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CF 458 – Souvenir-Tripple am virtuellen Montag

18. März 2026 um 21:25
Heute mal am Mittwoch für Euch die neue Folge aufgenommen. Muss wohl dran gelegen haben, das wir alle cachen waren 😉 Aktuelles aus der Szene:   Rat zum Lösen Spider Cache Geschätzte Schätzchen Events: M. Mirow GCB6408 Cacheempfehlungen: Post Office Space Attack

Challenge angenommen

19. Januar 2025 um 14:12

Schon einige Zeit fiel uns ein interessantes Gelände an der A72 im Vogtland auf, wenn wir diese gen Westen fuhren. Irgendwann schaute ich einmal etwas genauer auf die Karte und mir fiel direkt vor Ort ein interessanter Challengecache vom mir nicht ganz unbekannten Owner huberteff ins Auge. Solltet ihr noch nichts von einer Challenge gehört haben, hier eine kurze Erklärung. Solch ein Cache erscheint immer als Rätsel auf der Karte, liegt aber an den gelisteten Koordinaten. Um ihn als Fund zu loggen, müsst ihr die geforderte Aufgabe, die Euch der Owner stellt, erfüllt haben. Diese können ganz unterschiedlich, von sehr anspruchsvoll bis einfach sein. So sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es kann gefordert sein, eine bestimmte Anzahl von Klettercaches gefunden zu haben, eine bestimmte Anzahl an Tagen in Folge gecacht zu haben oder eine gewisse Cacheart beispielsweise 100x gefunden zu haben. Oder, oder, oder. Im Listing ist meist der Link zum Challenge Checker von Projekt GC eingearbeitet, über welchen ihr prüfen könnt, ob ihr die Herausforderung bereits bestanden habt oder nicht. In unserem Fall, dem Cache “Get Lost – LP Challenge Cache” besteht die Aufgabe darin insgesamt 100 Geocaches mit dem Atribut”verlassenes Gebäude” gefunden zu haben. Suchen, finden und signieren könnt ihr die Dose natürlich jederzeit. Solange ihr die gestellte Aufgabe noch nicht erfüllt habt, besteht die Möglichkeit mittels einer Bemerkung zu loggen. Gefunden loggt ihr in diesem Fall erst, wenn der Challenge Checker Euch grünes Licht gibt. Und so sah es zum Zeitpunkt unseres Besuches auf unseren Profilen aus:

Maecky1978 fehlen noch 11 LP-Attribute
Ich erfülle die Anforderungen

Und so begaben wir uns an diesem sonnigen, aber sehr kalten Januartag zu dieser Dose. Wie im Cache angegeben, muss kein eingezäuntes Gelände zum Finden und Signieren betreten werden und es ist auch nicht erforderlich dieses Gelände zu erkunden. Aber wenn man mal da ist…😉 und es einen offenen Zugang gibt, dann begeben wir uns natürlich gern auf Abenteuertour.

GC Karte
gefunden und signiert
Luftbild – Internetfund

Wie wir im Nachhinein erfuhren, gibt es wohl einen neuen Besitzer, welcher Besucher auf seinem Gelände nicht so gern sieht. Er hat und das ist uns auch aufgefallen, Räume gesichert und verschlossen. Da wir uns generell auf fremden Grundstücken immer wie Gäste verhalten, ist es natürlich eine klare Sache, das soetwas respektiert und nicht betreten wird. Generell ist unser Anspruch immer, nichts als Fotos und Eindrücke mitzunehmen und nichts als unsere Fußspuren zu hinterlassen. Da bei unserem Besuch ein bisschen Schnee lag, war letzteres diesmal sogar wörtlich zu nehmen.
Los ging es im größten Komplex, welcher in einer Hälfte wohl einmal Hotelzimmer und in der anderen das Restaurant beherbergt hat.

Danach kämpften wir uns durch ein paar lichtere Dornenhecken zu einem der wirklich stark eingewachsenen Bungalows, welche sicher einst als Kinderferienlager dienten. Das Reh, welches uns ganz zu Beginn unseres Besuches über den Weg lief, scheint wohl hier zu wohnen. Zumindest fanden wir unzählige Spuren. Wie auch von wahrscheinlich einem Waschbär.

Weiter ging es vorbei an einer Art Garagen und Versorgungsräumen zum Heizhaus, auf dem der weithin sichtbare Schornstein mit dem Schriftzug “HOTEL” prankt. Hinter dem ehemaligen Restaurant findet man noch kleinere Gebäude mit einer Sauna, einem Aufenthaltsraum, einer Kegelbahn und vermutlich einer Bücherei.

Auf dem gesamten Gelände ist Vorsicht geboten, in der Erde tun sich immer wieder Löcher auf, da Kanaldeckel fehlen oder einfach neben den Schächten liegen. Nicht immer kann man das in der Wiese sofort erkennen. Generell muss ich sagen, habe ich auf einem LP Gelände selten soviel Spuren von Diebstahl gesehen. Hier fehlen quadratmeterweise Fußbodenplatten, Fliesen, Holzpaneele und sogar Treppenstufen. Was noch übrig war, ist dem Vandalismus zum Opfer gefallen, wurde eingeschlagen, zertreten oder zertrümmert. Immer wieder ein trauriger Anblick für uns. Finden konnten wir noch ein paar nicht ganz schlechte Graffiti, welche das triste Grau etwas auflockerten.

Beim Verlassen des Geländes fiel mir noch eine Wäscheleine auf. Wie lange mag sie wohl hier schon ungenutzt ihr Dasein fristen und auf dem Fußmarsch zum Auto eröffnete sich uns ein schöner Blick auf die Talsperre Pirk. Der Blick, welcher dem Hotel “Am See”, den Namen gab, unter dem man das Gelände im Internet immer mal wieder findet.

Blick zur Talsperre
arbeitslose Wäscheleine

Zuhause recherchierte ich ein wenig und konnte in Erfahrung bringen, das das Gelände zu DDR-Zeiten als Ferienheim und Kinderferienlager für die Mitarbeiter eines Espenhainer Betriebes genutzt wurde. Danach, wohl bis 2006, hatte es noch als Hotel und Raststätte geöffnet. Seither setzt Leerstand, Diebstahl und Vandalismus dem Gelände zu. Auch wenn es für mich schwer vorstellbar ist, so wünsche ich dem Ort, das wieder bessere Zeiten kommen mögen. Vielleicht mit Hilfe des neuen Eigentümers.
Bei meiner Recherches stieß ich auf einige alte Ansichtskarten und sogar ein Motiv, welches ich zufällig fast im gleichen Winkel fotografiert habe. Dies Alles möchte ich Euch hier natürlich nicht vorenhalten.

Internetfunde
Fotovergleich
Audioherausforderung 😁

Das nächste Mal stelle ich Euch einen Owner vor, welcher in Treuen und Umgebung wirklich einzigartige Caches legt. Großen und kleinen Geocachern wird hier defintiv ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Außerdem plant er für 2025 ein Event, welches vielleicht in Eurem Kalender landen sollte. Bis dahin, seid lieb gegrüßt von Eurer Chaos_Schnecke Tina

PS: Ich freue mich über ein Abo meines WhatsApp Kanals 🥂https://whatsapp.com/channel/0029Vazmmlt47Xe79maMkV1f

Geocaching-Meisterschaft 2026: Unsere Qualifikation!

Von: Saarfuchs
23. Februar 2026 um 15:30

Nervenkitzel pur bei der Qualifikation zur 20. Geocaching-Meisterschaft: 41 Teams kämpfen um nur 16 Startplätze, während ein unerbittlicher Countdown läuft – am Ende steht unser Team „The curious five“ mit gemischten Gefühlen auf Platz 9 und fährt nach Berlin!

Von frustrierenden Nullrunden über kreative KI-Unterstützung bis hin zu kniffeligen Falträtseln und Emoticon-Bilderrätseln – war diese Marathon-Quali mit 16 Aufgaben zu hart oder genau richtig?

Hier weiterlesen: Geocaching-Meisterschaft 2026: Unsere Qualifikation!

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Lasst die Spiele beginnen

08. Dezember 2024 um 17:41

Vor ein paar Tagen ging es für uns in die Umgebung von Wilsdruff. Dort findet ihr eine nicht unerheblich favorisierte Cacheserie von Familie walkaholic, welche wir schon vom LP-Multi “Der letzte Russe” kennen.
Insgesamt warten momentan 14 Büchsen der etwas ausgefalleneren Art auf Euch. Die meisten sind Mysteries, welche ihr im Vorfeld zu Hause lösen solltet. Der Name der Serie “Lets play” ist hierbei Programm. Mit Hilfe von Umschreibungen sind Spiele zu errätseln, welche ihr dann auch vor Ort wieder findet. Manchmal müsst ihr auch einfach Fragen beantworten, welche zum Thema am Versteckort passen. Die Serie ist keine Runde im klassischen Sinne. Sie liegt um den Ort Wilsdruff verstreut und muss somit mit Hilfe des Cachermobils angegangen werden. Eine Planung bietet sich also im Vorfeld an, damit man zeit- und ressourcensparend von einem Cache zum Nächsten kommt. Der Kontakt mit den Ownern bescherte uns schon im Vorfeld Tipps, welche Caches man zusammen von einem Parkplatz aus, erledigen kann und welche Reihenfolge am sinnvollsten ist.

Und so ging es für uns am 1.Advent früh bei winterlichen Temperaturen, aber blauem Himmel und Sonnenschein, auf einen Tagesausflug gen Osten. Im Gepäck zwei prall gefüllte Powerbanks und zwei Thermoskannen. Start sollte nämlich sinnvollerweise “Let´s play #9” werden. Das ist der einzige Cache dieser Serie, zu dem ihr außer einer Powerbank weitere Hilfsmittel benötigt. Nämlich 500ml über 80°C heißes und 500ml unter 10°C kaltes Wasser. Wer jetzt verduzt schaut, ja, uns ging es ebenso. Da wir eine dreiviertel Stunde Fahrzeit vor uns hatten, füllte ich zu Hause sprudelnd kochendes Wasser in eine Thermoskanne. In eine weitere kam Wasser, welches ich die letzte Nacht im Kühlschrank aufbewahrt hatte, versetzt mit einer Ladung Eiswürfel. Da wir ja nicht genau wussten, was uns erwartete und wir Sorge hatten, das das heiße Wasser bei den herrschenden Außentemperaturen zu schnell abkühlen könnte, hatte Maecky1978 noch seinen Esbit-Kocher und Kochgeschirr im Schlepptau. Man weiß ja nie. 😉

An den Parkkoordinaten angekommen, welche ihr in den meisten Fällen aus dem Checker erfahrt, ist als erstes ein Schlüssel zu suchen, welcher sich nicht lange vor uns verstecken konnte. Dort erfuhren wir auch den finalen Ort des Caches. Und so ging es, bewaffnet mit den Thermosflaschen und dem Schlüssel zum Ziel unserer Begierde. Was genau ihr mit den Flüssigkeiten machen müsst, spoilern wir jetzt nicht. Nur, das ein gutes Gefühl für Temperatur und ein weiteres kleines Gefäß von Vorteil sind. Wir hatten auf der Thermosflasche einen Trinkbecher als Deckel, welcher sich als überaus praktisch erwies. Gesamt fünfmal müsst ihr die gestellte Aufgabe erfüllen und plopp … fällt Euch das Logbuch in die Hände. Oder zu Boden 😄, aber beim nächsten Cache der Serie werdet ihr schlauer sein.

Danach könnt ihr im wahrsten Sinne des Wortes noch die Nummer #10 der Runde spielen. Das Auto muss dazu nur ein paar Meter bewegt werden.
Da wir unseren Weg so sinnvoll wie möglich gestalten wollten, entschieden wir uns zur #12 und #6 zu fahren, welche am weitesten entfernt von unserem Wohnort liegen und uns im Verlauf weiter Richtung Heimat zu arbeiten. Wir nutzten für beide Caches den Parkplatz der Nummer 12 und liefen zuerst zum “Let´s play #6”, bei welchem ich Euch Schreibzeug oder eine Notizapp empfehle. Auch wenn die Aufgabe erstmal machbar klingt, so war ich ihr doch dreimal nicht gewachsen und freute mich am Ende über die Notizen von Maecky. Nummer 12 der Serie macht ihrem Namen wieder alle Ehre. Werdet Dancing Cacher. Spaß ist defintiv gesichert.

an der #10
meine Solarpowerbank war heute eine gute Wahl
auf dem Weg zu Nummer #6
verkabeln
KOnzentration
Frostiges
Maecky in Startpostion – 3,2,1 …. Dancing 🙂
ich lege mich oft mit Brombeeren an – und verliere

Weiter ging es beim “Let´s play #13” , bei welchem uns der Owner samt tierischer Begleitung überraschte. Hier konnten Maecky und puppilein ihr Merkvermögen testen, während ich mit einem netten Smalltalk und dem Streicheln der Fellnase beschäftigt war.

Und schon konnte es für uns weitergehen. Nummer #1 und der Multi 3.1 waren das nächste Ziel. Zwischenzeitlich war auch LilaWölkchen zu uns gestoßen, welche bis dahin noch beruflicher Tätigkeit nachgehen musste. Sie kam auch sofort am Minimulti zum Einsatz und konnte ihre Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis stellen. So ging es zügig weiter zum “Let´s play #1”, an welchem Maecky und puppielein ihre sportlichen Fähigkeiten gleich mehrfach einsetzen. Auch hier durfte final wieder gespielt und in Erinnerungen geschwelgt werden.

Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns und so lies die Dämmerung auf sich warten und wir konnten uns noch in ein oder zwei Abenteuer stürzen. Also ging es für uns als nächstes zum “Let´s play #2”. Auch hier durfte wieder ein Klassiker gespielt werden, um an das Logbuch zu gelangen. Ziemlich cool gewählt fanden wir auch die Örtlichkeiten. Keine langen Wege vom angegebenen Parkplatz und so versteckt, das die Behausungen keiner großartiger Muggelgefahr ausgesetzt sind und man ganz ungestört, die gestellten Aufgaben erledigen kann.

Langsam dämmerte es und da wir den Abend auf dem Wilsdruffer Weihachtsmarkt bei einem Event des Let´s Play- Owners ausklingen lassen wollten, setzten wir uns nur noch die Nummer #4 als Ziel. Nachdem die Cachermobile abgestellt waren, unternahmen wir einen kleinen Waldspaziergang und konnten auch hier die Behausung samt “Spielzeug” schnell finden. LilaWölkchen meisterte die Aufgabe wieder sehr professionell und so stehen wir nun in 9 von 14 “Let´s play” – Logbüchern.

Inzwischen kam die Dunkelheit recht schnell und so ging es für uns ins Stadtinnere zum “Lichterfest”, welches am 30.11. und 01.12.2024 stattfand. Nachdem wir den idyllischen kleinen Markt mit seinem wunderschönen Baum erkundet, den ein oder anderen Glühwein probiert und uns mit Spezialitäten gestärkt hatten, begann auch schon das Event. Vor dem alten Rathaus versammelte sich eine beachtliche Menge an Geocachern und fachsimpelte bis 19 Uhr das Feuerwerk begann. Alles in Allem war es ein toller Tag mit sehr außergewöhnlichen und empfehlenswerten Caches. Auch wenn ihr von weiter her anreist, wird sich ein Besuch der “Let´s play´s” von walkaholic und seinem Team lohnen. Wir sagen Danke für das Austüfteln, Bauen und Warten dieser Highlights und kommen für die fünf fehlenden Caches der Serie und anderer Perlen der Owner bald wieder.

das alte Rathaus
ein echt schöner Baum
Blick ins Getümmel
Weihnachtsstimmung
das Eventlogbuch
unser Erinnerungsstück
Let’s Play the Audio 😀

Müsst ihr vielleicht in nächster Zeit einen LP-Liebhaber beschenken und wisst nicht wie? Im nächsten Beitrag zeige ich Euch, wie ich das Problem neulich gelöst habe. Bis dahin wünsche ich Euch eine besinnliche Weihnachtszeit, Eure Chaos_Schnecke Tina

Motorenöl & Tagebaurest

24. November 2024 um 15:39

Auch wenn ich in der kalten Jahreszeit nicht so gern urbexe, so ergab sich vor ein paar Tagen die Möglichkeit endlich einmal wieder in unserer Lieblingsformation einen der vielen Lost Place Caches zu besuchen, welche noch auf unserer ToDo Liste warten. Und so ging es zum wiederholten Male an den Geiseltalsee, dessen Umland für Urbexer und auch für LP-Cacher ein reines Eldorado darstellt. Recht neu sind hier drei Caches vom Owner Char_miL zu finden, welcher erst seit zwei Jahren unser Hobby teilt. Los ging es für uns an den Parkkordinaten “des Chemikers”. Das Rätsel hatte Maecky1978 zu Hause in Rekordgeschwindigkeit gelöst und so erfuhren wir im Checker, wie und womit es für uns weiter gehen sollte. Von den Cachermobilen aus, muss gepeilt werden und dann ging es zu Fuß in das nur ein paar hundert Meter entfernte Zielgebiet. Und da standen wir. Auf dem Gelände eines Mineralölwerkes, inmitten unzähliger Tanks und farbenfroher Graffiti. Nachdem die Umgebung ein wenig gescannt wurde und die ersten Bilder geschossen waren, gings an das Suchen der ersten Station.

Da wir zum einen nicht spoilern wollen und zum anderen auch nicht können, möchte ich das, was Euch erwartet ein wenig zusammen fassen. Ihr folgt über mehrere Stationen einer schlüssigen Geschichte und werdet dabei über das Gelände geführt. Die meisten unserer Vorfinder waren nach 1,5 bis 2h am Ziel. Für uns war der Cachespaß relativ schnell zu Ende, da wir an einer sehr frühen Station den Hinweisen nicht folgen konnten und sich beim Suchen in alle Richtungen plötzlich das Finale zeigte. Im Nachhinein denke ich, es ist der Streckenführung geschuldet und vielleicht der Unerfahrenheit des Owners. Tatsächlich würde ich den Spaß nochmal deaktivieren und neu aufbauen. Wenn dann noch ein größeres und vielleicht aufwendigeres Finalversteck warten würde, für das es wirklich reichlich Versteckmöglichkeiten gäbe, würde das ein echter Tipp für Cacher werden, die Lost Places so lieben, wie wir. Wahrscheinlich würde dann sogar ein Kalender benötigt, was vermutlich schon passieren könnte, wenn das Wetter wieder besser wird. Wir hatten unerwarteterweise Glück und waren erstmal allein. Und so erkundeten wir in aller Ruhe und ohne Ablenkung die Überreste des einst riesigen Betriebes.

Das Gelände und der Owner haben aber noch mehr zu bieten. Und so stiegen wir wieder in unsere Autos und fuhren zum wirklich luxeriösen Parkplatz des Multis “Die Fackel (Mini- LP)”. Dieser mutete irgendwie an, als stünden wir auf dem oberen Deck eines Parkhauses mitten in einer Einöde. Von hier sah man sie schon, die einstige Fackel des Mineralöwerkes. Zu Fuß ging es zum Objekt der Begierde. Tatsächlich passierte hier exakt das Gleiche wie beim Chemiker. Mit den Hinweisen aus dem Listing im Hinterkopf schauten wir uns die Umgebung an und fanden …. das Finale. Da fast zeitgleich der erste Hinweis gefunden wurde, spielten wir die drei Stationen dann trotzdem. Sie sind wirklich gut gemacht, aber durch die Nähe zueinander und die Cacherautobahnen ist es wahrscheinlich, das man eher zum Ziel kommt, als erwünscht. Auch hier würde ich eine Überarbeitung empfehlen. Der Ort ist auf alle Fälle mega und bietet reichlich Potenzial. Ich hätte auch eine Idee 😉, falls der Owner Interesse hat.

Und weiter ging es auf dem Gelände zum Tradi “Der alte Wagon (Mini-LP)”. Wenn man zu einem Tradi geht, erwartet man auch einen Tradi, oder? Und so verhedderten wir uns, wie vermutlich schon einige vor uns. Denn am vermeintlichen Hinweis suchten wir natürlich eine Dose. Und so ist der Waggon von unten nun um eine Schicht Dreck ärmer und die Klamotten von ein paar von uns, um eine ordentliche grün braune Schicht reicher. Der Kabeldesigner hatte schließlich den richtigen Blick und so konnte er uns vollkommen sauber den finalen Tipp zur Bixx geben. Das war dann eine Aufgabe, welche für puppielein wie gemacht war und so erreichten wir als Gruppe fünf Tage nach Veröffentlichung immerhin noch einen dritten Platz unter den Erstfindern. Ein Tradi ist das für mich aber nicht und auch die Terrainwertung sollte meiner Meinung nach höher sein.

Ich finde es super, das hier drei Caches entstanden sind, welche auf dieses interessante Gelände locken. Wen die Geschichte interessiert, der findet bei Wikipedia eine wirklich spannende und ausführliche Erklärung zum Mineralölwerk Lützkendorf, welches von 1939 bis 1996 betrieben wurde.

Wir hatten mittlerweile ein mittleschweres Hungergefühl entwickelt. Schon zu Hause hatte ich einen Platz für unser Picknick der anderen Art auserkoren. An einem Parkplatz an der Seebrücke des Geiseltalsees wollten wir gemeinsam die ca, 3000 Kalorien aus einer Einmannpackung der Bundeswehr testen. Wie das ausging, erzähle ich Euch im nächsten Blogbeitrag.

Danach widmeten wir uns noch dem Virtual “Marina Braunsbedra”. Dafür müsst ihr einen Aussichtsturm besteigen und die Seebrücke besuchen. Dort könnt ihr auch gleich den Tradi “Seebrücke Braunsbedra” mit signieren, welcher mich sehr an einen Besuch in der weißen Stadt am Meer, Heiligendamm, erinnerte. Es wehte bei unserem Besuch eine steife Brise und es war nicht wirklich angenehm am Wasser, aber im Sommer ist der einstige Tagebau für einen Ausflug oder eine Paddeltour sehr zu empfehlen.

Allen Urbexern und Nutzern des Lost Place Club´s kann ich die Gegend wirklich ans Herz legen. Hier kann man fast schon von Spot zu Spot laufen und auch mal ein verlängertes Abenteuerwochenende verbringen. Vielleicht mit ein paar EPA´s zur Versorgung im Gepäck? 🙃 Ob es empfehlenswert ist, erfahrt ihr beim nächsten Mal. Einen gemütlichen Start in die Vorweihnachtszeit wünscht Euch, Eure Chaos_Schnecke Tina

Termin bei Theo

31. Juli 2023 um 17:17

Wer auf besondere Caches steht und auch lange Wartezeiten und große Fahrstrecken in Kauf nimmt, um die ultimative Herausforderung anzunehmen, dem ist sicher schon einige Monate der Cache https://coord.info/GCA6MNY “Der Fall des Professors Theo von Zettlitz” bekannt. Wir erfuhren von einem Freund drei Wochen nach Veröffentlichung von diesem neuen Highlight. Natürlich war der Antrieb, das Eingangsrätsel zu lösen groß und nach etwas Hin und Her stand dem Kalenderzugang nichts mehr im Wege. Damit tat sich das nächste Problem auf. Ein paar wenige freie Termine mit den Dienstplänen von vier schichtarbeitenden Menschen zu vereinbaren, war schon die erste wirklich große Herausforderung. Am Ende stand Dienstag der 25.Juli 2023 mit einer Startzeit von 14:15 Uhr zu Buche. An dieser Stelle ein Hinweis, an Alle, die noch keinen Termin haben, sich das Abenteuer aber nicht entgehen lassen wollen. Ende August / Anfang September schalten die Owner ein neues Zeitfenster frei. Dann können wieder Termine ab Oktober gebucht werden. Von nun an stand Warten auf dem Plan und der klare Wille Spoilerbilder im Status von Vorcachern, die sich eventuell in unseren WhatsApp-Kontakten befinden, zu umgehen. Das gelang uns zu 100%, wir konnten vollkommen unvoreingenommen ans Werk gehen.
Ungefähr zwei Wochen vor unserem Termin stand dann fest, das unsere geplanten Mitstreiter leider den Broterwerb, dem Hobby vorziehen müssen und wir uns der Aufgabe, die Welt zu retten, wohl allein stellen müssen. Ich bin ehrlich, obwohl wir schon einige Dosen dieser Art zu zweit gut lösen konnten, zweifeln wir immer ersteinmal, ob es für uns allein machbar ist. Es wäre schon extrem deprimierend eine Gesamtstrecke von 500 km zu fahren, um dann zu scheitern. Also überlegten wir hin und her, fragten die und den und dort und da, aber Jeder hatte leider schon andere Pläne.
Schließlich entschieden wir uns für einen Aufruf in einer WA-Gruppe und tatsächlich hatte ein uns vollkommen unbekanntes Pärchen Zeit und Lust uns zu begleiten. Noch dazu gleich im Nachbarstadtteil wohnhaft, entschieden wir auch diesem, für uns neuen, Vorhaben eine Chance zu geben.
Bewaffnet mit Proviant, UV-Lampen und allem was im Listing verlangt wurde, ging es letzten Dienstag auf die Autobahn. Da wir 2,5 Stunden Puffer bei der Anfahrt eingeplant hatten, konnten wir vorher noch einen Cache in Thüringen angehen. Leider machte dieser uns mehr Probleme, als gedacht und kostete uns mehr Zeit, als veranschlagt. Der Termin war laut unserem Navi dennoch zu halten. Vorerst. Mit zunehmender Fahrstrecke und gefühlt der 20. Umleitung verflog unsere Zuversicht. Uns war klar, das wir das nicht mehr schaffen können. Mit ein paar Schweißperlen auf der Stirn schrieb ich den Ownern, ob es möglich wäre, die Startzeit etwas nach hinten zu verlegen. Vollkommen unkompliziert und schnell wie der Blitz, reagierten diese und wir bekamen eine Stunde nach Termin einen neuen Startcode. Nun wieder mit etwas Zeitpuffer kamen wir im idyllischen Dorf an und konnten noch unsere Mägen füllen und zwei Tradis in der Nähe finden. Pünktlich auf die Minute starteten wir an den Koords, um den Fall Theo von Zettlitz zu lösen.

die beiden Kommissare, Inspektor Braun und Dr. Salb

Gerade als wir in die Geschichte eintauchen wollten, sprach mich eine Dorfbewohnermuggelin an:

“Sind Sie wegen dem … hier!”

“Ja” 😀

“Also ich hätte da mal eine Frage und weil ich Sie gerade treffe…., wir hier im Dorf wir wissen von dem …. und wir sind beeindruckt, das jeden Tag neue Leute in unser Dorf kommen.”

“Ja, das ist sicher schon etwas verstörend, oder?” 😀

“Eigentlich nicht, alle sind furchtbar nett, aber wir fragen uns schon Monate, wie sie Alle denn hierher finden.”

“Ach so, na das kann ich Ihnen erklären. Also wir sind Geocacher, wir suchen eigentlich Verstecke im Wald. So ähnlich einer Schnitzeljagd. Dafür gibt es eine Website im Netz, auf der man für einen kleinen Obolus Mitglied sein muss. Manchmal gibt es ganz besondere solcher Verstecke, da muss man sich einen Eintrag in einem Kalender sichern, um es finden zu können. So einer ist das hier. Zwei Teams können am Tag starten, wir sind jetzt 250 km angereist und sicher fahren Viele noch viel weiter dafür”

😲“Oh, das ist ja interessant. Gut, das ich Sie angesprochen habe.”

“Gerne, nun können Sie im Dorf Allen berichten, wie das Alles zusammenhängt und das wir schon ziemlich nette Leute sind”

“Ja, das werde ich auf jeden Fall, vielen Dank und noch viel Spaß heute”

“Danke, den werden wir haben und Ihnen einen schönen Tag noch”

Die Dame war echt überglücklich endlich etwas schlauer zu sein und wir konnten uns, einer guten Tat sicher, endlich der Aufklärung des Falls und der Rettung der Welt widmen. Dies gelang uns. Mit viel “OOOOH”, “Oahr”, “kuckt mal”, “Ist das geil”, “wie kommt man auf sowas?”, “unglaublich”, “uuuuh” und und und bestritten wir unsere Mission und konnten Dank Erfahrung in vierfacher Stärke und starkem Willen, alle Aufgaben meistern und uns zum Logbuch vorarbeiten. Nach exakt vier Stunden, wie im Listing vorveranschlagt, standen wir mit großen Augen am Final und ein paar Minuten später im Logbuch. Auch die vorhandene Spendenbox konnte Dank hinterlegtem paypal-Link etwas aufgefüllt werden. Eine Herzensangelegenheit, wenn man so eine Hammerleistung sieht. Location, Geschichte, Stationen, Ausstattung, alles in Allem GENIAL und definitv ein Werk von “Geisteskranken”. DANKE!

stolz präsentieren wir hier unseren Log !
Dieses Banner ziert nun unser Profil ☺

Ich hoffe, auch ohne Fotos und nähere Hinweise, habe ich Eure Lust auf dieses Abenteuer geweckt. Hier sollte man, wie eigentlich immer in solchen Fällen, vollkommen unvorbereitet ans Werk gehen. Die Heimfahrt war geprägt vom Making of und den Bildern, wie so etwas entsteht und was alles dazu gehört. Danke an dieser Stelle auch an unsere Mitstreiter, es war toll und hat uns gefreut. Ich hoffe, es folgen in den nächsten Jahren noch einige ähnliche Projekte. Ob von den Geisteskranken, Team Zensationell oder oder oder. Wir würden uns freuen. 💚

Das nächste Mal nehme ich Euch mit in unser Kajak, zu einer Cachetour auf der weißen Elster in Sachsen-Anhalt.

Bis dahin, seid lieb gegrüßt, Eure Chaos_Schnecke 🐌

CF 443 – Plüschvögel by Night

27. Oktober 2025 um 21:15
Beim Saisonstart könnt Ihr vielleicht die Plüschvögel beobachten. Lasst euch nicht von Verdächtigen Gegenständen oder der KI in die Irre führen. Viel Spass beim Hören. Aktuelles aus der Szene:   Tipps fürs Verstecken eines Mystery Gemeinschaft schaffen Saisonstart Verdächtiger Gegenstand Neue Treasure (Plüschvögel beobachten) Natur und Umwelt:  Ein Zeichen für ein sauberes Dortmund Events: Lost in […]

Bunkerparty und Altstadtflair

21. September 2025 um 17:34

Auch wenn es schon etwas her ist, so möchte ich noch einmal unser Wochenende zur Blockparty in Wünsdorf Revue passieren lassen und Euch vielleicht den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.
Bereits am Freitag, den 05.September 2025 reisten wir von Chemnitz nach Brandenburg. Da uns Stau und Baustellen zu schaffen machten, wurden aus den zweieinhalb Stunden veranschlagte Fahrzeit eine ganze Stunde mehr und es so am Ende ziemlich eng. Schließlich musste erst noch unsere Ferienwohnung in Beschlag genommen werden. Aber alles klappte dort schnell und problemlos und so konnten wir pünktlich 17 Uhr zum Startevent 🥳 Willkommen zur Bunkerparty! 🎉 unsere Coin und die Bändchen in Empfang nehmen, sowie den wirklich coolen Loganhänger signieren. Im Verlauf des Tages hatte das Orgateam den Ort des Events zu einem chinesischen Restaurant verschoben, da es Probleme mit dem Caterer gab. Meiner Meinung nach, war das nicht die beste Entscheidung, denn die eh schon sehr spärlich vorbestellte Lesung des Autors Daniel Knorn, welche vielleicht durch die anwesenden Cacher zum Startevent noch etwas Zuspruch bekommen hätte, geriet nun vollkommen ins Hintertreffen. Schade, denn hier hätte ein echtes Highlight auf die Cacher gewartet. Der Grafiker, welcher auch das Logo zur Blockparty entworfen und auch sonst viel bei den Vorbereitungen unterstützt hat, lebt erst seit drei Jahren in Wünsdorf und hat es sich seitdem zur Aufgabe gemacht, die Geschichte des Ortes zu seiner russsischen Zeit für Alle greif- und erlebbar zu machen. Sein Buch zur Ausstellung signiert in den Händen zu halten, war für mich eine besondere Freude.

Loganhänger & Coin
Buch mit Widmung
Einblicke in die Lesung

Der Samstag startete für uns dann mit zwei T5-Caches in netter Begleitung von Familie walkaholic, sowie Schneggl157_Welle79. Für Kletterer wirklich sehr zu empfehlen ist der Tradi „► THE WALL – RELOADED ◄“, welcher sich an einer beachtlichen Kugelfangwand einer ehemaligen Schießbahn befindet. Weiter ging es zu einem weiteren T5 Klettercache, dem „► Liebesteufelchen ohne Strom ◄“ an einem alten Holzmast. Hier erwartete uns ein recht wackeliges Unterfangen, aber Herr walkaholic konnte sich auch hier sicher zum Logbuch arbeiten.

Danach ging es aufs Eventgelände zu „Die große Geocaching Bunker Block Party 2025“. Die Parksituation war im alten Buchterkirchstadion bei unserer Ankunft gut gelöst. Der Zugang zum Gelände war ebenfalls problemlos, es kam zum Zeitpunkt unserer Ankunft nicht zu längeren Wartezeiten. So schauten wir uns erstmal in Ruhe auf dem Gelände um und signierten als erstes eine der beiden äußerst coolen Bunkertüren. Danach ging es zur Bunkererkundung Zeppelin. Auf drei Etagen und 14.700 Quadratmetern waren wir zweieinhalb Stunden gut beschäftigt. Leider lagen im Bunker die Punkte eines LabAdventures. Die Stationen waren wohl sehr knifflig und teilweise technisch installiert, was zu „Rudelbildung“ an zum Teil engen Stellen führte. Für uns, die solche Labs nicht spielen, war das keine so schöne Situation. Man kam an vielen Stellen schlecht weiter, konnte sich nicht richtig umsehen und hatte beim Versuch zu fotografieren immer wieder Labcacher im Jagdmodus vor der Kamera. Trotzdem war es eine wirklich beeindruckende Besichtigung eines wahrlich interessanten Bauwerkes.

die Logtüren & Bunkereindrücke

Wieder Tageslicht im Gesicht, machte sich Hunger breit. Wie wir schon bei unserer Ankunft festgestellt hatten, betraf das Catererproblem auch den Haupttag und so bildeten sich lange Schlangen an den beiden Ständen mit Bratwurst, Steak und Pommes. Andere Teilnehmer berichteten von Wartezeiten von über einer Stunde. Wie wir von der Orga erfuhren, hatte der lange zugesagte Caterer vier Wochen vor der Veranstaltung abgesagt. Ich, die ich aus dem mobilen Handel komme, weiß, das Ersatz zu finden so kurzfristig schlichtweg unmöglich ist. Trotz weiterer Veranstaltungen und der Einschulung des eigenen Kindes fand sich ein Anbieter, der wenigstens das Nötigste abdecken wollte. Dafür auf alle Fälle meine Hochachtung und ein großes Dankeschön. Die Jungs und Mädels am Grill haben Höchstleistungen vollbracht, auch wenn es dafür bei dem ein oder anderen Besucher wenig Verständnis gab. Wir entschieden uns für ein Radler am Getränkestand und das Entfalten der Gaskocher an den Cachermobilen. Die Autos gaben noch das ein oder andere Sättingende her und so legten wir eine entspannte Pause auf dem Parkplatz ein. Danach besuchten wir noch die im Ticket enthaltenen Museen. Zum einen den Spitzbunker. Einen Schutzbunker für über 300 Menschen bei Luftangriffen. Die außergewöhnliche Form, sollte die Erkennbarkeit aus der Luft auf ein Minimum reduzieren. Weiter gings mit dem Garnisionsmuseum und dem Museum „Roter Stern“. Zwischen beiden Museen, war ein kleiner Imbiss, ein Trödelstand und Sitzgelegenheiten aufgebaut. Ideal für ein Treffen mit Freunden und Bekannten und einen Schwatz mit Gleichgesinnten. So liesen wir den Tag entspannt ausklingen und konnten kurz vor dem Aufbruch nach Hause sogar noch Signal treffen.

Der Sonntag begann für uns mit einem Frühstück zum Abschlussevent: Wir sagen „Auf Wiedersehen“ in Zossen. Nachdem wir hier noch weitere Chemnitzer getroffen und ein paar nette neue Bekanntschaften gemacht haben, ging es zurück nach Wünsdorf zu Ausstellung „Fundstücke“, welche wir am Vortag nicht mehr geschafft hatten zu besuchen. Das stellte sich als Glücksgriff heraus, denn wir waren mit nur drei weiteren Besuchern und dem Initiator Daniel Knorn allein in den Räumen. So konnten wir noch ein wenig fachsimpeln und uns interessante Geschichten über die Funde erzählen lassen. Wir sind uns sicher, das wir hier rund um Wünsdorf nicht das letzte Mal unterwegs waren.

Eindrücke vom Abschiedsevent
Ein paar Blicke in die „Fundstücke“

Nach soviel Staub, Rost und LP-Feeling stand mir der Sinn nach ein wenig schöner Altstadt und ein bisschen dazu passender Cacherei auf der Heimfahrt. Zum Glück konnte ich maecky1978 mit Hilfe des blauen Himmels und der strahlenden Sonne von der Suche nach weiteren LPs abbringen und so hielten wir das Cachermobil in der auf der Karte veheißungsvoll aussehenden Kleinstadt Luckau. Das das Städtchen auch Perle der Niederlausitz genannt wird, las ich erst später, finde den Titel aber wirklich angebracht. So starteten wir in der Nähe der alten Feuerwache mit dem Virtual „Luckauer Altstadt – Quartett“, welcher mich sofort mit seinen Aufgaben ansprach. Während eines Stadtbummels, muss man vier relativ frei wählbare Orte finden und fotografieren, sich selbst mal mit ins Spiel bringen und dem Log anhängen. Also spazierten wir entlang der Stadtmauer und konnten nach wenigen Metern den Tradi „The Luckau Bridge“ wie nebenbei mit einsammeln. Den Mystie „Im Knast (reloaded)“ hatte ich auf der Fahrt relativ fix gelöst und auch dieser wurde auf unserer Erkundungstour an thematisch passender Örtlichkeit mit eingesammelt. Das letzte geforderte Bild für den Virtual, eine schöne Fassade, fanden wir auf dem Marktplatz. So entschieden wir uns für eine kleine Pause in der einladenden Bäckerei Bubner. Ganz in der Nähe, an der Georgenkapelle, beginnt der Multi „00-Cache oder „Das doppelte Jubiläum““ und da das Listing richtig einladend und nach Art einer Ur-Letterbox klang, begaben wir uns noch auf diese Spurensuche. Erfolgreich standen wir nach ca. einer Stunde im Logbuch und konnten in der Nähe noch leckere Birnen ernten. Auf dem Rückweg zum Cachermobil, schwamm uns im Stadtgraben noch ein Nutria durchs Bild.

Und da wir immer noch Lust auf Abenteuer hatten, fuhren wir noch nach Fürstlich Drehna, einem Ort in ca. 10 km Entfernung zu Luckau, welcher mit seinem Namen meine Neugier weckte. Los gings mit dem Tradi „Bockwindmühle Fürstlich Drehna“, welcher an einem sehr idyllischen Ort liegt und den wir schnell in den Händen hielten. Ebenfalls hier könnt ihr das Adventure „Fürstlich Drehna“ beginnen, welches Euch zu fünf historischen Gebäuden des schönen kleinen Örtchens führt. Das wunderschöne Wasserschloss muss man wirklich gesehen haben. Im angrenzenden Park findet ihr ein weiteres Adventure plus den Bonus „Bonus zum Lab Schlosspark in Fürstlich Drehna“. Uns blieb dafür leider keine Zeit mehr, wir mussten noch den Bonus zum ersten Adventure finden. Der „Bonus zum Lab Fürstlich Drehna“ ist schön versteckt und nur mit dem richtigen Blickwinkel zu entdecken.

Glücklich und entspannt traten wir die Heimreise an, ein wirklich gelungenes Wochenende mit tollen Events, vielen Erlebnissen und schönen Funden liegt hinter uns. Solltet ihr ebenfalls in Wünsdorf 25 Jahre Geocaching gefeiert haben, so hoffen wir, auch ihr hattet eine schöne Zeit.

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Das nächste Mal nehme ich Euch mit nach Sachsen-Anhalt. Zu einem Ortschronisten mit einem schier endlosen Wissensschatz, einem neu entdeckten unterirdischen Gang und einigen Caches mit LP-Attribut. Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit, Eure Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Evolutionärer Umkehrschub

Von: Autor
21. September 2025 um 18:52
Notwendiger Hinweis für Schnell- und Querleser: Auch wenn der Titel etwas anderes vermuten lässt, ist dies hier kein Repost von Geovolution, hier geht es um Vorgänge und Entwicklungen der letzten Jahre unter evolutionären Gesichtspunkten. Wie alles begann… Folgende Tabelle gibt an, welcher der mittlerweile Cachetypen wann zum ersten Mal veröffentlicht wurde: Cache Type Jahr The Original Stash Tradi 2000 Rift Valley Virtual 2000 Missouri’s 2nd – Odessa Confluence Multi 2000 Octopus Garden Mystery 2000 Open Space 6 LBH 2001 Austin...

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Summer unterwegs

31. August 2025 um 14:49

Vor nicht ganz einem Jahr mussten wir unseren Seelenhund Benny nach elf einhalb Jahren gehen lassen. Seither öffnet sich beim Aufeinandertreffen mit Fellnasen zum einen unser Herz, zum Anderen bekommt man immer einen Kloß im Hals. Im Mai zur Blockparty in Augsburg saß ich zufällig neben einem Border Collie mit fast derselben Zeichnung wie unser Benny sie hatte. Nur die Sommersprossen fehlten. Als er mich ansah, überkam mich eine tiefe Traurigkeit und die Tränen schossen mir in die Augen. Ich musste aufstehen und gehen.

Im Dezember letzten Jahres trafen wir dann auf der „Let´s Play“-Runde den Owner walkaholic mit seiner damals einjährigen Hündin Summer. Sofort schlossen maecky1978 und ich dieses Energiebündel ins Herz. Seither hat sich zwischen uns Zweibeinern eine Freundschaft entwickelt und unsere Freude ist immer groß, wenn wir uns und natürlich auch die Schnuffelnase sehen. Vor nicht allzu langer Zeit erhielten wir dann die Nachricht, das es der Maus nicht so gut geht. Die erst zweijährige Hündin war schlapp, antriebslos und hatte bei der kleinsten Anstrengung geschwollene Gelenke und damit verbunden sicherlich auch starke Schmerzen. Sofort ging es auf die Suche nach den Ursachen und nach einem großen Checkup stand fest, laut ihrer vorliegenden Werte ist sie ein kerngesunder junger Hund. Um dennoch zu einer Diagnose zu gelangen, hieß es sie zu belasten und damit die Gelenke anschwellen zu lassen. So konnte Flüssigkeit punktiert und auf Krankheiten untersucht werden. Zudem wurde ein Lymphknoten zur Untersuchung entnommen, da diese stark angeschwollen waren. Eine Autoimmunerkrankung oder eine Krebserkrankung standen im Raum. Nun hieß es abwarten. Die Tage waren lang, aber schließlich kam die Nachricht: Kein Krebs, aber eine Autoimmunerkrankung. Mit Hilfe von Medikamenten wird Summer ein ganz normales Leben führen können. Diese Medikamente schlugen schon kurz nach der Einnahme sehr gut an und so machte die Fellnase mit ihren Zweibeinern einen wunderschönen Cacheausflug nach Tschechien und mit ein paar Stopps wieder zurück in die Heimat.

Verrückter Wind 🌬

Zuerst ging es zur Blockparty „ANNO LIBRI – Casanova 2025“. Hierzu ist leider nicht allzuviel zu sagen. Das Gelände war übersichtlich, ein betreuendes Team nicht zu sehen und Verpflegung und Toiletten fehlten gänzlich. Ein paar Fotos haben uns die walkaholics aber dennoch mitgebracht.

Als Ausweich ging es in den Schlosspark und in den schönen Ort ein paar Caches einsammeln. Neben einem Tradi, einem Lab-Bonus und einem Multi konnte eine Letterbox in einer Bibliothek signiert werden. In guter Erinnerung blieben die netten Gepräche mit anderen Cachern unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen an den Cacheverstecken. Hier kann ich  Anne und Roy nur Recht geben, auch wir hatten dieses Jahr in Prag an fast allen gefundenen Dosen nette Gespräche, meist sogar begleitet vom Tausch persönlicher Woodcoins.

Auf der Heimreise wurde noch der Multi „Der Klengelpark in Hirschsprung“ besucht. Idyllisch in einem kleinen, recht unbekannten Park mit einigen Denkmälern, Statuen und einem idyllischen See gelegen, scheint er gerade für Hundebesitzer einen Besuch wert zu sein. Danach gings zu einem Mystie, welcher den walkaholics gut in ihre Matrix passte und sie zudem an eine LP-Skisprungschanze führte.

In der Homezone angekommen, ging es dann zum Tagesabschluss noch zum CCE nach Dresden-Kesselsdorf. Anlass war der Aktionstag gegen Krebs, welcher jedes Jahr am 23. August stattfindet. Hier konnte der Tag bei lustigen Gesprächen, zum Beispiel über die Let´s Play Serie, einem kühlen Getränk und lecker Gegrillten beendet werden. Summer hatte seit Langem wieder einen tollen ereignisreichen Tag ohne Schmerzen. Das das genauso für immer bleibt, wünschen wir ihr und ihren Zweibeinern von ganzen Herzen.

Hiermit noch ein Dankeschön, das Familie walkaholic uns an Ihrem Tag hat teilhaben lassen und uns die Fotos zu Verfügung gestellt hat.

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Nächste Woche gehts für uns Freitag bis Sonntag zur Bunkerparty und eine Woche später in den Harz-Urlaub. Wann und worüber ihr hier das nächste Mal lest, weiß ich noch nicht sicher. Auf dem Laufenden bleibt ihr bis dahin aber auf alle Fälle in unseren WA-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vazmmlt47Xe79maMkV1f. Bis dahin eine schöne Zeit, vielleicht sieht man sich in Wünsdorf, Eure Chaos_Schnecke Tina

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chaosschnecke

Erstens kommt es anders

30. August 2025 um 08:00

und zweitens als man denkt…

 

 

Eigentlich wollte ich bereits am Mittwoch, abends, aber spätestens Donnerstag in aller Frühe zusammen mit meiner Frau und Lady in Richtung Harz zu unserem Feriendomizil aufbrechen. Mittwoch, abends auf Donnerstag, hat Lady aber Galle gespuckt und extrem wässerigen Durchfall bekommen so das natürlich erst einmal ein Besuch beim Tierarzt am Donnerstag vormittag angesagt war. Dort wurde ein Ultraschall gemacht und Blut abgenommen um ein großes Blutbild zu erstellen. Die Ergebnisse aus dem Labor sollen erst mit Glück am Freitag, aber spätestens am Montag im Laufe der Abendstunden verfügbar sein. Somit haben wir die Anfahrt in den Harz natürlich auf Eis gelegt, läuft uns ja nicht weg.

 

 

Ich wollte dann von dort aus zu einem Event nach Braunschweig fahren, die Anfahrt wäre kürzer gewesen. Da meine Frau meinte ich könne eh nix als Pfötchen halten machen, ich solle ruhig mal einen Tag abschalten, bin ich dann heute morgen losgefahren um das Event trotzdem zu besuchen.

 

 

Ich hatte vor Monaten bereits eine persönliche Einladung erhalten, durfte ich doch auch schon auf dem Jubiläum zum 100sten Stammtisch teilnehmen. Das ist bereits 13 Jahre her, die Zeit verrinnt einfach immer schneller…

 

 

So habe ich dann den Jeep gesattelt und habe mich schon relativ früh auf den Weg gemacht um vor dem Event noch versuchen die eine oder andere Dose zu finden.

 

 

Beim Spaziergang um den See am Eventgelände habe ich auch noch einen AdventureLab gespielt, dann einen Happen gegessen und langsam zum Eventgelände geschlendert.

 

 

Wie immer ein paar unkommentierte Knipsereien mit dem Handy von dem Tag:

 

 

FAZIT:

Ich durfte bereits bei dem 100. Braunschweiger GC-Stammtisch dabei sein, da ist es mir natürlich auch eine Freude bei der 250.sten Ausgabe dabei zu sein. 250 ist eine echte Hausnummer finde ich. Ich habe mich um 10:00 Uhr auf die relativ weite Anreise gemacht, war viel zu früh da und konnte so in aller Ruhe um den See schlendern. Die Tradireihe mit Bonus sowie die beiden Challengecaches konnte ich problemlos finden, dazu einen ausgeweiteten Spaziergang so das ich doch noch auf eine annehmbare Schrittzahl gekommen bin. Als ich am Eventort eintraf waren die Helferlein damit beschäftigt die Tische und den Grill vorzubereiten. Nach und nach trudelten dann andere Cacher ein und es wurde gequatscht und getratscht. Ich habe mich gefreut alte Weggefährten zu treffen die ich doch leider nur selten im Jahr sehe, so war es ein feines kurzweiliges Event für mich bevor ich mich abends wieder auf den Heimweg machte. Um 22:00 Uhr war ich zurück im Fegefeuer und wurde freudig, schwanzwedelnd von Lady begrüßt. Da war die Freude groß, aber das ist eine andere Geschichte…

 

Kommt alle gut ins Wochenende,

Micha

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Ein Hoch auf die Community

24. August 2025 um 06:30

Ich habe ein paar sehr wertvolle Tips von befreundeten Cachern oder auch von den Ownern der Mysteries bekommen.

Dazu habe ich mich zum ersten Mal an KI herangewagt und musste feststellen: „Net übel“

Ganz schön hilfreich, wenn man erst einmal versteht genau zu fragen. Kontrolle ist natürlich auch wichtig, und manchmal passt sogar die KI, war doch die Antwort auf eine komplexe Matheaufgabe: „Darf ich Dir stattdessen ein Kochrezept anbieten?“

 

 

Nun kann ich beruhigt am 27.ten in aller Ruhe in den Harz fahren. Klar, finden muss ich sie auch noch, aber ich bin ja Optimist.

 

 

Vielen Dank für die Zusammenarbeit, schönen Sonntag,

Micha

 

 

 

 

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Welche Studiengänge muss ich belegen

18. August 2025 um 06:30

um manche Mysteries lösen zu können ???

 

 

Ich bin ab dem 27.08. endlich wieder ein paar Tage in unserem Ferienhaus im Harz und da gibt es jedes Mal die Frage:

„Wie löse ich diese Mysteries?“

Seit Jahren liegen sie dort und warten auf meinen Besuch, leider bin ich zu doof um sie selber zu lösen.

Bei einigen davon braucht man ein passendes Studium in Mathe, Physik, Chemie und Co.

Ich habe leider davon nichts belegt, Dr. Google hilft mir auch nicht weiter.

 

 

Vor Jahren geisterte mal eine Riesenliste mit gelösten Koords zu Mysteries durchs Netz, aber die hatte auch keine Daten zu diesen Rätseln. In den fragwürdigen Facebookgruppen in denen Lösungen getauscht werden bin ich nicht und die, (mir sogar persönlich bekannten), Owner direkt um Koords anzubetteln ist dann doch nicht so meins…

Irgendwie ärgern mich diese blauen Punkte aber immer kurz bevor ich wieder in die zweite Heimat aufbreche. Ich rätsel dann erneut ’ne Weile rum, komme aber natürlich wieder zu keinem Ergebnis.

Wie handhabt Ihr solche Situationen?

Einfach die GC-Codes auf die Igore-Liste packen?

Zum Glück hat der Harz aber sooo viele schöne Cachetouren zu bieten das mit Sicherheit auch in Zukunft keine Langeweile bei mir aufkommen wird. Die Mysteries liegen aber im Ort und die könnte ich fußläufig immer mal zwischendurch aufsuchen, ganz viel habe ich dort nämlich nicht mehr, und Neues kommt auch zur Zeit eher selten raus.

Und wenn, „TUSCH“, natürlich wieder ein Mystery für dessen Lösung ich erneut zu blöde bin…

 

 

Kommt gut in die neue Woche, ich rätsel mal noch ein wenig, Rentner haben ja Zeit…

 

Micha

 

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BANANA-TRAIL

17. August 2025 um 13:00

Ich träume schon mein halbes Leben davon auf den Banana-Pancake-Trail zu gehen,

 

 

leider hat es dazu nie gereicht, zum Trost besuche ich dann eben den Banana-Trail in Ahlerstedt.

 

 

Heute wollte ich noch einen kleinen Beitrag für das Souvenir „Memory-Maker-25M“ beitragen und habe mich auf den Weg zum Banana-Trail gemacht.

 

 

Der Trail besteht aus einem „Warmmacher“ direkt an der Parkmöglichkeit, dann folgen die Dosen Nummer 01 bis 13. Wenn man sich die Bonusziffern notiert hat kommt man zum „Bonus“ und zurück zum Parkplatz.

 

 

Man bewegt sich überwiegend auf Feldwegen, ab und an auf Asphalt, die Koordinaten sind perfekt eingemessen und die Runde ist in einem guten Zustand. Verstecke sind abwechslungsreich und liebevoll gemacht. Wir haben keinen Menschen getroffen, nur einmal kreuzte ein Radfahrer in der Ferne unseren Weg.

 

 

Fazit:

Schöne Hunderunde, hat Spaß gemacht.

 

 

 

Nun werden wir morgen alle das begehrte Souvenir bekommen, mit meinem bescheidenen Beitrag sind wir heute bereits bei 25.513.632 Seiten (17.08.2025-15:00 Uhr) in Signals Scrapbook.

 

 

Micha & Lady

 

 

 

 

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Abenteuer, Teamgeist und Rätselspaß: Die 19. Deutsche Geocaching Meisterschaft in Cottbus

Von: palk
09. Juni 2025 um 20:57

Vom 13. bis 15. Juni 2025 verwandelt sich Cottbus in das Zentrum der deutschen Geocaching-Szene: Die 19. Deutsche Geocaching Meisterschaft (GCM) lädt 19 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet zu einem Wochenende voller Rätsel, Abenteuer und Gemeinschaft ein. Nach dem Triumph im vergangenen Jahr in Suhl trägt in diesem Jahr das Team „Mystery Masters Lausitz“ die Meisterschaft als amtierender Deutscher Meister aus – ein Heimspiel der besonderen Art, denn das Team stammt direkt aus der Region rund um Cottbus.

Mit ihrer Leidenschaft, Kreativität und Liebe zum Detail hat sich das Organisationsteam der „Mystery Masters Lausitz“ viel vorgenommen, um ein unvergessliches Event auf die Beine zu stellen. Dabei steht es nicht alleine da: Unterstützt werden sie tatkräftig von der Stadtverwaltung, allen voran dem  Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Tobias Schick, sowie von zahlreichen lokalen Institutionen und Vereinen. Die CMT Cottbus, das Citymanagement Cottbus, die Turmfreunde e.V. und die Cottbuser Münzfreunde sind nur einige der engagierten Partner, die durch Logistik, Know-how und Herzblut zum Gelingen der Meisterschaft beitragen.

Cottbus selbst ist der ideale Austragungsort: Die Stadt bietet mit ihrer Mischung aus geschichtsträchtigen Bauwerken, moderner Infrastruktur und weitläufigen Grünanlagen eine perfekte Kulisse für spannende Rätselstationen und kreative Herausforderungen. Ob in den Parks, Altstadtgassen oder versteckten Winkeln – Geocacher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Spielfeld freuen.

Los geht es am Freitagabend mit dem traditionellen „Meet & Greet“ “Willkommen zum Vorevent 19.GCM”, bei dem sich Teilnehmerteams und Helfer kennenlernen, Erfahrungen austauschen und die Vorfreude auf das Haupt-Event spürbar steigt. Am Samstag findet dann die eigentliche Meisterschaft statt: In einem klar definierten Spielgebiet rund um Cottbus gilt es, innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens die raffiniert gestalteten Stationen möglichst erfolgreich zu absolvieren. Neben klassischen Rätseln erwarten die Teams auch sportliche Aufgaben, technische Herausforderungen und logistische Knobeleien – alles in liebevoller Detailarbeit vom vielen freiwilligen Helfern aus der lokalen Geocachercommunity und dem Ausrichterteam gestaltet.

Ein besonderes Merkmal der GCM ist der starke Fokus auf Teamarbeit, Kreativität und Spaß. Die Teilnehmer reisen aus dem gesamten Bundesgebiet an und haben hier die Möglichkeit Cottbus und die Lausitz kennenzulernen. Der sportliche Ehrgeiz steht nie im Widerspruch zur offenen und freundlichen Atmosphäre, die das Event jedes Jahr zu einem Höhepunkt der Geocaching-Szene macht.

Am Samstagabend wird ab 20Uhr beim Event “2025 Community -Willkommen 19.GCM Event” die Auswertung und Verkündung des neuen deutschen Geocaching Meisters verkündet, begleitet von einer Ansprache an die weitgereisten Gäste durch Herrn Thomas Bergner. Im Anschluss wird die ganze Nacht gefeiert!

Am Sonntag haben die Meisterschaftsteilnehmer die Möglichkeit an einer exklusiven Führung im ehemaligen Gefechtsstand der 1. Luftverteidigungsdivision der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung durch den Verein der Kolkwitzer Bunkerfreunde e.V. teilzunehmen und ein Stück echte DDR Geschichte zu erleben.

Ob als aktiver Geocacher, Helfer oder neugieriger Besucher: Die 19. Deutsche Geocaching Meisterschaft in Cottbus verspricht ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Wer die Faszination Geocaching hautnah erleben möchte, sollte sich dieses Wochenende im Kalender markieren.

Cottbus ruft – und das Abenteuer beginnt. Wir sehen uns zur GCM 2025!

Adventskalender 2023

Von: kati1988
30. November 2023 um 12:50
Viele von euch haben sicherlich schon darauf gewartet: Ab morgen, den 1. Dezember 2023, wird es nun ein zweites Mal in diesem Blog einen Adventskalender geben. Jeden Tag werden Rätsel veröffentlicht, bei denen ihr Codes von Trackables (TBs/Coins) herausfinden müsst.…
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