur die Möglichkeit einen Einheimischen nach dem richtigen Reiseziel an der Küste zu fragen. Sofort kam mir das Orgateam des diesjährigen Megaevents „Lost in MV 4 ever“ in den Sinn. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, das wir Ostküsten wählen müssten, Stralsund, Rügen und Prerow wären vereist. Ein Blick auf die Webcam der Gorch Fock bestätigte die Information und weckte riesige Vorfreude in uns.

Webcam „Gorch Fock“ am 14.02.26 morgens

Und so stand unser Ziel Stralsund fest, denn mit einem Anfahrtsweg von 530km in ca.fünf Stunden war dies die „kürzeste“ Entfernung. Und so startete unsere spontane Reise zum Eismeer am 15.02.26 um 4:18 Uhr bei minus 2 Grad in Chemnitz. Und bis auf 2 kurze Pausen ging es ohne Unterbrechnungen, aber mit einem schönen Sonnenaufgang an die Küste.

Gegen 9:16 Uhr standen wir bei minus 9 Grad, himmelblauem wolkenlosen Himmel und strahlendem Sonnenschein an der Gorch Fock in Stralsund, schauten in die weiße Weite und konnten unser Glück kaum fassen.

Vier Stunden blieben uns, bis wir die Heimfahrt wieder antreten mussten und diese wollten wir so gut als möglich nutzen. Schon zu Hause hatte ich mich wie immer ein wenig vorbereitet, natürlich in dem Wissen, das wir nicht alles schaffen würden. Aber lieber zu viele mögliche Vorhaben, als zu wenig. Und so starteten wir mit dem „Gorch Fock (I) Virtual“. Hier heißt es nicht nur ein Foto schießen. Nachdem ihr ein nicht allzu schweres Puzzle zusammensetzen müsst, heißt es noch drei Stationen aufzusuchen und Fragen zu beantworten. Erst die daraus entstehende Mailadresse und ein Foto von Euch oder einem persönlichen Gegenstand berechtigt Euch zum Log. Danach erledigten wir die „Wartungsrunde im Hafen“, ein Lab-Adventure, welches ebenfalls mit nicht ganz so einfachen Fragen daher kommt. Nicht weit von einem Labstandort entfernt, könnt ihr den Tradi „Speicherstadt Stralsund“ finden. Dieser Cache liegt seit August 2008 und hat durch seine touristenfreundliche Örtlichkeit seitdem fast 12.300 Funde. Er ist übrigens ein Werk des Owners „lexparka“, welcher sehr aufwendige und beeintruckende Caches in dieser Region legt. Ich hoffe noch dieses Jahr ein paar davon besuchen und Euch hier darüber berichten zu können. Für uns ging es weiter zum Tradi „Fischfutter“. Mit seiner Terrainwertung von 4 an der Kaimauer, kann man sich schon denken, wohin die Reise geht. Und so stieg maecky1978 beherzt über die Befestigung die Leiter hinunter und befreite die Dose zum Loggen aus ihrer Halterung. Normalerweise hängt man als Cacher hier über der plätschernden Ostsee, heute konnte man sehr entspannt darauf stehen.

Terrain 4 & Tina vs. Kormoran
gefunden: „Speicherstadt Stralsund“
vereister Blick nach Hiddensee

Und wenn man einmal in Stralsund ist, bietet sich ein Ausflug zur Insel Rügen natürlich an. Und so ging es für uns über den 1937 fertiggestellten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke. Die Zugbrücke ist 133m lang und führt von Stralsund zur Insel Dänholm und weiter zur Insel Rügen. Diese erste Strelasundquerung ist über die alte B96 befahrbar, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz führt darüber, ebenso ein Fuß- und ein Radweg. Seit 2007 verbindet die neue Strelasundquerung über 4,1 km Stralsund mit der Insel Rügen. Die Schrägseilbrücke mit ihren 128m hohen Stahlträgern entlastet den alten Rügendamm und gilt als modernes Wahrzeichen. Über sie führte uns aber erst unsere Rückfahrt.

Alte und neue Strelasundquerung (Bild: Reiseland Rügen)

Aber zurück zum alten Rügendamm und der Insel Dänholm, Hier findet ihr auch den ein oder anderen interessanten Cache. Wir hatten unsere neue Leiter im Gepäck und wagten uns so an den zu Hause bereits gelösten Mystie „Das heißt AUF und nicht IN Rügen“. Auf unserer Liste standen noch einige weitere Caches auf der Insel Dänholm. Geschafft haben wir sie leider nicht mehr, dennoch möchte ich Euch noch zwei ans Herz legen. Da wäre zum einen der Tradi „Sternschanze Dänholm, welcher Euch in die Nähe eines Marinemuseums lockt, Euch ein bisschen Inselgeschichte vermittelt und für den ihr ebenfalls eine Leiter benötigt. Auch sehr spannend klingt das Listing des Tradi´s „Blick auf Stralsund“, bei welchem ihr Euch sportlich und ein wenig ungewöhnlich zum Log bewegen müsst. Für uns ging es nun noch auf einen kurzen Abstecher nach Altefähr auf Rügen, um den Blick noch einmal umzukehren. Schauten wir erst von Stralsund über das Eis auf Altefähr, blickten wir nun genau entgegen gesetzt.

Einsatz unserer neuen Leiter
Altefähr auf Rügen
das war eine unserer besten Spontanitäten 😍

Zurück ging es über die neue Strelasundquerung wieder nach Stralsund. Da sich langsam Hunger breit machte und bei einem Spontanbesuch der Ostsee natürlich nur Fisch in Frage kommt, ging es auf die Suche nach einem Imbissangebot. Und so fanden wir zu einem Fischkutter im Stralsunder Hafen. Hier liegt der „Backfischkönig“ und wartet mit unglaublich leckeren Fischspezialitäten auf Euch. Für uns gab es Fish & Chips, für welche ich sofort wieder losfahren würde. 😋

neue Strelasundquerung
beim Backfischkönig

Inzwischen war es 13 Uhr geworden und wahnsinnig glücklich das Abenteuer angetreten zu haben, ging es für uns wieder heimwärts. Gegen 18 Uhr standen wir mit ca. 1200 km mehr auf dem Tacho wieder in Chemnitz.
maecky1978 hat unsere Zeit in einem tollen Video zusammengefasst. Hier 👆🏻 könnt ihr auch live beim Klettern über die Kaimauer oder den Leitereinsatz dabei sein.
Im Juni kommen wir für zwei Wochen zurück zu unserer geliebten Ostsee und hoffen auf viele Cacheabenteuer, über welche wir Euch hier berichten können.

Webcam „Gorch Fock“ am 01.03.26 … Das Eis ist weg, der Frühling unterwegs ❤
👂

Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch viel Sonnenschein, die Vorfreude auf den Frühling und viele Cacheabenteuer. Bis bald, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

20260215_093158

chaosschnecke

CF 455 – Pi mal virtuelle Eismeer-Lampe

02. März 2026 um 20:49
Heute eine etwas schnellere Sendung von uns. Viel Spaß beim Hören. Aktuelles aus der Szene:   Pi-Tag 2026 Maker Magic 3 Wochen später 1200km zum Eismeer Technik: Fenix E06R Pro

CF 454 – Exklusive Verkündungsqualifikation

01. März 2026 um 19:24
Seid dabei und erfahrt, welches Event in diesem Jahr den Projekt-Status erhält und wie sich Gérard und Dirk im Team „Die Ahnungslosen“ bei der Qualifikation zur GC-Meisterschaft geschlagen haben. Events: Interview mit dem Projekt Team       Verkündung Projekt 2026: Augusta Treverorum Wort vom Brocken Lost in MV – Händlermeile Aktuelles aus der Szene:   […]

Spontane 1200km zum Eismeer

01. März 2026 um 15:16

Anfang Februar diesen Jahres erreichte uns, womit wir uns auch beschäftigten, immer wieder die Nachricht der zugefroreren Ostsee. Dieses Phänomen tritt nicht häufig auf. Nach einer kompletten Vereisung im Winter 1986/ 1987 kam das erst dreimal wieder vor. Im Winter 1995/1996, 2011 und 2018. Wann also wäre die nächste Möglichkeit dieses Naturschauspiel zu sehen? Spontan jetzt, dachten wir uns. Natürlich überlegten wir kurz. Von Chemnitz aus ist es schon ein ziemlich verrücktes und spritintensives Abenteuer. Wegen beruflicher und privater Verpflichtungen blieb uns nur ein einziger Tag: der 15. Februar 2026.
Ein paar Tage vorher schaute ich auf ein paar Webcams am Ostseestrand. Zum Beispiel in Warnemünde. Leider sah es dort so gar nicht nach Eismärchen aus. Als Landratte mit Mittelsgebirgshintergrund blieb mir nur die Möglichkeit einen Einheimischen nach dem richtigen Reiseziel an der Küste zu fragen. Sofort kam mir das Orgateam des diesjährigen Megaevents “Lost in MV 4 ever” in den Sinn. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, das wir Ostküsten wählen müssten, Stralsund, Rügen und Prerow wären vereist. Ein Blick auf die Webcam der Gorch Fock bestätigte die Information und weckte riesige Vorfreude in uns.

Webcam “Gorch Fock” am 14.02.26 morgens

Und so stand unser Ziel Stralsund fest, denn mit einem Anfahrtsweg von 530km in ca.fünf Stunden war dies die “kürzeste” Entfernung. Und so startete unsere spontane Reise zum Eismeer am 15.02.26 um 4:18 Uhr bei minus 2 Grad in Chemnitz. Und bis auf 2 kurze Pausen ging es ohne Unterbrechnungen, aber mit einem schönen Sonnenaufgang an die Küste.

Gegen 9:16 Uhr standen wir bei minus 9 Grad, himmelblauem wolkenlosen Himmel und strahlendem Sonnenschein an der Gorch Fock in Stralsund, schauten in die weiße Weite und konnten unser Glück kaum fassen.

Vier Stunden blieben uns, bis wir die Heimfahrt wieder antreten mussten und diese wollten wir so gut als möglich nutzen. Schon zu Hause hatte ich mich wie immer ein wenig vorbereitet, natürlich in dem Wissen, das wir nicht alles schaffen würden. Aber lieber zu viele mögliche Vorhaben, als zu wenig. Und so starteten wir mit dem “Gorch Fock (I) Virtual”. Hier heißt es nicht nur ein Foto schießen. Nachdem ihr ein nicht allzu schweres Puzzle zusammensetzen müsst, heißt es noch drei Stationen aufzusuchen und Fragen zu beantworten. Erst die daraus entstehende Mailadresse und ein Foto von Euch oder einem persönlichen Gegenstand berechtigt Euch zum Log. Danach erledigten wir die “Wartungsrunde im Hafen”, ein Lab-Adventure, welches ebenfalls mit nicht ganz so einfachen Fragen daher kommt. Nicht weit von einem Labstandort entfernt, könnt ihr den Tradi “Speicherstadt Stralsund” finden. Dieser Cache liegt seit August 2008 und hat durch seine touristenfreundliche Örtlichkeit seitdem fast 12.300 Funde. Er ist übrigens ein Werk des Owners “lexparka”, welcher sehr aufwendige und beeintruckende Caches in dieser Region legt. Ich hoffe noch dieses Jahr ein paar davon besuchen und Euch hier darüber berichten zu können. Für uns ging es weiter zum Tradi “Fischfutter”. Mit seiner Terrainwertung von 4 an der Kaimauer, kann man sich schon denken, wohin die Reise geht. Und so stieg maecky1978 beherzt über die Befestigung die Leiter hinunter und befreite die Dose zum Loggen aus ihrer Halterung. Normalerweise hängt man als Cacher hier über der plätschernden Ostsee, heute konnte man sehr entspannt darauf stehen.

Terrain 4 & Tina vs. Kormoran
gefunden: “Speicherstadt Stralsund”
vereister Blick nach Hiddensee

Und wenn man einmal in Stralsund ist, bietet sich ein Ausflug zur Insel Rügen natürlich an. Und so ging es für uns über den 1937 fertiggestellten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke. Die Zugbrücke ist 133m lang und führt von Stralsund zur Insel Dänholm und weiter zur Insel Rügen. Diese erste Strelasundquerung ist über die alte B96 befahrbar, die Bahnstrecke Stralsund-Sassnitz führt darüber, ebenso ein Fuß- und ein Radweg. Seit 2007 verbindet die neue Strelasundquerung über 4,1 km Stralsund mit der Insel Rügen. Die Schrägseilbrücke mit ihren 128m hohen Stahlträgern entlastet den alten Rügendamm und gilt als modernes Wahrzeichen. Über sie führte uns aber erst unsere Rückfahrt.

Alte und neue Strelasundquerung (Bild: Reiseland Rügen)

Aber zurück zum alten Rügendamm und der Insel Dänholm, Hier findet ihr auch den ein oder anderen interessanten Cache. Wir hatten unsere neue Leiter im Gepäck und wagten uns so an den zu Hause bereits gelösten Mystie “Das heißt AUF und nicht IN Rügen”. Auf unserer Liste standen noch einige weitere Caches auf der Insel Dänholm. Geschafft haben wir sie leider nicht mehr, dennoch möchte ich Euch noch zwei ans Herz legen. Da wäre zum einen der Tradi “Sternschanze Dänholm, welcher Euch in die Nähe eines Marinemuseums lockt, Euch ein bisschen Inselgeschichte vermittelt und für den ihr ebenfalls eine Leiter benötigt. Auch sehr spannend klingt das Listing des Tradi´s “Blick auf Stralsund”, bei welchem ihr Euch sportlich und ein wenig ungewöhnlich zum Log bewegen müsst. Für uns ging es nun noch auf einen kurzen Abstecher nach Altefähr auf Rügen, um den Blick noch einmal umzukehren. Schauten wir erst von Stralsund über das Eis auf Altefähr, blickten wir nun genau entgegen gesetzt.

Einsatz unserer neuen Leiter
Altefähr auf Rügen
das war eine unserer besten Spontanitäten 😍

Zurück ging es über die neue Strelasundquerung wieder nach Stralsund. Da sich langsam Hunger breit machte und bei einem Spontanbesuch der Ostsee natürlich nur Fisch in Frage kommt, ging es auf die Suche nach einem Imbissangebot. Und so fanden wir zu einem Fischkutter im Stralsunder Hafen. Hier liegt der “Backfischkönig” und wartet mit unglaublich leckeren Fischspezialitäten auf Euch. Für uns gab es Fish & Chips, für welche ich sofort wieder losfahren würde. 😋

neue Strelasundquerung
beim Backfischkönig

Inzwischen war es 13 Uhr geworden und wahnsinnig glücklich das Abenteuer angetreten zu haben, ging es für uns wieder heimwärts. Gegen 18 Uhr standen wir mit ca. 1200 km mehr auf dem Tacho wieder in Chemnitz.
maecky1978 hat unsere Zeit in einem tollen Video zusammengefasst. Hier 👆🏻 könnt ihr auch live beim Klettern über die Kaimauer oder den Leitereinsatz dabei sein.
Im Juni kommen wir für zwei Wochen zurück zu unserer geliebten Ostsee und hoffen auf viele Cacheabenteuer, über welche wir Euch hier berichten können.

Webcam “Gorch Fock” am 01.03.26 … Das Eis ist weg, der Frühling unterwegs ❤
👂

Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch viel Sonnenschein, die Vorfreude auf den Frühling und viele Cacheabenteuer. Bis bald, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

Ein Bunkerabenteuer

10. September 2023 um 16:22

Aller paar Monate finden sich ein paar verrückte Menschen zusammen und begeben sich auf der Suche nach außergewöhnlichen Caches in meist dunkle, staubige und enge Locations. So auch am gestrigen Samstag. LilaWölkchen, Maecky1978, Jeti92, der Kabeldesigner und mich zog es zu einem geschichtsträchtigen Ort im tschechischen  Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz) im »Rabštejnské údolí« (Rabsteiner Tal). In einem von vier riesigen Bunkern findet ihr die Letterbox https://coord.info/GC28G7E “Underground”.  Nachdem das Cachemobil abgestellt war, ging es auf einen kurzen Marsch durch den märchenhaften Wald mit den beeindruckenden Sandsteinfelsen und plötzlich standen wir vor der Öffnung in den Untergrund.

der Weg in den Untergrund
Blick aus dem Untergrund
hilft nix, da müssen wir durch 🙂
Blick nach draußen
Auf dem Weg zum Einstieg

Nachdem für jeden Einzelnen eine Einstiegsmöglichkeit gefunden war, (ja, das ist stark abhängig von Umfang, Größe und Gelenkigkeit 😆 und ich bin bei so etwas ein echter Körperklaus) ging es in die Dunkelheit. Vor uns eröffnete sich ein gefühlt endloses Stollensystem, was von Hand in den Sandstein getrieben schien. Immer neue  lange Gänge mit Betonsockeln, auf denen wohl einmal große Tanks gestanden hatten, erschienen im Licht unserer Taschenlampen. Dazwischen ab und zu kleine Räume, deren Bedeutung nicht immer zu erkennen war.

Im Cachelisting findet ihr eine Wegbeschreibung, welcher ihr folgen müsst, um am Ende das schwarze Ungeheuer zu finden, in dessen Bauch sich das Logbuch versteckt. Gemeint ist ein 55m langer Tank, welcher, dem Geruch nach zu urteilen, wohl einmal Benzin enthielt. Im Netz habe ich ein altes Foto gefunden und die Aufschrift übersetzt. Brennbar und  Kraftstoff steht in kyrillischer  Schrift auf der Front.

Finaltank, Bild von sachsenschiene.net
Übersetzung Beschriftung

Also geht es nun IM Bunker noch IN einen Tank und da wiederum ganz ans Ende. Es ist übrigens der einzige Tank, der im Bunker noch vollständig zu finden ist. Einer wurde teilweise und alle Anderen vollständig zerlegt, demontiert und entfernt.

Im und am Tank

Nach einem längeren Aufenthalt am Final bemerkte man immer stärker den Benzingeruch. Nach über 30 Jahren ohne Nutzung, verwundert mich das immer wieder. Dies ist uns nämlich schon desöfteren in Bunkern aufgefallen, in denen Benzin gelagert wurde. Also nutzten wir den nicht weit entfernten Ausgang um ein wenig Frischluft zu tanken und nach dem Start des zweiten Caches zu schauen, den wir uns vorgenommen hatten. Und wir hatten Glück. Der Mystie https://coord.info/GC7Z12H “Werk H – Routinekontrolle [LP]”  kann genau hier gestartet und für den Rückweg genutzt werden. Tatsächlich fragten wir uns an dieser Stelle, wieso wir uns durch den Zugangsspalt am Beginn gequält hatten, wo hier doch ein ganzes Tor offen steht. Die finale Lage der Mysteriedose erklärt die Reihenfolge aber und natürlich ist so ein großer offener Zugang wesentlich unspektakulärer 😆 und weniger was zum angeben 🤣.

das Licht tritt ans Licht 😀
Einer, der ehemals fünf Zugänge

Wieder zurück im Dunkel, begaben wir uns auf die Spuren der Geschichte zum Mystie. Jede Station konnte recht zügig gefunden werden und so standen wir nach ziemlich genau zwei Stunden wieder vor unserer Einstiegsstelle und der Herausforderung zurück ins Tageslicht.

Die Dose selbst, findet ihr im Wald an einem idyllischen Bächlein auf dem Weg zurück zum Parkplatz. Dreckig, glücklich und mit zwei Favoritenpunkten weniger, kamen wir wieder an den Parkkordinaten an. Wie fast immer nach solchen Abenteuern stöberte ich noch ein wenig in der Geschichte und konnte dazu noch Einiges finden.

Bereits 1942 entstand hier ein Rüstungsstandort in einer enteigneten Textilfabrik. Nach etlichen Luftangriffen auf Bremen verlagerte die “Weser-Flugzeugbau GmbH Bremen” ihre Produktion hierher. Im Frühjahr 1944 fanden erste geologische Erkundungen statt und bereits im August desselben Jahres begann man mit dem Bau von unterirdischen Produktionsanlagen. Mittlerweile arbeiteten an diesem Standort ca. 6000 Zwangsarbeiter, KZ Häftlinge aus Flossenburg und Dachau, sowie Kriegsgefangene. Allein das “Werk H”, in dem sich beide von uns besuchten Caches befinden, sollte eine Größe von 40.000 Quadratmetern bekommen, wurde aber nie fertiggestellt. Immerhin könnt ihr hier ca. 3km Gänge erkunden. Nach Kriegsende bis 1957 wurden in den Bunkern Lebensmittel gelagert, danach wurde Werk H durch die ZGSS (Zentralgruppe Sowjetischer Streitkräfte) zum Tanklager umgebaut. Es entstanden 12 Tanks mit einer Länge zwischen 30 und 100 Metern in denen ca. 7,5 Millionen Liter Benzin, Diesel und Kerosin gelagert wurden. Nach dem Abzug der Sowjets übernahm eine tschechische Ölgesellschaft das Objekt. Eine geplante Modernisierung fand jedoch nie statt und so wurden 10 der 12 Tanks abgebaut und entsorgt. Beim Zerteilen der Objekte mit Schweißbrennern und Trennscheiben brannte die Isolierschicht ab, was fast alle Wände im Bunker mit Ruß schwärzte. Heute verewigen sich an diesen Stellen die Urbexer, Geocacher und Besucher.

Rußgeschwärzte Stollenwände

Ein Tank, der, welcher das Letterboxfinal beherbergt, ist noch orginal erhalten. Bei einem anderen wurde die Front entfernt. Vom Rest sieht man jeweils nur noch die Betonsockel. Alles zusammen vermittelt dem Besucher aber sehr gut in welchen Dimensionen hier gelagert wurde. Wenn ihr Bunker mögt, Euch Geschichte interessiert und sich Euch die Möglichkeit eines Besuches bietet, dann kann ich Euch dieses Abenteuer nur empfehlen.

Tank ohne Front
Betonsock
Im Tankinneren

Nach unserem Abenteuer kam der Kabeldesigner noch auf eine, für mich ausgefallene Idee. Er liest nämlich nicht gern bzw. hat keine Zeit dafür. Deshalb möchte er die Beiträge gern von mir vorgelesen bekommen. Natürlich möchte ich kein Podcast werden, aber hier findet ihr den Beitrag das erste mal als Audio, denn wahrscheinlich gibt es noch einige weitere Lesefaule 😉

Ganz in der Nähe befindet sich eine bedoste Flugzeugabsturzstelle. Dahin entführe ich Euch das nächste Mal. Bis dahin, eine schöne Zeit, Eure Chaos_Schnecke Tina

Challenge angenommen

19. Januar 2025 um 14:12

Schon einige Zeit fiel uns ein interessantes Gelände an der A72 im Vogtland auf, wenn wir diese gen Westen fuhren. Irgendwann schaute ich einmal etwas genauer auf die Karte und mir fiel direkt vor Ort ein interessanter Challengecache vom mir nicht ganz unbekannten Owner huberteff ins Auge. Solltet ihr noch nichts von einer Challenge gehört haben, hier eine kurze Erklärung. Solch ein Cache erscheint immer als Rätsel auf der Karte, liegt aber an den gelisteten Koordinaten. Um ihn als Fund zu loggen, müsst ihr die geforderte Aufgabe, die Euch der Owner stellt, erfüllt haben. Diese können ganz unterschiedlich, von sehr anspruchsvoll bis einfach sein. So sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es kann gefordert sein, eine bestimmte Anzahl von Klettercaches gefunden zu haben, eine bestimmte Anzahl an Tagen in Folge gecacht zu haben oder eine gewisse Cacheart beispielsweise 100x gefunden zu haben. Oder, oder, oder. Im Listing ist meist der Link zum Challenge Checker von Projekt GC eingearbeitet, über welchen ihr prüfen könnt, ob ihr die Herausforderung bereits bestanden habt oder nicht. In unserem Fall, dem Cache “Get Lost – LP Challenge Cache” besteht die Aufgabe darin insgesamt 100 Geocaches mit dem Atribut”verlassenes Gebäude” gefunden zu haben. Suchen, finden und signieren könnt ihr die Dose natürlich jederzeit. Solange ihr die gestellte Aufgabe noch nicht erfüllt habt, besteht die Möglichkeit mittels einer Bemerkung zu loggen. Gefunden loggt ihr in diesem Fall erst, wenn der Challenge Checker Euch grünes Licht gibt. Und so sah es zum Zeitpunkt unseres Besuches auf unseren Profilen aus:

Maecky1978 fehlen noch 11 LP-Attribute
Ich erfülle die Anforderungen

Und so begaben wir uns an diesem sonnigen, aber sehr kalten Januartag zu dieser Dose. Wie im Cache angegeben, muss kein eingezäuntes Gelände zum Finden und Signieren betreten werden und es ist auch nicht erforderlich dieses Gelände zu erkunden. Aber wenn man mal da ist…😉 und es einen offenen Zugang gibt, dann begeben wir uns natürlich gern auf Abenteuertour.

GC Karte
gefunden und signiert
Luftbild – Internetfund

Wie wir im Nachhinein erfuhren, gibt es wohl einen neuen Besitzer, welcher Besucher auf seinem Gelände nicht so gern sieht. Er hat und das ist uns auch aufgefallen, Räume gesichert und verschlossen. Da wir uns generell auf fremden Grundstücken immer wie Gäste verhalten, ist es natürlich eine klare Sache, das soetwas respektiert und nicht betreten wird. Generell ist unser Anspruch immer, nichts als Fotos und Eindrücke mitzunehmen und nichts als unsere Fußspuren zu hinterlassen. Da bei unserem Besuch ein bisschen Schnee lag, war letzteres diesmal sogar wörtlich zu nehmen.
Los ging es im größten Komplex, welcher in einer Hälfte wohl einmal Hotelzimmer und in der anderen das Restaurant beherbergt hat.

Danach kämpften wir uns durch ein paar lichtere Dornenhecken zu einem der wirklich stark eingewachsenen Bungalows, welche sicher einst als Kinderferienlager dienten. Das Reh, welches uns ganz zu Beginn unseres Besuches über den Weg lief, scheint wohl hier zu wohnen. Zumindest fanden wir unzählige Spuren. Wie auch von wahrscheinlich einem Waschbär.

Weiter ging es vorbei an einer Art Garagen und Versorgungsräumen zum Heizhaus, auf dem der weithin sichtbare Schornstein mit dem Schriftzug “HOTEL” prankt. Hinter dem ehemaligen Restaurant findet man noch kleinere Gebäude mit einer Sauna, einem Aufenthaltsraum, einer Kegelbahn und vermutlich einer Bücherei.

Auf dem gesamten Gelände ist Vorsicht geboten, in der Erde tun sich immer wieder Löcher auf, da Kanaldeckel fehlen oder einfach neben den Schächten liegen. Nicht immer kann man das in der Wiese sofort erkennen. Generell muss ich sagen, habe ich auf einem LP Gelände selten soviel Spuren von Diebstahl gesehen. Hier fehlen quadratmeterweise Fußbodenplatten, Fliesen, Holzpaneele und sogar Treppenstufen. Was noch übrig war, ist dem Vandalismus zum Opfer gefallen, wurde eingeschlagen, zertreten oder zertrümmert. Immer wieder ein trauriger Anblick für uns. Finden konnten wir noch ein paar nicht ganz schlechte Graffiti, welche das triste Grau etwas auflockerten.

Beim Verlassen des Geländes fiel mir noch eine Wäscheleine auf. Wie lange mag sie wohl hier schon ungenutzt ihr Dasein fristen und auf dem Fußmarsch zum Auto eröffnete sich uns ein schöner Blick auf die Talsperre Pirk. Der Blick, welcher dem Hotel “Am See”, den Namen gab, unter dem man das Gelände im Internet immer mal wieder findet.

Blick zur Talsperre
arbeitslose Wäscheleine

Zuhause recherchierte ich ein wenig und konnte in Erfahrung bringen, das das Gelände zu DDR-Zeiten als Ferienheim und Kinderferienlager für die Mitarbeiter eines Espenhainer Betriebes genutzt wurde. Danach, wohl bis 2006, hatte es noch als Hotel und Raststätte geöffnet. Seither setzt Leerstand, Diebstahl und Vandalismus dem Gelände zu. Auch wenn es für mich schwer vorstellbar ist, so wünsche ich dem Ort, das wieder bessere Zeiten kommen mögen. Vielleicht mit Hilfe des neuen Eigentümers.
Bei meiner Recherches stieß ich auf einige alte Ansichtskarten und sogar ein Motiv, welches ich zufällig fast im gleichen Winkel fotografiert habe. Dies Alles möchte ich Euch hier natürlich nicht vorenhalten.

Internetfunde
Fotovergleich
Audioherausforderung 😁

Das nächste Mal stelle ich Euch einen Owner vor, welcher in Treuen und Umgebung wirklich einzigartige Caches legt. Großen und kleinen Geocachern wird hier defintiv ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Außerdem plant er für 2025 ein Event, welches vielleicht in Eurem Kalender landen sollte. Bis dahin, seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

PS: Ich freue mich über ein Abo meines WhatsApp Kanals 🥂https://whatsapp.com/channel/0029Vazmmlt47Xe79maMkV1f

CF 453 – Mit Treasures auf schmaler Spur zu Mega-Events

16. Februar 2026 um 21:23
Zwischen neuen Treasure-Sammlungen, wilden Weiden und schmalen Spuren werfen wir einen Blick auf Technik wie Reaktivlicht und Stirnlampen, sprechen über die Entwicklungen rund um Geocaching-Events bis hin zur Frage: H2O Gütersloh 2027? Viel Spass beim Hören Aktuelles aus der Szene:   neuen Treasure-Sammlungen( Saarfuchs) Wilden Weiden Liebe verbreiten Auf schmaler Spur Technik: Reaktivlicht Stirnlampe Events: Geocaching-Events […]

CF 452 – And the Winner is…

09. Februar 2026 um 21:29
„GPS an, Kopfhörer auf: Das Dashboard geht in Rente, 2000 Favoritenpunkte sind weltweit unterwegs, Pi-Tag 2026 klopft an – dazu CITO, Kippen sammeln, neue Technik, Apps im Auto, schicke Geocoins und eine Verlosung. Kurz gesagt: Diese Folge hat alles.“ Viel Spass beim Hören Aktuelles aus der Szene:   GPS-Schnitzeljagd Dashboard geht in Rente 2000 Favoritenpunkten weltweit […]

Lab- und Geocaching in der historischen Altstadt von Freinsheim

Von: Saarfuchs
09. Februar 2026 um 15:30

Entdecke Freinsheim an der Deutschen Weinstraße, ein charmantes Städtchen mit vollständig erhaltener Stadtmauer. Es erwarten dich zwei spannende Labcache-Runden und Traditional Caches in den umliegenden Weinbergen.

Ob bei der Rotweinwanderung im Januar, der Kulinarischen Weinwanderung im September oder bei einem gemütlichen Bummel durch die mittelalterlichen Gassen: Hier kannst du Geocaching perfekt mit Weinkultur und Geschichte verbinden!

Hier weiterlesen: Lab- und Geocaching in der historischen Altstadt von Freinsheim

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Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken

08. Februar 2026 um 16:55

Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.

03.12.89 Am Tor zum Sperrgebiet (Quelle: Harzkurier)
Demonstranten Sternenwanderung (Quelle: NDR)

Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual „Schmalspur-Paparazzi 3“. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren „Fundschein“ sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.

Unsere Fundscheine 😃

Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.

Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual „Wolkenhäuschen und Goethe“, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache „1.Brocken*Cam*“. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.

Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren. 😁 Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.

Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi „Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB“ versuchen aus seinem Versteck zu locken.

Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi „Schmalspur-Paprazzi 1“ lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache „Bahnunglück“ kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.

👂

Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken

08. Februar 2026 um 16:55

Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.

03.12.89 Am Tor zum Sperrgebiet (Quelle: Harzkurier)
Demonstranten Sternenwanderung (Quelle: NDR)

Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual “Schmalspur-Paparazzi 3”. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren “Fundschein” sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.

Unsere Fundscheine 😃

Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.

Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual “Wolkenhäuschen und Goethe”, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache “1.Brocken*Cam*”. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.

Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren. 😁 Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.

Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi “Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB” versuchen aus seinem Versteck zu locken.

Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi “Schmalspur-Paprazzi 1” lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache “Bahnunglück” kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.

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Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

Vom Konsum-Bierchen zum Stasi-Bunker

01. Februar 2026 um 13:28

Natürlich zog es uns in unserem Harz-Urlaub auch an die vergessenen und staubigen Orte, welche aber immer viel zu erzählen haben. In der Nähe von Wernigerode, genauer gesagt in Nöschenrode, befand sich viele Jahre eine Gastwirtschaft. Bereits 1471 als Schleifmühle erbaut, begann mit dem Fremdenverkehr im Harz die gastronomische Geschichte des Anwesens mit dem Namen „Storchmühle“. 1934 erwarb Rudolf Kindermann, ein Magdeburger Industrieller, das Gelände. Er baute es zu einer bedeutenden Ausflugs- und Vergnügungsgaststätte aus, welche auch bei der Prominenz der damaligen Zeit durchaus beliebt war. An das Gelände angeschlossen gab es einen kleinen Tiergarten, Palmen und andere exotische Kübelpflanzen. Im Winter war die Gastwirtschaft geschlossen, die kälteempfindlichen Pflanzen überwinterten in Gewächshäusern des Wernigeröder Schlosses.

Eindrücke der damaligen Zeit (Quelle: Die Storchmühle im Internet)

Nach dem Krieg und der unvermeidlichen Enteignung übernahm die Konsum-Genossenschaft der DDR die Bewirtschaftung. Um 1970 herum wurden die Gebäude in drei Bauabschnitten zeitgemäß umgebaut und bis zur Wende weiterhin gastronomisch genutz.

Die Konsumzeit (Quellen: Die Storchmühle im Internet und DDR-Postkartenmuseum)

Wie bei so vielen geschichtsträchtigen Orten begann mit dem Ende der DDR auch das Ende dieses wunderschönes Ortes. Verfall und Vandalismus folgten. Seit 2009 existiert auf dem Gelände der Multicache „LPC Storchmühle“. Leider sind die Stationen nicht mehr komplett spielbar, durch einen Hint, kann man das Finale aber dennoch problemlos finden. Und so gaben wir uns erstmal ganz der Erkundung des doch recht großen Geländes hin. Besonders eindrucksvoll war der riesige Speisesaal mit seinen runden Öffnungen in der Decke und den ehemals großen Glasfronten. Die Vorstellung, wie lichtdurchflutet dieser Raum einmal gewesen sein muss, fällt nicht schwer. Im Außenbereich entdeckt man zwischen starker Vegetation immer wieder kleine Eindrücke, wie schön es wohl hier einmal gewesen sein muss. Auf verschiedenen Ebenen gab es wahrscheinlich Sitzgelegenheiten und auch einen SB-Imbiss findet man im jetzigen Dschungel. Auch wenn die Stationen des 16 Jahre alten Multis nicht mehr komplett in Ordnung sind, so ist dieser Oldscool LP Cache und dieses geschichtsträchtige Gelände doch immer noch einen Besuch wert.

Noch war unser LostPlace Hunger für diesen Tag nicht gestillt und so ging es ins nur 10 Autominuten entfernte Büchenberg. Hier befindet sich der Multi „Bunker LP-09“. Nachdem ihr die erste Station an den Parkkoordinaten gelöst habt, geht es auf einen kleinen Spaziergang zur ehemaligen Führungsstelle in Kriegs- und Krisensituationen. Über 100 Bunker dieses Typs wurden in den 60er Jahren in der DDR gebaut, um für eventuelle Kriegsfälle vorbereitet zu sein. Die Wände bestehen aus 30 cm Stahlbeton, die Nutzfläche beträgt ca. 140qm. Weitere Infos zu diesem Bunkertyp findet ihr im Listing und auf dieser Webseite. Sobald ihr in den Tiefen verschwunden seid, heißt es Taschenlampen an und die geforderten Informationen suchen. Habt ihr alles gefunden, könnt ihr es Euch auf einer Couch im Bunker gemütlich machen und die finalen Koordinaten errechnen. Ein wirklich empfehlenswertes kleines Abenteuer.
Wenn ihr nun noch Lust auf ein paar bewegte Bilder habt, dann kann ich Euch das Video von maecky1978 über unseren Tag in Wernigerode, der Storchmühle und dem Bunker empfehlen.Schaut doch mal auf seinem Youtube-Kanal vorbei. Über einen Like oder ein Abo würden wir uns ebenfalls sehr freuen.

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Das nächste Mal kommen alle Liebhaber der Brockenbahn auf ihre Kosten. Neben einer Fahrt zum Brocken haben wir auch noch den ein oder anderen thematisch passenden Cache gefunden. Bis dahin, bleibt gesund, Eure Chaos_Schnecke Tina 🐌

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chaosschnecke

CF 451 – Aufgelöster Themenstau

02. Februar 2026 um 21:32
Nach unserem Ausfall letzte Woche, hat sich da doch das ein oder andere angestaut. Heute wird der Stau beseitigt. Viel Spass beim Hören. Aktuelles aus der Szene:   Rückblick 2025 Geocaching Ziele Versteckthemen 2026 Zeitreise in Goslar Virtuelles Würfelspiel Winter Runde Meilenstein Souvenirs Wichtige Änderungen Doppel Wumms Vom Konsum-Bierchen zum Stasi-Bunker Internet und Apps: Koordinatenermittler Looking4Cache […]
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