Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken
Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.


Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual „Schmalspur-Paparazzi 3“. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren „Fundschein“ sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.





Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.





Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual „Wolkenhäuschen und Goethe“, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache „1.Brocken*Cam*“. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.



Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren.
Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.


Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi „Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB“ versuchen aus seinem Versteck zu locken.


Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi „Schmalspur-Paprazzi 1“ lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache „Bahnunglück“ kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.




Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina
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Auf schmaler Spur von Wernigerode zum Brocken
Wer im Harz unterwegs ist, der muss natürlich auch auf dem höchsten Gipfel von Deutschlands Norden, dem Brocken, gewesen sein. Wir begaben uns zu diesem Zweck auf die Schiene, fuhren von Wernigerode zum Brocken mit der Schmalspurbahn und nahmen unterwegs und auch etwas abseits noch ein paar Geocachingabenteuer mit.
Seit 1899 dampft die schmalspurige Brockenbahn mit Unterbrechungen zum Brocken. Der zweite Weltkrieg hatte Schäden an den Gleisanlagen hinterlassen und so lag die Bahn bis 1949 still. 1950 fanden in Schierke die deutschen Wintersportmeisterschaften statt, was die Wiederaufnahme des Bahnbetriebes und die Errichtung des zusätzlichen Haltepunktes Eckerloch zur Folge hatte. Dieser zusätzliche Stopp wurde allerdings sofort nach dem Ende der Meisterschaften wieder aufgegeben. Schon seit Kriegsende waren auf dem Brocken die Grenztruppe der DDR und Soldaten der Sowjetunion stationiert, eine Fahrt zum Brocken war nur mit Passierschein möglich. Und auch diese Möglichkeit endete mit dem Mauerbau 1961. Der Personenverkehr zwischen Schierke und dem Brocken wurde eingestellt, es verkehrten fortan nur Güterzüge mit Oel, Kohle und Baumaterial ins Sperrgebiet.
6000 Demonstranten, welche nach dem Fall der deutschen Mauer, zu einer Sternwanderung aus verschiedenen Orten auf den Brocken aufbrachen, erzwangen am 03.Dezember 1989 friedlich die Öffnung des Brockenplateaus. Gegen 12:45 Uhr gaben die DDR-Grenztruppen dem Druck der Menschenmassen nach und öffneten das Tor der 3,60m hohen Mauer rund um den Gipfel, welches zu diesem Zeitpunkt noch immer als Sperrgebiet galt.


Seit 1991 verkehrt nun auch wieder die Brockenbahn zum Gipfel. Und trotz der wirklich preisintensiven Fahrt von mittlerweile 65 Euro pro Person hin und zurück, wollten wir die Bahn und den so geschichtsträchtigen Berg genau auf diese Weise erkunden.
Und so starteten wir in Wernigerode unser Abenteuer Schmalspurbahn mit dem Virtual “Schmalspur-Paparazzi 3”. Am Aussichtsplateau auf dem Hauptbahnhof der Harzer Schmalspurbahnen müsst ihr eine Aufgabe erfüllen und Euch mit der Antwort Euren “Fundschein” sichern, der Euch zum Loggen des Caches berechtigt.





Hier startete nun auch unsere zweistündige Fahrt zum 1.142 m hohen Brocken. Über die Bahnhöfe Westerntor, Hochschule, Hasserode, Steinerne Renne, Drei Annen Hohne und Schierke kämpft sich die Dampflok zum Ziel. Durch Wälder, welche sich gerade vom Borkenkäferbefall erholen, durch einen Tunnel, vorbei an durch Waldbrände gezeichnete Flächen. Das beim Start noch sonnige Wetter wich nach und nach einer Waschküche. Bei rund 300 Nebeltagen mit Sichtweiten unter 50m im Jahr und nur 6 Tagen mit über 100 km Fernsicht auf dem Brocken war das für uns aber keine Überraschung.





Oben angekommen absolvierten wir nur ein paar Labpunkte, den Virtual “Wolkenhäuschen und Goethe”, sowie den über 21 Jahre alten Webcamcache “1.Brocken*Cam*”. Zugegebenermaßen sind wir keine Freunde von Menschenmassen und Touristenanhäufungen. Dennoch gönnten wir uns ein Mittagessen beim Brockenwirt am Bahnhof, schauten uns auf dem Plateau um und konnten sogar ein paar Minuten mit ein wenig Sonne und Sicht geniesen.



Die Rückfahrt verbrachten wir auf der Plattform des Waggons, da die Bahn heillos überfüllt war. Dies war aber keineswegs unangenehm. Zwar ein wenig windig und kalt, hatten wir aber den vollen Genuss bester Sicht und keinen unnötigen Körperkontakt zu anderen Passagieren.
Zudem konnte maecky1978 unsere Fahrt wunderbar für sein Video einfangen, welches ihr hier findet.


Wieder in Wernigerode angekommen, solltet ihr Euch unbedingt die gläserne Manufaktur der Harzer Schmalspurbahn anschauen. Hier kann man hautnah bei Reparaturen der Dampflokomotiven dabei sein, viel zur Technik erfahren und auch an einer Werkstattführung teilnehmen. Zudem gibt es im Außenbereich für den Cachernachwuchs einen Dampflokspielplatz. Ganz in der Nähe könnt ihr auch den ziemlich geschickt getarnten Tradi “Die gläserne Dampflokwerkstatt der HSB” versuchen aus seinem Versteck zu locken.


Den nächsten Stopp machten wir am Bahnhof Westerntor. Der Tradi “Schmalspur-Paprazzi 1” lockte uns mit seinen vielen Favoritenpunkten hierher. Nachdem wir die Ebene gewechselt und die schön gemachte Dose signiert hatten, machten wir noch einen Abstecher in den wunderschönen alten Bahnhof und können das auch Jedem, der hier ist, nur empfehlen.

Zum Abschluss zog es uns auf eine kleine Wanderung zu einem Kurzmulti. Auf dem Weg zum Cache “Bahnunglück” kommt ihr zudem an einer interessanten Stempelstelle der Harzer Wandernadel vorbei. Hier findet ihr nämlich die Wasserkunst Thumkuhlental. Dabei handelt es sich um eine originalgetreu nachgebaute Wasserkunst mit Wasserrad, Feldgestänge und Pumpenturm, wie sie früher im Bergbau eingesetzt wurde.

Noch ein bisschen bergan und ihr steht an der Stelle des Bahnunglücks, welches sich am 06.Juli 1927 hier ereignete. Durch starke Regenfälle wurde der Bahndamm der hier befindlichen Brücke unterspült. Die Lok, sowie zwei Wagen stürzten in die Tiefe und rissen sechs Menschen mit in den Tod. Die Lok wurde hier an Ort und Stelle verschrottet und ein Gedenkstein errichtet. Hier findet ihr alle Antworten, welche Euch zum Finale des Multis, einem kleinen LP, bringen. Wir hatten hier glücklicherweise noch genug Zeit im Gepäck, studierten am Handy den Fahrplan der Brockenbahn und warteten. Hier befindet sich wirklich ein sehr guter Foto- und Videopunkt für Dampflokfreunde. Auch hierzu möchte ich Euch wieder ein Video von maecky1978 empfehlen, welches Euch unter anderem mit zur Wasserkunst, zum Bahnunglück und zu tollen Blicken auf die fahrende Brockenbahn nimmt.




Worum es das nächste Mal geht, ist auch für mich selbst noch eine Überraschung. Bis dahin kommt aber auf alle Fälle weiter gut durch den Winter und seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina
Vom Konsum-Bierchen zum Stasi-Bunker
Natürlich zog es uns in unserem Harz-Urlaub auch an die vergessenen und staubigen Orte, welche aber immer viel zu erzählen haben. In der Nähe von Wernigerode, genauer gesagt in Nöschenrode, befand sich viele Jahre eine Gastwirtschaft. Bereits 1471 als Schleifmühle erbaut, begann mit dem Fremdenverkehr im Harz die gastronomische Geschichte des Anwesens mit dem Namen „Storchmühle“. 1934 erwarb Rudolf Kindermann, ein Magdeburger Industrieller, das Gelände. Er baute es zu einer bedeutenden Ausflugs- und Vergnügungsgaststätte aus, welche auch bei der Prominenz der damaligen Zeit durchaus beliebt war. An das Gelände angeschlossen gab es einen kleinen Tiergarten, Palmen und andere exotische Kübelpflanzen. Im Winter war die Gastwirtschaft geschlossen, die kälteempfindlichen Pflanzen überwinterten in Gewächshäusern des Wernigeröder Schlosses.



Nach dem Krieg und der unvermeidlichen Enteignung übernahm die Konsum-Genossenschaft der DDR die Bewirtschaftung. Um 1970 herum wurden die Gebäude in drei Bauabschnitten zeitgemäß umgebaut und bis zur Wende weiterhin gastronomisch genutz.






Wie bei so vielen geschichtsträchtigen Orten begann mit dem Ende der DDR auch das Ende dieses wunderschönes Ortes. Verfall und Vandalismus folgten. Seit 2009 existiert auf dem Gelände der Multicache „LPC Storchmühle“. Leider sind die Stationen nicht mehr komplett spielbar, durch einen Hint, kann man das Finale aber dennoch problemlos finden. Und so gaben wir uns erstmal ganz der Erkundung des doch recht großen Geländes hin. Besonders eindrucksvoll war der riesige Speisesaal mit seinen runden Öffnungen in der Decke und den ehemals großen Glasfronten. Die Vorstellung, wie lichtdurchflutet dieser Raum einmal gewesen sein muss, fällt nicht schwer. Im Außenbereich entdeckt man zwischen starker Vegetation immer wieder kleine Eindrücke, wie schön es wohl hier einmal gewesen sein muss. Auf verschiedenen Ebenen gab es wahrscheinlich Sitzgelegenheiten und auch einen SB-Imbiss findet man im jetzigen Dschungel. Auch wenn die Stationen des 16 Jahre alten Multis nicht mehr komplett in Ordnung sind, so ist dieser Oldscool LP Cache und dieses geschichtsträchtige Gelände doch immer noch einen Besuch wert.





Noch war unser LostPlace Hunger für diesen Tag nicht gestillt und so ging es ins nur 10 Autominuten entfernte Büchenberg. Hier befindet sich der Multi „Bunker LP-09“. Nachdem ihr die erste Station an den Parkkoordinaten gelöst habt, geht es auf einen kleinen Spaziergang zur ehemaligen Führungsstelle in Kriegs- und Krisensituationen. Über 100 Bunker dieses Typs wurden in den 60er Jahren in der DDR gebaut, um für eventuelle Kriegsfälle vorbereitet zu sein. Die Wände bestehen aus 30 cm Stahlbeton, die Nutzfläche beträgt ca. 140qm. Weitere Infos zu diesem Bunkertyp findet ihr im Listing und auf dieser Webseite. Sobald ihr in den Tiefen verschwunden seid, heißt es Taschenlampen an und die geforderten Informationen suchen. Habt ihr alles gefunden, könnt ihr es Euch auf einer Couch im Bunker gemütlich machen und die finalen Koordinaten errechnen. Ein wirklich empfehlenswertes kleines Abenteuer.
Wenn ihr nun noch Lust auf ein paar bewegte Bilder habt, dann kann ich Euch das Video von maecky1978 über unseren Tag in Wernigerode, der Storchmühle und dem Bunker empfehlen.Schaut doch mal auf seinem Youtube-Kanal vorbei. Über einen Like oder ein Abo würden wir uns ebenfalls sehr freuen.





Das nächste Mal kommen alle Liebhaber der Brockenbahn auf ihre Kosten. Neben einer Fahrt zum Brocken haben wir auch noch den ein oder anderen thematisch passenden Cache gefunden. Bis dahin, bleibt gesund, Eure Chaos_Schnecke Tina ![]()
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Vom Konsum-Bierchen zum Stasi-Bunker
Natürlich zog es uns in unserem Harz-Urlaub auch an die vergessenen und staubigen Orte, welche aber immer viel zu erzählen haben. In der Nähe von Wernigerode, genauer gesagt in Nöschenrode, befand sich viele Jahre eine Gastwirtschaft. Bereits 1471 als Schleifmühle erbaut, begann mit dem Fremdenverkehr im Harz die gastronomische Geschichte des Anwesens mit dem Namen “Storchmühle”. 1934 erwarb Rudolf Kindermann, ein Magdeburger Industrieller, das Gelände. Er baute es zu einer bedeutenden Ausflugs- und Vergnügungsgaststätte aus, welche auch bei der Prominenz der damaligen Zeit durchaus beliebt war. An das Gelände angeschlossen gab es einen kleinen Tiergarten, Palmen und andere exotische Kübelpflanzen. Im Winter war die Gastwirtschaft geschlossen, die kälteempfindlichen Pflanzen überwinterten in Gewächshäusern des Wernigeröder Schlosses.



Nach dem Krieg und der unvermeidlichen Enteignung übernahm die Konsum-Genossenschaft der DDR die Bewirtschaftung. Um 1970 herum wurden die Gebäude in drei Bauabschnitten zeitgemäß umgebaut und bis zur Wende weiterhin gastronomisch genutz.






Wie bei so vielen geschichtsträchtigen Orten begann mit dem Ende der DDR auch das Ende dieses wunderschönes Ortes. Verfall und Vandalismus folgten. Seit 2009 existiert auf dem Gelände der Multicache “LPC Storchmühle”. Leider sind die Stationen nicht mehr komplett spielbar, durch einen Hint, kann man das Finale aber dennoch problemlos finden. Und so gaben wir uns erstmal ganz der Erkundung des doch recht großen Geländes hin. Besonders eindrucksvoll war der riesige Speisesaal mit seinen runden Öffnungen in der Decke und den ehemals großen Glasfronten. Die Vorstellung, wie lichtdurchflutet dieser Raum einmal gewesen sein muss, fällt nicht schwer. Im Außenbereich entdeckt man zwischen starker Vegetation immer wieder kleine Eindrücke, wie schön es wohl hier einmal gewesen sein muss. Auf verschiedenen Ebenen gab es wahrscheinlich Sitzgelegenheiten und auch einen SB-Imbiss findet man im jetzigen Dschungel. Auch wenn die Stationen des 16 Jahre alten Multis nicht mehr komplett in Ordnung sind, so ist dieser Oldscool LP Cache und dieses geschichtsträchtige Gelände doch immer noch einen Besuch wert.





Noch war unser LostPlace Hunger für diesen Tag nicht gestillt und so ging es ins nur 10 Autominuten entfernte Büchenberg. Hier befindet sich der Multi “Bunker LP-09”. Nachdem ihr die erste Station an den Parkkoordinaten gelöst habt, geht es auf einen kleinen Spaziergang zur ehemaligen Führungsstelle in Kriegs- und Krisensituationen. Über 100 Bunker dieses Typs wurden in den 60er Jahren in der DDR gebaut, um für eventuelle Kriegsfälle vorbereitet zu sein. Die Wände bestehen aus 30 cm Stahlbeton, die Nutzfläche beträgt ca. 140qm. Weitere Infos zu diesem Bunkertyp findet ihr im Listing und auf dieser Webseite. Sobald ihr in den Tiefen verschwunden seid, heißt es Taschenlampen an und die geforderten Informationen suchen. Habt ihr alles gefunden, könnt ihr es Euch auf einer Couch im Bunker gemütlich machen und die finalen Koordinaten errechnen. Ein wirklich empfehlenswertes kleines Abenteuer.
Wenn ihr nun noch Lust auf ein paar bewegte Bilder habt, dann kann ich Euch das Video von maecky1978 über unseren Tag in Wernigerode, der Storchmühle und dem Bunker empfehlen.Schaut doch mal auf seinem Youtube-Kanal vorbei. Über einen Like oder ein Abo würden wir uns ebenfalls sehr freuen.





Das nächste Mal kommen alle Liebhaber der Brockenbahn auf ihre Kosten. Neben einer Fahrt zum Brocken haben wir auch noch den ein oder anderen thematisch passenden Cache gefunden. Bis dahin, bleibt gesund, Eure Chaos_Schnecke Tina ![]()
Zeitreise in Goslar
Schon im Vorfeld unseres Urlaubes im Harz, las ich immer wieder Goslar als Empfehlung im Netz. Da wir nicht weit entfernt unsere Unterkunft gebucht hatten, wurde dieser Tipp natürlich mit Hilfe der Geocaching-Karte in Angriff genommen.
Und so führte uns unser erster Ausflug zur Kaiserpfalz. Zwischen 1040 und 1050 unter Kaiser Heinrich dem Dritten erbaut, ist sie heute das größte und bedeutendste Bauwerk des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Vor dem imposanten Gebäudekomplex stehend, war ich schon sehr beeindruckt von der Schönheit der damaligen Bauweise. Der Virtual „Die Kaiserpfalz“ stellt Euch vor drei Aufgaben, welche auf dem Gelände erledigt werden müssen, um die Logbedingungen zu erfüllen. Zum Beispiel müsst ihr ein Foto schießen, bei welchem Euch die Spitze der Pickelhaube eines Reiters in den Finger sticht.
Nebenbei könnt ihr auch das Labadventure „Treffen sich mehrere … an der Kaiserpfalz“ plus dazugehörigen Bonus absolvieren.




Neugierig auf soviel uralte Stadtgeschichte geworden, entdeckte ich auf der Karte eine Letterbox ganz nach meinem Geschmack. Bei „Frankenberg“ besteht Eure Aufgabe darin, Euch anhand von Bildern über 10 Stationen zum Finale zu kämpfen. Auf insgesamt 3 km gehts durch die ehemalige Wohngegend der Bergarbeiter des nahegelegenen Rammelsberges. Durch enge wunderschöne Gassen geht ihr auf die Suche nach Bildern an Häusern, besonderen Türklinken oder Ornamenten. Wir hatten das Glück, unterwegs einen super netten Goslarer zu treffen, der unser Interesse an den Gebäuden bemerkte, uns ein bisschen Stadtgeschichte erzählte und ein paar besondere Fotopunkte empfahl. Auch wenn das Finale dann eher unspektulär daher kam, fand ich diese Zeitreise durch das Bergarbeiterviertel einfach wundervoll.







Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der wunderschönen Pfarrkirche der Frankenberger Bergleute vorbei und suchten im angrenzenden Park den Tradi „Kloster Frankenberg“. Die Kirche wurde im 12.Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet. Die unzähligen aufeinandergeschichten Feldsteine bringen einen ins Staunen und zeigen welche beeindruckenden handwerklichen Fähigkeiten die Menschen früher besessen haben müssen.

Ebenfalls auf dem Weg zurück, könnt ihr in der Nähe eines sehr interessanten Ortes noch einen Tradi finden. Der Name „Das Stammhaus der Familie Siemens“ verrät schon, worum es sich hierbei handelt. Das 1692-1693 errichtete Fachwerkhaus versetzte mich auf eine Art und Weise in eine andere Zeit, wie noch kein Gebäude vorher. Die Art der Fenster, der verbaute geschmiedete Stahl, das wunderschöne uralte Tor und die mittlerweile schiefen und schrägen Balken … was wäre, könnten diese 338 Jahre alten Mauern sprechen? Der Bauherr war der Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens. Bis auf eine Epoche von 138 Jahren war und ist dieses Gebäude bis heute im Familienbesitz der Unternehmerfamilie.

Für uns ging es noch ein bisschen in die Altstadt von Goslar, welche natürlich noch weitere Caches für Euch bereithält. Wir liesen hier allerdings nur die wunderschönen Gebäude und das Flair auf uns wirken und schossen ein paar Bilder.



Da wir nun schon das Leben der Bergleute außerhalb ihrer Arbeitsstätte kannten, war der Besuch des Bergwerkes Rammelsberg natürlich auch ein Muss. Den Weg hinauf zum Berg verkürzen Euch die drei Tradis „Auf dem Weg zum Rammelberg 1-3“. Als einziges Bergwerk der Welt war das Erzbergwerk 1000 Jahre in Betrieb. Im Sommer 1988 wurde es geschlossen und 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist es ein Museum und bietet unzählige Einblicke in das Leben der Bergleute während seiner langen Geschichte. Wir erkundeten das Gelände, die alten Anlagen und die wirklich sehr gut gemachten Museen mit dem einfachsten Ticket für 10 Euro pro Person auf eigene Faust und haben das nicht bereut.











Im Anschluss ging es noch auf eine kleine Wanderung zum Mystie „Wim Orca“, welchen wir an einem Abend in unserer Unterkunft gelöst hatten. Das Rätsel hat uns riesigen Spaß gemacht und auch das Finale ist wirklich schön und den Fußmarsch auf alle Fälle wert. Unterwegs kamen wir am Herzberger Teich vorbei, einem für das Bergwerk gebauten Wasserspeicher und konnten auf unserem Weg noch die Tradis „Wasserfall Wintertal“ und „Forstbrücke im Wintertal“ signieren.




Zum Abschluss möchte ich Euch noch einen Virtual empfehlen, welchen ihr auf der Karte im Eingangsbereich des Bergwerks Rammelsberg finden könnt. Bei „Weltkulturerbe im Harz“ müsst ihr als Logbedingung an drei Weltkulturerbe-Stellen ein Bild mit dem aktuellen Datum und Euren Cachernamen machen. Dazu geht es natürlich zum Bergwerk Rammelsberg, einem alten Bergmannshaus im Stadtviertel Frankenberg und ein paar Kilometer entfernt zur Huttaler Widerwaage, einem Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft. Letzteres ist ein augeklügelt angelegtes Netz aus Teichen und Gräben, welche das Wasser aus den Gruben fern hielten und es gleichzeitig in Energie umwandelten. Für Sammler der Harzer Wandernadel gibt es am Bergwerk und an der Huttaler Widerwaage auch noch einen Belohnungsstempel.





Das nächste Mal geht es in den Osten des Harzes. In Wernigerode und Umgebung wird es mal wieder sehr staubig, ein wenig modrig, aber geschichtlich sehr interessant
. Bis dahin bleibt gesund und neugierig, Eure Chaos_Schnecke Tina ![]()
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Zeitreise in Goslar
Schon im Vorfeld unseres Urlaubes im Harz, las ich immer wieder Goslar als Empfehlung im Netz. Da wir nicht weit entfernt unsere Unterkunft gebucht hatten, wurde dieser Tipp natürlich mit Hilfe der Geocaching-Karte in Angriff genommen.
Und so führte uns unser erster Ausflug zur Kaiserpfalz. Zwischen 1040 und 1050 unter Kaiser Heinrich dem Dritten erbaut, ist sie heute das größte und bedeutendste Bauwerk des 11. Jahrhunderts in Deutschland. Vor dem imposanten Gebäudekomplex stehend, war ich schon sehr beeindruckt von der Schönheit der damaligen Bauweise. Der Virtual “Die Kaiserpfalz” stellt Euch vor drei Aufgaben, welche auf dem Gelände erledigt werden müssen, um die Logbedingungen zu erfüllen. Zum Beispiel müsst ihr ein Foto schießen, bei welchem Euch die Spitze der Pickelhaube eines Reiters in den Finger sticht.
Nebenbei könnt ihr auch das Labadventure “Treffen sich mehrere … an der Kaiserpfalz” plus dazugehörigen Bonus absolvieren.




Neugierig auf soviel uralte Stadtgeschichte geworden, entdeckte ich auf der Karte eine Letterbox ganz nach meinem Geschmack. Bei “Frankenberg” besteht Eure Aufgabe darin, Euch anhand von Bildern über 10 Stationen zum Finale zu kämpfen. Auf insgesamt 3 km gehts durch die ehemalige Wohngegend der Bergarbeiter des nahegelegenen Rammelsberges. Durch enge wunderschöne Gassen geht ihr auf die Suche nach Bildern an Häusern, besonderen Türklinken oder Ornamenten. Wir hatten das Glück, unterwegs einen super netten Goslarer zu treffen, der unser Interesse an den Gebäuden bemerkte, uns ein bisschen Stadtgeschichte erzählte und ein paar besondere Fotopunkte empfahl. Auch wenn das Finale dann eher unspektulär daher kam, fand ich diese Zeitreise durch das Bergarbeiterviertel einfach wundervoll.







Auf dem Rückweg schauten wir noch bei der wunderschönen Pfarrkirche der Frankenberger Bergleute vorbei und suchten im angrenzenden Park den Tradi “Kloster Frankenberg”. Die Kirche wurde im 12.Jahrhundert auf dem höchsten Punkt der Stadt errichtet. Die unzähligen aufeinandergeschichten Feldsteine bringen einen ins Staunen und zeigen welche beeindruckenden handwerklichen Fähigkeiten die Menschen früher besessen haben müssen.

Ebenfalls auf dem Weg zurück, könnt ihr in der Nähe eines sehr interessanten Ortes noch einen Tradi finden. Der Name “Das Stammhaus der Familie Siemens” verrät schon, worum es sich hierbei handelt. Das 1692-1693 errichtete Fachwerkhaus versetzte mich auf eine Art und Weise in eine andere Zeit, wie noch kein Gebäude vorher. Die Art der Fenster, der verbaute geschmiedete Stahl, das wunderschöne uralte Tor und die mittlerweile schiefen und schrägen Balken … was wäre, könnten diese 338 Jahre alten Mauern sprechen? Der Bauherr war der Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens. Bis auf eine Epoche von 138 Jahren war und ist dieses Gebäude bis heute im Familienbesitz der Unternehmerfamilie.

Für uns ging es noch ein bisschen in die Altstadt von Goslar, welche natürlich noch weitere Caches für Euch bereithält. Wir liesen hier allerdings nur die wunderschönen Gebäude und das Flair auf uns wirken und schossen ein paar Bilder.



Da wir nun schon das Leben der Bergleute außerhalb ihrer Arbeitsstätte kannten, war der Besuch des Bergwerkes Rammelsberg natürlich auch ein Muss. Den Weg hinauf zum Berg verkürzen Euch die drei Tradis “Auf dem Weg zum Rammelberg 1-3”. Als einziges Bergwerk der Welt war das Erzbergwerk 1000 Jahre in Betrieb. Im Sommer 1988 wurde es geschlossen und 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Heute ist es ein Museum und bietet unzählige Einblicke in das Leben der Bergleute während seiner langen Geschichte. Wir erkundeten das Gelände, die alten Anlagen und die wirklich sehr gut gemachten Museen mit dem einfachsten Ticket für 10 Euro pro Person auf eigene Faust und haben das nicht bereut.











Im Anschluss ging es noch auf eine kleine Wanderung zum Mystie “Wim Orca”, welchen wir an einem Abend in unserer Unterkunft gelöst hatten. Das Rätsel hat uns riesigen Spaß gemacht und auch das Finale ist wirklich schön und den Fußmarsch auf alle Fälle wert. Unterwegs kamen wir am Herzberger Teich vorbei, einem für das Bergwerk gebauten Wasserspeicher und konnten auf unserem Weg noch die Tradis “Wasserfall Wintertal” und “Forstbrücke im Wintertal” signieren.




Zum Abschluss möchte ich Euch noch einen Virtual empfehlen, welchen ihr auf der Karte im Eingangsbereich des Bergwerks Rammelsberg finden könnt. Bei “Weltkulturerbe im Harz” müsst ihr als Logbedingung an drei Weltkulturerbe-Stellen ein Bild mit dem aktuellen Datum und Euren Cachernamen machen. Dazu geht es natürlich zum Bergwerk Rammelsberg, einem alten Bergmannshaus im Stadtviertel Frankenberg und ein paar Kilometer entfernt zur Huttaler Widerwaage, einem Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft. Letzteres ist ein augeklügelt angelegtes Netz aus Teichen und Gräben, welche das Wasser aus den Gruben fern hielten und es gleichzeitig in Energie umwandelten. Für Sammler der Harzer Wandernadel gibt es am Bergwerk und an der Huttaler Widerwaage auch noch einen Belohnungsstempel.





Das nächste Mal geht es in den Osten des Harzes. In Wernigerode und Umgebung wird es mal wieder sehr staubig, ein wenig modrig, aber geschichtlich sehr interessant
. Bis dahin bleibt gesund und neugierig, Eure Chaos_Schnecke Tina ![]()
Sachsengott Krodo, Elfenecke & Jungbrunnen
Zuersteinmal möchte ich Euch Allen ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. Ein Jahr voller Abenteuer und Erlebnisse in denen ihr schöne Erinnerungen schafft. Es war ruhig in den letzten Wochen hier im Blog. Mein Privatleben war das letzte Vierteljahr mehr als turbulent und kräftezehrend. Nicht die richtige Zeit um sich hier mit freiem Kopf und viel Kreativität neuen Berichten zu widmen. Ich hoffe jetzt zieht wieder ein wenig mehr Normalität und Alltag in meinem Leben ein und neuen Blogbeiträgen steht nichts im Wege.
Im September 2025 verbrachten wir 14 Tage im Harz. Unsere Erlebnisse möchte ich natürlich gern mit Euch teilen und so habe ich mich entschlossen Euch heute mit auf unseren Ausflug ins wunderschöne Bad Harzburg zu nehmen.
Unser Tag sollte mit einer Seilbahnfahrt auf den Großen Burgberg starten. Vor Ort erhielten wir das Angebot eines Kombitickets für Seilbahnfahrt, Baumwipfelpfad und 5D-Kino, welches wir gern buchten. Zuerst ging es für uns ins 5D-Kino, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann. Dieses Erlebnis wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Die tolle Geschichte, die wunderschönen Bühnenbilder und das einmalige Gefühl mitten im Geschehen zu sein, sind wirklich erwähnenswert und nach ein paar Minuten flauem Gefühl im Magen konnte ich die Vorstellung auch in vollen Zügen auskosten.


Danach ging es auf die etwa 3-minütige Fahrt mit der 1929 erbauten Seilbahn auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg. Fast lautlos schwebt die Gondel über den Kronen der Bäume und lässt Euch weit über den schönen Nationalpark blicken. Oben angekommen ging es für uns als Erstes zur Canossa-Säule auf dem Aussichtsplateau des Berges. Hier könnt ihr das geforderte Bild für den Virtual „Burgberg Bad Harzburg“ schießen und die Aussicht über Bad Harzburg und die angrenzenden weiten Wälder geniesen.


Danach machten wir uns auf, zur Erkundung des Berges und der Überbleibsel der ehemaligen Harzburg. Gut geeignet, um einen ersten Überblick zu bekommen, war dafür der AdventureLab „Die Harzburg auf dem Burgberg“. Neugierig auf Alles was es da oben zu entdecken gibt, nahmen wir die Herausforderung an und begaben uns auf die 14 Stationen des Multicaches „Burg und Besinnung“. Der erste Teil führt Euch über den großen Burgberg, zeigt Euch die einstigen Burganlagen und bringt Euch die Geschichte näher. So steht ihr unter anderem irgendwann vor einer, wie ich finde ziemlich coolen, stählernen Statue des Sachsengottes KRODO. Diese wurde 2007 durch den Förderverein mit Hilfe von Spendengeldern hier errichtet. In vorchristlicher Zeit soll hier schon einmal eine KRODO-Statue gestanden und die vier Elemente des Lebens Sonne, Erde, Wind und Wasser symbolisiert haben. Im Rahmen der Christanisierung um 780 nach Christus soll Karl der Große diese zerstören lassen haben. Wir hatten wieder einmal großes Glück mit dem Wetter und so eröffnete sich uns sogar ein Blick auf den Brocken.


Der zweite Teil des Multi´s führt Euch auf den angrenzenden Sachsenberg. Über ca. 1,7 km geht es auf dem Themenweg an wunderschöne Plätze, welche zu Ruhe und Einkehr einladen. Habt ihr alle Werte richtig ermittelt, steht einem Log nichts im Wege. In jedem Fall lasst ihr Euch hier auf eine wunderschöne, nicht ganz leichte Wanderung ein, welche sich wirklich lohnt. Es eröffnen sich tolle Aussichten und die Möglichkeit die Ruhe und Schönheit der Natur in vollen Zügen zu erleben.


Mittlerweile war es ziemlich spät geworden und die Zeit reichte nicht mehr für unseren Besuch des Baumwipfelpfades. Nach der Seilbahntalfahrt fragten wir deshalb einfach das Personal, ob wir unser gebuchtes Angebot auch auf den nächsten Tag verschieben könnten. Dies war kein Problem und wir erhielten Karten für den Baumwipfelpfad am Folgetag. Den Zeitfaktor sollte man bei einem Besuch des großen Burgberges wirklich nicht außer Acht lassen. Es gibt einfach wirklich viel zu sehen und zu erleben.
Und so beschlossen wir am kommenden Tag wiederzukommen und unseren Tag am Radauwasserfall ganz in der Nähe ausklingen zu lassen. Etwa 2km von Bad Harzburg entfernt befindet sich dieser malerische Wasserfall . Über eine steile Felsklippe stürzt das Wasser etwa 22m in die Tiefe. Der Name des Naturschauspiels lässt einen hohen Geräuschpegel vermuten. Tatsächlich hört man zwar das Wasser, aber nicht so, das es solch einen Namen rechtfertigen würde. Stattdessen geht der Name auf das Flüsschen Radau zurück, aus welchem seit 1859 Wasser abgezeigt und dekorativ über den Felsen geleitet wird. So wurde damals ein Ausflugsziel für die zunehmende Zahl an Kurgästen und Urlaubern in der Nähe von Bad Harzburg geschaffen. Während ihr vor der Felswand steht und den Anblick wirken lasst, könnt ihr die Fragen zum Earthcache „Der Radau-Wasserfall“ beantworten.


Für uns ging es also einen Tag später nocheinmal nach Bad Harzburg. Unser erstes Ziel war der Baumwipfelpfad, welcher sich seit 2015 unterhalb des großes Burgberges über die Baumkronen schlängelt und an 50 Stellen Wissenswertes zum Thema Wald bereithält. Am Ende befindet sich seit 2020 die Baumschwebebahn. Mit 12-15 km kann man fast lautlos in sanften Serpentinen die ca. 1000m vom großen Burgberg hinab zum Baumwipfelpfad schweben. Bei unserem nächsten Besuch wird das sicher in die ToDo-Liste aufgenommen. Auf dem Rückweg konnten wir noch die Tradis „Waldkirche im Kalten Tal“ und „Die Wiese im Kalten Tal“ finden und signieren.



Natürlich wollten wir noch ein bisschen mehr von dem wunderschönen Ort sehen und so verschlug es uns in die Innenstadt zum Jungbrunnen. Der Brunnen erzählt mit seinen witzigen Figuren, welche der Metallgestalter Jochen Müller aus Quedlinburg schuf, vom Jugendwahn und der Unsinnigkeit und der Komik dahinter. Es gibt rund um das Wasserspiel viel zu entdecken und hier könnt ihr Euch auch auf die Suche nach den Antworten zum Adventure „Hugo auf der Suche nach der ewigen Jugend“ machen.


Inzwischen war es Nachmittag geworden und der lockte uns auf Kaffee und Kuchen zu einem weiteren interessanten Ziel in Bad Harzburg. Dem Café Winuwuk. Am Waldrand der Elfenecke, einem Gebiet zwischen Breitenberg und dem Elfenstein befinden sich zwei Gebäude, welchen einem Glauben machen, im Land der Gnome, Elfen und Feen angekommen zu sein. Die Kunstausstellung Sonnenhof und das Kaffeehaus Winuwuk. Auch innen erwartet Euch eine wirklich märchenhafte Einrichtung, leckerer Kaffee und hausgemachter Kuchen. Für uns gab es an diesem Tag Rhabarber-Schmand-Kuchen mit einer Baiserhaube. Fabelhaft war er, aber etwas anderes hätten wir hier auch nicht erwartet. Nur ein paar Schritte entfernt könnt ihr zudem noch den Tradi „Winuwuk“ finden.




Solltet ihr auch mal nach Bad Harzburg kommen oder es jetzt sogar planen, so könnte ihr ganz nebenbei auch das Adventure „Die merkwürdigen Labs im Harz“ spielen. An allen fünf benötigten Punkten sind wir heute in diesem Bericht schon ganz zufällig vorbeigekommen.
Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch 13 Fahrminuten entfernt zur Verlobungsinsel ins Okertal. Einen Cache gibt es dort noch nicht, aber wahre Naturschönheit und eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Wir waren gefesselt von dieser schönen Stelle und saßen lange auf den Steinen am Ufer und genossen den wilden Harz.
Wer nun gern noch ein paar bewegte Bilder zu unseren zwei wunderschönen Tagen in Bad Harzburg sehen möchte, für den hat maecky1978 auch noch unseren Tag in zwei Teilen auf seinem Youtube Kanal veröffentlicht. Teil 1 nimmt Euch mit auf den Großen Burgberg und den Besinnungsweg, Teil 2 zum Baumwipfelpfad, dem Café Winuwuk und der Verlobungsinsel. Und natürlich würde er sich auch über ein Abo mächtig freuen.





Wir bleiben im Harz und so nehme ich Euch das nächste Mal mit nach Goslar. Zu einer tollen Letterbox und so allerlei alter interessanter Stadtgeschichte. Bis dahin eine schöne Zeit, Eure Chaos-Schnecke Tina ![]()
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CF 449 – Der Brocken und das fehlende Stempelheft
Sachsengott Krodo, Elfenecke & Jungbrunnen
Zuersteinmal möchte ich Euch Allen ein glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. Ein Jahr voller Abenteuer und Erlebnisse in denen ihr schöne Erinnerungen schafft. Es war ruhig in den letzten Wochen hier im Blog. Mein Privatleben war das letzte Vierteljahr mehr als turbulent und kräftezehrend. Nicht die richtige Zeit um sich hier mit freiem Kopf und viel Kreativität neuen Berichten zu widmen. Ich hoffe jetzt zieht wieder ein wenig mehr Normalität und Alltag in meinem Leben ein und neuen Blogbeiträgen steht nichts im Wege.
Im September 2025 verbrachten wir 14 Tage im Harz. Unsere Erlebnisse möchte ich natürlich gern mit Euch teilen und so habe ich mich entschlossen Euch heute mit auf unseren Ausflug ins wunderschöne Bad Harzburg zu nehmen.
Unser Tag sollte mit einer Seilbahnfahrt auf den Großen Burgberg starten. Vor Ort erhielten wir das Angebot eines Kombitickets für Seilbahnfahrt, Baumwipfelpfad und 5D-Kino, welches wir gern buchten. Zuerst ging es für uns ins 5D-Kino, welches ich Euch nur wärmstens empfehlen kann. Dieses Erlebnis wird mir wohl lange in Erinnerung bleiben. Die tolle Geschichte, die wunderschönen Bühnenbilder und das einmalige Gefühl mitten im Geschehen zu sein, sind wirklich erwähnenswert und nach ein paar Minuten flauem Gefühl im Magen konnte ich die Vorstellung auch in vollen Zügen auskosten.


Danach ging es auf die etwa 3-minütige Fahrt mit der 1929 erbauten Seilbahn auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg. Fast lautlos schwebt die Gondel über den Kronen der Bäume und lässt Euch weit über den schönen Nationalpark blicken. Oben angekommen ging es für uns als Erstes zur Canossa-Säule auf dem Aussichtsplateau des Berges. Hier könnt ihr das geforderte Bild für den Virtual “Burgberg Bad Harzburg” schießen und die Aussicht über Bad Harzburg und die angrenzenden weiten Wälder geniesen.


Danach machten wir uns auf, zur Erkundung des Berges und der Überbleibsel der ehemaligen Harzburg. Gut geeignet, um einen ersten Überblick zu bekommen, war dafür der AdventureLab “Die Harzburg auf dem Burgberg”. Neugierig auf Alles was es da oben zu entdecken gibt, nahmen wir die Herausforderung an und begaben uns auf die 14 Stationen des Multicaches “Burg und Besinnung”. Der erste Teil führt Euch über den großen Burgberg, zeigt Euch die einstigen Burganlagen und bringt Euch die Geschichte näher. So steht ihr unter anderem irgendwann vor einer, wie ich finde ziemlich coolen, stählernen Statue des Sachsengottes KRODO. Diese wurde 2007 durch den Förderverein mit Hilfe von Spendengeldern hier errichtet. In vorchristlicher Zeit soll hier schon einmal eine KRODO-Statue gestanden und die vier Elemente des Lebens Sonne, Erde, Wind und Wasser symbolisiert haben. Im Rahmen der Christanisierung um 780 nach Christus soll Karl der Große diese zerstören lassen haben. Wir hatten wieder einmal großes Glück mit dem Wetter und so eröffnete sich uns sogar ein Blick auf den Brocken.


Der zweite Teil des Multi´s führt Euch auf den angrenzenden Sachsenberg. Über ca. 1,7 km geht es auf dem Themenweg an wunderschöne Plätze, welche zu Ruhe und Einkehr einladen. Habt ihr alle Werte richtig ermittelt, steht einem Log nichts im Wege. In jedem Fall lasst ihr Euch hier auf eine wunderschöne, nicht ganz leichte Wanderung ein, welche sich wirklich lohnt. Es eröffnen sich tolle Aussichten und die Möglichkeit die Ruhe und Schönheit der Natur in vollen Zügen zu erleben.


Mittlerweile war es ziemlich spät geworden und die Zeit reichte nicht mehr für unseren Besuch des Baumwipfelpfades. Nach der Seilbahntalfahrt fragten wir deshalb einfach das Personal, ob wir unser gebuchtes Angebot auch auf den nächsten Tag verschieben könnten. Dies war kein Problem und wir erhielten Karten für den Baumwipfelpfad am Folgetag. Den Zeitfaktor sollte man bei einem Besuch des großen Burgberges wirklich nicht außer Acht lassen. Es gibt einfach wirklich viel zu sehen und zu erleben.
Und so beschlossen wir am kommenden Tag wiederzukommen und unseren Tag am Radauwasserfall ganz in der Nähe ausklingen zu lassen. Etwa 2km von Bad Harzburg entfernt befindet sich dieser malerische Wasserfall . Über eine steile Felsklippe stürzt das Wasser etwa 22m in die Tiefe. Der Name des Naturschauspiels lässt einen hohen Geräuschpegel vermuten. Tatsächlich hört man zwar das Wasser, aber nicht so, das es solch einen Namen rechtfertigen würde. Stattdessen geht der Name auf das Flüsschen Radau zurück, aus welchem seit 1859 Wasser abgezeigt und dekorativ über den Felsen geleitet wird. So wurde damals ein Ausflugsziel für die zunehmende Zahl an Kurgästen und Urlaubern in der Nähe von Bad Harzburg geschaffen. Während ihr vor der Felswand steht und den Anblick wirken lasst, könnt ihr die Fragen zum Earthcache “Der Radau-Wasserfall” beantworten.


Für uns ging es also einen Tag später nocheinmal nach Bad Harzburg. Unser erstes Ziel war der Baumwipfelpfad, welcher sich seit 2015 unterhalb des großes Burgberges über die Baumkronen schlängelt und an 50 Stellen Wissenswertes zum Thema Wald bereithält. Am Ende befindet sich seit 2020 die Baumschwebebahn. Mit 12-15 km kann man fast lautlos in sanften Serpentinen die ca. 1000m vom großen Burgberg hinab zum Baumwipfelpfad schweben. Bei unserem nächsten Besuch wird das sicher in die ToDo-Liste aufgenommen. Auf dem Rückweg konnten wir noch die Tradis “Waldkirche im Kalten Tal” und “Die Wiese im Kalten Tal” finden und signieren.



Natürlich wollten wir noch ein bisschen mehr von dem wunderschönen Ort sehen und so verschlug es uns in die Innenstadt zum Jungbrunnen. Der Brunnen erzählt mit seinen witzigen Figuren, welche der Metallgestalter Jochen Müller aus Quedlinburg schuf, vom Jugendwahn und der Unsinnigkeit und der Komik dahinter. Es gibt rund um das Wasserspiel viel zu entdecken und hier könnt ihr Euch auch auf die Suche nach den Antworten zum Adventure “Hugo auf der Suche nach der ewigen Jugend” machen.


Inzwischen war es Nachmittag geworden und der lockte uns auf Kaffee und Kuchen zu einem weiteren interessanten Ziel in Bad Harzburg. Dem Café Winuwuk. Am Waldrand der Elfenecke, einem Gebiet zwischen Breitenberg und dem Elfenstein befinden sich zwei Gebäude, welchen einem Glauben machen, im Land der Gnome, Elfen und Feen angekommen zu sein. Die Kunstausstellung Sonnenhof und das Kaffeehaus Winuwuk. Auch innen erwartet Euch eine wirklich märchenhafte Einrichtung, leckerer Kaffee und hausgemachter Kuchen. Für uns gab es an diesem Tag Rhabarber-Schmand-Kuchen mit einer Baiserhaube. Fabelhaft war er, aber etwas anderes hätten wir hier auch nicht erwartet. Nur ein paar Schritte entfernt könnt ihr zudem noch den Tradi “Winuwuk” finden.




Solltet ihr auch mal nach Bad Harzburg kommen oder es jetzt sogar planen, so könnte ihr ganz nebenbei auch das Adventure “Die merkwürdigen Labs im Harz” spielen. An allen fünf benötigten Punkten sind wir heute in diesem Bericht schon ganz zufällig vorbeigekommen.
Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch 13 Fahrminuten entfernt zur Verlobungsinsel ins Okertal. Einen Cache gibt es dort noch nicht, aber wahre Naturschönheit und eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Wir waren gefesselt von dieser schönen Stelle und saßen lange auf den Steinen am Ufer und genossen den wilden Harz.
Wer nun gern noch ein paar bewegte Bilder zu unseren zwei wunderschönen Tagen in Bad Harzburg sehen möchte, für den hat maecky1978 auch noch unseren Tag in zwei Teilen auf seinem Youtube Kanal veröffentlicht. Teil 1 nimmt Euch mit auf den Großen Burgberg und den Besinnungsweg, Teil 2 zum Baumwipfelpfad, dem Café Winuwuk und der Verlobungsinsel. Und natürlich würde er sich auch über ein Abo mächtig freuen.





Wir bleiben im Harz und so nehme ich Euch das nächste Mal mit nach Goslar. Zu einer tollen Letterbox und so allerlei alter interessanter Stadtgeschichte. Bis dahin eine schöne Zeit, Eure Chaos-Schnecke Tina ![]()
11. Brockenfrühstück – Mein Besuch bei der Blockparty!
Lass dich von diesem Erlebnisbericht vom 11. Brockenfrühstück inspirieren und plane deine eigene Winterwanderung zum Sonnenaufgang auf den Brockengipfel!
Hier erfährst du nicht nur, welche Route sich am besten eignet und welche gemütlichen Restaurants und Unterkünfte in Schierke empfehlenswert sind. Du bekommst auch Lust auf einen Abstecher ins bezaubernde Quedlinburg mit seiner traumhaften Fachwerkkulisse. Das ist perfekt für dein nächstes Harz-Abenteuer!
Hier weiterlesen: 11. Brockenfrühstück – Mein Besuch bei der Blockparty!
Der Beitrag 11. Brockenfrühstück – Mein Besuch bei der Blockparty! erschien zuerst auf Saarfuchs on Tour!.
HARZ – Impressionen – 7
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Das war es dann auch schon wieder mit dem Kurzurlaub, wir waren vom 01. bis zum 09.09.2025 hier. Morgen früh geht es dann erst einmal wieder nach Hause, der neue Minjob will im September ja auch noch mit Stunden gefüllt werden. Im Oktober sind wir dann aber wieder für ein paar Tage hier.
Wir freuen uns schon jetzt wieder drauf…
Schönes Wochenende,
Lady, Steffi & Micha
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HARZ – Impressionen – 6
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HARZ – Impressionen – 5
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Es stimmt also doch…
… Rentner haben nie Zeit !!!
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Die Jungs decken nun das Dach der Scheune zu Ende, der Minijob ist mit genug Stunden gefüllt, morgen geht es erst einmal für ein paar Tage in den Harz.
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Ich habe tatsächlich diesen August so wenig wie schon lange nicht mehr gecacht, irgendwie war das auch anders gedacht. Aber gut, es ist eben wie es ist und ich denke ein paar, wenn auch wenige Dosen, werden im Harz dazu kommen. Ich möchte doch wenigsten die gelösten Mysteries in der näheren Umgebung des Ferienhauses anlaufen.
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Hier auf dem Blog tut sich im Moment auch nicht wirklich etwas, ich finde keine Muße etwas zu schreiben. Ich spiele sogar mit dem Gedanken den Blog auch aufzugeben, die Leser werden weniger, es scheint nicht mehr von Interesse zu sein?! Twitter, X, Insta und Co habe ich ja bereits alles gelöscht, lediglich auf Facebook kommt noch ein Tagesbild und gelegentlich ein Bastelbild oder andere Unwichtigkeiten. Aber auch das ist irgendwie über, in meiner Timeline taucht nur noch selten einer meiner Freunde auf, ich scrolle immer mehr gelangweilt durch die Gegend. Es ist der richtige Zeitpunkt den ganzen Social-Media-Shyce abzuwerfen um dann einfach in Ruhe zusammen mit meiner Lady alt zu werden.
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Nun aber erst mal ab in den Wald,
bis die Tage, irgendwo, irgendwann…
Micha & Lady
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Ein Hoch auf die Community
Ich habe ein paar sehr wertvolle Tips von befreundeten Cachern oder auch von den Ownern der Mysteries bekommen.
Dazu habe ich mich zum ersten Mal an KI herangewagt und musste feststellen: „Net übel“
Ganz schön hilfreich, wenn man erst einmal versteht genau zu fragen. Kontrolle ist natürlich auch wichtig, und manchmal passt sogar die KI, war doch die Antwort auf eine komplexe Matheaufgabe: „Darf ich Dir stattdessen ein Kochrezept anbieten?“
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Nun kann ich beruhigt am 27.ten in aller Ruhe in den Harz fahren. Klar, finden muss ich sie auch noch, aber ich bin ja Optimist.
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Vielen Dank für die Zusammenarbeit, schönen Sonntag,
Micha
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Welche Studiengänge muss ich belegen
um manche Mysteries lösen zu können ???
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Ich bin ab dem 27.08. endlich wieder ein paar Tage in unserem Ferienhaus im Harz und da gibt es jedes Mal die Frage:
„Wie löse ich diese Mysteries?“
Seit Jahren liegen sie dort und warten auf meinen Besuch, leider bin ich zu doof um sie selber zu lösen.
Bei einigen davon braucht man ein passendes Studium in Mathe, Physik, Chemie und Co.
Ich habe leider davon nichts belegt, Dr. Google hilft mir auch nicht weiter.
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Vor Jahren geisterte mal eine Riesenliste mit gelösten Koords zu Mysteries durchs Netz, aber die hatte auch keine Daten zu diesen Rätseln. In den fragwürdigen Facebookgruppen in denen Lösungen getauscht werden bin ich nicht und die, (mir sogar persönlich bekannten), Owner direkt um Koords anzubetteln ist dann doch nicht so meins…
Irgendwie ärgern mich diese blauen Punkte aber immer kurz bevor ich wieder in die zweite Heimat aufbreche. Ich rätsel dann erneut ’ne Weile rum, komme aber natürlich wieder zu keinem Ergebnis.
Wie handhabt Ihr solche Situationen?
Einfach die GC-Codes auf die Igore-Liste packen?
Zum Glück hat der Harz aber sooo viele schöne Cachetouren zu bieten das mit Sicherheit auch in Zukunft keine Langeweile bei mir aufkommen wird. Die Mysteries liegen aber im Ort und die könnte ich fußläufig immer mal zwischendurch aufsuchen, ganz viel habe ich dort nämlich nicht mehr, und Neues kommt auch zur Zeit eher selten raus.
Und wenn, „TUSCH“, natürlich wieder ein Mystery für dessen Lösung ich erneut zu blöde bin…
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Kommt gut in die neue Woche, ich rätsel mal noch ein wenig, Rentner haben ja Zeit…
Micha
9. Brockenfrühstück
Am 16. Dezember 2023 fand das 9. Brockenfrühstück statt. Es war (erst) meine 5. Teilnahme an diesem Event. Und wieder ein schönes Wochenende. Im Text befindet sich ein bissl Werbung!
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Am 15. ging es mit Enkelin (Ayda081), Cousine und meiner Frau nach Schierke. Wir hatten wieder eine Ferienwohnung in der Ferienanlage Zum Wildbach gebucht. Nach 17 Uhr sind wir angekommen, Schlüssel geholt und die Ferienwohnung bezogen. Zum Abendessen sind wir dann in das Restaurant „Zur Klippe„, gehört auch zu der Ferienanlage, gegangen. Hmmm, wie immer lecker und reichlich. Sehr zu empfehlen. Es folgte dann eine kurze Nacht für mich. Um 5 Uhr am Samstag früh sollte mein Wecker klingeln, ich war schon kurz vorher wach. Kaffee kochen, Brötchen schmieren. Um halb sechs hatte ich mich mit Felix, aka Skidoofahrer bzw. DL5XL verabredet. Gemeinsam sind wir aufgebrochen per Pedes zum Brocken. Durch den Park von Schierke zur Brockenstraße. Diese dann gut 11 km folgend. Auf dem Weg einige Geocacher überholt, die das selbe Ziel hatten. Viele von ihnen sind wie wir ohne Licht gewandert, viele hatten auch Beleuchtung an. Einige von ihnen hatten ganz schön viel Licht damit gemacht, muss das sein? Andere wurden dadurch u.a. geblendet. In 2 ¼ Stunden waren wir dann oben angekommen. Die Straße war bis in ca. 850m Höhe gut begehbar, dann wurde sie glatter. 100 Höhenmeter mehr und sie war Schneebedeckt. Eine Abkürzung im dunkeln zum Beispiel über das Eckerloch war nix für uns im dunkeln. Viele gleichgesinnte waren schon vor Ort im Touristensaal vom Brockenhotel, viele folgten noch.
Wie immer trifft man viele befreundete Cacher, leider auch viele nicht, bei gut 1000 Teilnehmern. Das eigentliche, warum das Event hier u.a. stattfindet ist, wir wollen den Sonnenaufgang begrüßen. Leider war damit in diesem Jahr nix, das Wetter spielte nicht mit. Na dann halt in 2024. Felix hat sich seinem anderen Hobby, dem Amateurfunk, gewidmet, hatte eine kleine Funkstation dabei und ein paar Telegrafie QSOs gemacht. Es war nicht einfach da eine geeignete Stelle zu finden, auf dem Brocken war es windig, um 0 Grad. Einen Platz neben dem Besucherzentrum hatte er gefunden und eingerichtet. Ich selber funke eine ganze Weile schon nicht mehr. Ich habe das Hobby in der Zeit da oben genutzt. Für das Event wurde ein Lab Cache mit 10 Stationen erstellt und es gab noch 4 Labcaches mit je 5 Stationen, die ich noch nicht hatte. Mit zwei anderen Cachern gemeinsam diese absolviert und die entsprechenden Fragen dazu gesucht, gefunden und beantwortet. Bei einem Lab, Brocken @ night, gab es bei der Beantwortung von den Fragen viele Fragen, was will der Owner da für Antworten. Diese waren für uns manchmal nicht nachvollziehbar. Nun haben wir es mit gemeinsamer andere auch geschafft und 30 Pünktchen mehr auf dem Konto
. Dann gab es noch parallel zu dem GC Event ein OC Event, wir haben uns dazu im Wolkenhäuschen getroffen. Schnell ging es wieder rein ins warme, noch ein paar Bekannte treffen und klönen. Schee war’s. Zwischenzeitlich kam meine Frau, Cousine und Enkelin, sie sind auch per Pedes den Brocken hoch via der Brockenstraße. Dazu habe ich sie beim Pavillon abgeholt und wieder hoch zum Gipfel. Enkelin war ganz schön kaputt, die beiden anderen aber auch. Kurz nach 11 Uhr waren sie hier oben, haben dann den ersten Zug mit der Brockenbahn nach Wernigerode genommen um wieder runter zu kommen vom Brocken. Dazu später mehr. Ich bin dann nochmals ins Brockenhotel zum klönen. Um 12 Uhr dann den Abstieg nach Schierke. Die Brockenstraße aber nicht ganz, den Benno- Schmidt-Weg, bekannt als Brockenbenno, der leider verstorben ist und den Brockenbett nach Schierke zur Unterkunft. Das waren dann gut 7,5km und ein Cachefund. Dann geduscht, andere Sachen angezogen und mit dem Auto nach Wernigerode, meine „3 Weiber“ abholen. Sie haben die gut 1 ¾ Stunden Fahrt genossen. Vom Bahnhof ging es dann, wie jedes Jahr, zuerst zum Baumkuchenhaus, leckeren Baumkuchen holen. Danach noch zum Werksverkauf von Wergona Schokoladen, da ein paar Süßigkeiten einkaufen. Damit war dann der Einkauf für heute auch erledigt und es ging zurück in die Unterkunft. Um 17:30 Uhr ging es wieder zum Abendessen in der Klippe. Empfehlenswert ist es immer hier einen Tisch vorher zu bestellen.
Am Sonntag früh noch frühstücken, das Buffet ist lecker und reichhaltig. Da kann man nicht meckern. Nach dem Frühstück den Schlüssel abgeben, die Unterkunft bezahlen und gleich wieder für 2024 buchen.
Bevor wir aber Schierke verlassen, gab es noch am Park von Schierke ein kleines Event. Dann die Heimfahrt über 365km. Unterwegs noch 3 Geocaches „eingesammelt“. Wir freuen uns schon auf das Jubiläumsevent, das 10. Brockenfrühstück. HIER ein paar Bilder vom Wochenende.
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9. Brockenfrühstück
Am 16. Dezember 2023 fand das 9. Brockenfrühstück statt. Es war (erst) meine 5. Teilnahme an diesem Event. Und wieder ein schönes Wochenende. Im Text befindet sich ein bissl Werbung!
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Am 15. ging es mit Enkelin (Ayda081), Cousine und meiner Frau nach Schierke. Wir hatten wieder eine Ferienwohnung in der Ferienanlage Zum Wildbach gebucht. Nach 17 Uhr sind wir angekommen, Schlüssel geholt und die Ferienwohnung bezogen. Zum Abendessen sind wir dann in das Restaurant “Zur Klippe“, gehört auch zu der Ferienanlage, gegangen. Hmmm, wie immer lecker und reichlich. Sehr zu empfehlen. Es folgte dann eine kurze Nacht für mich. Um 5 Uhr am Samstag früh sollte mein Wecker klingeln, ich war schon kurz vorher wach. Kaffee kochen, Brötchen schmieren. Um halb sechs hatte ich mich mit Felix, aka Skidoofahrer bzw. DL5XL verabredet. Gemeinsam sind wir aufgebrochen per Pedes zum Brocken. Durch den Park von Schierke zur Brockenstraße. Diese dann gut 11 km folgend. Auf dem Weg einige Geocacher überholt, die das selbe Ziel hatten. Viele von ihnen sind wie wir ohne Licht gewandert, viele hatten auch Beleuchtung an. Einige von ihnen hatten ganz schön viel Licht damit gemacht, muss das sein? Andere wurden dadurch u.a. geblendet. In 2 ¼ Stunden waren wir dann oben angekommen. Die Straße war bis in ca. 850m Höhe gut begehbar, dann wurde sie glatter. 100 Höhenmeter mehr und sie war Schneebedeckt. Eine Abkürzung im dunkeln zum Beispiel über das Eckerloch war nix für uns im dunkeln. Viele gleichgesinnte waren schon vor Ort im Touristensaal vom Brockenhotel, viele folgten noch.
Wie immer trifft man viele befreundete Cacher, leider auch viele nicht, bei gut 1000 Teilnehmern. Das eigentliche, warum das Event hier u.a. stattfindet ist, wir wollen den Sonnenaufgang begrüßen. Leider war damit in diesem Jahr nix, das Wetter spielte nicht mit. Na dann halt in 2024. Felix hat sich seinem anderen Hobby, dem Amateurfunk, gewidmet, hatte eine kleine Funkstation dabei und ein paar Telegrafie QSOs gemacht. Es war nicht einfach da eine geeignete Stelle zu finden, auf dem Brocken war es windig, um 0 Grad. Einen Platz neben dem Besucherzentrum hatte er gefunden und eingerichtet. Ich selber funke eine ganze Weile schon nicht mehr. Ich habe das Hobby in der Zeit da oben genutzt. Für das Event wurde ein Lab Cache mit 10 Stationen erstellt und es gab noch 4 Labcaches mit je 5 Stationen, die ich noch nicht hatte. Mit zwei anderen Cachern gemeinsam diese absolviert und die entsprechenden Fragen dazu gesucht, gefunden und beantwortet. Bei einem Lab, Brocken @ night, gab es bei der Beantwortung von den Fragen viele Fragen, was will der Owner da für Antworten. Diese waren für uns manchmal nicht nachvollziehbar. Nun haben wir es mit gemeinsamer andere auch geschafft und 30 Pünktchen mehr auf dem Konto
. Dann gab es noch parallel zu dem GC Event ein OC Event, wir haben uns dazu im Wolkenhäuschen getroffen. Schnell ging es wieder rein ins warme, noch ein paar Bekannte treffen und klönen. Schee war’s. Zwischenzeitlich kam meine Frau, Cousine und Enkelin, sie sind auch per Pedes den Brocken hoch via der Brockenstraße. Dazu habe ich sie beim Pavillon abgeholt und wieder hoch zum Gipfel. Enkelin war ganz schön kaputt, die beiden anderen aber auch. Kurz nach 11 Uhr waren sie hier oben, haben dann den ersten Zug mit der Brockenbahn nach Wernigerode genommen um wieder runter zu kommen vom Brocken. Dazu später mehr. Ich bin dann nochmals ins Brockenhotel zum klönen. Um 12 Uhr dann den Abstieg nach Schierke. Die Brockenstraße aber nicht ganz, den Benno- Schmidt-Weg, bekannt als Brockenbenno, der leider verstorben ist und den Brockenbett nach Schierke zur Unterkunft. Das waren dann gut 7,5km und ein Cachefund. Dann geduscht, andere Sachen angezogen und mit dem Auto nach Wernigerode, meine “3 Weiber” abholen. Sie haben die gut 1 ¾ Stunden Fahrt genossen. Vom Bahnhof ging es dann, wie jedes Jahr, zuerst zum Baumkuchenhaus, leckeren Baumkuchen holen. Danach noch zum Werksverkauf von Wergona Schokoladen, da ein paar Süßigkeiten einkaufen. Damit war dann der Einkauf für heute auch erledigt und es ging zurück in die Unterkunft. Um 17:30 Uhr ging es wieder zum Abendessen in der Klippe. Empfehlenswert ist es immer hier einen Tisch vorher zu bestellen.
Am Sonntag früh noch frühstücken, das Buffet ist lecker und reichhaltig. Da kann man nicht meckern. Nach dem Frühstück den Schlüssel abgeben, die Unterkunft bezahlen und gleich wieder für 2024 buchen.
Bevor wir aber Schierke verlassen, gab es noch am Park von Schierke ein kleines Event. Dann die Heimfahrt über 365km. Unterwegs noch 3 Geocaches “eingesammelt”. Wir freuen uns schon auf das Jubiläumsevent, das 10. Brockenfrühstück. HIER ein paar Bilder vom Wochenende.